DE667339C - Vorrichtung zum Reinigen von Geschuetzrohren - Google Patents

Vorrichtung zum Reinigen von Geschuetzrohren

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DE667339C
DE667339C DEM135848D DEM0135848D DE667339C DE 667339 C DE667339 C DE 667339C DE M135848 D DEM135848 D DE M135848D DE M0135848 D DEM0135848 D DE M0135848D DE 667339 C DE667339 C DE 667339C
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DE
Germany
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tube
mopping
nut
stick
support bolt
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DEM135848D
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English (en)
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MECHANISCHE WEBEREI ALTSTADT G
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MECHANISCHE WEBEREI ALTSTADT G
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A29/00Cleaning or lubricating arrangements
    • F41A29/02Scrapers or cleaning rods

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Cleaning Implements For Floors, Carpets, Furniture, Walls, And The Like (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Reinigen von Geschützrohren Es ist bekannt, zum Reinigen der Läufe von Schußwaffen einen elastischen Wischkörper in Gestalt eines Gummihohlzylinders zu verwenden, der auf einen Tragbolzen aufgeschoben und zwischen zwei von dem Bolzen getragenen Platten angeordnet ist. Die eine Platte kann dabei gegen die andere verschoben werden, um durch Zusammenpressen des Gummiwischkörpers in Richtung seiner Längsachse eine Vergrößerung seines Durchmessers zu erreichen.
  • Die Erfindung besteht nun darin, daß die bewegbare Preßplatte fest oder lösbar mit einem Rohr gekuppelt wird, welches den mit dem Tragbolzen verbundenen Wischstock umschließt und bis in die-Nähe des als Handgriff benutzbaren Endes des Wischstockes reicht. Dieses Rohr stellt entweder denjenigen Teil dar, mit dessen Hilfe die zum Bewegen der einen Preßplatte dienende Vorrichtung von einer außerhalb des Geschützrohres liegenden Stelle her bedient werden kann, oder das Rohr bildet selbst einen Teil der genannten Vorrichtung. Durch diese Anordnung wird erreicht, daß man den elastischen Kautschukkörper auch dann verstellen kann, wenn er bereits in den Lauf eingeführt ist. Die Möglichkeit dieser Verstellung ist besonders wichtig, weil bekanntlich das Patronenlager gegenüber dem Lauf einen größeren Durchmesser besitzt. Wenn man also den Wischkörper in den Lauf eingeführt hat und beim Durchstoßen des Laufes bis zum Patronenlager gelangt, so kann man mit Hilfe der Vorrichtung gemäß der Erfindung den Durchmesser des Wischkörpers von außen her so vergrößern, daß er dem größten Durchmesser des Patronenlagers entspricht. Man braucht also den Wischstock nicht wieder herauszuziehen, um die Preßvorrichtung des Kautschukkörpers bedienen zu können, wie es bei der eingangs erwähnten bekannten Vorrichtung nötig ist.
  • Eine besonders zweckmäßige Ausführungsform der Erfindung besteht darin, daß man den Wischkörper nicht nur von dem Wischstock, sondern auch von dem den Wischstock umschließenden Bedienungsrohr trennen kann. Dadurch wird erreicht, daß der Wischkörper auch als wasserdicht abschließender Mündungsverschluß verwendbar ist. Derartige Mündungsverschlüsse werden hauptsächlich auf Kriegsschiffen benötigt.
  • In der Zeichnung sind einige Ausführungsbeispiele der Reinigungsvorrichtung gemäß der Erfindung dargestellt.
  • Fig. i zeigt im Aufriß und Schnitt eine erste Ausführungsform der Erfindung, Fig. 2 in der gleichen Darstellung eine zweite Ausführungsform.
  • Fig. 3 zeigt schaubildlich ein Wischpole, aus elastisch gewebtem oder gewit@l, Y Kunstspinnstöff, wie es für die Reinig vorrichtüng gemäß Fig. r oder a verw.@,etwird.
  • Fig. .4 ist eine dritte Ausführungsform, die auch als Rohrmündungsverschluß Verwendung finden kann.
  • Bei der in Fig. r dargestellten Ausfü lirungsform ist ein Schaft a mit zwei Platten b und c versehen, von denen die Platte c verschiebbar gelagert ist. Die Platte b ist mit Hilfe der Schraubenmutter d gegen Verschiebung gesichert. Zwischen den Platten b und c befindet sich ein zylindrischer Druckkörper aus einem ölftesten, elastischen Material, z. B. aus Kunstkautschuk. Die Oberfläche des Körpers e ist 4nit einer Riffelung f versehen; sie kann auch mit Ouerrillen ausgestattet, aufgerauht oder mit Zäpfchen versehen sein, um die Adhäsion zu vergrößern und das aufgebrachte oder umgelegte Polster vor Verschiebung zu sichern. Auf den Gewindeteil g des Schaftes a ist ein Rohr la aufgeschraubt, dessen Kopf li sich gegen die Klemmplatte c anlegt. Der Schaft a ist ferner mit einem Muttergewinde i versehen, durch das der Schaft a mit dem Wischstock verbunden wird. Die notwendige Sicherungsvorrichtung gegen Losdrehen des Gerätes vom Wischstock beim Gebrauch ist in der Zeichnung nicht veranschaulicht. Das Rohr h ist an seinem rechten Ende mit einem nicht dargestellten Handgriff o. dgl. versehen.
