DE686196C - Verfahren zur Periodischen Zuendung eines zum Umrichten von Gleich- oder Wechselstrom dienenden Lichtbogenstromrichters - Google Patents

Verfahren zur Periodischen Zuendung eines zum Umrichten von Gleich- oder Wechselstrom dienenden Lichtbogenstromrichters

Info

Publication number
DE686196C
DE686196C DE1935S0119095 DES0119095D DE686196C DE 686196 C DE686196 C DE 686196C DE 1935S0119095 DE1935S0119095 DE 1935S0119095 DE S0119095 D DES0119095 D DE S0119095D DE 686196 C DE686196 C DE 686196C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
electrodes
arc
alternating current
electrode
heads
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1935S0119095
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Schuckertwerke AG, Siemens Corp filed Critical Siemens Schuckertwerke AG
Priority to DE1935S0119095 priority Critical patent/DE686196C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE686196C publication Critical patent/DE686196C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01TSPARK GAPS; OVERVOLTAGE ARRESTERS USING SPARK GAPS; SPARKING PLUGS; CORONA DEVICES; GENERATING IONS TO BE INTRODUCED INTO NON-ENCLOSED GASES
    • H01T11/00Spark gaps specially adapted as rectifiers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Generation Of Surge Voltage And Current (AREA)

