DE683740C - Fahrbare Waschvorrichtung fuer Eisenbahnfahrzeuge, insbesondere Lokomotiven - Google Patents

Fahrbare Waschvorrichtung fuer Eisenbahnfahrzeuge, insbesondere Lokomotiven

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DE683740C
DE683740C DEM132866D DEM0132866D DE683740C DE 683740 C DE683740 C DE 683740C DE M132866 D DEM132866 D DE M132866D DE M0132866 D DEM0132866 D DE M0132866D DE 683740 C DE683740 C DE 683740C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60SSERVICING, CLEANING, REPAIRING, SUPPORTING, LIFTING, OR MANOEUVRING OF VEHICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60S3/00Vehicle cleaning apparatus not integral with vehicles
    • B60S3/04Vehicle cleaning apparatus not integral with vehicles for exteriors of land vehicles
    • B60S3/044Hand-held cleaning arrangements with liquid or gas distributing means

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Cleaning By Liquid Or Steam (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine fahrbare .Waschvorrichtung für Eisenbahnfahrzeuge, insbesondere Lokomqtiven, bei der die unter Druck stehende Reinigungsflüssigkeit durch biegsame Zuleitungen Zerstäuberdüsen zugeführt wird.
Bei Vorrichtungen dieser Art hat man bisher Druckluft oder Druckpumpen zum Unterdrucksetzen der Waschflüssigkeit benutzt. Derartige Einrichtungen erschweren aber die Fahrbarkeit,
ίο geben der Waschvorrichtung eine begrenzte Kapazität oder binden sie an die Nähe der Entnahmestellen für Druckluft. Zum Erhitzen des als Waschflüssigkeit benutzten Wassers ist auch schon in Heizschlangen geführter Dampf bekannt. Jedoch läßt sich damit die Waschflüssigkeit nur begrenzt erwärmen. Auch macht der Dampf die Anwendung eines Druckmittels für die Waschflüssigkeit nicht entbehrlich.
Gemäß der Erfindung wird nun den Zerstäuberdüsen ein Dampfstrahlinjektor vorgeschaltet. Man benötigt dann keine weiteren Mittel zum Unterdrucksetzen des als Waschflüssigkeit dienenden Wassers, da der Dampf unter gleichzeitiger Erhitzung des Wassers als Treibmittel für die Waschflüssigkeit wirkt. Man ist infolgedessen nicht an Anschlußstellen für Druckluft gebunden, sondern außer an Wasserhähne nur an Anschlußstellen für Dampf, die im Eisenbahnbetrieb ungleich häufiger anzutreffen sind als Anschlüsse für Druckluft Außerdem gelangt die Waschflüssigkeit sehr stark erhitzt auf die zu reinigenden Gegenstände, so daß ein Zusatz zur Waschflüssigkeit, wie etwa öl, nicht unbedingt erforderlich ist.
Die Zeichnung zeigt beispielsweise schematisehe und teilweise im Schnitt Ausführungsformen der Erfindung. In dieser Zeichnung sind:
Fig. ι eine Ansicht einer Vorrichtung der Erfindung,
Fig. 2 eine Ansicht in gegenüber Fig. 1 vergrößertem Maßstab des Dampfstrahlinjektors und der Zerstäuberdüsen,
Fig. 3 eine Ansicht in gegenüber Fig. 1 vergrößertem Maßstab des Dampfstrahlinjektors und der Überlaufregelanordnung,
Fig. 4 die Wassereinlaßanordnungen als Schnitt nach Linie 4-4 der Fig. 3.
Der Dampf gelangt durch ein biegsames Rohr α zum Injektor b. Durch ein biegsames Rohr d1 wird Wasser zugeführt, dessen Zufuhr durch den Hahn d2 geregelt wird. Das Ventil h, welches durch den in der Injektorausströmungskammer befindlichen Druck durch einen Kolbens und Hebel/ belastet wird, dient als Überlauf. Eine Feder k befreit beim Anlassen des Injektors den Stift des Ventils h vom Belastungsdruck. Die Ausströmkammer» des letzteren hat ein Hilfsfederventil φ, welches den Höchstausströ-
