DE684208C - Hebelbremse, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge - Google Patents
Hebelbremse, insbesondere fuer KraftfahrzeugeInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60T—VEHICLE BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF; BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF, IN GENERAL; ARRANGEMENT OF BRAKING ELEMENTS ON VEHICLES IN GENERAL; PORTABLE DEVICES FOR PREVENTING UNWANTED MOVEMENT OF VEHICLES; VEHICLE MODIFICATIONS TO FACILITATE COOLING OF BRAKES
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- B60T7/02—Brake-action initiating means for personal initiation
- B60T7/08—Brake-action initiating means for personal initiation hand actuated
- B60T7/10—Disposition of hand control
- B60T7/102—Disposition of hand control by means of a tilting lever
- B60T7/104—Disposition of hand control by means of a tilting lever with a locking mechanism
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Description
Die Erfindung bezieht sich, auf eine Hebelbremse, insbesondere für Kraftfahrzeuge, mit
•einem zwischen dem Bedienungshebel und dem Bremsgestänge angeordneten Zwischengetriebe,
welches bis zur Erreichung eines bestimmten Bremsdruckes die Hebelbewegung unmittelbar auf das Bremsgestänge überträgt
und danach unter Vermittlung einer Umschaltkupplung eine Kraftübersetzung zwisehen
Bedienungshebel und Bremsgestänge einschaltet.
Bei einer bekannten Hebelbremse dieser Bauart besteht das Zwischengetriebe aus
einem um. eine feste Achse schwenkbaren Hebel, der mittels eines zu der festen Achse
verstellbaren Mitnehmers von dem Bremsbedienungshebel angetrieben wird, und zwar
geschieht der Antrieb durch einen auf der Schwenkachse des Bedienungshebels gelagerten
so und mit dem Bedienungshebel durch eine vorgespannte Feder verbundenen zusätzlichen
Hebel. Diese vorgespannte Feder wirkt für den ersten Teil des Bremshubes als starre
Verbindung zwischen dem zusätzlichen Hebel und dem Bremsbedienungshebel. Wenn die
Bremskraft einen der Vorspannung der erwähnten Feder entsprechenden Wert erreicht
hat, findet eine Relativbewegung· zwischen dem Bedienungshebel und dem zusätzlichen
Hebel statt. Diese Relativbewegung wird unter Vermittlung eines geeigneten Zwischentriebwerkes
dazu ausgenutzt, um die Verstellung des erwähnten Mitnehmers für den
am Bremsgestänge angreifenden Hebel herbeizuführen.
Diese Ausführung einer Hebelbremse mit veränderlicher Übersetzung ist sehr verwickelt
und beansprucht viel Raum. Außerdem, ist sie für große Kräfte ungeeignet. Insbesondere
ist die Verwendung der erwähnten vorgespannten Feder, welche für den ersten Teil
des Bremshubes als starre Verbindung zwischen dem Bedienungshebel und dem auf seiner Schwenkachse gelagerten zusätzlichen
Hebel wirken und danach eine Relativbewegung der beiden Hebel zwecks Veränderung
der Übersetzung zulassen soll, sehr unzweckmäßig. Diese Feder muß, damit sie
ihre Aufgabe erfüllen kann, sehr kräftig ausgeführt sein. Andererseits ist aber für die
Änderung der Übersetzung ein verhältnismäßig großer Relativweg zwischen dem Bedienungshebel
und dem zusätzlichen Hebelunerläßlich, so daß der Bremsvorgang «in
unnötig großen Arbeitsaufwand erfordert. Ein weiterer Nachteil besteht darin, daß die Umschaltung
nicht augenblicklich, sondern nach, ίο Maßgabe der Relativbewegung der beiden
Hebel allmählich erfolgt. Diese Eigenarten wirken sich auch, insofern ungünstig aus, als
ein häufiges Nachstellen der Bremse erforderlich ist.
Die Erfindung beseitigt diese Nachteile. Das Neue besteht darin, daß bei einer Hebelbremse
der eingangs bezeichneten Art zur Bildung des Zwischengetriebes an einem um
die Schwenkachse des Bedienungshebels drehbaren Träger, der durch die Umschaltkupplung
bis zur Erreichung des die Umschaltung bewirkenden Bremsdruckes mit dem Handhebel
starr verbunden ist und danach festgestellt wird, ein Schwenkhebel gelagert ist,
der an dem Bremsgestänge angreift und mit dem Bremshebel durch «inen Lenker verbunden
ist. Diese Anordnung ist wesentlich einfacher, raumsparender und zweckmäßiger als die bekannte Ausführung. Sie hat außerdem
noch den Vorteil, daß durch geringfügige Abwandlungen die Bewegungsrichtung
des Bremsgestänges mit Bezug auf die Bewegung des Bedienungshebels umgekehrt werden
kann. Die neue Anordnung eignet sich insbesondere als Feststellbremse für militärische
Fahrzeuge.
Der Erfindungsgegenstand ist auf der Zeichnung schematisch erläutert.
Abb. i, 2 und 3 zeigen drei verschiedene AusführungsmÖglichkeiten des Bfemsantriebes
in je drei Betriebsstellungen.
Abb. 4 und 5 zeigen in Seitenansicht bzw. im Längsschnitt die Ausbildung der Umschaltkupplung.
