DE686543C - Topffoermiger Roehrensockel mit an der Bodenseite befestigten radialen Anlegekontakten aus Blech - Google Patents

Topffoermiger Roehrensockel mit an der Bodenseite befestigten radialen Anlegekontakten aus Blech

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DE686543C
DE686543C DE1937B0179849 DEB0179849D DE686543C DE 686543 C DE686543 C DE 686543C DE 1937B0179849 DE1937B0179849 DE 1937B0179849 DE B0179849 D DEB0179849 D DE B0179849D DE 686543 C DE686543 C DE 686543C
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DE
Germany
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contacts
sheet metal
projections
contact
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Expired
Application number
DE1937B0179849
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English (en)
Inventor
Dr-Ing Fritz Bayer
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FRITZ BAYER DR ING
Original Assignee
FRITZ BAYER DR ING
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J5/00Details relating to vessels or to leading-in conductors common to two or more basic types of discharge tubes or lamps
    • H01J5/50Means forming part of the tube or lamps for the purpose of providing electrical connection to it
    • H01J5/54Means forming part of the tube or lamps for the purpose of providing electrical connection to it supported by a separate part, e.g. base

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  • Cookers (AREA)

Description

  • Topfförmiger Röhrensockel mit an der Bodenseite befestigten radialen Anlegekontakten aus Blech Die Erfindung betrifft die Herstellung von sog. stiftlosen Röhrensockeln, d. h. topfförmigen Röhrensockeln mit an der Bodenseite befestigten radialen Anlagestirnkontakten aus Blech, die über den Umfang des Sockels hinausragen. Während man früher bei derartigen Röhrensockeln aus Vollinaterial herausgearbeitete Kontaktklötze verwendete und diese durch einen in der Mitte angeordneten hohlnietartigen Fortsatz in Löchern des Sockelbodens befestigte, ist es auch bekanntgeworden, zur Ersparnis von Metall diese Kontakte aus Blech zu prägen und ebenso mit Hohlnieten zu befestigen, die entweder durch Ausziehen der Klotzwandung gebildet oder als besondere Teile eingesetzt wurden. Mit der Prägung dieser Kontaktklötze aus Blech traten aber gewisse Ungenauigkeiten ein, die die Befestigung und vor allem die genaue Einstellung dieser Teile erschwerten. Das lag zum Teil daran, daß jeder Kontaktklotz nur an einer Stelle, und zwar in der Mitte, befestigt war, so daß eine Verdrehung eintreten konnte.
  • Gegenstand der Erfindung ist eine neue Anbringungsweise -der Kontaktklötze, die einen festen Sitz derselben zur Folge hat, weil sie an beiden Stirnseiten, also an zwei Punkten, am Sockel befestigt sind und sich daher nicht verdrehen können. Erreicht wird dies mit einer besonderen Gestaltung des Sockelkörpers und des aus Blech geprägten Kontaktteiles. Der Sockel weist an seiner Bodenebene an den Kontaktsitzen über den Umfang hinausragende Vorsprünge auf, und die nach dem Mittelpunkt des Sockels hin offene Taschen bildenden äußeren Enden der Kontakte umgreifen die Vorsprünge, und die am inneren Ende der Kontakte vorgesehenen Befestigungslappen sind durch Löcher des Sockelbodens hindurchgeführt und umgebogen. Diese Maßnahme ermöglicht eine leichte Anbringung und Befestigung sowie auch eine weitgehende Materialersparnis. Vor allem kann die Blechstärke