DE684564C - Brennpresse, insbesondere fuer Zigarrenkistenbretter - Google Patents

Brennpresse, insbesondere fuer Zigarrenkistenbretter

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DE684564C
DE684564C DES124487D DES0124487D DE684564C DE 684564 C DE684564 C DE 684564C DE S124487 D DES124487 D DE S124487D DE S0124487 D DES0124487 D DE S0124487D DE 684564 C DE684564 C DE 684564C
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DE
Germany
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burning
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board
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Expired
Application number
DES124487D
Other languages
English (en)
Inventor
Johann Friedrich Wrede Jun
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SORGER FA B
Original Assignee
SORGER FA B
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Publication date
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Application granted granted Critical
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B44DECORATIVE ARTS
    • B44BMACHINES, APPARATUS OR TOOLS FOR ARTISTIC WORK, e.g. FOR SCULPTURING, GUILLOCHING, CARVING, BRANDING, INLAYING
    • B44B7/00Machines, apparatus or hand tools for branding, e.g. using radiant energy such as laser beams

Landscapes

  • Press Drives And Press Lines (AREA)

Description

  • Brennpresse, insbesondere für Zigarrenkistenbretter Brennpressen, bei denen der Brennstempel mit einer Einlegevorrichtung für die Brettstücke kraftschlüssig gekuppelt ist -und das Brettstück zwischen Brennstempel und Preßstempel in Arbeitsstellung gelagert ist, sind bekannt. Es ist auch schon vorgeschlagen, das Brennen von Gegenständen von unten nach oben zu bewirken.
  • Die Erfindung macht es sich zur Aufgabe, eine Brennpresse für Zigarrenkistenbretter zu schaffen, bei der unter selbsttätiger Zuführung der Bretter vom Bretterstapel ein sicheres Einstellen der Bretter oberhalb des geheizten Brennstempels ermöglicht wird, um darauf unmittelbar ein Anpressen an den Brennstempel mittels eines Preßstempels und hierauf ein Wegschieben des mit Brand versehenen Brettes zu ermöglichen. Bei bekannten Vorrichtungen werden die Bretter unmittelbar auf den heißen Brennstempel aufgelegt und angedrückt. Das ist aber beim Abnehmen und selbsttätigen Zuführen der Bretter vom Stapel nicht möglich. Die neue Erfindung besteht demgegenüber darin, daß mittels eines von der Maschine angetriebenen Vors chubgreifers die von einem Stapel entnommenen Zigarrenkistenbretter auf einer zwischen der geheizten Brennplatte und dem darüberliegenden verschiebbaren Preßstempel angeordneten Führung, die in senkrechter Richtung nachgiebig ausgeführt ist, gelagert werden, worauf nach dem Brand und Hochgang des Preßstempels die Bretter infolge der nachgiebigen Lagerung der Führung vom Brennstempel abgehoben werden und durch das nachfolgende Brett das bereits mit Brand versehene Brett auf einen Tisch abgelegt wird.
  • Durch diese Ausbildung wird erreicht, daß man 'zunächst die Bretter vom Stapel abnehmen und dann in Bereitschaftsstellung oberhalb des geheizten Brennstempels bringen kann, worauf durch einen von oben wirkenden Preßstempel das Brett kurz gegen den Brennstempel nach unten gedrückt wird, während nach Hochgang des Preßstempels das Brett sofort wieder abgehoben wird. Dadurch wird eine saubere Arbeit erreicht und ein zu langes Andrücken des Brettes an den geheizten Brennstempel vermieden. Es wird ein sauberer Brand und insbesondere auch das seitliche Wegschieben des gebrannten, Brettes und das Vorschieben des noch ungebrannten Brettes in Bereitschaftsstellung erzielt, ohne daß ein Anbrennen oder Versengen des zu brennenden Brettes eintreten kann.
  • Die gebrannten Bretterkönnen unmittelbar nach dem Brand sofort aufeinandergestapelt werden, weil keine Gefahr besteht, daß ein Verwischen eintritt. Dadurch ist es auch möglich, feinere Schriftenzeichen, bildliche Darstellungen usw. in dieser Weise zu brennen.
  • Die Bedienung der Maschine ist einfacher als beim Aufbringen eines Stempels mit Farbwalzen. Der Brand erzielt andererseits, daß eine Änderung oder Entfernung des Echtheitszeichens unmöglich ist.