Bei sämtlichen Ausführungsbeispielen ist auf der in festen Lagerböcken 1 sitzenden
Schwenkachse 2 des Bremsbedienungshebels 3 ein Arm 4 drehbar gelagert, der durch die in
den Abb. 4 und 5 dargestellte, weiter unten beschriebene Umschaltkupplung bis zur Erreichung
eines bestimmten Bremsdruckes mit dem Bedienungshebel 3 starr verbunden ist
und danach unbeweglich festgestellt wird. Der Arm 4 trägt einen Schwenkhebel 5, an. den
durch ein Zugglied 6 das nicht dargestellte; Bremsgestänge angeschlossen ist und der
außerdem durch einen Lenker 7 mit dem Handhebel 3 verbunden ist. Dieser Schwenkhebel
bildet ein Zwischengetriebe zur Übertragung
der Handhebelbewegung auf das Bremsgestänge.
Bei dem Beispiel nach Abb. 1 ist der
Schwenkhebel 5 als doppelarmiger Hebel ausgebildet. Die Schwenkachse dieses doppelarmigen
Hebels liegt unterhalb der Schwenk-'achse 2 des Handhebels 3. Der den Hand-
-•hebel mit dem Lenker 7 verbindende Zapfen liegt oberhalb der Schwenkachse 2. Der
Lenker 7 und das Zugglied 6 greifen ,an entgegengesetzten Enden des doppielarmigen
Hebels s an. Dadurch wird erreicht, daß die Bewegungen des Handhebels 3 gegenläufig zu
den Bewegungen des unterhalb der Schwenkachse
des Handhebels liegenden Anschlußgliedes 6 für das Bremsgestänge erfolgen.
Das Beispiel nach Abb. 2 ist in bezug auf die Anordnung der Schwenkachse des Handhebels
5 und der Anschlüsse für das Zugglied 6 und den Lenker 7 die genaue Umkehrung
des Beispiels nach Abb. 1. Hierdurch ergibt sich eine gleichsinnige Bewegung
des Handhebels und des oberhalb seiner Schwenkachse liegenden Zuggliedes 6.
Gemäß Abb. 3 ist der an dem drehbaren Arm 4 gelagerte Schwenkhebel 5 als einarmiger
Hebel ausgebildet, der am oberen Ende mit dem drehbaren Träger 4 und am unteren Ende durch den Lenker 7 mit dem
Handhebel 3 verbunden ist, wobei der Anschlußgelenkzapfen für den Lenker 7 an dem
Handhebel 3 oberhalb der Schwenkachse des Handhebels liegt. Etwa in der Mitte des
Schwenkhebels 5 greift das Zugglied 6 an. Durch diese Anordnung wird ebenso wie
durch die Anordnung nach den Abb. 4 bis 6 erreicht, daß die Bewegung des Handhebels 3
und des oberhalb seiner Schwenkachse liegenden Zuggliedes 6 gleichsinnig erfolgen.
Die Umschaltkupplung (Abb. 4 und 5) ist dadurch gebildet, daß der Träger 4 für den
Schwenkhebel 5 auf der Schwenkachse 2 des Handhebels 3 nicht nur drehbar, sondern auch
verschiebbar gelagert ist und an der einen Stirnseite Rollen 8 trägt, die mit Kerben 9 an
der Nabe des Handhebels 3 zusammenwirken, während an der anderen Stirnseite des Trägers 4
eine Zahnung 10 vorgesehen, ist, die durch
axiales Verschieben des Trägers 4 mit einer feststehenden Zahnung 11 in Eingriff gebracht
werden kann. Der Träger 4 steht unter der Einwirkung einer Schraubenfeder 12, welche
den Träger 4 in Richtung auf den Handhebel 3 drückt und dadurch die Rollen 8 mit
Kerben 9 so lange in Eingriff hält, bis die Federkraft durch die parallel zur Achse 2
wirkenden Komponenten der auf die Rollen 8 von dem Handhebel 3 ausgeübten Kräfte üher:
wunden wird, wodurch die Zahnungen ΐσ und
11 in Eingriff kommen und der Träger 4
zwecks Änderung des Übersetzungsverhältnisses zwischen Handhebel und Bremsgestänge
festgestellt wird.
Claims (1)
- Patentanspruch:Hebelbremse, insbesondere für Kraftfahrzeuge, mit einem zwischen dem Bedienungshebel und dem Bremsgestänge angeordneten Zwischengetriebe, welches bis zur Erreichung eines bestimmten Bremsdruckes die Hebelbewegung unmittelbar auf das Bremsgestänge überträgt und danach unter Vermittlung einer Umschaltkupplung eine Kraftübersetzung zwischen Bedienungshebel und Bremsgestänge einschaltet, dadurch gekennzeichnet, daß zur Bildung des Zwischengetriebes an einem um die Schwenkachse (2) des Bedienungshebeis (3) drehbaren Träger (4), der durch die Umschaltkupplung (8,9, 10, 11) bis zur Erreichung des die Umschaltung bewirkenden Bremsdruckes mit dem Handhebel (3) starr verbunden ist und danach plötzlieh festgestellt wird, ein Schwenkhebel (5) gelagert ist, der an dem Bremsgestänge (6) angreift und mit dem Handhebel durch einen Lenker (7) verbunden ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DER102931D DE684208C (de) | 1938-07-28 | 1938-07-28 | Hebelbremse, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DER102931D DE684208C (de) | 1938-07-28 | 1938-07-28 | Hebelbremse, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE684208C true DE684208C (de) | 1939-11-24 |
Family
ID=7420795
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DER102931D Expired DE684208C (de) | 1938-07-28 | 1938-07-28 | Hebelbremse, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE684208C (de) |
-
1938
- 1938-07-28 DE DER102931D patent/DE684208C/de not_active Expired
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