DE68025C - Verwendung und Anordnung auf kaltem Wege dargestellter Filterplatten in Fachfilterpressen - Google Patents

Verwendung und Anordnung auf kaltem Wege dargestellter Filterplatten in Fachfilterpressen

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DE68025C
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Germany
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DENDAT68025D
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English (en)
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Firma CARL PIEPER in Berlin N.W., Hindersinstr. 3
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D25/00Filters formed by clamping together several filtering elements or parts of such elements
    • B01D25/12Filter presses, i.e. of the plate or plate and frame type
    • B01D25/176Filter presses, i.e. of the plate or plate and frame type attaching the filter element to the filter press plates, e.g. around the central feed hole in the plates
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B01D25/21Plate and frame presses
    • B01D25/215Construction of the filter plates, frames

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Filtration Of Liquid (AREA)
  • Filtering Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT. W
KLASSE 58: Pressen.
Die in der Patentschrift Nr. 4543 beschriebene Fachfilterpresse, welche eine neue Bahn auf dem Gebiete des Filterpressenbaues einschlug, vermochte trotz langjähriger Bemühungen, sie lebensfähig zu machen, doch keinen durchschlagenden Erfolg zu erzielen.
Als Uebelstände stellten sich zumeist der erhebliche Verschleifs und Bruch der Filterplatten ein, insonderheit dann, wenn sie aus einem Stück verfertigt und mit Blei in die Umfassungsrahmen eingedichtet wurden. Sodann ergaben sich bedeutende Schwierigkeiten, genau ebene Platten — aus poröser Kohle oder plastischen Körpern bestehend und durch Brennen in feste harte Formen gebracht — herzustellen. Endlich vermochte auch die Abdichtung durch Blei der Verschiedenartigkeit der Ausdehnung des Rahmens einerseits und der Platte andererseits nicht genügend Rechnung zu tragen.
Auf kaltem Wege nach dem in der Folge erläuterten Verfahren bereitete Filterplatten sind geeignet, die erwähnten Nachtheile aufzuheben. Der Erfinder stellt dieselben aus einer Mischung von gekörntem Bimsstein oder Bimssand mit Cement unter so viel Wasserzusatz dar, dafs die zu einem gleichmäfsigen Gemenge durchgearbeitete Masse sich mit der Hand unschwer ballen läfst; wird diese Masse alsdann durch Anwendung von Druck in die Gestalt von Tafeln oder Platten gebracht, so liefern diese nach dem Erhärten an der Luft oder in einem Trockenraume die neuen Filtrirwände, welche mit ausreichender Festigkeit und Elasticität eine genügende Porosität vereinigen.
Das Verhältnifs der Raumtb eile an Cement zu denen des Bimssandes oder gepulverten Bimssteines bei vorerwähnter Mischung hängt ab von dem Grade der von der fertigen Platte gewünschten Porosität und diese wieder richtet sich nach dem besonderen Zwecke, dem jene dienen soll. (Als Durchschnittswerth läfst sich ungefähr das Verhältnifs 1 : 6 angeben.)
. Als recht geeignet zeigte sich die Benutzung von dem am Rheinstrome in grofsen Ablagerungen sich vorfindenden Bimssande, und zu dem Cement läfst sich jedes mit diesem Sande einen festen, elastischen und porösen Körper zu bilden befähigte Bindemittel verwenden, wieTrafs, Portlandcement, Sorel'scher Magnesiakitt. ,
Auf die vorbezeichnete Weise hergestellte Tafeln bedürfen nur noch einer (etwa durch Schleifen zu erzielenden) völlig ebenen Gestaltung auf beiden Seiten und der Abrichtung an den vier Kanten, um sich in die Rahmen einer Filterpresse einbauen zu lassen.
Dabei bedarf es jedoch noch der Beobachtung besonderer Mafsregeln, damit ungleiche Ausdehnungsverhältnisse zwischen Platte und Rahmen nicht die Ursache einer fehlerhaften Abdichtung werden.
Nachdem jede Platte b, Fig. 1 und 2, in einen Rahmen α eingeschoben ist, wird über die Trennungsfugen beider weg ein Dichtungsstreifen d aus Gummi, Leinwand oder dergleichen gelegt, wofür eine besondere Nuth zur Hälfte in a, zur Hälfte in b eingearbeitet ist, und darüber eine gelochte Platte c aus Blech gedeckt. Dieselbe dient zur Sicherung sowohl der Platte b gegen schädliche Beeinflussung durch den Flüssigkeitsdruck, als auch der Dichtungsschicht d.
Schrauben e stellen die sichere Verbindung der Rahmen α mit den Blechen c und somit die eigentliche Festlegung der Filterplatte, ingleichen auch die der Dichtung d her, so zwar, dafs sich Rahmen und Platte ohne Gefährdung der Dichtung beliebig ausdehnen können. Da überdies das Blech c stets vom Flüssigkeitsdruck gegen die Abdichtungsstreifen und diese wieder gegen den Rahmen und die Filterplatte angeprefst werden, so bleibt selbst eine etwaige Verlängerung der Schrauben e. durch die Wärme ohne Schaden für die Dichtung.
Die Art der Filtration bietet nichts Neues. Die zu filtrirende Flüssigkeit tritt in die von je zwei Platten b b und einem Leerrahmen a1 gebildete Kammer Y ein, durchdringt die Platten und wird aus den Nachbarräumen Z Z, Fig. 2, in beliebiger, übrigens bekannter Weise abgeleitet. Die Flüssigkeit kann auch aus den Räumen Z Z durch die Platten b b nach der Kammer Y geführt werden, um daraus das Filtrat abzuleiten.
Die Fig. 3 und 4 veranschaulichen Schnitte, und zwar Fig. 3 einen waagrechten und Fig. 4 einen senkrechten Schnitt durch eine aus zwei Theilen bl b1 bestehende Filterplatte. Hierbei können die gelochten Bleche in einfache" Streifen c, Fig. 4, übergehen. Das Filtrat sammelt sich, durch die in der Mitte vorgesehenen Kanäle k herzufiiefsend, in einem Kanal Y1 des unteren Rahmentheiles, um von da abgeführt zu werden. Die zum Auswaschen dienende Flüssigkeit kann dann durch einen im oberen Rahmentheil angeordneten und Y1 entsprechenden Querkanal eingeführt werden.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . Bei Fachfilterpressen die Verwendung von festen, elastischen Filterplatten, hergestellt durch Zusammenrühren von Bimssand oder tuffsteinhaltigen Körpern mit Cement, Kalk oder einem anderen geeigneten Bindemittel unter Wasserzugabe zu einem gleichmäfsigen Gemisch und darauf folgendes Formen der Masse zu Platten unter Druck.
  2. 2. Die Anordnung der in Anspruch 1. gekennzeichneten Filterplatten in Fachfilterpressen derart, dafs eine die verschiedenen Ausdehnungsverhältnisse des Rahmens und der Platte berücksichtigende Fugenabdichtung durch Dichtungsschichten (d) unter Vermittelung von Blechstreifen (c) erzielt wird, welche letztere, wenn sie zu gelochten Blechen sich erweitern (Fig. 1 und 2), zugleich die Filterplatte verstärken.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT68025D Verwendung und Anordnung auf kaltem Wege dargestellter Filterplatten in Fachfilterpressen Expired - Lifetime DE68025C (de)

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