DE68321C - Gefäfs zum Pökeln von Fleisch - Google Patents
Gefäfs zum Pökeln von FleischInfo
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A23—FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
- A23B—PRESERVATION OF FOODS, FOODSTUFFS OR NON-ALCOHOLIC BEVERAGES; CHEMICAL RIPENING OF FRUIT OR VEGETABLES
- A23B4/00—Preservation of meat, sausages, fish or fish products
- A23B4/02—Preserving by means of inorganic salts
- A23B4/021—Preserving by means of inorganic salts with apparatus adapted for gaseous preserving agents
Landscapes
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- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Food Science & Technology (AREA)
- Polymers & Plastics (AREA)
- Meat, Egg Or Seafood Products (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
EDUARD GOLL in OFFENBACH a. Main. Gefäfs zum Pökeln von Fleisch.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 22. Mai 1892 ab.
Die in Folgendem beschriebene Neuerung bezieht sich auf solche Vorrichtungen zum Einpökeln
von Fleisch, bei welchen die Wirkung des Pökeins durch Prefsluft erhöht und beschleunigt
wird. Bei den bisherigen Pökelapparaten dieser Art war immer der Uebelstand zu
bemerken, dafs die Wandungen des Behälters durch die Salzlake oder die auftretenden Säuren
stark litten, welchem Uebelstand man durch Verwendung kostspieliger Materialien entgegenzuwirken
versuchte. Man konnte trotzdem nicht vermeiden, dafs die Wandungen durch
die Lake oder die Säuren angegriffen wurden, wobei dann auch noch wegen des inneren
Druckes den Wandungen eine entsprechende Stärke gegeben werden mufste. Bei der vorliegenden
Anordnung nun sind diese Uebelstände dadurch verhindert worden, dafs die
eigentlichen Wandungen des Gefäfses mit Vorsprüngen aus solchem Material versehen sind,
welches der Salzlake und den auftretenden Säuren mit Leichtigkeit auf die Dauer widerstehen,
aber infolge seiner sonstigen Eigenschaften nicht ohne Weiteres zur Bildung des Mantels verwendet werden kann. Speciell
sollen diese Vorsprünge aus Holz oder Cement hergestellt werden.
Auf beiliegender Zeichnung zeigt Fig. 1 einen Längsschnitt durch den Apparat, während
Fig. 2 einen Horizontalschnitt durch den Behälter veranschaulicht. Wie aus Fig. 1 ersichtlich
, ist der Mantel mit vertical verlaufenden Leisten α ausgerüstet; dieselben Leisten finden
sich auch auf dem Boden und können, wie in der Zeichnung angenommen, parallel, aber
auch radial oder concentrisch oder in irgend einer anderen Weise verlaufen. Für die Wirkung
des Apparates ist vielleicht die radiale Anordnung die beste, wohingegen diese Anordnung
für die Herstellung naturgemäfs einige Schwierigkeiten bietet. Diese Vorsprünge a
haben einen mehrfachen Zweck. Zunächst dienen sie dazu, das directe Anlegen des
Fleisches an die Behälterwandungen zu verhindern. Wenn nämlich das Fleisch in breiter
Fläche an den Wandungen anliegt, so kann naturgemäfs die Druckluft das Einpökeln nicht
in so durchgreifender Weise bewirken, als dies beim Anliegen an die Vorsprünge α möglich
ist. Da die Vorsprünge selbst aus einem Material hergestellt sind, welches der Einwirkung
nicht nur der Salzlake, sondern auch der Säuren dauernd widerstehen kann, wobei speciell also
Holz und Cement ins Auge gefafst werden, so kann das Fleisch, ohne dafs weder dasselbe
selbst, noch das Material der Vorsprünge Schaden nehmen, dauernd an diesen Vorsprüngen
anliegen. Ein fernerer Zweck dieser Vorsprünge, speciell bei dieser Anordnung als
Leisten, ist der, der von oben durch das Rohr D einströmenden Druckluft zu ermöglichen,
einen überall gleichen Druck auf die von allen Seiten das Fleisch umgebende Lake
auszuüben. Da nämlich die verticalen Leisten entsprechend verticale Kanäle bilden, in welchen
sich kein Fleisch, sondern lediglich Lake be-
findet, so kann auf diese Weise die von oben einströmende Druckluft einen nach allen Seiten
vollständig gleichen ungehinderten Druck und Auftrieb der Lake bewirken, wodurch die
Pökelwirkung sehr unterstützt und beschleunigt wird. Ein dritter, wenn auch nicht so wesentlicher
Vortheil der Vorsprünge besteht darin, dafs sie die Widerstandsfähigkeit des eigentlichen
Behälters erhöhen.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Gefäfs zum Pökeln von Fleisch, gekennzeichnet durch Vorsprünge oder Rippen an den Wandungen und dem Boden.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE68321C true DE68321C (de) |
Family
ID=341867
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT68321D Expired - Lifetime DE68321C (de) | Gefäfs zum Pökeln von Fleisch |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE68321C (de) |
-
0
- DE DENDAT68321D patent/DE68321C/de not_active Expired - Lifetime
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