  • Die beschriebene Vorrichtung wird durch den Laderaum in das Laufinnere eingeführt und durch Drehung des Rohres da radial so erweitert, daß das den Druckkörper umschließende Polster sich innig der Rohrwandung anschmiegt. Auch wenn der Druckkörper mit dem aufgebrachten Polster schon tief in das Rohr eingeführt worden ist, läßt sich mit Hilfe des Handgriffes am Rohr 1t. der Druck des Polsters gegen die Laufwandung beliebig verstärken oder verringern. Durch eine Drehbewegung des Rohres 1a- wird nämlich der elastische Körper zwischen den beiden Klemmplatten b und c zusammengedrückt. Da das Material des Druckkörpers in sich nur wenig zusammenpreßbar ist, muß der Körper e in radialer Richtung ausweichen. Würde sich der Körper e nicht im Rohre befinden, würde er durch den Druck eine tonnenförmige Gestalt annehmen; dadurch, daß das Anziehen aber erst im Rohrinnern erfolgt, muß er die dem Laufinnern entsprechende Form annehmen; er wird also in seiner ganzen Länge das ihn umgebende Polster so tief und so innig an die Laufwan -dung und in die Züge einpressen, daß es mit genügendem Reinigungsdruck sämtliche Stellen des Laufes berührt.
  • in Fig.2 dargestellte Ausführungs-~%&m unterscheidet sich von der vorher beschriebenen dadurch, daß der elastische Körper nicht aus einem, sondern aus mehreren Stücken besteht. Es ist dabei gleichgültig, ob hier Hohlringe oder Vollringe verwendet werden. Die obenerwähnte Möglichkeit, einen elastischen Hohlkörper zu verwenden, der mittels Druckluft oder Druckflüssigkeit zur Ausdehnung gebracht wird, ist zeichnerisch nicht dargestellt. Die Verschiebung der Klemmplatte c erfolgt in Fig. 2 durch eine axiale Verschiebung des Gestänges s. Die Einzelheiten sind in der Zeichnung nicht dargestellt, da hierfür verschiedene, an sich schon bekannte Möglichkeiten bestehen.
  • Das Reinigungsgerät wird, ausgenommen seine Verwendung als Mündungsv erschluß, stets in Verbindung mit einem Wischpolster benutzt. Besonders zweckmäßig erscheint die Verwendung des in Fig. 3 dargestellten elastischen Wischpolsters. Es besteht aus einer oder mehreren Schichten aus Kunstspinnstoff (Baumwollabfallgarn) gewebten oder gewirkten Lagen, die miteinander durch Fäden, Nähte oder in sonstiger geeigneter Weise verbunden sind, wobei an den beiden Längsseiten dünnere Überlappungen entstehen. Das Wischpolster kann auch durch andere Fertigungsmethoden an den beiden zusammenstoßenden bzw. sich überlappenden Seiten dünner gehalten werden. Bei der in Fig. 3 dargestellten Ausführungsform ist die Anordnung so getroffen, daß an jedem Ende ein Lappen k' bzw. l' vorhanden ist, der nur die halbe Dicke des gesamten. Polsters besitzt. Hierdurch wird erreicht, daß beim Herumlegen des Wischpolsters um den elastischen Körper e auch an der Überlappungsstelle die Wandstärke die gleiche bleibt wie an den übrigen Stellen. Die Wischpolster sind in ihren Ausmaßen in Länge, Breite und auch Stärke den verschiedenen Geschützkalibern angepaßt.
  • Die Ausführungsform nach Fig. 4. der Zeichnung veranschaulicht eine Ausbildung des Reinigungsgerätes zur gleichzeitigen Verwendung als Mündungsverschluß. Der Schaft a der Klemmvorrichtung ist mit den Gewinden g und i versehen. Das Gewinde g trägt eine Schraubkappe in, die außen gekordelt an ihrer Stirnfläche Löcher n oder Nuten trägt, in die die entsprechenden Zapfen q des den Wischstock o umschließenden -Rohres p eingreifen.
  • Zum Gebrauch als Mündungsverschluß wird der elastische Körper e von der Rohrmündunz her in den Lauf einzeführt. Das axiale Zusammenpressen erfolgt nun durch Drehen der Schraubkappe m von Hand mit Hilfe der Kordelung ihrer Oberfläche. r ist eine Bohrung im Schaft a, um diesen, wenn nötig,' beim Anziehen der Schraubkappe in festhalten zu können. Auf diese einfache Weise wird ein hermetischer staub- und wasserdichter Verschluß der Geschützrohrmündung bewirkt. Er verhindert z. B. bei Geschützen der Marine das Eindringen von Seewasser, ist natürlich auch für alle anderen Geschütze verwendbar. Ein weiterer Vorteil dieser Anwendungsart besteht darin, daß das Reinigungsgerät nach der vorliegenden Erfindung keinen besonderen Aufbewahrungsplatz beansprucht, sondern außer Gebrauch als Mündungsverschluß dient.

