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Einrichtung an Behältern, welche zur Aufnahme von kosmetischen Präparaten dienen
Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung an zur Aufnahme von kosmetischen Präparaten dienenden Behältern gemäss dem Patent Nr. 208515 mit einem durch ihre Öffnung einführbaren Auftragsstift, der in einem Abstreifer geführt ist.
Entsprechend der im genannten Patent geschützten Erfindung ist hiebei der Abstreifer als elastische Dichtung ausgebildet und in den Bereich der Halsschulter des starren Teiles von Quetschtuben eingesetzt.
Es hat sich nun gezeigt, dass beim Einführen des Auftragsstiftes in den Behälter der Abstreifer nach hinten verschoben wird. Dieser Nachteil wird erfindungsgemäss dadurch behoben, dass der Abstreifer einen dem Innendurchmesser des Tubenkörpers angepassten hülsenartigen Fortsatz aufweist und vorzugsweise der hulsenartige Fortsatz eine auf die Tubenkörperlänge abgestimmte Länge aufweist und mit seinem hinteren Ende auf dem gefalzten Tubenkörperende abgestützt ist. Gleichzeitig wird dadurch erreicht, dass die Tube formschön bleibt und beim Zusammendrücken nicht verknittert wird.
Um eine bessere Abstreifwirkung zu erzielen bzw. den Auftragstift nicht bis oben zu beschmutzen, ist der die Bohrung aufweisende Teil des Abstreifers in das Innere des hülsenartigen Fortsatzes ragend ausgebildet und der Durchmesser der Abstreiferbohrung in Richtung zur Tubenöffnung wenigstens abschnittweise erweitert und der die Bohrung aufweisende Teil des Abstreifers vorzugsweise mittels Stegen gegen den hülsenartigen Fortsatz abgestützt. Beim Aufschrauben einer Quetschtube, insbesondere wenn diese fest zugeschraubt ist, wird unwillkürlich, im Bereich des an die starre Halsschulter angrenzenden Teiles des Tubenkörpers durch das Halten der Tube mit den Fingern ein Druck ausgeübt, welcher gleichfalls den Abstreifer von der Halsschulter abhebt.
Um dies zu vermeiden, ist im Bereich des an die starre Halsschulter angrenzenden Teiles der Quetschtube ein Versteifungsring vorgesehen. Dieser Versteifungsring kann sowohl mit dem hülsenartigen Fortsatz einstückig ausgebildet als auch aussen auf den Tubenkörper aufgebracht sein.
In der Zeichnung sind zwei beispielsweise Ausführungsformen der Erfindung veranschaulicht, u. zw. zeigt Fig. 1 die eine Ausführungsform in Ansicht, teilweise geschnitten, Fig. 2 den oberen Teil der zweiten Ausführungsform gleichfalls in Ansicht, teilweise geschnitten, Fig. 3 einen Schnitt nach Linie I-I der Fig. 1 und Fig. 4 einen Schnitt nach Linie II-II der Fig. 2.
An einem Tubenkörper 1, der die übliche Form aufweist, ist ein starrer Teil 2 angesetzt, welcher ein Gewinde 3 für eine Tubenkappe 4 trägt. Letztere liegt bei geschlossener Tube mit einer Dichtung 5 am oberen Rand des starren Teiles des Tubenkörpers an und verschliesst dabei die Tubenöffnung 7, durch welche ein Auftragstift 8 für das in der Tube enthaltene Präparat 9 ragt. All die Halsschulterdesstarren Teiles 2 der Tube 1 ist, wie aus der Fig. 1 entnehmbar, ein als elastische Dichtung ausgebildeter Abstreifer 10 angelegt. Der Auftragsstift 8 weist einen glatten zylindrischen Teil 11 auf, welcher im Bereich des Abstreifers 10 gelagert ist. Die Bohrung 12 des Abstreifers ist im Querschnitt zweckmässigerweise kleiner als der Querschnitt des Stiftes 8.
An seinem freien, in die Schminke 9 ragenden Ende 13 weist der Stift 8 rundumlaufend angeordnete Vertiefungen 14 auf, in welche die Schminke 9 eintreten kann. Beim Ausziehen des Stiftes 8 wird demnach zufolge der elastischen Ausbildung des Abstreifers 10 die Schminke 9 im Bereiche des glatten zylindrischen Teiles 11 abgestreift und nur in den Vertiefungen 14 haften bleiben.
Der Abstreifer 10 weist einen hülsenartigen Fortsatz 15 auf, der dem Innendurchmesser des Tubenkörpers angepasst ist. Die Länge dieses hülsenartigen Fortsatzes bzw. dieser Hülse 15 ist derart bemessen,
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dass, wenn das offene Ende des Tubenkörpers 1 zum Verschliessen desselben gefalzt ist, sich das hintere Ende der Hülse 15 gerade an dem gefalzten Ende 16 des Tubenkörpers 1 abstützt. Der die Bohrung 12 aufweisende Teil 17 des Abstreifers 10 ist schlauchartig in das Innere der Hülse 15 gezogen und in Richtung zur Tubenöffnung 7 durch einen Absatz 18 erweitert. Dieser schlauchartige Teil 17 kann durch Stege 19 gegen die Hülse 15 abgestützt sein.
Ein Versteifungsring 20 kann innen, einstückig mit der Hail- se 15, wie es die Fig. 1 und 3 zeigen, oder auch aussen, wie es die Fig. 2 und 4 zeigen, im Bereich des an den starren Teil 2 angrenzende Teiles des Tubenkörpers 1 vorgesehen sein. Ist der Versteifungsring 20 aussen aufgebracht, so ist es zweckmässig, ihn aussen und innen mit einer Längsprofilierung zu versehen.
Die auf der Aussenfläche des Versteifungsringes 20 vorgesehene Profilierung, vorzugsweise Längsrillung, dient zur Erhöhung der Reibung gegenüber den die Tube haltenden Fingern. Die Profilierung an der Innenfläche des Versteifungsringes 20 besteht vorzugsweise aus einzelnen Längsrippen 21 (Fig. 4), welche die Aufgabe haben, ein Verdrehen des Ringes 20 gegenüber dem Tubenkörper 1 zu verhindern. Der Versteifungsring 20 kann aber auch durch Aufkleben auf dem Tubenkörper gegen Verdrehung gesichert sein. Die Verdrehungssicherung mit Hilfe der Längsrippen 21 hat allerdings den Vorteil, dass man den Versteifungsring, wenn die Tube annähernd gänzlich geleert ist, abziehen und auch noch den letzten Rest des Tubeninhaltes auspressen kann.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Einrichtung an Behältern, welche zur Aufnahme von kosmetischen Präparaten, z. B. von Wim- perntuschen, Lippenschminken od. dgl., dienen, mit einem durch ihre Öffnung einführbaren Auftrags stift, der in einem Abstreifer geführt ist, nach Patent Nr. 208515, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstreifer einen dem Innendurchmesser des Tubenkörpers angepassten hülsenartigen Fortsatz aufweist.