DE685840C - Verdampfer mit Umlaufpumpe - Google Patents

Verdampfer mit Umlaufpumpe

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Publication number
DE685840C
DE685840C DEK145830D DEK0145830D DE685840C DE 685840 C DE685840 C DE 685840C DE K145830 D DEK145830 D DE K145830D DE K0145830 D DEK0145830 D DE K0145830D DE 685840 C DE685840 C DE 685840C
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DE
Germany
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liquid
evaporator
circulation pump
pipe
pump
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Expired
Application number
DEK145830D
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Emil Kirschbaum
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
EMIL KIRSCHBAUM DR ING
Original Assignee
EMIL KIRSCHBAUM DR ING
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Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE685840C publication Critical patent/DE685840C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D1/00Evaporating
    • B01D1/06Evaporators with vertical tubes
    • B01D1/12Evaporators with vertical tubes and forced circulation

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Vaporization, Distillation, Condensation, Sublimation, And Cold Traps (AREA)

Description

  • Verdampfer mit Umlaufpumpe Verdampfer werden mit zwangsläufigem Umlauf betrieben, um die Verkrustung der Heizrohre zu verringern, um beliebig kleine Temperaturgefälle zwischen Heizstoff und verdampfender Flüssigkeit anwenden und um die Lösung auf hohe Konzentrationen eindampfen zu können. Bild 1 zeigt den Aufbau eines solchen Verdampfers. In ihm bedeuten a den Heizkörper, b den Brüdenraum, c das Flüssigkeitsrücklaufrohr, d das Flügelrad der Umlaufpumpc, e den Flüssigkeitszulaufstutzen, den Flüssigkeitsablaufstutzen, g den Dampfzufuhr-, Ii den Kondensatablauf- und i den Entlüftungsstutzen, ferner k den Anschlußstutzen, durch welchen die im Brüdenraum abgeschiedenen Dämpfe abziehen. Die Umlaufpumpe mit dem Flügelrad d drückt die Lösung durch das Innere der im Heizkörper a eingebauten Rohre, die von außen beheizt sind. Es ist bekannt, daß bei den anzuwendenden Flüssigkeitsgeschwindigkeiten die Flüssigkeit im Rohr überhaupt nicht oder nur im obersten Rohrteil zum Sieden kommt.
  • Der Nachteil dieses Eindampfverfahrens ist der große Leistungsbedarf der Umwälzpumpe, der mit steigender Flüssigkeitsgeschwindigkeit am Rohreintritt wächst. Der Leistungsbedarf ist gegeben durch das Produkt aus dem Gewicht der von der Pumpe geförderten Flüssigkeitsmenge und aus der Eörderhöhe der Pumpe.
  • Die Erfindung bezweckt die Erniedrigung des Leistungsbedarfes der Pumpe. Die Vorrichtung der Erfindung besteht in einem Verdrängerkörper o in Bild 2. Dieser ist in jedes Verdampferrohr p eingebaut, welches in den Rohrböden q1 und q2 befestigt ist. Der Verdrängerkörper soll im allgemeinen wie die Verdampferrohre kreisförmigen Querschnitt besitzen. Seine Länge kann so bemessen werden, daß die Flüssigkeit dort zu sieden beginnt, wo sie aus dem Ringspalt zwischen Rohr und Verdrängerkörper austritt.
  • Die durch die Erfindung erreichbare Erniedrigung des Leistungsbedarfes ist in fol -genden Tatsachen begründet. Die zu fördernde Flüssigkeitsmenge wird auf einen Bruchteil verringert, weil die Durchströmfläche im unteren Teil der Rohre durch die V^erdrängekörper verkleinert wird. Ferner wird die kleinere Menge an Flüssigkeit an einer tiefer liegenden Stelle auf Siedetemp eratur erhitzt als die den vollen Rohrquerschnitt ohne Verdrängerrohre mit gleicher Geschwindigkeit. durchströmende Lösungsmenge. Wird der Siedebeginn im Rohr nach unten verlegt, dann helfen die in den Verdampferrohren gebildeten Dampfblasen mit, die Flüssigkeit nach dem Mammutpumpenprinzip zu fördern.
  • Dadurch nimmt die Förderhöhe der Pumpe ab.