mungsdruck bestimmt und verhindert, daß das Ausströmungsrohr einem höheren Druck ausgesetzt wird, als für die Durchführung des gewünschten Reinigungsverfahrens notwendig ist S Das Dampf-Wasser-Gemisch strömt aus dem Injektor durch biegsame Verbindungsstücke^ zu den Zerstäuberdüsen r, deren jede ein Ventil s' zur Regulierung der Ausströmung aus der Düse hat. Die Zerstäuberdüse r wird durch die
ίο Mutter r1 gehalten, so daß sie nach erfolgter Abnutzung leicht ersetzt werden kann. Der Apparat hat ein Dampfeinlaßdruckmanometer t und ein Dampfdruckmanometer u.
Der Dampf strahlinjektorapparat ist auf einem auf dem Rollgestell ν befindlichen Lager w aufgebaut. Da die Zufuhr von Dampf und Wasser auf dem Wege durch biegsame Verbindungen a bzw. i erfolgt, kann das Rollgestell υ an die zu reinigende Lokomotive o. dgl. heranbewegt und
ao die Zerstäuber können, sobald erforderlich, darauf gerichtet werden.
Mit der Waschvorrichtung kann mit dem dem Rohr α zugeführten Dampfdruck ein hoher Ausströmungsdruck erzeugt werden, es kann auch eine hohe Ausströmungstemperatur erlangt werden, so daß das Spritzwasser aus den Zerstäuberdüsen öligen Schmutz rasch durchdringt und wegschafft, worauf die gereinigte Oberfläche, durch das Wasser erhitzt, rasch trocknet.
Auf dem Rollgestell ν ist ein öl ο. dgl. Reinigungsflüssigkeit enthaltender Behälter χ vorgesehen. Auf den Boden desselben kann durch das mit dem Regulierungsventil ζ versehene Rohr y Dampfdruck gesetzt werden, indem die Dampfzufuhr durch die Dampf verbindung des Injektors erfolgt. Das obere Ende des Ölbehälters ist vermittels des Rohres 10 und eines mit Regulierventil 12 versehenen Ölschauglases ■*ii mit dem Wassereinlaßarm d des Injektors verbunden. Auf dem Behälter χ befindet sich ein Druckmanometer 13. Normalerweise kondensiert sich das Wasser in dem Rohr y und fließt in den Behälter x, so daß das öl darauf schwimmt.
Nach vorhergehendem Waschen der Lokomotive mit heißem Wasser allein ist es wünschenswert, ihr eine Ölschlußbehandlung zu geben, indem das Dampfventil ζ und das ölventil 12 mit dem Ergebnis geöffnet werden, daß das öl aus dem oberen Teil des Behälters χ in das Wasserzuführungsrohr i gedrängt wird, wobei durch das Ventil 12 die zuzuführende ölmenge geregelt wird. Das Schauglas 11 zeigt die durchgehende ölmenge an. Das öl wird mit dem dem Injektor zugeführten Wasser gemischt, wodurch eine Emulsion entsteht, welche auf die Lokomotive aufgespritzt wird und ihr einen Endanstrich gibt.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Fahrbare Waschvorrichtung für Eisenbahnfahrzeuge, insbesondere Lokomotiven, bei der die unter Druck stehende Reinigungsflüssigkeit durch biegsame Zuleitungen Zerstäuberdüsen zugeführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß den Düsen (r) ein Dampfstrahlinjektor (δ) vorgeschaltet ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEM132866D 1935-05-27 1935-12-08 Fahrbare Waschvorrichtung fuer Eisenbahnfahrzeuge, insbesondere Lokomotiven Expired DE683740C (de)

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