DE684649C - Durch Doppeldrahtzug bedienbare Schranke mit besonderer, nur bei Drahtbruch wirksamer Stelleitung - Google Patents

Durch Doppeldrahtzug bedienbare Schranke mit besonderer, nur bei Drahtbruch wirksamer Stelleitung

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Publication number
DE684649C
DE684649C DEW104320D DEW0104320D DE684649C DE 684649 C DE684649 C DE 684649C DE W104320 D DEW104320 D DE W104320D DE W0104320 D DEW0104320 D DE W0104320D DE 684649 C DE684649 C DE 684649C
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DE
Germany
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wire
barrier
double
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operated
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Expired
Application number
DEW104320D
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Erich Weinitschke
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Paul Weinitschke F GmbH
Original Assignee
Paul Weinitschke F GmbH
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Publication date
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L29/00Safety means for rail/road crossing traffic
    • B61L29/02Guards or obstacles for preventing access to the route

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Manipulator (AREA)

Description

Nach dem Hauptpatent 616 130 wirkt bei Drahtbruch einer durch Doppeldrahtzug bedienbaren Schranke eine zusätzliche Antriebskraft auf eine besondere Stelleitung ein, die s die Schranke in der geschlossenen Lage festhält oder die Schranke schließt, wenn sie sich in offener oder halb offener Lage befindet. Die Schließbewegung der besonderen Stelleitung kann nun dadurch vereitelt werden, daß die Enden der gebrochenen Hauptstelleitung sich um die besondere Stelleitung schlingen und diese festhalten. Und zwar ist dies eine Folge davon, daß die Hauptstelleitung sich auch nach dem Bruche noch bewegt. Diese unerwünschte Bewegung tritt bei der Einrichtung nach dem Hauptpatent 616 130 und auch bei. der nach dem Zusatzpatent 634 823 auf. Hervorgerufen wird sie durch die in die Hauptstelleitung eingebundenen Ausgleichspannwefke und die mit der Hauptstelleitung im Bewegungszusammenhang1 stehende besondere Stelleitung selber.
Gemäß der Erfindung werden solche unerwünschten Bewegungen der gebrochenen Hauptstelleitung dadurch unmöglich gemacht, daß die Ausgleichspannwerke in dieser Leitung nach deren Bruch gegen Bewegung gesichert werden und die Hauptstelleitung außer Bewegungszusammenhang mit der besonderen Stelleitung gebracht wird.
In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt.
Zum öffnen und Schließen der Schrankenbäume α dient der Doppeldrahtzug b und c, der vom Stellwerk aus durch die Winde d bewegbar und über Stellrollen e gelegt ist, die mit den Schrankenbäumen α im Bewegungszusammenhange stehen. Sowohl in der schließenden Drahtleitung c als auch in der öffnenden Drahtleitung b sind ausgleichende Spannwerke (Federn oder, wie dargestellt, Hebelgewichte h, h1) eingebunden. Die durch das Hauptpatent 616 130 und das Zusatzpatent 634823 bekanntgewordene besondere Stelllekungw vermag mittels der besonderen Stellrollen η im Falle eines Drahtbruches in den Leitungen b oder c in weiter unten erläuterter Weise auf die Schrankenbäume α einzuwirken.
Sie ist durch Lenker i mit der zusätzlichen ■ Antriebskraft, im Beispiel einem Hebelgewdcht/, verbunden. : Letzteres ist für gewöhnlich durch eine mit Abstütznase k yek? sehene Stelze ο am festen Gestell abgestützt, so daß es die besondere Stelleitung» nictft belastet. An die Stelze ο ist mittels Langlochverbindung ρ eine Stange q angelenkt, die mit ihrem anderen Ende mit den Hebelspannwerken h, h1 gelenkig verbunden ist. Das Langloch p ist so bemessen, daß die Ausgleichbewegungen der Hebelspannwerke h, h1 die Stelze ο in Ruhe lassen. Erst wenn bei Drahtbruch, z.B. in der schließenden Drahtleitung c, t-5 die Bewegung der Ausgleiclspannwerke h, K die Ausgleichgrenze überschreitet, hsbt die Stange q die Stelze ο aus und macht dadurch das Hebelgewicht/ an der besonderen Stellleitung m wirksam. Diese schließt dann die ao Schrankenbäume α oder hält sie geschlossen. Damit die Ausgleichspannwerke, nachdem sie die Stelze ο beseitigt haben, keine weitere Bewegung an den Stelleitungen b, c hervorrufen können, werden sie beispielsweise durch feste Anschläge r abgefangen.
Die Einrichtung, die verhindert, daß die besondere Stelleitung m die gebrochene Hauptstelleitung b oder c mitbewegt, ist in Fig. 2 im srenkrechten Querschnitt durch die Stellrollen dargestellt. Danach sind die Stellrollen e und η lose drehbar auf der Schrankenbaumachse oder einer das am Schrankenbaum angreifende Gestänge tragenden Achsei gelagert. Mit der Achse ι fest verbunden ist ein Kupplungsarm 2. Dessen Mitnahme erfolgt durch einen längs verschiebbaren Kupplungsschieber 3, der durch eine Bohrung des Armes 2 bis in eine Bohrung in der Stellrolle e greift. Infolgedessen wird bei einer Drehung dieser Rolle unter Einfluß des Doppeldrahitzuges c, b die Achse ι mitgenommen und der betreffende Schrankenbaum a geschlossen oder geöffnet. Dabei steht die Rolle η der besonderen Stelleitung m still, da der Kupplungsschieber 3 in eine Bohrung 7 dieser Rolle für gewöhnlich nicht eingreift (Fig. 2). Gelagert ist der Kupplungsschieber 3 in dem hülsenartigen Ansätze 4 einer Gewindemutter 5, in der sich die Gewindenabe 6 der Stellrolle» bei! deren Drehung verschraubt, so daß die Mutter 5 mit ihrem Ansätze 4 sich in Richtung der Achse der Steilrolle zu nähern vermag. Dies geschieht bei Drahtbruch in der Stelleitung c dadurch, daß der jetzt stillstehende Schrankenbaum» vermittels des Kupplungsarmes 2 und Kupplungsschiebers 3 die Mutter 5 am Drehen verhindert, so daß die unter Einfluß der besonderen Stelleitung sich drehende besondere Stellrolle η die Mutter 5 mit dem Kupplungsschieber 3 an s.idi heranschraubt, bis letzterer die Stellrolle e freigegeben und dafür die besondere S'tellrollejz· mit dem Schrankenbaum gekuppelt ihat. Dieser wird alsdann bei weiterer Drehung der besonderen Stellrolle μ in die geschlosseneLage mitgenommen, die Stellrollee und ihre Stelleitung bleiben dabei in Ruhe.
Da der Schrankenbaum in verschiedenen Stellungen vom Drahtbruch überrascht wer-•den kann, muß der Kupplungsschieber 3 in Richtung seiner Achse nachgiebig gelagert sein, damit er die Verschiebung seines Lagers 4 nicht hindert, wenn er die Bohrungen in den Rollen η bzw. e nicht gleich vor sich liegen hat. Für diesen Zweck wird er durch zwei Federn 8 und 9 in einer Mittellage in seinem Lager 4 gehalten.