für die Kontakte sehr schwach gewählt werden, weil der Vorsprung des Sockels gerade die Stirnkontaktstelle widerstandsfähig macht, die beträchtlichen Beanspruchungen beim Einsetzen und Herausziehen der Röhre in die bzw. aus der Sockelfassung ausgesetzt ist. An sich ist es bekannt, an Sockeln radiale Vorsprünge und an diesen Kontakte aus Blechstreifen anzubringen. Diese Blechstreifen bilden aber keine Stirnkontakte; sondern sie sind um deren Seitenflächen herumgebogen: Bei de; Erfindung handelt es sich jedoch um ein4r@ Röhrensockel, bei dem gerade die Kontaktflächen an der Stirnseite liegen. Wie man solche stirnseitigen Kontakte anbringen soll, zeigt diese Druckschrift nicht: Es sind ferner bei solchen Röhrensockeln aus Blech gedrückte Kontakte bekannt, die wannenförmige Gestalt besitzen und die am äußeren Ende nach dem Mittelpunkt des Sockels hin offene Taschen aufweisen, aber diese Taschen werden nicht von in sie eindringenden Vorsprüngen des Sockels gehalten. Vielmehr wird dieser Kontakt am Sockel durch ein Nietröhrchen befestigt. Es muß verlangt werden, daß diese Kontakte absolut festsitzen. Diese Befestigungsweise erfüllt .diese Voraussetzung nicht, weil die Kontakte sich um die Niete herum drehen können. Man setzt sie zwar in die Bodenflache des Sockels hinein, aber auch diese Maßnahme bietet bei der Massenerzeugung keine Gewähr dafür, daß jede Drehung um die Befestigungsniete als Achse ausgeschlossen wird. Darüber hinaus wird gerade das wichtige äußere Ende des Kontaktes nicht unterstützt. Sowohl beim Einsetzen als besonders beim Herausziehen einer Röhre können daher Verbindungen auftreten, durch die der Sitz des Kontaktes gelockert wird. Es muß daher auch .besonders kräftiges Blech verwendet werden. Auch erfordert diese Ausbildungs- und Befestigungsweise .einen größeren Metallaufwand für das Nietröhrchen, an dessen Stelle bei der Erfindung nur der umgebogene Lappen tritt.
  • An sich ist die. Befestigung von Kontakten an Röhrensockeln durch beiderseitiges Umbiegen von Lappen auch bekannt, z. B: bei ochsenparallel an der Außenwand des Sokkels verlaufenden Kontakten als Sockel anderer Bauart. Hier fehlen aber die radialen Vorsprünge des Sockels, die einen solchen Blechkontakt als Ersatz eines aus einem. Klotz gearbeiteten Kontaktes erstgenügend kräftig machen, und es treten nicht die starken Beanspruchungen für die Kontaktenden auf wie bei .der Bauart der Erfindung.
  • Bei einer bevorzugten Ausführung der Erfindung werden nun die Vorsprünge und die Kontakte auf einer Isolierstoffscheibe, vor allem aus sog. Hartpapier, befestigt, die selbst am Sockelboden durch eine mittlere Niete o. dgl. in der Mitte der Scheibe befestigt ist. Diese Maßnahme bietet den Vorteil, daß man infolge der geringen Wandstärke und der flachen, handlichenForm dieKontakte sogar mit einem zangenartigen Werkzeug von Hand umbiegen kann, dessen eine Backe der Kontaktklotzform entsprechend ausgespart ist. Man kann so solche Scheiben mit den verschiedenen Schalt-,1xjfgaben entsprechenden Kontakten vorrätig Ai,ten und diese jederzeit mit dem Einheits-;"z`§Qckel verbinden, man braucht ,daher nicht ein 'so großes Lager in Sockeln verschiedener Kontaktanordnungen zu halten.
