DE67911C - Aseptische Spritze - Google Patents
Aseptische SpritzeInfo
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
- A61M—DEVICES FOR INTRODUCING MEDIA INTO, OR ONTO, THE BODY; DEVICES FOR TRANSDUCING BODY MEDIA OR FOR TAKING MEDIA FROM THE BODY; DEVICES FOR PRODUCING OR ENDING SLEEP OR STUPOR
- A61M5/00—Devices for bringing media into the body in a subcutaneous, intra-vascular or intramuscular way; Accessories therefor, e.g. filling or cleaning devices, arm-rests
- A61M5/178—Syringes
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 30: Gesundheitspflege.
A. KETTNER in BERLIN. Aseptische Spritze.
Die neue Einrichtung der in Fig. 1 und 2 (in Ansicht und Schnitt) dargestellten ärztlichen
Spritze kennzeichnet sich einerseits durch die eigenartige Befestigung der die Kolbenstange
führenden Kappe beim Glascylinderende, andererseits durch die zweitheilige Ausbildung
des Kolbens, der auswechselbar an die Kolbenstange sich anschliefst. Beide Neuerungen sind
darauf berechnet, die Spritze unter Ausschlufs von Kittverbindungen und ähnlichen unzugänglichen
Zusammenfügungen derart auseinandernehmbar zu machen, dafs sie in allen
ihren Theilen leicht und gründlich gereinigt w.erden kann, während vermöge der Auswechselbarkeit
der Theile ein schnelles Unbrauchbarwerden der Spritze vermieden wird.
Der Spritzenkörper oder Pumpenstiefel a besteht, wie gewöhnlich, aus Glas und hat an
dem der Spritzenmündung gegenüberliegenden Ende eine flantschartige Aufweitung oder einen
hochstehenden Rand-α1, Fig. 2, der gleich bei
der Herstellung des aus Glasrohr geblasenen (oder gegossenen) Spritzencylinders an demselben
ausgebildet werden kann. Dieser Rand α1
ermöglicht nun die Festlegung eines metallenen Fassungsringes b, der, mit Aufsengewinde versehen,
von der Mündungsseite her auf den Glascylinder α aufgeschoben und auf dem
Rande a1 zur Anlage gebracht wird. Die eine
Führung für die Kolbenstange e bildende Kappe c hat ein dem Aufsengewinde des
Ringes b entsprechendes Innengewinde, so dafs sie unter Abschlufs des Cylinderrandes, an
welchem die ebene Randfläche zur Berührung kommt, aufgeschraubt werden kann.
Wie in Fig. 2 und 3, welche eine Schnittansicht nach der Linie x-x, Fig. 2, dargestellt,
mufs hierbei selbstverständlich der Gewindetheil einen gröfseren Durchmesser als das aufgeweitete
oder aufgebörtelte Glascylinderende haben. Die gerändelten Wülste b1 c1 am Gewindering
b einerseits und an der Kappe c andererseits dienen dazu, den Fingern beim
Zusammenschrauben einen Halt zu geben. Die beschriebene Befestigung, bei welcher, wie ersichtlich,
der mit einer geeigneten Anlagerfläche versehene Gewindering fest gegen das durch
den Rand a] gebildete Widerlager gedrückt
wird, hat offenbar den Vortheil leichter Lösbarkeit, indem dann der Ring frei über den
Glascylinder, wie in einer punktirten Lage (Fig. 2) dargestellt, zurückzuschieben ist, um
einzeln j ebenso wie der blofse Glascylinder, gereinigt zu werden.
Der Kolben der Spritze ist in Fig. 4 und 5 in Einzelansichten dargestellt. Fig. 4 ist eine
Ansicht des zusammengeschraubten Metallkörpers mit Darstellung des Packungsmaterials
im Schnitt; Fig. 5 ist ein Längsschnitt des Kolbens. Der Kolben besteht hiernach aus
zwei Theilen ij, welche Seitenscheiben im Anschlufs an zusammenschraubbare Schaftstücke
tragen und von denen der eine mit dem Aufschraubzapfen für den anderen, versehene
Theil i unmittelbar mit der Kolbenstange e verschraubt ist. Die Fuge der zusammenpassenden
Theile i und j ist in die Mitte des das Packungsmaterial aufnehmenden Schaftes
verlegt. Die zwischen den Scheiben festgehaltene Packung kann aus Leder- oder Asbestlager
oder aus anderem Stoff bestehen.
Vermöge dieser Einrichtung bildet jeder Kolben einen Theil für sich, was sowohl für
die leichte Reinigung von Vortheil ist, als auch
erforderlichenfalls eine bequeme Auswechselung ermöglicht.
Die beschriebene Spritze zeichnet sich mithin durch Fassungen aus, bei denen nach
einfachem Lösen von Verschraubungen der ' Cylinder und andere Theile ergänzt oder gereinigt
werden können. Kitt oder Glasgewinde zur Befestigung der Fassungstheile sind vollkommen
entbehrlich gemacht.
Claims (1)
- Patent-Ansprüche:.ι. Eine aseptische Spritze, dadurch gekennzeichnet, dafs unter Benutzung eines zugleich mit Boden und Konus gegossenen oder geblasenen und am Ende mit hochstehendem Rand (α1) versehenen Spritzen-, cylinders (a) die eine Führung für die Kolbenstange bildende Verschlufskappe (c) durch Verschraubung mit einem Fassungsring (b) festgelegt wird, welcher frei auf den Cylinder (α) aufzuschieben und zur Anlage an dem Rande (al) zu bringen ist. Bei der unter ι. gekennzeichneten Spritze die Anordnung, dafs der Kolben aus zwei, das Packungsmaterial zwischen Seitenscheiben aufnehmenden Theilen (ij) hergestellt ist, welche auswechselbar sind und von denen der eine mit dem Aufschraubzapfen für den anderen versehene Theil (i) mit der Kolbenstange zu verschrauben ist.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE67911C true DE67911C (de) |
Family
ID=341492
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT67911D Expired - Lifetime DE67911C (de) | Aseptische Spritze |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE67911C (de) |
-
0
- DE DENDAT67911D patent/DE67911C/de not_active Expired - Lifetime
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