DE682175C - Anordnung der Getriebebremse bei Zugmaschinen - Google Patents

Anordnung der Getriebebremse bei Zugmaschinen

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DE682175C
DE682175C DEN40221D DEN0040221D DE682175C DE 682175 C DE682175 C DE 682175C DE N40221 D DEN40221 D DE N40221D DE N0040221 D DEN0040221 D DE N0040221D DE 682175 C DE682175 C DE 682175C
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DE
Germany
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brake
arrangement
box
oil
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Expired
Application number
DEN40221D
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Erwin Peucker
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
NORMAG GmbH
Original Assignee
NORMAG GmbH
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Publication date
Application filed by NORMAG GmbH filed Critical NORMAG GmbH
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Application granted granted Critical
Publication of DE682175C publication Critical patent/DE682175C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D49/00Brakes with a braking member co-operating with the periphery of a drum, wheel-rim, or the like
    • F16D49/08Brakes with a braking member co-operating with the periphery of a drum, wheel-rim, or the like shaped as an encircling band extending over approximately 360 degrees
    • F16D49/10Brakes with a braking member co-operating with the periphery of a drum, wheel-rim, or the like shaped as an encircling band extending over approximately 360 degrees mechanically actuated

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft die Anordnung der Getriebebremse bei Zugmaschinen und hat zum Zweck, die Anordnung zu verbessern.
Bei bekannten Zugmaschinen ist zum größten Teil die Bremstrommel und das Bremsband der Bremse außerhalb des Fahrzeugrumpfes auf einer nach außen herausgeführten Getriebenebenwelle fliegend gelagert. Diese Anordnung hat den Nachteil, daß Straßenschmutz und Staub, zumal in bäuerlichen Betrieben, in die Bremse eindringen, wodurch ein großer Verschleiß zwischen Bremsband und Trommel entsteht. Ferner verlieren die bei der Nachstellvorrichtung für die Bremse vorgesehenen Gewinde durch Rost und Schmutz ihre Gangbarkeit; die Bremslüftungsfedern sind dem Durchrosten und der Beschädigung durch Stoß ausgesetzt.
Wegen der fliegenden Lagerung der die Bremstrommel tragenden Welle muß diese und müssen die Lager unnötig stark bemessen werden.
Es sind zwar auch Ausführungen bekannt, bei denen die Bremse in ein Gehäuse eingeschlossen ist. Dieses Gehäuse umgibt 'die Bremse sehr eng, und es sind, um eine gute Ableitung der beim Bremsen erzeugten Wärme zu erreichen, in dem Gehäuse Bohrungen vorgesehen, durch die die Außenluft an diet Bremse herangeführt werden kann.
Die geschilderten Nachteile werden durch die Anordnung der Bremse gemäß der Erfindung dadurch behoben, daß bei Zugmaschinen mit 'einem das Getriebe und die Kupplung· enthaltenden kastenförmigen, geschlossenen Rahmen zwischen Motor und Hinterradantrieb· die Getriebebremse in einem ölfreien Raum 'des kastenförmigen Rahmens angeordnet wird und der die Bremse enthaltende Raum mit dem die Kupplung enthaltenden Raum in freie Verbindimg gebracht wird.
Die Anordnung gemäß der Erfindung geht aus der nachfolgenden Beschreibung an Hand 4S der Zeichnung hervor. Es zeigt
Abb. ι einen Längsschnitt durch den das Getriebe, die Kupplung und die Bremse enthaltenden kastenförmigen, geschlossenen Rahmen 'einer Zugmaschine und
Abb. 2 eine Ansicht im Schnitt nach Linien H-II der Abb. 1.