  • Der Sockelboden erhält zweckmäßig eine für die Aufnahme der Isolierstoffscheibe bestimmte Ausnehmung auf der Unterseite und der die Ausnehmung umbebende Rand Lücken für die sich einlegenden Kontakte. Dabei können die Löcher für die anzuschließenden Zuleitungsdrähte etwa in der Mitte des Kontaktklotzes angebracht sein, in welchem Falle auch die Isolierstoffscheibe ein solches Loch an der gleichen Stelle besitzt. Es ist vorteilhaft, das Loch, durch das der Lappen hindurchtritt, :so weit zu halten, daß auch noch für die Anschlußdrähte Platz bleibt. In diesem Falle erstreckt sich die in den Kontakt eingeprägte Lötrille zur Aufnahme des Drahtes bis zu diesem Loch hin. Wenn die Kontaktträgerscheibe aus etwa i mm starkem Hartpapier gebildet wird, so wird zweckmäßigerweise noch eine Abdeckscheibe darüber angeordnet, die sich etwa bis zum Lochkranz für die Anschlußdrähte erstreckt. Jedoch kann sie auch derart mit radialen Vorsprüngen versehen sein, daß sich diese zwischen,die einzelnen Kontakte legen. Auf -diese Weise wird eine gute Versteifung erreicht.
  • Es ist auch schon bekanntgeworden; an Röhren an Stelle eines topfförmigen Sockels nur eine Isolierstoffscheibe ohne jede Verkitteng anzubringen und durch einen mittleren, sie durchdringenden Stift in der Mitte der Scheibe zu halten. Aber auch hier ist die Kontaktbildung eine ganz andere. Es weisden lediglich die Zuleitungsdrähte nach radialen Vorsprüngen geführt und dort diese seitlich umgreifende Blechkammern angebracht. Stirnkontakte sind dieser Anordnung fremd.
  • Die Bodenfläche der Ausnehmung wird im Bereiche der umgebogenen Befestigungslappen mit Aussparungen versehen, zwischen denen radiale Rippen stehenbleiben, damit die Isolierstoffplatte eine gute Auflage hat und die Isolierung zwischen den einzelnen Kontakten durch Vergrößerung der Kriechwege gewährleistet wird.
  • In der Zeichnung sind mehrere Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Fig. i zeigt einen Querschnitt des Sockels, Fig: a eine Unteransicht.
  • Fig.3 und q. zeigen Ansicht und Querschnitt der einen Ausbildung der Isolierstoff-Scheibe mit Kontakten. Fig.5 und 6 zeigen Ansicht und Querschnitt der anderen Ausbildung der Isolierstoffscheibe mit Kontakten und Versteifungsscheibe.
  • Fig. 7 zeigt,die Isolierstoffschei'be mit einer abgeänderten Versteifungsscheibe in Ansicht, Fig. 8 die Versteifungsscheibe allein.
  • Fig. 9 und io zeigen Längsschnitte durch die Kontakte allein mit entsprechend umgebogenem Befestigungslappen.
  • Der Sockel i weist an seinem Boden i. eine Aussparung ib aus, die dazu bestimmt ist, eine Isolierstoffscheibe 2 aufzunehmen, an der die Kontaktklötze 3 befestigt sind. Die Isolierstoffs chei'be 2 besitzt an den Kontaktstellen Vorsprünge 2" und Löcher 2b. Die Kontaktklötze 3 selbst sind, wie namentlich die Fig. 9 und io zeigen, so kappenartig geprägt, daß an ihrem äußeren Ende nach dein inneren Ende hin offene Taschen 3, entstehen, die die Vorsprünge 2a übergreifen, im mittleren, um Scheibenstärke zurückgesetzten Teil 3b auf der Scheibe 2 aufsitzen und am anderen Ende Befestigungslappen 3, aufweisen. Diese werden, nachdem ,die Kontakte über die Vorsprünge 2" übergestülpt und die Befestigungslappen durch die Löcher 2b hindurchgesteckt sind, nach der einen oder anderen Richtung hin umgebogen. Auf .diese Weise sitzt der Klotz 3 an beiden Enden fest und kann sich daher nicht verdrehen. Wird der Befestigungslappen 3, nach innen gebogen (Fig.3, q., io), so werden an den Kontaktei-. 