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Vorteile. Demgemäss sind bei den hier im besonderen in Betracht gezogenen Ausführungsformen des Reifens die Einlagen als aus praktisch unelastischen Fäden oder Schnüren bestehend vorausgesetzt, welche eine gewisse natürliche Dehnbarkeit besitzen und genug Zugfestigkeit haben, um den Spannungen der Aufblasung des Reifens oder den beim Gebrauch auftretenden Zugspannungen zu widerstehen, ohne in ihrem quer zum Reifen verlaufenden Teil zu reissen. Nach der Darstellung der Zeichnung sind die Fäden 3 im Reifenmaterial so angeordnet, dass sie sich bis nahe den Rändern 4 der Reifenlaufnäche erstrecken und sie verlaufen quer zum Reifen gegenüber der Lauffläche.
Die Fäden sind gegeneinander so angeordnet, dass das Reifenmaterial in der ganzen Ausdehnung der Lauffläche sie eng umschliesst, zu welchem Zweck benachbarte Fäden in der Längsrichtung des Reifens in einem gewissen Abstande voneinander gehalten werden.
{nuit das Reifenmaterial in die Zwischenräume zwischen benachbarten Fäden einzutreten vermag und sie in ihrem gehörigen Abstande hält. Die Fäden 3 können durch eine klebrige Substanz gezogen werden, bevor sie in den Reifen eingelegt werden, wobei diese Klebeschicht dazu beiträgt, die Fäden in ihrer Lage festzuhalten.
Die Querfäden 3 können aus einzelnen Stücken bestehen, wie in Fig. 5 angedeutet, aber es hat sich gezeigt, dass es zweckmässiger ist, die Querfäden aus einer zusammenhängenden Faden-
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von den einzelnen Fadenquerfalten gebildet werden. Die Enden der Querfalten, welche bei der bevorzugten Ausführungsform die Übergänge von dem einen Faltenabschnitt zum anderen bilden, befinden sich vorzugsweise nahe den Rändern der Reifenlauffläche und sind in der Kautschukmasse nahe diesen Rändern eingebettet, und zwar vorzugsweise etwas tiefer als die dazwischen befindlichen Fadenabschnitte, so dass die letzteren näher der äusseren Lauffläche des Reifens liegen.
Auf diese Weise werden alle die Reifenmasse unter Druckspannung haltenden Fäden festgehalten gegenüber der Reifenlaufäche und sind so tief in der Reifen.-. eingebettet. dass sie von der Abnutzung des Reifens nicht mit erfasst werden. Da die Enden der Querf{den in der Längsrichtung des Reifens voneinander abliegen, würde bei etwaiger Abnutzung des Reifens in dem Masse, dass die Enden gewisser Fäden freigelegt werden. die Loslösung dieser freigelegten Fädenenden aus der Reifenmasse noch nicht die Enden der benachbarten Fäden in Mitleidenschaft ziehen. Es würde daher, wenn das Ende eines Fadens sich aus der Reifen-
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Weise ausgeführt werden.
In Fig. 1 ist ein zylindrischer Kern-5 dargestellt, worauf der Gummi- schlauch oder Reifen aufgebaut werden kann durch Aufbringung von aufeinanderfolgenden Schichten von Kautschuk, welche miteinander vulkanisiert werden, so dass ein praktisch ein- heitliches Gebilde zustande kommt Sobald eine gewisse Reifendicke erreicht ist, wird die erwähnte
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flächenseite des Reifens erzielt. Der auf diese Weise erzeugte Schlauch wird vom Kern abgestreift und umgewendet, so dass das Innere nach aussen gelangt, wodurch der Schlauch, sofern er nicht aufgeblasen ist, die in Fig. 2 dargestellte Form annimmt.
Der Schlauch ist dann fertig für dail Aufblasen und wenn er aufgehlasen wird, bewirken die quer zur Lauffläche angeordneten Fäden. dass die den Schlauch bildende Masse auf der Innenseite unter Druckspannung gesetzt wird. etwa zwischen den Punkten 6 und 7, und zwar soweit der verdickte Schlauchteil in Frage kommt Die Pressung des Materials hängt natürlich mehr oder weniger von der Krümmung quer zum
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zusammengepresste Teil und es ist auch ersichtlich, dass im Falle einer Durchstechung des unter Pressung befindlichen Teiles das Material in diesem Teil sich ausdehnen und auf diese Weise eine selbsttätige Verschliessung der Stichstelle herbeiführen wird.
Die mit Fäden bewehrte Fläche kann sich in beliebigem Abstande von den Aussenfl chen des Reifens befinden, doch wird sie zweckmässig in grösserem Abstande von der inneren als von der äusseren Fläche vorgesehen, damit auf der Innenseite eine hinreichende Menge von Kautschuk vorhanden ist, der komprimiert werden kann. Da die Lauffläche des Reifens die Neigung besitzt, sich schneller nahe den Rändern der Lauffläf. hc abzunutzen ah in der Mitte, können die Fäden nahe den Rändern der Laufssächc
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kitt geschehen kann, der auf die Aussenfläche aufgetragen wird.
Diese Artder Behandlung ist natürlich besser geeignet für Luftschläuche, die eine äussere Bekleidung erhalten als für den Teil des Reifens, der dazu bestimmt ist, unmittelbar auf dem Boden zu laufen.
PATNETN-ANSPRÜCHE :
1. Luftreifen, in dessen aus elastischem Material bestehendem Laufflächenteil zugkräftiges Material eingebettet ist, welches das elastische Reifenmaterial, das es umschliesst, im aufgeblasenen Zustande des Reifens unter Pressung hält, dadurch gekennzeichnet, dass das in der Reifenmasse eingebettete zugkräftige Material aus quer zur Lauffläche angeordneten Fäden oder dgl. linearen Zugorganenbesteht.