Claims (1)

  1. PAT RN T ANSI'RÜCIIR I. Vorrichtung zum Reinigen von Geschützrohren, bestehend aus einem elastischen Wischkörper in Gestalt eines Hohlzylinders, der auf einen Tragbolzen aufgeschoben und zwischen zwei von dem Bolzen getragenen Platten angeordnet ist, wobei die eine Platte gegen die andere verschoben werden kann, um durch Zusammenpressen des Wischkörpers in Richtung seiner Längsachse eine Vergrößerung seines Durchmessers zu erreichen, dadurch gekennzeichnet, daß die bewegbare Preßplatte (c) fest oder lösbar mit einem Rohr (h, s, p) gekuppelt ist, das den mit dem Tragbolzen (a) verbundenen Wischstock (o) umschließt und bis in die Nähe des als Handgriff benutzbaren Endes des Wischstockes reicht, wobei das Rohr (lt, s, p) entweder denjenigen Teil darstellt, mit dessen Hilfe die zur Bewegung der Preßplatte dienende Vorrichtung von einer außerhalb des Geschützrohres liegenden Stelle her bedient werden kann oder einen Teil der genannten Vorrichtung selbst bildet. z. Reinigungsvorrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung zur Bewegung der Preßplatte (c) aus einer auf den Gewindeteil (g) des Tragbolzens (a) aufgeschraubten Kappe oder Mutter (in) besteht und das Rohr (p), mit dessen Hilfe die Mutter (m) gedreht werden kann, lösbar mit der Mutter verbunden ist. -3. Reinigungsvorrichtung nach Anspruch I oder a, dadurch gekennzeichnet, daß der elastische Wischkörper aus mehreren Hohlringen zusammengesetzt ist.
DEM135848D 1936-10-02 1936-10-02 Vorrichtung zum Reinigen von Geschuetzrohren Expired DE667339C (de)

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