DE68675C - Tauchrahmen zum Lackiren von Bleistiften u. dgl - Google Patents

Tauchrahmen zum Lackiren von Bleistiften u. dgl

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DE68675C
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Germany
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pencil
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DENDAT68675D
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English (en)
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AMERICAN LEAD PENCIL COMPANY in Hoboken, New-Jersey, V. St. A
Publication of DE68675C publication Critical patent/DE68675C/de
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B05SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05CAPPARATUS FOR APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05C3/00Apparatus in which the work is brought into contact with a bulk quantity of liquid or other fluent material
    • B05C3/02Apparatus in which the work is brought into contact with a bulk quantity of liquid or other fluent material the work being immersed in the liquid or other fluent material

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  • Coating Apparatus (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
(New-Jersey, V. St. A.).
Diese Erfindung bezieht sich auf Neuerungen an Rahmen oder Haltern, welche zum Einspannen von Bleistiften, Federhaltern und anderen kleinen Gegenständen dienen, die durch Eintauchen lackirt werden sollen.
Bisher wurden z. B. Bleistifte in dieser Weise lackirt, d. h. getaucht, indem man ihre Enden in Klemmen einspannte, die natürlicherweise an den Seitenflächen der Bleistifte anfafsten, so dafs an den Enden der zu lackirenden Gegenstände kleine Stellen von Lack frei blieben oder jedenfalls unansehnlich waren. Sie mufsten daher, um auf den Markt gebracht werden zu können, an den verunzierenden Enden abgeschnitten werden, was eine nicht unbeträchtliche Arbeit und Verlust verursachte. Aufserdem sammelte sich immer an den oberen Klemmen eine gewisse Menge Lack an, die beim Herausziehen des Rahmens an den Bleistiften herabflofs und Streifen auf der Oberfläche zurUckliefs.
Die vorgenannten Uebelstände haben uns bestimmt, einen Tauchrahmen zu construiren, welcher das Einspannen der Gegenstände (welche wir in Nachstehendem der Kürze wegen immer als »Bleistifte« bezeichnen wollen) an den Endflächen gestattet, und zwar in der Weise, dafs die ganzen Seitenflächen für ein reines Lackiren völlig frei bleiben.
Dieser Halter besteht aus einem Rahmen mit kleinen federnden Spitzen, welche geeigneten kleinen Pflöcken gegenüberstehen, und zwar in einer Entfernung ungefähr gleich der Länge der Bleistifte, so dafs beim Einlegen derselben die Federn etwas gespannt^ sind und somit die Bleistifte festhalten.
Fig. ι zeigt den Apparat in Ansicht, theilweise im Schnitt, und
Fig. 2 ist ein Durchschnitt mit einem eingespannten Bleistift.
Der Rahmen besteht aus den drei Parallelstangen i, 2 und 3, die in einer Ebene liegen, ι und 2 ziemlich nahe zusammen und 3 etwas weiter davon ab. Zwei Seitenstangen 4, 4 halten die genannten Parallelstangen zusammen, indem sie an ihren Enden durch Löcher hindurchgehen oder in beliebiger anderer Weise mit ihnen verfestigt sind. Damit die Stangen 1 und 2 immer parallel bleiben, sind zwischen ihnen eine oder mehrere Verbindungsstangen 5 angebracht. Die Stangen 1 und 2 sind mit einer gleichen Anzahl Bohrungen 61, Fig. 2, versehen, in welchen die Bolzen 6 sich verschieben können.
Letztere können einfach Drahtstücke sein und bilden die beweglichen Backen zum Festhalten der zu lackirenden Gegenstände.
Jeder Bolzen 6 ist zwischen den Stangen 1 und 2 mit einer Schraubenfeder 7 versehen, welche sich mit einem Ende gegen die Stange 1 lehnt, während das andere Ende auf Scheibchen 8 drückt, die mit kleinen Keilen 9 auf den Bolzen ungefähr in der Mitte ihrer Länge befestigt sind.
Die Keile 9 lehnen sich gegen die Stange 2 und begrenzen somit das Spiel der Bolzen 6 in einer Richtung, während die zusammengeprefste Feder es in der anderen Richtung
besorgt. Die Federn 7 haben das Bestreben, die Bolzen mit den Scheiben und Keilen gegen Stange 2 zu halten, in der Stellung, welche Fig. ι andeutet.
Die Stange 3 ist mit einer Anzahl stumpfer Spitzen 10 versehen, die den Bolzen 6 gegenüberliegen, so dafs zwischen je einem derselben und einer gegenüberliegenden Spitze ein Bleistift Platz finden kann. Die Entfernung zwischen Bolzen und Spitze mufs bei ungespannter Feder geringer sein als die Länge eines Bleistiftes; die Feder wird zusammengedrückt, wenn ein Bleistift 11 (wie in Fig. 2) in die Klemme eingelegt wird. Die den Bleistift angreifenden Flächen sind stumpf und die Federn sind nur schwach, so dafs der Bleistift nicht beschädigt wird, aber dennoch festgehalten wird. Die Enden der Bolzen, welche sich gegen die Endflächen der Bleistifte stützen, werden am besten kleiner gehalten als genannte Endflächen, ebenso die Angriffsflächen der Spitzen 10, so dafs sich um dieselben herum keine Lackansammlung bilden kann.
Das Zusammenwirken der Feder 7 wird natürlich, wenn der Rahmen mit Bleistiften voll beschickt ist, ein Durchbiegen der Stange 3 verursachen, da diese nur an den Enden unterstützt ist, und die in der Mitte eingesetzten Bleistifte könnten herausfallen. Um diesem Uebelstand zu begegnen, machen wir die Stange 3 entweder schwer und steif, so dafs sie sich nicht biegen kann, oder, was wir vorziehen, wir geben ihr eine Krümmung gegen die Bolzen 6, wie Fig. 1 zeigt (der Klarheit wegen allerdings übertrieben dargestellt).
Die gekrümmte Stange 3 kann alsdann ganz leicht sein, am besten von elastischem Material, und sie streckt sich dann bei voller Beschickung unter dem gemeinsamen Druck der Feder 7 in eine gerade Linie, wie die punktirten Linien in Fig. ι zeigen, was die Elasticität der Seitenstangen 4 zuläfst.
Das Einlegen der Bleistifte erfolgt, indem man ein Ende gegen einen Bolzen drückt und seine Feder zusammenprefst, bis das andere Ende des Bleistiftes auf die entsprechende Spitze 10 gestellt werden kann. Dann läfst man den Bleistift los, und der Druck des Federbolzens genügt, um ihn festzuhalten. So. fährt man fort, bis alle Klemmen mit Bleistiften besetzt sind, und dann kann das Tauchen beginnen. Hierzu werden mehrere Rahmen in ein Gestell eingehängt, welches vorzugsweise durch Maschinen in den Lack eingehängt wird, um Bewegung der Flüssigkeit zu vermeiden.
Nach Herausziehen der Rahmen mit den Bleistiften werden dieselben zum Trocknen aufgestellt und das Tauchen wird so oft wie nöthig wiederholt. Die Bleistifte können eingespannt bleiben, bis das Lackiren beendigt ist, oder sie können während des Lackirens zu beliebigen Zeiten für andere Arbeiten, z..B. Aufstempeln der Firma u.s.w., herausgenommen werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Tauchrahmen zum Lackiren von Bleistiften u. dergl. j bei welchem die Stifte zwischen feststehenden, auf einem gebogenen Stab angeordneten Spitzen (10) und federnden Bolzen (6) so eingespannt werden, dafs die zu lackirenden Flächen völlig frei bleiben.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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