  • Um die Richtigkeit der durch die Erfindung erzielbaren Vorteile zu beweisen, wurden Versuche mit den folgend mitgeteilten Ergebnissen durchgeführt. Der Versuchsverdampfer nach Bild I hatte Verdampferrohre aus Messing mit 2000 mm Länge, 30 mm Inngen-und 35 mm Außendurchmesser. Der Heizdampf hatte eine Kondensationstemperatur von 1250 c, und das als Versuchsflüssigkeit verwendete Wasser siedete im Brüdenraum bei 100° C. Die von der Pumpe geförderte Flüssigkeitsmenge wurde mit einer Düse gemessen und so eingeteilt, daß die Geschwindigkeit am Eintritt der Rohre 2 m/s betrug, wie sie praktisch viel verwendet wird. Bei den Versuchen ohne Verdrängerkörper ergab sich eine Förderhöhe von 55 mm Quecksilbersäule. Die Wärmedurchgangszahl hatte einen Wert von 3000 kcal/m2 C Iz. Die dann eingebauten Verdrängerkörper hatten die Form nach Bild 2, wiesen eine zylindrische Länge von 500 mm und einen Außendurchmesser von 26,5 mm auf. Dadurch wurde die Durchströmfiäche am Eintritt eines Rohres von 7,o6cm2 auf 1,53cm2 verkleinert. Die Plüssigkeitsmenge wurde so eingestellt, daß die Geschwindigkeit am Eintritt in den Ringspalt wieder 2 m/s betrug, und die Flüssigkeit floß wieder mit der im Brüdenraum herrschenden Siedetemperatur den Rohren zu. Bei den Versuchen mit den Einhängekörpern wurde eine Förderhöhe von 32 mm Quecksilbersäule gemessen. Die Leistungsbedarfe in den beiden Fällen mit und ohne Einhängekörper verhalten sich also wie 7,o6X55 zu I,53X32.
  • Durch die Einhängerohre ist also der Leistungsbedarf auf rund 1J8 verringert worden.
  • Es kommt hinzu, daß die Wärmedurchgangszahl nach Einbau der Verdrängerkörper auf 3250 kcal/m2 # h #° C stieg, was einer Vermehrung der Leistung des Apparates entspricht. Dies ist darin begründet, daß die Geschwindigkeit in dem Rohrteil oberhalb des Verdrängerkörpers wesentlich vergrößert wurde. Sie steigt an der Stelle plötzlich an, wo die Dampfbildung einsetzt.
  • Der Gegenstand der Erfindung hat für jede beliebige Lage der Heizrohre (senkrecht, waagerecht, schräg) Gültigkeit, wobei die Einhängerohre Vollkörper oder auch Hohlkörper darstellen können, die von innen unbeheizt oder beheizt sein können.
  • Feststehende oder bewegliche Einhängerohre wurden auch für Verdampfer ohne Umlaufpumpe vorgeschlagen. Durch diese sollte wegen der kürzeren Wärmeleitstrecken in der Flüssigkeit die Wärmeübergangszahl in der Flüssigkeitsanwärmzone im Rohr vergrößert und der Siedebeginn tiefer gelegt werden. Es zeigte sich aber, daß die Leistung eines solchen Verdampfers verschlechtert wurde, weil der obere Teil der Rohre durch Dampfblasen auf der Flüssigkeitsseite verdeckt wurde und weil sehr starke Verkrustungen auftraten. Deshalb hat man die Einhängerohre bei Verdampfern mit selbsttätigem Umlauf längst wieder verlassen. Ihr Zweck war auch verschieden von dem der unbeweglichen Einhängerohre gemäß der Erfindung.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Umlaufverdampfer mit Umwälzpumpe, dadurch gekennzeichnet, daß in die Heizrohre an der Einströmseite Verdrängerkörper eingebaut sind.
DEK145830D 1937-03-12 1937-03-12 Verdampfer mit Umlaufpumpe Expired DE685840C (de)

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DEK145830D DE685840C (de) 1937-03-12 1937-03-12 Verdampfer mit Umlaufpumpe

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DEK145830D DE685840C (de) 1937-03-12 1937-03-12 Verdampfer mit Umlaufpumpe

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DE685840C true DE685840C (de) 1939-12-27

Family

ID=7251028

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DE (1) DE685840C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1225130B (de) * 1956-07-17 1966-09-22 Pabst Brewing Co Verfahren zur Gewinnung eines Hopfenextraktes

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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