DE685872C - Dichrung fuer Rohrverschraubungen - Google Patents

Dichrung fuer Rohrverschraubungen

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DE685872C
DE685872C DEK144389D DEK0144389D DE685872C DE 685872 C DE685872 C DE 685872C DE K144389 D DEK144389 D DE K144389D DE K0144389 D DEK0144389 D DE K0144389D DE 685872 C DE685872 C DE 685872C
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Germany
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sealing
pipe
ring
pipe fittings
sealing ring
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Expired
Application number
DEK144389D
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English (en)
Inventor
Hans Kreidel
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L19/00Joints in which sealing surfaces are pressed together by means of a member, e.g. a swivel nut, screwed on, or into, one of the joint parts
    • F16L19/08Joints in which sealing surfaces are pressed together by means of a member, e.g. a swivel nut, screwed on, or into, one of the joint parts with metal rings which bite into the wall of the pipe
    • F16L19/10Joints in which sealing surfaces are pressed together by means of a member, e.g. a swivel nut, screwed on, or into, one of the joint parts with metal rings which bite into the wall of the pipe the profile of the ring being altered

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Gasket Seals (AREA)

Description

  • Dichtung für Rohrverschraubungen Die Erfindung betrifft eine weitere Fortbildung der Dichtung für Rohrverschraubungen nach dem Patent 605 44. Sie besteht in einer besonderen Ausbildung des metallenen Dichtungsringes, der bei Herstellung der Verschraubung auf dem Rohr axial verschiebbar ist und dabei mit seiner Schneidkante so abgelenkt bzw. in seinem vorderen Teil zusammengezogen wird, daß er einen festen Dichtsitz bildend unter Materialaufwurf werkzeugartig in den Rohrwerkstoff einschneidet.
  • Voraussetzung für die Erzielung eines derartigen Einschneidevorganges ist beim Gegenstand des Hauptpatents neben der Wahl geeigneter Ablenkungswinkel der trichterförmigen Erweiterung des Anschlußstückes und der Ausbildung der scharfen Schneidkante des vorderen Ringteiles die Verwendung eines Ringwerkstoffes, der trotz einer gewissen Verformbarkeit während des Anziehens der Verschraubung genügende Härte besitzt, um an der Dichtstelle in den Rohrmantel einschneiden zu können, ohne dabei die Schärfe an der Ringschneidkante einzubüßen.
  • Die im Ziehvorgang hergestellten Rohre erfahren durch Materialverdichtung an der Oberfläche eine nicht unerhebliche Härtung ihres Außenmantels, die dem Einschneiden des Dichtungsringes einen ziemlich erheblichen Widerstand entgegensetzt. Kupferrohre können infolge des Ziehvorganges an ihrer Oberfläche so verfestigt werden, daß Dichtungsringe aus handelsüblichem Messing, trotzdem dieses härter als Kupfer ist, nicht mehr in der gewünschten Weise in den Rohrmantel einzuschneiden vermögen.
  • In diesem Falle wären Ringe aus Sondermessing notwendig, dessen Verwendung jedoch die Ringe verteuert.
  • Bietet die Frage der geeigneten Werkstoffwahl für die Dichtungsringe bei Kupferrohren bereits erhebliche Schwierigkeiten, so in noch höherem Maße bei der Verwendung von Stahlrohren. Ein..Dichtungsring,_ der den Außenmantel eines gezogenen Stahlrohres anschneiden soll, bedingt einen Werkstoff von d, f' Hochwertigkeit eines Chrom-Nickel-Stahl, _. Ein Dichtungsring aus diesem Werkst t würde aber seiner Verformung beim An=." ziehen einen so erheblichen Widerstand entgegensetzen, daß eine Schneidkantenablenkung bzw. Zusammenziehung des vorderen Ringteiles praktisch nicht möglich wäre.
  • Erfindungsgemäß besteht der Dichtungsring aus verformbarem, verhältnismäßig kohlenstoffarmem Stahl. Er wird nach der Fertigbearbeitung oberflächengehärtet. Ein solcher oberflächengehärteter Stahldichtungsring kann infolge seiner leichten Verformbarkeit für nahezu alle Rohre, wie solche aus Stahl, Kupfer und Leichtmetallen, Verwendung finden. Als Rohrwerkstoff für die Herstellung der Dichtungsringe verwendet man zweckmäßig die billigen handelsüblichen Gas-und Siederohre aus kohlenstoffarmem Stahl, die sich für eine Oberflächenhärtung beson-,ders gut eignen. Da kein Rohr im Handel ist, dessen Oberfläche härter wäre als die Schneidkante des oberflächengehärteten Stahl dichtungsringes, so ist es nicht erforderlich, für bestimmte Rohrwerkstoffe bzw. Rohre diesen angepäßte wechselnde Ringwerkstoffe zu verwenden. Der oberflächengehärtete Stahldichtungsrng kann vielmehr für alle Rohrwerkstoffe Verwendung finden, wodurch er-,liebliche Vorteile in bezug auf eine leichte
    Zur Härtung des Ringes kann man sich eines bekannten Oberflächenhärteverfährens bedienen, indem man den fertig gedrehten Ring z. B. in ein Zyankalibad taucht und anschließend daran im kalten Wasser abschreckt. Die dabei einzuhaltenden Einsatzzeiten und Badtemperaturen richten sich nach der gewünschten Stärke der möglichst dünnen Härteschicht, die zweckmäßig einige hundertstel Millimeter nicht übersteigen soll.
  • Der fertige oberflächengehärtete Dichtungsring kann zur Verbesserung seiner Gleiteigenschaften und zum Schutze gegen Korrosionserscheinungen noch mit einem dünnen Kadmiumüberzug versehen sein:

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Dichtung für Rohrverschraubungen nach Patent 6o5 4r4, dadurch gekennzeichnet, daß der metallene Dichtungsring aus verformbarem, verhältnismäßig kohlenstoffarmem Stahl besteht und nur an seiner Oberfläche gehärtet ist.
DEK144389D 1936-11-12 1936-11-12 Dichrung fuer Rohrverschraubungen Expired DE685872C (de)

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Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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