DE44211C - Neuerung an Injections- und ähnlichen Spritzen - Google Patents

Neuerung an Injections- und ähnlichen Spritzen

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DE44211C
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DE
Germany
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piston
syringes
piston rod
injection
innovation
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT44211D
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Dr. med. M. OVERLACH, prakt. Arzt in Frankfurt a. Main, Stiftstr. 22
Publication of DE44211C publication Critical patent/DE44211C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61MDEVICES FOR INTRODUCING MEDIA INTO, OR ONTO, THE BODY; DEVICES FOR TRANSDUCING BODY MEDIA OR FOR TAKING MEDIA FROM THE BODY; DEVICES FOR PRODUCING OR ENDING SLEEP OR STUPOR
    • A61M5/00Devices for bringing media into the body in a subcutaneous, intra-vascular or intramuscular way; Accessories therefor, e.g. filling or cleaning devices, arm-rests
    • A61M5/178Syringes

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
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  • Heart & Thoracic Surgery (AREA)
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  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Infusion, Injection, And Reservoir Apparatuses (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
Vorliegende Neuerung bezieht sich auf eine regulirbare Kolbenabdichtung, durch welche eine sichere und leichte Handhabung der Spritze angestrebt wird.
Zu diesem Zwecke ist die Kolbenstange a an ihrem oberen Ende mit einem Schraubengewinde und der mit ihr fest verbundenen Scheibe c versehen.
Auf dem Schraubengewinde derselben befindet sich mit entsprechendem Muttergewinde die Schraubenmutter b.
Zwischen letzterer und der Scheibe c liegt der auf dem Gewinde leicht auf- und abschiebbare Ring e, sowie die Abdichtungsringe d und g.
Letzterer ist aus Gummi angefertigt, während ersterer aus Kork besteht.
Nähert man nun durch Umdrehung der Schraubenmutter b diese der Scheibe c, so findet hierdurch eine Compression der zwischen dem Ring e und der Scheibe c liegenden Abdichtungsringe d und g statt, was zur Folge hat, dafs letztere nach Malsgabe des auf sie wirkenden Druckes ihren Umfang vergröfsern und sich so fester an die Wandung des Cylinders C anpressen, Fig. 1 und 2. j
Schraubt man dagegen die Schraubenmutter b auf der Kolbenstange α herunter, Fig. 3, so wird der zwischen ersterer bezw. dem Ring e und der Scheibe c liegende Zwischenraum ein zunehmend gröfserer, so dafs endlich der auf die Abdichtungsringe d und g wirkende Druck ganz aufhört, wodurch diesen die Möglichkeit gegeben ist, sich infolge der ihnen eigenthümlichen Elasticität in der Längsrichtung wieder auszudehnen, womit naturgemäfs eine entsprechende Verringerung ihres Umfanges verbunden ist, was dann weiter ein weniger festes Anlegen derselben an die Cylindenvandung zur Folge hat.
Man hat es daher durch Auf- oder Niederschrauben der Mutter b auf der Kolbenstange a in der Hand, ein stärkeres oder weniger starkes Anpressen des Kolbens an die Cylinderwandung hervorzubringen.
Damit man nun nicht nöthig hat, den Kolben zu diesem Zwecke jedesmal ganz aus dem Cylinder C zu entfernen, ist folgende Einrichtung getroffen:
Die Schraubenmutter b ist nicht vollständig rund, sondern hat. wie aus Fig. 6 ersichtlich, eine gewisse Anzahl, in diesem Falle drei Längsrippen h, während die den Cylinder C unten schliefsende Kapsel f eine centrale Oeffnung besitzt, welche ebenfalls mit Längsrippen i in entsprechender Anzahl versehen ist. Fig. 5. Zieht man nun den Kolben herunter, Fig. 4, so tritt die Schraubenmutter b in die centrale Oeffnung der Kapsel f und legen sich bei einer Umdrehung der Kolbenstange a die Rippen h der Schraubenmutter b gegen die Rippen i der Kapsel/, Fig. 7, infolge dessen die Schraubenmutter b nicht an der Umdrehung der Kolbenstange α theilnehmen kann, sondern sich je nach Umdrehung der letzteren auf dem Gewinde derselben auf- oder niederschraubt, was, wie schon angeführt, einen dichteren oder weniger dichten Anschlufs des Kolbens an die Cylinderwandung zur Folge hat.
Durch diese Construction ist es nach Ansicht des Erfinders ermöglicht, Kork als Abdichtungsmaterial des Kolbens zu verwenden, was bisher mit Schwierigkeiten verknüpft war,
da namentlich bei kleinen Spritzen, als Injectionsspritzen etc., der zu feste Anschlufs des Korkes an die Cylinderwand ein ruckweises Vorschieben des Kolbens verursacht, während bei längerem Gebrauch der in den Cylinder stets eingeprefste Kork seine Elasticität verliert und deshalb zu Undichtigkeiten Veranlassung giebt.
Dieses kann bei vorliegender Construction nicht vorkommen, indem man es auf der einen Seite in der Hand hat, durch Umdrehen der Kolbenstange dem Kolben gerade die geeignete Pressung in dem Cylinder zu geben, durch welche bei vollständiger Abdichtung dennoch eine leichte Handhabung der Spritze bedingt wird, während auf der anderen Seite die Elasticität des Korkes durch die Gummiunterlage erhöht wird und dieselbe auch nicht verloren gehen kann, da nach dem jedesmaligen Gebrauch der Spritze die betreffenden Theile aufser Spannung gesetzt werden.
Ebenso ist auch hier jede Anwendung von OeI oder sonstigem Schmiermaterial zum Zweck eines leichten Ganges des Kolbens überflüssig und unnöthig, womit manche Unzuträglichkeiten der früheren Constructionen, die eine Schmierung erforderten, beseitigt sind, namentlich aber ein leichteres und besseres Reinhalten der Spritze bedingt wird.

Claims (1)

  1. Pa te nt-Anspruch:
    An Injections-Spritzen, sowie Spritzen ähnlicher Construction, überhaupt einerlei, welcher Art und Grö'fse, die Anordnung eines Kolbens, an welchem die Schraubenmutter b derart angebracht ist, dafs diese bei ausgezogener Kolbenstange in eine centrale Oeffnung der den Cylinder C unten schliefsenden Kapsel f tritt und hier in der Weise fixirt wird, dafs sie sich bei Umdrehung der Kolbenstange auf dem an dieser befindlichen Schraubengewinde auf- oder niederschraubt, wodurch der Umfang des Kolbens selbst infolge gröfserer oder geringerer Compression der Ringe d und g nach Wunsch und Bedürfnifs vergröfsert oder verringert werden kann.
DENDAT44211D Neuerung an Injections- und ähnlichen Spritzen Expired - Lifetime DE44211C (de)

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DE (1) DE44211C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3937211A (en) * 1972-10-27 1976-02-10 Fa. Walter Sarstedt Kunststoff-Spritzgusswerk Multi-purpose syringe
US4459997A (en) * 1981-11-03 1984-07-17 Walter Sarstedt Kunststoff-Spritzgusswerk Blood extracting and centrifuging device

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US3937211A (en) * 1972-10-27 1976-02-10 Fa. Walter Sarstedt Kunststoff-Spritzgusswerk Multi-purpose syringe
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