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Elastischer Profilstreifen aus Gummi, insbesondere für Fensterdiehtungen u. dgl.
Für verschiedene Zwecke, insbesondere für Fensterdichtungen und Karosseriebestandteile. werden Streifen aus Gummi von besonderer Weichheit verlangt, die bisher aus Schwammgummi oder Moosgummi hergestellt wurden. Die Herstellung dieser beiden Gummiarten ist aber nicht nur äusserst heikel, sondern auch verhältnismässig kostspielig. Die Erfindung bezweckt nun, einen vollkommen zweckensprechenden, aber in der Herstellung wesentlich einfacheren und billigeren Ersatz für diese Streifen aus
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der Erfindung dadurch erreicht, dass der Streifen in der Längsrichtung von zahlreichen geraden Kanälen beliebigen Querschnittes durchsetzt ist.
Durch die zahlreichen Lufträume, die auf diese Weise entstehen, wird einerseits der wirksame Querschnitt des Gummis, der bei einem Druck auf die Oberfläche deformiert wird, etwas verkleinert, anderseits kann der Gummi bei der Deformation in die Lufträume ausweichen.
Durch die grosse Anzahl und geringe Einzelgrösse der Kanäle wird nach aussen hin die Wirkung so gleichmässig, wie wenn der ganze Gummi schwammartig von Poren durchsetzt wäre. Es sind zwar schon Profil-
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Kanäle aufweisen. Bei diesen Streifen dienen die Kanäle aber nur dazu, das Biegen des Profilstreifens zu erleichtern, und sind demzufolge auch nur in geringer Anzahl und nur an jenen Stellen angeordnet, wo eine starke Biegung gewünscht wird. Bei der Erfindung wird dagegen eine grosse Anzahl von Kanälen angeordnet und über den ganzen Querschnitt verteilt. Sie haben hier auch einen ganz anderen Zweck, nämlich das ganze Profil weicher und sehwammähnlicher zu machen.
In der Zeichnung sind in den Fig. 1-3 einige beispielsweise Formen von Profilstreifen gemäss der Erfindung dargestellt. An den Stirnflächen 1 sind die Öffnungen 2 der durchgehenden Längskanäle sichtbar. Diese Kanäle haben bei den dargestellten Ausführungsbeispielen einen runden Querschnitt, es können aber auch andere Quersehnittsformen verwendet werden. Gemäss der Erfindung sind diese Kanäle in grosser Anzahl und über den ganzen Querschnitt verteilt angeordnet.
Die Herstellung solcher Streifen ist sehr einfach und erfolgt in der Weise, dass in ein Mundstück, durch welches die unvulkanisierte Gummimasse gepresst wird, eine entsprechende Anzahl von dünnen Dornen eingesetzt wird und dass die entstehenden Streifen dann wie gewöhnliche massive Gummistreifen in eine Einstaubung eingebettet und im direkten Dampf vulkanisiert werden. Die Streifen gemäss der Erfindung neigen auch viel weniger als Sehwammgummi zu dauernder Deformation unter längerer Einwirkung eines Druckes. Es werden also zum Unterschied von Schwammgummi keine Formen für die ganze Grösse der herzustellenden Gummikörper benötigt und es ist auch die Vulkanisierung viel weniger heikel.
Es entstehen auch keine Verluste durch Austrieb oder durch die bei Sehwammgummi verhältnismässig häufig vorkommenden Fehlfabrikate. Die Vulkanisierung in Einstaubung und im direkten Dampf erfordert überdies weit weniger Dampf als die Pressheizung in Formen.
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