Claims (4)

  1. Patentansprüche:
    i. Durch Doppeldrahtzug bedienbare Schranke mit besonderer, nur bei Drahtbruch wirksamer Stelleitung nach Patent 616130, gekennzeichnet durch ein die Stellrolle (e) des Doppeldrahtzuges (b, e) und die Stellrolle (n) der besonderen Stellleitung (m) abwechselnd mit dem Schrankenbaum (a) kuppelndes Glied (3, 4, 5), das durch eine bei Drahtbruch in dem Doppeldrahtzug auftretende Relativbewegung der Stellrollen zueinander aus der einen Kuppellage in die andere bewegt wird.
  2. 2. Durch Doppeldrahtzug bedienbare Schranke mit besonderer, nur bei Drahtbruch wirksamer Stelleitung nach Patent 616 130, dadurch gekennzeichnet, daß die besondere Stelleitung in der Ruhestellung von der Beanspruchung durch das sie antreibende Mittel (Gewicht/ o. dgl.) durch Abstützen dieses Mittels auf einer bei Drahtbruch sich entziehenden Stütze des Gestelles befreit ist.
  3. 3. Durch Doppeldrahtzug bedienbare Schranke nach Anspruchs, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausgleichspannwerke Qi, h1) mittel- oder unmittelbar bei Überschreitung der Ausgleichweggrenze die Antriebskraft (/) auf die besondere Stelleitung (m) zur Einwirkung bringen.
  4. 4. Durch Doppeldrahtzug bedienbare Schranke nach den Ansprüchen 2 oder 3, >·ο dadurch gekennzeichnet, daß die in die Stelleitungen (&, c) eingebundenen Spannwerke {h, h1)' nach Überschreiten der Ausgleichweggrenze durch feste Anschläge (r) gegen weitere Bewegung abgefangen werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEW104320D 1938-10-04 1938-10-04 Durch Doppeldrahtzug bedienbare Schranke mit besonderer, nur bei Drahtbruch wirksamer Stelleitung Expired DE684649C (de)

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DE684649C true DE684649C (de) 1939-12-02

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