Description

  • Verfahren zur periodischen Zündung eines zum Umrichten von Gleich- oder Wechselstrom dienenden Lichthogenstromrichters Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur periodischen Zündung eines zum Umrichten @ an Gleich- oder Wechselstrom dienenden Lichtbo,genstromrichters mit Lichtbogenlöschung durch eine gegen die Köpfe der Elektroden gerichtete Gasströmung. Es sind verschiedene Bauarten derartiger Stromrichter bekannt.
  • Bei einer dieser Bauarten sind die Hauptelektroden als Hohlelektroden ausgebildet. durch welche das Löschmittel in entgegengesetzten Richtungen austritt, wobei die einander gegenüberliegenden Teile der Hohlelektroden flächenförmig ausgebildet sind. Bei diesem Lichtbogenstromrichter werden die Lichtbogenfußpunkte und der Lichtbogen selbst während der Betriebszeit in eine rasche Bewegung versetzt. Diese Bauart hat verschiedene Nachteile. Es ist z. B. nachteilig, daß der auch bei großer Wanderungsgeschwindigkeit des Lichtbogens im Laufe der Betriebsdauer unvermeidliche Abbrand an den einander gegenüberliegenden flächenförmigen Teilen der Hohlelektroden auftritt. Diese schirmartigen Teile der Elektroden haben nämlich auch die Aufgabe, das Feld, nach der L ichtbogenlöschung zu vergleichmäßigen und dadurch die Sperrspannung des Stromrichters heraufzusetzen. Bilden sich nun auf diesen Schirmen durch den Abbrand Spitzen, durch die das Feld gestört wird, so wird hierdurch die Sperrspannung in um so stärkerem Maße herabgesetzt, je höher -der Druck des Löschmittels und damit die Feldstärke zwischen den Elektroden ist. Es. können auch Schwierigkeiten bei der Bewegung des Lichtbogens entstehen, insbesondere beim Übergang des Lichtbogens in seine Löschstellung, in welcher er durch die Düsen hindurchbrennen soll.
  • Die erwähnten Schwierigkeiten werden vermieden bei einem bekannten Stromrichter, bei welchem die Elektroden nicht hohl sind, sondern als Stifte ausgebildet sind, die sich koaxial gegenüberstehen. Zur Führung der Gasströmung sind zwischen den Elektroden zwei mit Düsenöffnungen versehene Wände angeordnet, die nicht aus Metall, sondern aus Isolierstoff bestehen. Infolge der ungleichmäßigen Feldausbildung sind derartige Elektrodenanordnungen nur für verhältnismäßig kleine Spannungen brauchbar. Der Elektrodenabstand und damit die Länge des L'bertragungslichtbogens muß verhältnismäßig groß sein, wodurch u. a. hohe Übertragungsverluste entstehen.
  • Eine dritte Bauart besitzt sowohl das Feld vergleichmäßigende Hohlelektroddn, wie die zuerst geschilderten, als auch Massivelektroden, die hinter den Öffnungen der Hohlelektroden angeordnet sind und auf die jedesmal nach der Zündung die Lichtbogenfußpunkte übertragen werden. Die Zündung des Lichtbogens findet jedoch stets an den Hohlelelz=@ troden statt, weil diese die einanderi meisten genäherten leitenden Teile versclü,e denen Potentials sind. An den Hohlelektrol-,n treten infolgedessen Abbrandschäden derselben Art auf, wie sie eingangs geschildert sind, so daß auch bei dieser dritten Bauart die Gefahr besteht, daß die Sperrspannung während und infolge des normalen Betriebs stark sinkt.
  • Die Erfindung bezieht sich demgegenüber auf einen Stromrichter der zuletzt geschilderten Bauart, bei dem die Gasströmung zwar auch durch zwei zwischen den beiden Hauptelektrodenköpfen angeordnete, gleichzeitig das elektrische Feld vergleichmäßigende Schirmelektroden gesteuert wird, jedoch dienen diese nicht als Zündelektroden, so daß die hinter den Schirmelektroden angeordneten Hauptelektroden allein den Lichtbogen führen. LTin bei einer derartigen Anordnung eine sichere Zündung zu bewirken, ,wird erfindungsgemäß der Lichtbogen von vornherein unmittelbar zwischen den beiden Köpfen der Hauptelektroden mittels eines leitenden Flüssigkeitsstrahles gezündet, welcher periodisch aus einer Hauptelektrode gegen die andere Hauptelektrode durch die Düsen der beiden Schirmelektroden hindurchgeschleudert wird.
  • Der Abbrand ist hierdurch auf die hinter den Wänden stehenden Elektrodenköpfe lokalisiert, die durch die Wände elektrisch abgeschirmt sind. Die feldsteuernde Funktion der Wände wird daher in keiner Weise gestört. Der Lichtbogen befindet sich von vornherein an der Stelle, wo er auch gelöscht wird.
  • An Hand einer in der Zeichnung schematisch dargestellten Elelitrodenanordnung sei die Erfindung beispielsweise erläutert. i und 2 sind die beiden Elektrodenköpfe, 3 und 4. sind die zwischen ihnen angeordneten Schirmelektroden, welche zur Steuerung der Löschgasströmung und des elektrischen Feldes dienen. Die Schirmelektrode 3 kann z. B. leitend unmittelbar oder mittelbar über Widerstände (Kapazitäten usw.) mit der Elektrode i und die Schirmelektrode 4. ebenso mit fier .Elektrode 2 verbunden sein. 5 und 6 sind die Düsen, z. B. einfache Löschdüsen. Das Löschgas strömt in den Pfeilrichtungen;, 8 zwi-;.:schen den Schirmelektroden zu und durch die Düsen 5, 6 in entgegengesetzter Richtung gegen die beiden Elektrodenköpfe i, 2. Die Zündung des Lichtbogens zwischen den Elektrodenköpfen i, 2 erfolgt z. B. durch einen in der Elektrode :2 vorgesehenen Kanal 9, durch den ein Quecksilberstrahl gegen den Elektrodenkopf i geschleudert wird. Die Zündung erfolgt am ansteigenden Ast der Wechselstromhalbwelle. Auf dem absteigenden Ast in der hTähe des Stromnulldurchganges wird der Lichtbogen durch die Doppelströmung des Löschgas-es gelöscht.
  • Die Schirme 3, q. können entweder ganz aus Metall bestehen, oder es können Isolierwände verwendet werden mit Metalleinlagen. Statt die Metalleinlagen leitend mit den Elektroden i, 2 zu verbinden, können diese auch durch kapazitive Auf ladung auf eine Mittelspannung gebracht werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH ; Verfahren zur periodischen Zündung eines zum Umrichten von Gleich- oder Wechselstrom dienenden Lichtbogenstronirichters mit Lichtbogenlöschung durch eine gegen die Köpfe der beiden Hauptelektroden gerichtete Gasströmung, die durch zwei zwischen diesen Elektrodenköpfen angeordnete, gleichzeitig das elektrische Feld vergleichmäßigende Schirmelektroden gesteuert wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Lichtbogen von vornherein unmittelbar zwischen den beiden Köpfen der Hauptelektroden mittels eines leitenden Flüssigkeitsstrahles gezündet wird, welcher periodisch aus einer Hauptelektrode gegen die andere Hauptelektrode durch die Düsen der beiden Schirmelektroden h.indurchgeschleudert wird.
DE1935S0119095 1935-07-19 1935-07-19 Verfahren zur Periodischen Zuendung eines zum Umrichten von Gleich- oder Wechselstrom dienenden Lichtbogenstromrichters Expired DE686196C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1935S0119095 DE686196C (de) 1935-07-19 1935-07-19 Verfahren zur Periodischen Zuendung eines zum Umrichten von Gleich- oder Wechselstrom dienenden Lichtbogenstromrichters

