DE680292C - Kolbenfuellfederhalter mit einer aus teleskopartig ineinander verschraubbaren Teilen bestehenden Kolbenstange - Google Patents

Kolbenfuellfederhalter mit einer aus teleskopartig ineinander verschraubbaren Teilen bestehenden Kolbenstange

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DE680292C
DE680292C DEM133615D DEM0133615D DE680292C DE 680292 C DE680292 C DE 680292C DE M133615 D DEM133615 D DE M133615D DE M0133615 D DEM0133615 D DE M0133615D DE 680292 C DE680292 C DE 680292C
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piston
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Application number
DEM133615D
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Montblanc Simplo GmbH
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Montblanc Simplo GmbH
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B43WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
    • B43KIMPLEMENTS FOR WRITING OR DRAWING
    • B43K5/00Pens with ink reservoirs in holders, e.g. fountain-pens
    • B43K5/02Ink reservoirs
    • B43K5/06Ink reservoirs with movable pistons for withdrawing ink from an ink-receptacle

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Pens And Brushes (AREA)

Description

  • Kolbenfüllfederhalter mit einer aus teleskopartig ineinander verschraubbaren Teilen bestehenden Kolbenstange Die Erfindung betrifft einen Kolhenfüllfederhalter mit einer aus teleskopartig ineinander versäraubbaren Teilen bestehenden Kolbenstange, von denen die mitdem Kolhen. verbundene Hülse. in einer Zwisi#hmUüls,e gefüh-rt wird, die in einem am hinteren Ende des Halterschaftes fest angeordneten und in dessen Hohlraum. ragenden Führungskörper gleitet.
  • Es ist bekannt, daß man den Tintenraum bei Füllfederhaltern mit S.4ugkc>I'bm vergrößern kann, wenn man den Kolben mit mehreren, z. B. mit drei odex vier konze4-triscli ineinanderliegenden, mit Gewinde versehenen Hülsen bewegt, die sich teleskopartigaus,einanderziehen. lassen. Es bereitete aber bisher große Schwierigkeiten, derartige Hülsen in dem zur Verfügung stehenden begrenzten Raum unterzubringen, ohne die Betriebssicherh-eit und Festigkeit der Innenteile zu beeillträ"chtigen. Man hat sich durch. Anordnung ,einer Druckfeder geholfen, die eine Verdrehung der Hülsen vermeiden sollte. Aber auch diese Druckfedernimmt naturgemäß irn zusammengepreßten Zustand einen gewissen Raum ein, der für die Tintenfüllung verlorene O'e'h,t. Man kam mit dem bisherigen Durchmesser der Füllfederhalter nicht aus, so daß die Füllfederhalter dicker und unhandlicher wurden.
  • Es, ist bereits vorgeschlagen, bei Kolben,-füllern die Kolbenstange, die aus teleskopartig ineinanderschraubbaren, Teilen besteht, in einer Fghrungshülse zu führen, die zur Sicheruni der Teile gegenDrehung von sechskantigem Querschnitt war. Dabei mußten be- sondere Anschläge zur Begrenzung der AuszieUbarkeit der Teleskopteile und eine Schraubenfeder vorgesehen werden. Die Bauart dieser Füllfederhalter war also nicht nur uniständlich, sondern in£olge der Anoildnung einer Feder, die in dier mit feuchter Luft gesättigten Tint,enb,eli,älterli.üls,e leicht rostet, so daß der Halter keine lange Lebensdauer hatte, auch unwirtschaftlich.
  • Demgegenüber besteht das Neue gemäß der Erfindung darin, daß die Zwischenhülse im Querschnitt kreisförmig gestaltet ist und zwei Längsschlitze aufweist, in deren einen eine an der Hülse vorgesehene Nase und in deren anderen ein am, Führungskörper befestigter Stift greifen. Der Kopf des Stiftes stÜtzt sich zweckmäßig g gegen einen um den Führungskörper gelegten Ring ab. Nach einer besollderen Ausführungsform. der Erfindung ist der Stift durch eine auseinein um den Führungskörper gelegten Ring herausgebogene Zunge gebildet.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel gemäß der Erfindung veranschaulicht; es zeigen Fig. i den Füllfederhalter im Längsschnitt, Fig. 2 einen Teil des Füllfederhalters nach Fig. i in vergrößertem Maßstab im Schnitt und Fig. 3 einen Teil des Füllfederhalters in einer anderen Ausführungsfonn.
