DE68233C - Mikrophon mit regelbarem Druck der Stromschlufsstücke gegen einander - Google Patents

Mikrophon mit regelbarem Druck der Stromschlufsstücke gegen einander

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DE68233C
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DE
Germany
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electrical connection
microphone
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adjustable pressure
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT68233D
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English (en)
Original Assignee
A. TH. COLLIER in St. Albans, Grafschaft Hertford, England
Publication of DE68233C publication Critical patent/DE68233C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04RLOUDSPEAKERS, MICROPHONES, GRAMOPHONE PICK-UPS OR LIKE ACOUSTIC ELECTROMECHANICAL TRANSDUCERS; ELECTRIC HEARING AIDS; PUBLIC ADDRESS SYSTEMS
    • H04R21/00Variable-resistance transducers
    • H04R21/02Microphones

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Details Of Audible-Bandwidth Transducers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Neuerungen an Mikrophonen. Diese Neuerungen dienen dem Zweck, die Leistungsfähigkeit und Brauchbarkeit derartiger Vorrichtungen zu erhöhen. Die beiliegende Zeichnung giebt darüber Aufschlufs, in welcher Weise dieser Zweck bei dem Gegenstand der Erfindung erreicht wird.
Fig. ι derselben zeigt im Höhenschnitt eine Ausführungsform des Mikrophons;
Fig. 2 ist eine Ansicht der Aufhängevorrichtung der Schallplatte;
Fig. 3 veranschaulicht im Aufrifs die Aufhängevorrichtung für das'zweite Stromschlufsstück;
Fig. 4 und 5 endlich zeigen in vergröfsertem Mafsstabe die Fig. 1 und 3.
Mit A und -B sind Vorder- und Rückseite des das Mikrophon aufnehmenden Gehäuses bezeichnet. C ist die Schauöffnung, die an der Vorderseite des Gehäuses angebracht ist. Die Schallplatte D kann aus einer dünnen Metallplatte, aus Holz oder aus irgend einem anderen geeigneten Stoff hergestellt werden. Es wird, wenn man nicht irgend eine andere Befestigungsart wählt, die ebenfalls möglich ist, vortheilhaft eingefafst von dem ringförmigen Rahmen E, der durch ein Stäbchen F mit der Aufhängevorrichtung G in Verbindung steht. Diese Aufhängevorrichtung ist einstellbar angeordnet in der Weise, dafs die' Schallplatte um eine Schwingungsachse H bewegt und in einer bestimmten Stellung festgelegt werden kann. Das wird erreicht durch eine feststehende Schraubenspindel, welche in Verbindung mit einer Flügelmutter / und einem an G anliegenden losen Keil J gestattet, das einer schiefen Ebene gleichende, umgekehrt schaufeiförmige Stück G mehr oder minder um die Schwingungsachse H zu drehen.
Wird die Mutter / in einem bestimmten Sinne gedreht, so wird dadurch die Schallplatte D entweder der Vorderseite des Gehäuses genähert oder von derselben entfernt und dadurch die Berührung der Stromschlufsstücke des Mikrophons eine festere oder losere. Ueber die Schallplatte kann, um sie gegen die Niederschläge, welche sich beim Sprechen auf derselben ablagern, unempfindlich zu machen, ein Häutchen K aus Gummi gezogen werden, welches durch einen Gummiring L befestigt wird. Das vordere Stromschlufsstück M kann mit der Schallplatte durch einen kleinen Rohrstutzen N verbunden werden, welcher auf dem mit einem Ringflantsch versehenen Hohlblech O befestigt wird. Die Befestigung dieses letzteren an der Schallplatte wird in der Weise bewirkt, dafs der ringförmige Flantsch an der inneren Seite der Schallplatte durch kleine Stahlstiftchen oder Nietchen festgeschlagen wird. Das hintere Stromschlufsstück P kann ebenfalls auf einem 'kleinen Rohrstutzen Q, der nach Art des Cardani'schen Gelenkes in dem Querstab , des innersten Ringes des Bügels R gelagert ist, vermittelst der Arme S auf der Hinterwand des Gehäuses befestigt werden.
• Durch Einlegen von Gummistücken T zwischen den Armen 5 und der Rückwand wird
eine sehr gute Dämpfung erzielt, doch ist es auch angängig, unmittelbar die immer etwas federnde Rückwand des Gehäuses allein zur Dämpfung zu benutzen. Das Stäbchen F, vermittelst dessen das Diaphragma aufgehängt ist, ebenso wie der Rahmen E sind vorzugsweise aus Metall und bisweilen aus einem Stück verfertigt, hauptsächlich um eine recht kräftige Uebertragung zu erhalten.
Der Strom wird durch den Bügel geleitet, durch das vordere und hintere Stromschlufsstück, den Rahmen JE1, das Stäbchen F und die Aufhängevorrichtung G, doch ist es auch statthaft, die beiden Stromschlufsstücke auf andere Weise in den Stromlauf einzuschalten, jedoch ohne Beschränkung ihrer freien Beweglichkeit.
Die Stromschlufsstücke sollen aus feinkörniger, sehr harter und gleichmäfsiger Kohle verfertigt werden. Sie können entweder, wie Fig. ι zeigt, aus zwei Tafeln bestehen oder aus einer Tafel und einer Reihe von Stiften, welche jene Tafel in einer bestimmten Anzahl von Punkten berühren. Dabei kann diese Tafel auch an der Schallplatte selbst befestigt sein oder das hintere Stromschlufsstück bilden. Eine sehr gute Wirkung kann man auch erhalten, wenn man die Schallplatte auf der Vorderseite des Gehäuses befestigt, wie dies bei dem bekannten Mikrophon von Blake geschieht.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Mikrophon, bei welchem die Schallplatte (D) und ein mit derselben verbundenes Stromschlufsstück (M) vermittelst eines Rahmens (E) an einem federnden Stäbchen. (F) in der Weise aufgehängt sind, dafs vermöge der Anordnung des um eine Achse H drehbaren Aufhängepunktes das Stromschlufsstück (M) vor einem zweiten Stromschlufsstück (P) eingestellt werden kann, das auf einem nach Art des Cardani'sehen Gelenkes nachgiebig gelagerten Röhrchen (Q) befestigt ist.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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