  • Weitere Erfindungsmerkmale bestehen in der besonderen Ausbildung der Vorrichtung. Die Erfindung läßt .sich in verschiedener Weise ausführen; .sie ist beispielsweise in der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht, und zwar zeigen Abb. i eine Seitenansicht der Brennpresse, Abb.2 einen Grundruß, Abb.3 eine Stirnansicht unter Weglassung der Stapelführung, Abb. 4 eine Stirnansicht der Stapelführung. Die Brennpresse besteht aus dem Maschinengestell i, in dem die das Exzenter 2 tragende Welle 3 gelagert ist, die das Zahnrad 4 trägt. Dieses Rad erhält seinen Antrieb vom Zahnrad 5 der Welle 6, die mit der Riemenscheibe 7 versehen ist. Der Antrieb kann von einer. Kraftmaschine aus mittels Riemens erfolgen; es kann auch auf der Welle 6 unmittelbar die Antriebsmaschine . gelagert sein. Das Exzenter 2 trägt die Exzenterstange-8, an der bei 9 die in der Führung i o geführte Preßstempelstange i i angelenkt ist. An deren unterem Ende ist abnehmbar und mittels Schwalbenschwanzführung 12 gehalten der Preß.stempel 13 angebracht, der oberhalb einer von unten geheizten, ebenfalls abnehmbaren Brennplatte 14, die als Patrize dient, arbeitet. Die Brennplatte 14 ist auf einen Brenntopf 15 aufgesetzt, der von unten durch einen Gasbrenner 16, elektrisch o. dgl. beheizt wird.
  • Der zur Lagerung der Brennplatte dienende Brenntopf 15 ist in der Höhe verstellbar.- Zu diesem Zwecke ist er in den Tisch 17 eingesetzt und ruht auf einer Keilplatte 18, die durch eine von Hand verstellbare Gewindespindel i 9 verschiebbar ist.
  • Mit dem Exzenter 2 ist eine Einlegevorrichtung gekuppelt, die aus einem an einer Schubstange 20 sitzenden, um den Bolzen 21 schwenkbaren Greifer 22 gebildet wird. Die Schubstange 2ö wird durch den Schwenkhebel 23, der um den Bolzen 24 des Lagerbockes 25 drehbar ist, von der Verbindungsstange 26 ;-äpgetrieben, die bei 27 an einen mit dem Exzenter 2 verbundenen Kurbelarm 28 angelenkt ist.
  • Vor der Brennplatte .sind die mit einem Brand zu versehenden Bretter 29 in einer unten offenen Führung, -und zwar in Führungsschienen 30, 34 32, 33, gestapelt. Die Führungsschienen 32, 33 sind an ortsfesten, durch lotrechte und waagerechte Schienen gebildeten Gestellrahmen 34 befestigt. Die Führungsschienen 30, 31 ,sind dagegen an einem ebensolchen Gestellrahmen 35 befestigt, der jedoch auf Böcken 36 in der Längsrichtung der Bretter, beispielsweise in Schlitzführungen 37, verstellbar und mittels Schrauben 38 feststellbar ist. Die Führungsschienen 30,3432,33 sind wiederum an den Gestellrahmen 34, 35, und zwar an den Schienen, in der Querrichtung gegeneinander verstellbar, indem die Halteschrauben 39 in Schlitzführungen 4o der Gestellrahmen eingesetzt sind. Das jeweilig zuunterst lagernde Brett 29 wird durch den Greifer 22 erfaßt und oberhalb der Brennplatte in beiderseits derselben angeordnete, senkrecht federnde Führungsschienen 41, 42 eingeschoben, die durch Blattfedern 43 an den Gestellrahmen 34 befestigt .sind. Der schwenkbare Greifer 22 ist an einem auf der Schubstange 20 verstellbaren Arm 44 befestigt und auf dem Arbeitstisch 45 mittels einer Rolle 46 abgestützt. Der schwenkbare Hebel 23 greift wegen des notwendigen Ausschlages mittels eines Gabelschlitzes 47 an den Bolzen 48 der Schubstange 2o an. ' Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende: -Befindet sich die Brennpresse in der in Abb. i gezeigten Stellung, so wird ein oberhalb der Brennplatte 14 in die Führungen 41, 42 eingelegtes Brett 29 gegen die Brennplatte durch den in der untersten Stellung befindlichen Preßsteinpel kurz angedrückt. Der Preßstempel geht .sofort wieder hoch, so daß das Brett nicht verbrennen kann: Infolge der federnden Lagerung der Führungsschienen 41, 42 wird das Brett sofort wieder von der Brennplatte abgehoben.
