DE68106C - Vorrichtung zum Gelenkigmachen der Finger beim Erlernen von Musikinstrumenten. Fräulein - Google Patents
Vorrichtung zum Gelenkigmachen der Finger beim Erlernen von Musikinstrumenten. FräuleinInfo
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- DE68106C DE68106C DENDAT68106D DE68106DA DE68106C DE 68106 C DE68106 C DE 68106C DE NDAT68106 D DENDAT68106 D DE NDAT68106D DE 68106D A DE68106D A DE 68106DA DE 68106 C DE68106 C DE 68106C
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- DE
- Germany
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- fingers
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- musical instruments
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- play musical
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- Expired - Lifetime
Links
- 230000005057 finger movement Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A63—SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
- A63B—APPARATUS FOR PHYSICAL TRAINING, GYMNASTICS, SWIMMING, CLIMBING, OR FENCING; BALL GAMES; TRAINING EQUIPMENT
- A63B23/00—Exercising apparatus specially adapted for particular parts of the body
- A63B23/035—Exercising apparatus specially adapted for particular parts of the body for limbs, i.e. upper or lower limbs, e.g. simultaneously
- A63B23/12—Exercising apparatus specially adapted for particular parts of the body for limbs, i.e. upper or lower limbs, e.g. simultaneously for upper limbs or related muscles, e.g. chest, upper back or shoulder muscles
- A63B23/16—Exercising apparatus specially adapted for particular parts of the body for limbs, i.e. upper or lower limbs, e.g. simultaneously for upper limbs or related muscles, e.g. chest, upper back or shoulder muscles for hands or fingers
Landscapes
- Health & Medical Sciences (AREA)
- Orthopedic Medicine & Surgery (AREA)
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- Auxiliary Devices For Music (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE Bl: Musikalische Instrumente.
(Seine, Frankreich).
Patentirt im Deutschen Reiche vom 13. August 1892 ab.
Durch vorliegende Einrichtung wird bezweckt, den Fingern abwechselnd oder einem oder
mehreren Fingern der Reihe nach eine hin- und hergehende Bewegung zu erth eilen, um
sie für das Erlernen von Musikinstrumenten, z. B. der Geige, gelenkig zu machen.
Die Vorrichtung ist gekennzeichnet durch aus einem passenden Gehäuse heraustretende, mit
Ringen zum Einstecken der Finger versehene Stangen, die mittelst geschlitzter Hebelarme,
auf 'deren Anschläge auf einer Scheibe angeordnete Knaggen treffen, einwärts gezogen
werden, worauf die Ringstangen unter Federdruck wieder nach aufsen schnellen.
Fig. ι der Zeichnung zeigt den waagrechten Schnitt einer solchen Einrichtung,
Fig. 2 einen senkrechten Längsschnitt und
Fig. 3 Ansichten einer Einzelheit.
Die Vorrichtung besteht im wesentlichen aus einem zweckmäfsig ovalen Gehäuse a, welches
das zum Bethätigen der kreisförmigen Scheibe c dienende Antriebswerk b einschliefst. Auf der
Scheibe c sind Knaggen d angeordnet, welche mittelst der Ansehläge e die Hebelarme f bewegen,
die um die Drehpunkte g schwingen und je mit einem Schlitz h versehen sind, in
welchem ein mit einer · Ringstange k verbundener Stift i gleitet. Jede Stange k ist an
ihrem äufseren Ende mit einem Ring / zum Durchstecken eines Fingers versehen, und eine
am anderen Ende liegende Feder m zieht die Stange k nach dem Vorbeigang eines Knaggens d
wieder in ihre Ruhelage zurück. Die Stangen k sind in Oeffnungen des Gehäuses a in einem
im Gehäuse liegenden Führungsstück η geradlinig geführt.
Fig. ι deutet in Punktirung das Ausschwingen der Hebelarme f und dadurch herbeigeführte
Einwärtsziehen der Ringstangen k an.
Wird das Antriebswerk b in Bewegung gesetzt, so dreht sich die Scheibe c, so dafs ihre
Knaggen d auf die an den Armen/ befestigten Anschläge e treffen und die Arme f um die
Punkte g schwingen, wodurch die Stangen k und somit auch die Ringe Z, durch welche
man die Finger gesteckt hat, gegen das Gehäuse hin gezogen und die Finger eingebogen
werden. Wenn die Knaggen die Anschläge verlassen, werden die Stangen k unter Einwirkung
der Federn m in ihre Anfangslage zurückgeschnellt, wodurch das Ausrichten der
Finger erfolgt.
Die Lage der Knaggen auf der Scheibe c wird je nach den Bewegungen bestimmt, welche
man für einen . oder mehrere Finger nach einer längeren oder kürzeren Pause erzielen
will.
Durch geeignete Anordnung der Knaggen auf der Scheibe kann man sehr verschiedene
Fingerbewegungen erzielen, z. B. für Uebungen auf dem Klavier oder auf anderen Instrumenten
nach der Reihenfolge der Intervalle: Secunden,
Terzen u. s. w. Die Reihenfolge der Bewegungen der Finger kann bei dieser Vorrichtung
ebenso verändert werden, wie die Reihenfolge der Töne in Musikdosen durch Aenderung der Lage der Stifte auf den Walzen
geändert werden kann.
Die Vorrichtung kann in der Hand mittelst Riemens oder dergleichen befestigt werden.
Die Form und Gröfse der Vorrichtung kann Abänderungen erleiden, ohne am Wesen der
Sache selbst etwas zu ändern.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Eine Vorrichtung zum Gelenkigmachen der Finger beim Erlernen von Musikinstrumenten, gekennzeichnet durch aus einem Gehäuse heraustretende, mit Ringen zum Einstecken der Finger versehene Stangen (k), die mittelst Hebelarme ff), auf deren Anschläge (e) die Knaggen (d) einer in Drehung versetzten Scheibe (c) treffen, einwärts gezogen werden, worauf die Ringstangen (k) unter Federdruck wieder nach aufsen schnellen.Hierzu t Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE68106C true DE68106C (de) |
Family
ID=341675
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT68106D Expired - Lifetime DE68106C (de) | Vorrichtung zum Gelenkigmachen der Finger beim Erlernen von Musikinstrumenten. Fräulein |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE68106C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US6796286B1 (en) | 1998-06-04 | 2004-09-28 | Gunnar Vestergaard Rasmussen | Piston engine |
-
0
- DE DENDAT68106D patent/DE68106C/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US6796286B1 (en) | 1998-06-04 | 2004-09-28 | Gunnar Vestergaard Rasmussen | Piston engine |
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