In dem zwischen Motor und Hinterradantrieb einer Zugmaschine sich befindenden kastenförmigen, geschlossenen Rahmen ι befindet sich das Schwungrad mit Kupplung 2, das Getriebe 3 und erfindungsgemäß die Bremse 4.
Die die Bremstrommel tragende Welle ist zu beiden Seiten der Trommel gelagert und wird vorzugsweise durch die zur Hinterradachse sich erstreckende Antriebswelle 5 gebildet. Es empfiehlt sich, zur Lagerung der . Antriebswelle Wälzlager zu benutzen. Die Antriebswelle kann bei der Bremstrommel unterteilt werden und die beiden Teile der Antriebswelle mittels Bremsnaben 5« und 56, die die Bremstrommel tragen, starr miteinander gekuppelt werden.
Der die Getriebebremse enthaltende Raum des kastenförmigen Rahmens darf, mn eine gute Wärmeableitung der beim Bremsen entstehenden Wärme zu erhalten, nicht zu klein bemessen sein. Es empfiehlt sich deshalb, den die Bremse enthaltenden Raum mit dem die Kupplung enthaltenden Raum in freier Verbindung stehenzulassen. Hierdurch wird einmal der für die Wärmeableitung erforderliche Raum vergrößert, und ein andermal findet durch das im gleichen Raum umlaufende Schwungrad mit der Kupplung eine die Wärmeableitung von der Bremse begünstigende Luftumwiribelung statt.
Die Kontrolle und das Nachstellen der
Getriebebremse kann nach Lösen eines Handlochdeckels 16 vom kastenförmigen Rahmen mittels einer durch Sperrfeder 17 gesicherten - Griffmütter 18 erfolgen.
Das Getriebe 3 ist gegen die Bremse öldicht abgedichtet, damit kein Verölen derselben eintreten kann. Es empfiehlt sich, das Getriebe in einem es öldidht umgebenden Kasten anzuordnen, der in dem die Bremse einschließenden Raum des kastenförmigen Rahmens untergebracht ist. Vorzugsweise wird der Boden 7 des das Getriebe 3 enthaltenden Ölkastens im Abstand oberhalb der unteren Rahmenwand angeordnet und ein durch den Ölkastenboden 7 und die untere Rahmenwand sich erstreckendes Ölablaßrohr 8 vorgesehen. Diese Anordnung hat den Vorteil, "daß sich im Ölkasten etwa befindende Verunreinigungen im Ölablaßrohr ansammeln und so die Gefahr einer Beschädigung des Getriebes duirdh die Verunrekdguingen ausgeschaltet wird. Ferner wird beim Ablassen des Öls zuerst das schmutzige Öl austreten, und es ist möglich, das schmutzigere Öl vom sauberen Öl leicht zu trennen.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Anordnung der Getriebebremse bei Zugmaschinen mit einem das Getriebe und die Kupplung enthaltenden kastenförmigen, geschlossenen Rahmen zwischen Motor und Hinterradantrieb, dadurch gekennzeichnet, daß die Bremse (4) meinem ölfreien, nach außen staubdicht abgedichteten Raum des kastenförmigen Rahmens (1) angeordnet ist und daß der die Bremse enthaltende Raum mit dem die Kupplung (2) 'enthaltenden Raum in freier Verbindung steht.
2. Anordnung der Getriebebremse nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Höhe des an sich bekannten, das Getriebe öldicht umgebenen Kastens (6) kleiner ist als die des die Bremse und die Kupplung enthaltenden Raumes..
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
8£rlin. ofcDRtlCltY (N niän iiicicfiSifiii
DEN40221D 1936-12-31 1936-12-31 Anordnung der Getriebebremse bei Zugmaschinen Expired DE682175C (de)

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DE (1) DE682175C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1043830B (de) * 1957-05-23 1958-11-13 Zahnradfabrik Friedrichshafen Fahrzeugtriebwerk, insbesondere fuer Ackerschlepper

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1043830B (de) * 1957-05-23 1958-11-13 Zahnradfabrik Friedrichshafen Fahrzeugtriebwerk, insbesondere fuer Ackerschlepper

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