  • Die richtige Einstellung der Entfernung zwischen Preßstempel 13 und Brennplatte wird durch die Verstellbärkeit des die Brennplatte tragenden Brenntopfes erreicht. Gegebenenfalls kann aber auch der Preßstempel an der Stempelstange i i in der Höhe verstellbar angebracht werden. Bei Aufwärtsgang des Preßstempels lvird durch die Drehung des Exzenters 2 mittels der Stange 26 und der Hebelübertragung 23, 2o der Greifer 22 so weit vorgeschoben, daß er das unterste Brett in der Stapelführung 30, 3 i, 32, 33 erfaßt und es bei weiterem Vorschub des Greifers in Richtung der Brennplatte vorschiebt. Dabei wird das bereits mit Brand versehene Brett durch das nunmehr vorgeschobene Brett weggeschoben und auf den Ablegetisch 49 abgelegt. Dieser Vorschub erfolgt mit verschiedener Geschwindigkeit infolge der Anwendung des Kurbelarmes 28 zum Antrieb des Hebelgestänges 23, 26. Das Hebelgestänge wird beim Abwärtsgang der Kurbel 28 zunächst nur langsam verschoben, um in der untersten Stellung der Kurbel schneller angetrieben zu werden. Dann verlangsamt sich der Vorschub beim Aufwärtsgang der Kurbel wieder, so daß das vorgeschobene Brett zuletzt nur ganz langsam in die federnden Führungsschienen 41, 42 gelangt.
  • Dadurch erreicht man, daß das Brett in die richtige gewünschte Lage gelangt. Es kann nicht zu weit vorschießen. Dies wird auch noch dadurch verhütet, daß in den Fü1irungsschienen 41, 42 oberhalb der Brennplatte 14 seitlich ein oder mehrere Klemmfedern 5o angeordnet sind. Bei weiterem Antrieb wird der Greifer wieder zurückgeschoben. Er gleitet dabei unter dem untersten Brett hinweg, das infolge der Gewichtswirkung der gestapelten Bretter nach unten gelangt ist. Ist der Greifer nach Abb. i in seiner linken Endstellung angelangt, so ist inzwischen der Preßstempel 13 wieder unten angekommen und drückt nun zwecks Herstellung eines Brandes das in der Führung 41, 42 befindliche Brett an die Brennplatte.
  • Dadurch, daß der Gestellrahmen 35 mit den Führungsschienen 3o gegenüber dem Gestellrahmen 34 und den Führungsschienen 32, 33 in der Längsrichtung des Arbeitstisches 45 verstellbar ist, wobei auch zugleich der Greifer 22 einstellbar ist, wird die Verwendung der Maschine für verschieden lange Bretter ermöglicht. Dadurch, daß die Führungsschienen 3o, 31, 32, 33 an den Gestellrahmen 34,35 in Querrichtung verstellbar sind, läßt sich die Brennpresse auch für verschieden breite Bretter anwenden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Brennpresse, insbesondere für Zigarrenkistenbretter, bei der der Brennstempel mit einer Einlegevorrichtung für die Bretter kraftschlüssig gekuppelt ist und in Arbeitsstellung das Brett zwischen Brennstempel und Preßstempel gelagert wird, wobei das Brennen der Gegenstände von unten .nach oben erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß mittels eines von der Maschine angetriebenen Vorschubgreifers (22) die von einem Stapel entnommenen Bretter (29) nacheinander auf einer zwischen der geheizten Brennplatte (14) und dem darüberliegenden verschiebbaren Preßstempel angeordneten Führung (4i, 42), die in senkrechter. Richtung nachgiebig ausgeführt ist, gelagert werden, worauf nach dem Brand und Hochgehen des Preßstempels (13) die Bretter infolge der nachgiebigen Lagerung der Führung von der Brennplatte (14) abgehoben und das mit Brand versehene Brett durch das nachfolgende auf einen Tisch (49) abgelegt wird. z. Brennpresse nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß als Vorschubvorrichtung ein an einer Schubstange (20) sitzender, schwenkbar gelagerter, verstellbarer Greifer (22) dient, der durch Schubstange (26) und Hebel (23) an den Bretterstapel geschoben wird und hier je ein Brett erfaßt und vorschiebt. 3. Brennpresse nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Brennplatte (14) auf einem in der Höhe verstellbaren Brenntopf (f5) lagert. 4. Brennpresse nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsschienen (30, 31, 32, 33) der Stapelführung sowohl in der Querrichtung als auch in der Längsrichtung gegeneinander verstell-und feststellbar sind. 5. Brennpresse nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß in den Führungsschienen (41, 42) oberhalb der Brennplatte (14) seitlich eine oder mehrere Klemmfedern (5o) für die vorgeschobenen Bretter angeordnet sind.
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