DE6807275U - Element zur verbindung von dachbelichtungsscheiben mit dem dach - Google Patents
Element zur verbindung von dachbelichtungsscheiben mit dem dachInfo
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Description
Element zur Verbindung von Dachbelichtungsscheiben mit dem Dach.
Die Neuerung betrifft ein Element zur Verbindung von Dachbelichtungsscheiben mit dem Dach
aus hartgummiähnliehern Kunststoffmaterial.
Es ist bekannt, zur Verbindung von Dachbelichtungsscheiben mit dem Dach Aufsatzkränze zu
verwenden, deren Klebeflan-ch mit der Dachoberfläche
verbunden wird und deren anderer Schenkel die Dachbelichtungsscheibe trägt. Diese bekennten
Aufsatzkränze bestehen aus Kunststoff oder Blech, sind einwandig oder zweischalig mit einer Dämmung
zwischen den Außenflächen.
Diese bekannten Aufsa^zkranze haben den Nachteil,
daß sie zu ihrer Herstellung eine lange Arbeitszeit benötigen, da zwischen die Außenflächen die
Isolierungsdämmung gebracht werden muß. Einwandige Aufsatzkränze haben keine gute Isolierungswirkung.
Ferner ist bei Aufsatzkränzen aus Blech der Rohstoff
verhältnismäßig teuer. Da die bekannten Verbindungselemente
nicht flexibel sind, muss.α z.B. zwischen Aufsatzkranz und Dachbelichtungsscheibe
noch Dichtungsprofile eingesetzt werden, um eine völlige Abdichtung zu erreichen.
Die Neuerung stellt sich die Aufgabe, die vorer-
wähnten Nachteile zu vermeiden und ein Element zur Verbindung von Dachbelichtungsscheiben mit dem Dach
zu schaffen, welches gegenüber den bekannten .
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Aufsatzkränzen vorteilhaft ist.
Neuerungsgemäß geschieht das dadurch, daß das Verbindungselement ganz oder teilweise aus hartgummiähnlichem
Kunststoffmaterial besteht und wobei sich die Klebefianschen nach der der Dachbelichtungsscheibe
abgewandten Seite verjüngen und wobei die anderen Schenkel in zwei Vorsprüngen enden,
von denen der eine Vorsprung die Dachbelichtungsscheibe trägt. 3iterhin kann der Neuerungsgegenstand
an der Ur^drseite des Klebeflansches Rillen
enthalten und die Oberseite des Klebeflansches kann, stufenförmig ausgebildet sein. Her Vorsprung der die
Dachbelichtungsscheibe trägt, kann teilweise unterbrochen sein. Es können ferner Aussparungen für
Befestigungselemente vorhanden und Perforationen im Material vorgesehen sein.
Ein Ausführungsbeispiel· des neuerungsgemäßen Gegenstandes ist in der Zeichnung dargestellt.
Die Abbildung zeigt einen Querschnitt des Neuerungsgegenstandes nebst Teil des Daches und I1 eil der Dachoelichtungsscheibe
in teilweise perspektivischer Darstellung.
Der Neuerungsg^genstand hat eine stumpfwinklige Form
und besteht ganz oder teilweise aus hartgummiähnlichem Kunststoffmaterialο Der Klebeflansch 1 liegt auf der
Dachkonstruktion 2 auf. Dieser Klebeflansch 1 verjüngt sich zu der der Dachbelichtungsscheibe 5 abgewandten
Seite. Der andere Schenkel 4 des Neuerungsgegenstandes
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hat vorzugsweise parallele Seitenflächen und endet in den sich über die ganze Fläche erstreckenden
Vorsprüngen 5 und 6, von denen der
Vorsprung 5 <3±e Dachbelichtungsscheibe 3 trägt·
Zwischen den Vorsprüngen 5 und 6 bildet sich eine
durchgehende Kondenswasserrinne 7« Zur Ableitung des
Kondenswasser aus der Sinne 7 ist der Vorsprung 5 teilweise unterbrochen. An der Unterseite des Klebeflnfesches
1 sind Rillen 8 zum Zwecke der Entlüftung der Dachkonstruktion vorgesehen« Auf der Oberseite
hat der sich verjüngende Klebeflansch 1 eine stufenförmige Ausbildung 9 zum Andichten mehrlagiger Pappdacheindeckungen.
