DE686705C - der innerhalb eines im wesentlichen geschlossenen metallischen Gebildes untergebracht ist - Google Patents
der innerhalb eines im wesentlichen geschlossenen metallischen Gebildes untergebracht istInfo
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Description
- Einrichtung zum Peilen mittels eines Peilrahmens, der innerhalb eines im wesentlichen geschlossenen metallischen Gebildes untergebracht ist Es hat sich in manchen Fällen als wünschenswert erwiesen, den für funktechnische Peilanordnungen erforderlichen Peilrahmen in das Innere von ganz oder teilweise metallisch geschlossenen räumlichen Gebilden unterzubringen. Beispielsweise ist es bei Flugzeugen zwecks Verringerung des Luftwiderstandes von Bedeutung, den bisher üblicherweise außerhalb des Flugzeuges, meist oberhalb des Rumpfes angeordneten Peilrahmen im Innern des Flugzeuges an beliebiger Steile, z. B. hinten im Rumpf, unterzubringen. Dies ist jedoch ohne besondere Maßnahme nicht möglich, da das elektromagnetische Strahlungsfeld durch die umgebende Metal lhülle mehr oder weniger abgeschirmt und in seinem Verlauf so beeinflußt wird, daß mit dem im Innern angeordneten Peilrahmen entweder falsche Peilwerte ermittelt werden oder infolge zu geringer Empfangsenergie die Peilungen ausfallen.
- Die nachstehend beschriebene Erfindung gibt nunmehr eine Lösung der Aufgabe, praktisch brauchbare Peilungen auch mit einem im Innern eines im wesentlichen geschlossenen Metallgebildes befindlichen Peilrahmen durchführen zu können. Sie ist dadurch gekennzeichnet, daß oberhalb undloder unterhalb der praktisch senkrecht angeordneten Rahmendrebachse eine Durchbrechung in den Horizontalwänden des Metallkörpers für den Durchtritt des elektromagnetischen Feldes vorgesehen ist.
- Die Erfindung sei an Hand der Abb. I näher erläutert. Im Innern eines räumlichen Metallgebildes M, beispielsweise eines Flugzeugrumpfes, befindet sich ein Peilrahmen R.
- Oberhalb oder unterhalb des Rahmens ist eine in der Skizze als rundes Loch dargestellte Durchbrechung Dj bzw. D2 des Metallkörpers vorgesehen, welche mit einem nichtmetallischen Werkstoff verkleidet ist. Das durch diese Öffnung hindurchgreifende elektromagnetische StrahIungsfeld wirkt mit hinreichender Intensität auf den Empfangsrahmen ein, und da bei dieser Anordnung der Feldverlauf am geringsten vom normalen abweicht, sind die erhaltenen Peilwerte bis auf gewisse, als Funkbeschickung verbleibende restliche Abweichungen richtig. Daß es im vorliegenden Fall wesentlich auf die Anordnung der Offnungen ankommt, geht daraus hervor, daß ein beispielsweise in der Flugzeugkabine K aufgestellter Peilrahmen R' zwar Energie aufnimmt, da das Strahlungsfeld teilweise durch die Fenster in die Kabine dringt, aber zufolge des wesentlich gestörten Feldverlaufes durchaus falsche Peilwerte liefert, wobei die erhaltenen Peilungen im wesentlichen von der Lage und Anordnung der Fenster zum Rahmen abhängen.
- Es ist hierbei jedoch nicht möglich, eine solche Stelle aufzufinden, an der richtige Peilungen erhalten werden können.
- Zur Erhöhung der Empfangsintensität es vorteilhaft, sowohl oberhalb als auch unterhalb des Peilrahmens eine Öffnung anzubrin-.-gen. Andererseits genügt es jedoch, auch für den praktischen Fall, ebenso wie nur eine Öffnung oberhalb des Peilrahmens D1, eine solche unterhalb D2 anzubringen. Es ist hierbei unwesentlich, ob diese Öffnungen rund oder sonstwie gestaltet sind, jedoch muß auf eine zur Öffnung möglichst symmetrische Aufstellung des mit seiner Drehachse senkrecht, d. h. in Richtung des normal vertikal polarisierten elektrischen Feldes, stehenden Rahmens geachtet werden.