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1935S0119095 DE686196C (de) 1935-07-19 1935-07-19 Verfahren zur Periodischen Zuendung eines zum Umrichten von Gleich- oder Wechselstrom dienenden Lichtbogenstromrichters

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE686196C true DE686196C (de) 1940-01-04

Family

ID=7534766

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1935S0119095 Expired DE686196C (de) 1935-07-19 1935-07-19 Verfahren zur Periodischen Zuendung eines zum Umrichten von Gleich- oder Wechselstrom dienenden Lichtbogenstromrichters

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE686196C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1440594C3 (de) Lichtbogenanordnung zur Erzeugung eines Hochtemperatur-Plasmas
DE1565418A1 (de) Elektrische Lichtbogenstabilisierung
DE686196C (de) Verfahren zur Periodischen Zuendung eines zum Umrichten von Gleich- oder Wechselstrom dienenden Lichtbogenstromrichters
DE2501076A1 (de) Vorrichtung zur erzeugung von hochtemperatur-plasma
DE2549101A1 (de) Gleitfunkenzuendkerze
DE2162024A1 (de) Vorrichtung zur Plasmaerzeugung
DE2622029A1 (de) Vorrichtung zur erzeugung eines hochtemperatur-plasmas
DE945109C (de) Schaltanordnung fuer Gas- oder Dampfentladungsgefaesse mit Initialzuendung
DE944022C (de) Anordnung zur Regelung von Spannungen
DE592771C (de) Gasgefuellte Entladungsroehre zum Verstaerken, Erzeugen und Gleichrichten von Wechselstroemen
DE3103044A1 (de) Elektrodenanordnung fuer vorzugsweise dreiphasige lichtbogenoefen
DE898025C (de) Druckgasschalter mit einander gegenueberstehenden Elektroden
DE594918C (de) Einrichtung zur Umformung hoher Spannungen durch Funkenuebergang zwischen zwei Elektroden
DE681179C (de) Verfahren zum Umwandeln von Gleichspannung in Wechselspannung
DE10044764A1 (de) Vorrichtung zum Plasmaschweißen und/oder Plasmaschneiden
DE700053C (de) pannungsentladungsgefaess aus Glas mit Gluehkathode und lichtbogenartiger Entladung
DE675996C (de) Einrichtung zur Lichtbogenloeschung und Vermeidung von Rueckzuendungen bei Lichtbogenstromrichtern
DE1957812A1 (de) Schaltkapsel fuer Vakuumschalter und -schuetze
DE731143C (de) Spannungseinfuehrung fuer die Ablenkelektrode eines Zyklotrons
DE729721C (de) Lichtbogenofen mit waehrend des Betriebes verstellbaren Elektroden
DE756382C (de) Gleichrichter fuer hohe Spannungen mit Gas- oder Dampffuellung, insbesondere Hochspannungsquecksilberdampfgleichrichter
DE580532C (de) Verfahren und Einrichtung zur Verhuetung von Rueckzuendungen in Quecksilberdampf-Gleichrichtern, deren Anoden mit Gittern versehen sind, die isoliert gegen die Anoden bzw. ihre Huelsen angebracht sind
DE759857C (de) Anordnung zur Herabsetzung der elektrischen Festigkeit in beliebigen gasfoermigen oder fluessigen isolierenden oder halbleitenden Medien
AT80789B (de) Verfahren und Vorrichtung zum Zerstäuben und AufscVerfahren und Vorrichtung zum Zerstäuben und Aufschleudern von geschmolzenen Metallen. hleudern von geschmolzenen Metallen.
DE735780C (de) Lichtbogenloescheinrichtung