  • In dem Tintenbehälter i des Füllfedarhalters ist ein Saugkolben2 untergebracht, der an seinem hinteren Teil einen kegeligen oder Ühnlichen Fortsatz 2' besitzt, über den ein Schaft oder eine Hülse 3 mit ihrem unteren Ende geschoben "und, wie bei 3' ge- zeigt, durch spanlose Verformung, z. B. durch Bördeln o. dgl., festgepreßt werden kann. Zweckmäßig ist der Fortsatz 2' mit Rillen, Nuten o. dgl. versehen, und die Bördelung der HÜIS,e3' erfolgt mit entsprechender Korrodierung, so daß eine praktisch unlösbare Verbindung geschaffen wird.
  • Die Hülse3 besitzt an ihrem dem Saugkelben2 entgegengesetzten Ende eine Nase4, die in dem Längsschlitz 5' ein-er Zwisclienhülse6 in axialer Richtung gleiten kann und bei 6' einen Anschlag findet.
  • Die Zwischenhülse 6 ist in dem hinteren Führungskörper 7 des Füllfederhalters so untergebracht, daß sie in einer Bo-hrung8 gleiten kann. Sie. ist gegen Drehung um die Lüngsachse durch einen Stiftg bzw. ii' gesichert, der in den Schlitz 5 hineinragt. Ein Anschlag io verhindert, daß die Zwischenhülse6 aus der Bohrung8 des hinteren Führungskörpers7 des Füllf,#->,derhaltexs herau!#-gezogen werden kann.
  • Die Befestigung des Stiftes 9 kann, wie in Fig. 2 dargestellt ist, durch einen Ring 11, z.-B. aus Metall, erfolgen, der um den vorderen Teil des Führungskörpers 7 über den Kopf des Stiftes-q in das Hartgummi eingepreßt ist. Der Stift 9 hat naturgemäß größere Kräfte aufzunehmen, und es ist daher wichtig, daß er gut gesichert ist, um Betriebsstörungen auch bei unsachgemäßein Gebrauch zu vermeiden.
  • Wie aus Fig. 3 zu ersehen ist, kann der Stift auch durch eine Zunge i 11 gebildet sein, die aus dem Ring i i - herausgebogen ist und durch eine 'ÜffnuD9 7' in das Innere der Bohrung 8 hineinragt. Auch kann der Stift statt durch eine Zunge i i' durch eine entsprechende Prägung des Ringes e.-dgl., z. B. durch einen durch Tiefprägung oder Ziehen aus dem Profil des -Ringes herausgebrachten Zapfen, gebildet sein.
  • Die Hülse3 besitzt im Innern eine zylindrische Bohrung und hat an ihrem dem Saugkolben 2 entgegengesetzten Ende eine innere Schulter 12, die mit einem Gewinde-gang versehen ist.
  • Im Innern der z-yändrischeii Bohrung der Hülse 3 ist eine Teleskophülse, 13 nüt Gewinde 14 axial verschiebbar untergebraclit, dessen Steigungund Gewindeart dem Geivindeschnitt an der inneren Schulter 12 entspricht, so daß die Teleskophülse 13 in dem Schaft 3 in axialer Richtung unter Drehung um die Achse entsprechend der Steigung des Gewindes 14 be- wegt werden kann.
  • An dem dem S.,augkolben 2 zugewandten Teil besitzt die Teleskophülse 13 einen Btuid oder Anschlag 15, der die axiale Bewegung der Teleskophülse 13 beim Auseinanderschrauben infolge Anschlags gegen die innere Schulter 12 der Hülse 3 begrenzt.
  • Im Innern besitzt die TeleskOPhÜlse 13 eine zylindrische Bohrung und an der dem Saugkolben 2 abgewendeten Seite eine innere Schulter 16 mit Gewindegang. - In der inneren zylindrischen Bohrung der Teleskophülst, 13 ist eine weitere Teleskophülse bzw. eine Spindel 17 untergebracht, die mit einem Gewinde 18 versehen ist, dessen Steigung und Gewindeart dem Gewindeeinschnitt in der Schulter 16 entspricht. An deZn dem Saugholben2 zugewandten Teil besitzt die Spindel 17 einen Bund oder Anschlag ig und an dem entgegengesazten Ende einen Zapfen20, auf dem eine mit Gewinde versehen-e Hülste 2 1, die durch eine Bohrung am hinteren Teil des Führungs'k.ärpcrs 7 führt und auf der ein kappenförmiger DrelinGpf 22 auf- geschraubt und gegebenenfalls mit einem Stift 23 fest verbunden ist. Der Drehknopf 22 kann durch eine Verschlußkappe 24 geschützt werden.