3 etwa in deren Mitte Löcher q. für die Anschlußdrähte vorgesehen und ebensolche darunter in der Scheibe :2 und im Sockelboden i". Wird der Lappen 3, nach außen gebogen (Fig. 5 bis 7 und 9), so werden die Löcher 2b in der Scheibe so bemessen, daß daneben noch die Anschlußdrähte Platz finden. ' Die in dieser Weise mit Kontakten ausgerüstete Isolierstoff scheibe 2 wird nun in die Ausnehmung Ib -des Sockelbod-ens eingesetzt. Der sie umgebende Rand i, besitzt Lücken Id für die Kontakte 3. Die Befestigung dieser Scheibe 2 erfolgt nun durch .eine Niete 5, die durch deren Öffnung 2, und ein ebensolches Loch i, des Sockelbodens i, hindurchgeführt und vernietet wird. Wird die Isolierstoffscheibe 2 aus etwa i mm starkem Hartpapier gebildet, so empfiehlt es sich, sie durch eine ebenfalls von der Niete 5, gehaltene Stützscheibe 6 zu versteifen. Diese Scheibe 6 kann die gleiche Größe haben wie die Scheibe 2, weist dann aber die Kontaktklötze 3 umgreifende Vorsprünge 6, auf (Fig. 7 und 8). Die Bodenfläche der Aussparung Ib besitzt weitere Vertiefungen i f für die umgebogenen Befestigungslappen. Zwischen ihnen bleiben radiale Rippen i, stehen, damit die Scheibe 2 gut aufliegt und die Isolierung zwischen den benachbarten Kontakten 3 gewährleistet wird.
  • Wenn die Scheibe :2 nicht angewendet werden soll, kann der Sockel i am Umfang selbst die Vorsprünge 2d tragen, wie dies in Fig. i gestrichelt dargestellt ist. Die Befestigungslappen 3, werden dann nach Durchtreten entsprechender Löcher im Sockelboden an dessen Rückseite umgebogen.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Topfförmiger Röhrensockel mit. an der Bodenseite befestigten radialen Anlagekontakten aus Blech, die über den Umfang des Sockels hinausragen, dadurch gekennzeichnet, daß der Sockel (i) an seiner Bodenebene (ra) über den Umfang hinausragende radiale Vorsprünge (2d bzw. 2a) aufweist und die nach dem Mittelpunkt des Sockels hin offene Taschen (3d) bildenden äußeren Enden der Kontaktstücke (3) die Vorsprünge (2,', 2a) umgreifen und die am inneren Ende der Kontaktstücke vorgesehenen Befestigungslappen (3,) durch Löcher (2b) des Bodens (ia) hindurchgeführt und umgebogen sind.
  2. 2. Röhrensockel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorsprünge (2d) und die Kontakte (3) auf einer Isolierstoffscheibe (2) angebracht sind, die am Sockelboden (i") durch eine Niete (5) o. dgl. in der Mitte der Scheibe befestigt ist.
  3. 3. Röhrensockel nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Sockelboden (id) eine Ausnehmung (Ib) für die Aufnahme der Isolierstoffscheibe (2) und" der die Ausnehmung umgebende Rand (ij Lücken (id) für die sich einlegenden Kontakte (3) aufweist. q..
  4. Röhrensockel nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Isolierstoffscheibe (2) durch eine weitere von der Niete (5) gehaltene Scheibe (6) versteift ist.
  5. 5. Röhrensockel nach Anspruch 2 bis q., dadurch gekennzeichnet, daß die Bodenfläche des Sockels im Bereiche der umgebogenen Befestigungslappen (3,) zur Vergrößerung der Kriechwege radiale Rippen (7d) und dazwischenliegende Aussparungen (if) aufweist.
DE1937B0179849 1937-09-08 1937-09-08 Topffoermiger Roehrensockel mit an der Bodenseite befestigten radialen Anlegekontakten aus Blech Expired DE686543C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE962813C (de) * 1952-06-29 1957-04-25 Standard Elek K Ag Steckbare Loetoese

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE962813C (de) * 1952-06-29 1957-04-25 Standard Elek K Ag Steckbare Loetoese

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