- Während bei festliegendem Aufstellungsort des Peilrahmens eine besondere Öffnung hergestellt werden muß, kann im anderen Falle vorteilhafterweise eine bereits vorhandene und geeignet liegende Öffnung ausgenutzt werden. Stets ist jedoch zu beachten, daß zu einem bestimmten Rahmenabstand von der Durchbrechung auch eine bestimmte Größe der Offnung gehört und umgekehrt, da bei jeder Größe der Öffnung eine bestimmte Stelle vorhanden ist, an der der Feldverlauf die geringste Störung aufweist. Bei der Ausnutzung vorhandener Öffnungen ist daher möglichst der optimale Abstand des Peilrahmens aufzusuchen, während bei festliegendem Einbauplatz des Rahmens die optimale Größe der Durchbrechung zu wählen ist.
- Bei solchen Metallgebilden, welche aus einem Stabsystem bestehen, wie beispielsweise die Stahlrohrkonstruktion eines Flugzeugrumpfes, oder die sonstwie nur teilweise metallisch geschlossen sind, ist der Rahmen unter- oder oberhalb einer hinreichend großen Offnung aufzustellen, wobei die vorherstehenden Maßnahmen entsprechend berücksichtigt werden müssen.
- Zur Beseitigung der als Funkbeschickung bekannten restlichen Fehler der Peilwerte, um unmittelbar an der Peilskala des Rahmens die richtigen Winkelwerte ablesen zu können, ist es angebracht, die bekannten mechanischen Funkbeschickungskompensationseinrichtungen anzuwenden oder aber in der Praxis auch sonst bekannte Kompensationsschleifen, wie sie z. B. in der Abb. 2 Si und Si dargestellt sind. Hierbei kann entweder nur eine als Drahtring oder sonstwie ausgebildete Schleife Anwendung finden oder, wie meist üblich, zwei Schleifen, wobei sich der Rahmen, wie auch in der Abb. 2 skizziert, zwischen den Schleifen befindet. Der Abstand a der Kompensationsschleifen ist von der Größe des maximalen Peilfehlers abhäng. Gelingt die elektrische Kompensation t ; icht völlig, so kann zusätzlich eine mechaische Korrektion herangezogen werden.
- Ein weiteres Mittel, die Funkbeschickung zu kompensieren, besteht darin, den Peilrahmen gegen die Vertikale zu neigen, und zwar in einer Ebene, die senkrecht zu der Ebene evtl. vorzusehender Kompensationsschleifen liegt. In Abb. 3 ist dies für einen Flugzeugrumpf skizziert, wobei der Rahmen durch Drehung um die Flugzeuglängsachse L aus der Vertikalen gebracht wird. Die Größe des Neigungswinkels fl bestimmt sich hierbei ebenfalls nach der Größe des maximalen Peilfehlers gemäß der Beziehung: cos ß = coty y coty a, wobei x den Einfallwinkel des Strahlungsfeldes und y den Rahmendrebwinkel bezeichnet.
- PATTANSPRÜCHE: I. Einrichtung zum Peilen mittels eines Peilrahmens, der innerhalb eines im wesentlichen geschlossenen metallischen Gebildes untergebracht ist, dadurch gekennzeichnet, daß oberhalb undloder unterhalb der praktisch senkrecht angeordneten Rahmendrehachse eine Durchbrechung in den Horizontalwänden des Metallkörpers für den Durchtritt des elektromagnetischen Feldes vorgesehen ist.
Claims (1)
- 2. Einrichtung gemäß Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Größe der Durchbrechung der Entfernung des Peilrahmens von der Öffnung angepaßt ist oder daß bei einer Ausnutzung vorhandener Öffnungen die Entfernung des Rahmens nach der Größe der Öffnung gewählt. ist.3. Einrichtung gemäß Anspruchs und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks Beseitigung der restlichen Peilfehler ein mechanischer Funkbeschickungsausgleich vorgesehen ist undloder eine bzw. mehrere Kompensationsschleifen in der Nähe des Rahmens angebracht sind.4. Einrichtung gemäß Anspruch I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks Beseitigung der restlichen Peilfehler die Drehachse des Peilrahmens gegen die Senkrechte um einen von der Größe der Funkbeschickung abhängigen Wert geneigt ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1936D0073539 DE686705C (de) | 1936-09-24 | 1936-09-24 | der innerhalb eines im wesentlichen geschlossenen metallischen Gebildes untergebracht ist |
Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
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|---|---|
| DE686705C true DE686705C (de) | 1940-01-18 |
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ID=7061413
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE1936D0073539 Expired DE686705C (de) | 1936-09-24 | 1936-09-24 | der innerhalb eines im wesentlichen geschlossenen metallischen Gebildes untergebracht ist |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE686705C (de) |
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1936
- 1936-09-24 DE DE1936D0073539 patent/DE686705C/de not_active Expired
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