  • Zum. Füllen des Federhalters nach der Erfindung wird in der in Fig. i dargestellten Ausführungsform der Drehknopf 22 im Uhrzeigersinii gedreht. - Dabei schieben sich die Gewindespindel.17, die Teleskophülse 13 und die HÜlse 3 ineinander. Dabei gleitet die Nase 4 der Hülse 3 axial im Schlitz 5' der Zwischenhülse 6, und die Zwischenhülse 6 wird entsprechend dein Zurückschrauben des Saugk(;lbens 2 durch den Stift 9 giführt und in die Bohrung 8 des Führungskörpers 7 des Federhalters zurückgeschraubt.
  • Infolge der Unterteilung der Kolb.enstange in drei oder mehrere teleskopartige Teile wird erreicht, daß der Saugkolben 2 weiter als bisher zurückgedreht werden kann, so daß ein erhöhter Tintenraum geschaffen wird. Die als Führung für die Hülse 3 dienende Zwischenhülse 6 ist durch den in den Führungs,-schlitz 5 greifenden Stift 9 gegen Drehung geschützt und ebenso der Saugkolben 2 mit der Hülse 3 durch. die in den Führungs-C schlitz 5' greif-ende, Nase 4, so daß ein Leerlauf verhindert wird. Auch kann -die Packung des Kolbens 2, die z. B. aus eüiem. Korkring bestehen kann, durch einen Stift 27 gegen Drehung gesichert sein.
  • Die besondere Ausgestaltung der teleskopartigen Teile derart, daß sie innen eine glatte zylindrische, Bohrungundeine innere Schulter 12, 16 mit Gewindeeinschnitt: und nur außen ein volles Gewinde besitzen, gestaftet eine gedrängte und doch feste Bauweise, so daß sich ohne Vergrößerung des äußeren Durchmessers der bisherigen Füllfederhalter die Scliratibvorrichtung irn Innern auch mit drei oder mehrTeleskop-liedern unterbringen läßt.
  • Zum Zweck einer Verbindung des Luftraumes. hinter dem S#augkolbieU 2 mit der Außenluft sind an der G,ewin#cleliülse 2 1 am äußeren Umfang in axialer Richtung Längsnuten 25 vorgesehen, die in den Kern des Gewindes hineinreichen. Andererseits besitzt der DrehknOpf 22 an seiner unteren Fläche 23' radiale Kanäle 26, die mit den Nuten25 in Verbindung stehen, so daß die Luft in dem Raum hinter dem Kolben durcli die Nuten bzw. KaiiXIe25 und 26 nach, außen entweichen kann und umgekehrt.
  • Die Teleskopglieder können, aus Metall, beispielsweise aus Messing o. dgl., hergestellt sein. Man kann diese mit einer gegen Feuchtigkeit oder Korro ' sion widerstandsfähigen Schutzschicht versehen. Das kann durch Galvanisieren mit widerstandsfähigen Metallen, z. B. durch Vergolden oder durch übexziehen mit Schutzschichten aus Wachs, Fetten 0. dgl., geschehen.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Kolbenfüllftderhalter mit einer aus teleskopartig ineinander verschr.aubbaren Teilen bestehenden Kolbienstange, von denen die mit dem Kolben verbundene Hülse in einer Zwischenhülse geführt wird, die in einem am hinteren Ende -des Halterschaftes fest angeordneten und in dessen Hohlraum ragenden Führungskörper gleitet, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischenhülse (6) im. Querschnitt kreisförmig gestaltet ist und zwei Längsschlitze (5, 5,) aufweist, in deren einen (5) eine an der Hülse (3) vorgesehene Nase (4) und in deren anderen (5) ein am Führungskörper (7) angebrachter Stift (9 bzw. i i') greifen.
  2. 2. Kolbenfüllfederhalternach-Anspruchi, dadurch gekennzeichnet, daß der Kopf (g') des Stiftes (9) sich gegen einen um den Führungskörper (7) gelegten Ring (i i) abstützt. 3. Kolbenfüllf ederhalter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Stift ( i i') durch-,eine aus einem um den Führungskörper (7) gelegten Ring (i i) herausgebogene Zunge gebildet ist.
DEM133615D 1936-02-23 1936-02-23 Kolbenfuellfederhalter mit einer aus teleskopartig ineinander verschraubbaren Teilen bestehenden Kolbenstange Expired DE680292C (de)

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DE (1) DE680292C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE939614C (de) * 1949-02-26 1956-02-23 Ernst Rodenhaeuser Kolbendichtung fuer Kolbenfuellhalter

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE939614C (de) * 1949-02-26 1956-02-23 Ernst Rodenhaeuser Kolbendichtung fuer Kolbenfuellhalter

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