Ferner sind im Neuerungsgegenstand Aussparungen Io vorgesehen; um Befestigungen wie Schraubverbindungen
usw. aufzunehmen. In dem Scheiikel A- des
Neuerungsgegenstandes können ferner Perforationen 11 vorgesehen sein, um auf einfache Weise I/üftungsmotoren
einzubauen.
Die Vorteile des Neuerungsgegenstandes bestehen insbesondere darin, daß er auf einfache Weise in einer
geeigneten Form hergestellt werden kann, indem man das Kunststoffmaterial in die Form einbringt. Dadurch ergibt
sich gegenüber bekannten Aufsatzkränzen eine
schnellere Fertigung. Auch sind die Rohstoffkosten geringer als bei bekannten Aufsatzkränzen, die - wenn
sie die gleiche Isoliex^ingswirkung wie der Neuerungsgegenstand
erreichen sollen - aus der ÄuJSenschale bestehen, in welche Isolierungsmaterial eingebracht werden
muB. Weiterhin ist der lieuerungsgegenstand vorteilhaft,
weil sich durch die stufenförmige Verjüngung des flachen
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Klebeflansches mehrere Lagen der Pappdacheindeckungen andichten lassen. Auch wird durch
die Anordnung der "/orsprünge 5 und 6 eine Kondenswasserrinne
gebildet. Dadurch dass der Vorsprung des Schenkels teilweise unterbrochen ist,
kann das Kondenswasser abgeleitet werden.
Besonders vorteilhaft ist der Neuerungsgegenstand, weil er nicht starr, sondern flexibel ist und wegen
seines hartgummiähnlichen Charakters bei der Verschraubung sich fest an das Dachoberlicht mit dem
Vorsprung 5 andrückt. Es werden daher keine besonderen
Dichtungen mehr benötigt, wie das bei bekannten Aufsatzkränzen
der Fall ist;. Auch sind im Neuerungsgegenetand bereits Aussparungen für Befestigungen wie
Schraubverbindungen, Befestigungsklammern usw· vorhanden.
Ferner ist der Neuerungsgegenstand wegen der Entlüftungsmöglichkeit der Dachkonstruktion durch die
an der Unterseite des Klebeflansches eingeformten Rillen vorteilhaft.
Auch können in den Neuerungsgegenstand vor oder auch
nach der Montage der Lichtkuppeln nachträglich Lüftungsmotoren eingebaut werden, weil im Neuerungsgegenstand
bereits Perforationen vorgesehen sind, durch welche auf einfache Weise die für den Einbau erforderlichen
Üffnungen hergestellt werden können.
Claims (6)
1.) Element zur Verbindung von Dachbelichtungsscheiben mit dem Dach in gewinkelter Form,
dadurch gekennzeichnet, daß es ganz oder teil- I weise aus hartgummiähnlichem Kunststoffmaterial
besteht und wobei sich die Klebeflanschen (l) nach der der Dachbelichtungsscheibe abgewandten
Seite verjüngen und wobei die anderen Schenkel (4) in zwei Vorsprüngen (5,6) enden, von denen der
eine Vorsprung (5) die Dachbelichtungsscheibe trägt.
2.) Element nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß es an der Unterseite des Klebeflansches (l)
Rillen (θ) enthält.
3.) Element nach den Ansprüchen 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberseite des Klebeflansches (l)
stufenförmig ausgebildet ist.
M-,) Element nach den Ansprüchen 1 bis 3» dadurch gekennzeichnet,
daß der Vorsprung (5) des Schenkels (4-) teilweise unterbrochen ist.
5«) Element nach den Ansprüchen 1 bis 4-, dadurch gekennzeichnet,
daß Aussparungen (Io) für Befestigungselemente vorgesehen sind.
6.) Element nach den Ansprüchen 1 bi& 5» dadurch gekennzeichnet,
daß in dem Schenkel (4) Perforationen im Material vorgesehen sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19686807275 DE6807275U (de) | 1968-11-15 | 1968-11-15 | Element zur verbindung von dachbelichtungsscheiben mit dem dach |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19686807275 DE6807275U (de) | 1968-11-15 | 1968-11-15 | Element zur verbindung von dachbelichtungsscheiben mit dem dach |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE6807275U true DE6807275U (de) | 1969-04-10 |
Family
ID=33558914
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19686807275 Expired DE6807275U (de) | 1968-11-15 | 1968-11-15 | Element zur verbindung von dachbelichtungsscheiben mit dem dach |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE6807275U (de) |
-
1968
- 1968-11-15 DE DE19686807275 patent/DE6807275U/de not_active Expired
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