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Aufhängevorrichtung für Wäsche o. dgl. mit frei tragenden Stäben und
einem um das Ofenrohr geführten Band Die Erfindung betrifft eine Aufhängevorrichtung
für Wäsche o. dgl., die in waagerechter Lage abgestützte, frei tragende Stäbe zum
Aufhängen der Wäsche hat.
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Sie stellt sich die Aufgabe, eine Aufhängevorrichtung dieser Art zu
entwickeln, die sowohl an Ofenrohren wie auch an der Wand befestigt werden kann.
In Verbindung damit sollen weitere Nachteile bekannter Anordnungen vermieden werden.
Insbesondere soll die gesamte Aufhängevorrichtung in einfacher Weise- vom Rohr abgenommen
werden können, so daß sie bei Nichtgebrauch nicht störend wirkt, wobei das am Ofenrohr
verbleibende Band eine selbständige Benutzungsmöglichkeit bieten soll.
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Es ist an sich bekannt, ein um das Ofenrohr geführtes, durch Klemmwirkung
befestigten Band zur Aufnahme von Trockenstäben zu benutzen. Bei dieser bekannten
Anordnung greifen die Stäbe jedoch lediglich mit Krallen über das Band, so daß sie
eine geringe Stabilität besitzen. Es ist ferner bekannt, einen Drahtring mit auf
ihn aufgezogenen Haken an einem Ofenrohr anzukl.emmen. Schließlich ist auch schon
vorgeschlagen worden, an einer zur Befestigung an ein=er .ebenen Wand dienenden
Platte ein halbkreisförmiges Band mit nach unten gerichteten T-förmigen Ausstanzungzn
und einen gleichfalls halbkreisförmigen Drahtring vorzusehen, wobei die Stäbe einzeln
in diesen Ring eingehängt und von den Ausnehmungen getragen werden.
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Demgegenüber besteht die Erfindung darin, daß der Tragbügel der Aufhäng-evorrichtun
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an seinen Enden schainierartig angelenkte Tragteile hat, die mittels Kleirunzschlitzen
ein Einhaken in vorzugsweise als Aufhängebaken ausgebildete Zapfen des um" das Ofenrohr
geschlungenen Bandes ermöglichen oder aber bei rechtwinkligem Umlegen in eine Ebene
die Anlage der von einem Stützgestell gebildeten Aufhängeösen an der Wand und damit
ein Anhängen der Aufhängevorrichtung an der Wand zulassen.
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Die Vorteile der Erfindung bestehen somit einerseits in der doppelten
Anwendbarkeit der Vorrichtung für Rohre und ,ebene Wände, ,andererseits in der besonderen
Stabilität der Befestigung am Ofenrohr und in der Möglichkeit, auch das Befestigungsband
am Ofenrohr unabhängig von der Aufhängevorrichtung zu verwenden.
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Weitere Erfindungsgedanken betreffen die besondere Art der Ausbildung
und Ausgestaltung der neuen Vorrichtung, die in einem Ausführungsbeispiel an Hand
von Zeichnungen dargestellt und nachfolgend beschrieben ist. Es zeigen: Abb. i einen
Aufriß der Aufhängevorrichtung, Abb. 2 einen Grundriß der an einem Ofenrohr befestigten
Aufhängevorrichtung, Abb.3 die schematische Lage der Teile bei Befestigung .an der
Wand im Grundriß, Abb.4 und 5 verschiedene Formen von 'Pragstäben.
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Um das Ofenrohr i ist ein Band 2 geführt, in das drei Aufhängehaken
3 eingenietet sind. Das Band 2 ist an seinen rückwärtigen, d.. h. der Aufhängevorrichtung
gegenüberliegenden Enden mit Abwinkelungen 4 versehen, in die ein zum Anziehen des
Bandes dienender Schraubenbolzen 5 mit Muttern 6 eingreift. Dieser Schraubenbolzen
5 kann in der Weise gebogen sein, daß er die Aufbringung des Bandes auf Rohre verschiedener
Durchmesser zuläßt.
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Die Aufhängevorrichtung selbst besteht aus einem Drahtgestell?, das
aus einem einzigen Stück kräftigen Drahtes gebogen ist. Um die in senkrechter Richtung
verlaufenden Gestellteile 8 sind die Enden 9 eines Tragbügels i i gerollt, so daß
der Tragbügel i i fest am Drahtgestell 7 sitzt. Auf der Innenseite des Tragbügels
sind den aufgerollten Enden 9 gegenüberliegende Scharniere 12 befestigt. Der freie
Teil 13 des Scharniers dient als Tragteil und ist zu diesem Zweck mit nach unten
offenen Längsschlitzen 1¢ versehen. Mit diesen Schlitzen 14 wird der Tragbügel i
i, 13 über die beiden außenliegenden Haken 3 gehängt.
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Um eine sichere Abstützung des Tragbügels i i zu erreichen, sind noch
folgende Einrichtungen vorgesehen. Das Drahtgestell 7 ist kurz oberhalb des
oberen Randes des Tragbügels i i eine kurze Strecke io waagerecht nach einwärts
und dann wieder senkrecht iia.ch abwärts geführt. Die beiden nach abwrerts gerichteten
Teile sind durch einen Kreisbogen 15 verbunden. Die Höhenlage --dieses Kreisbogens
i 5 ist so gewählt, daß er in die Mulde des nach vorn gerichteten Hakens 3 aufliegt,
wenn die Schlitze 14 auf den anderen beiden Haken 3 aufsitzen. Ferner ist das Drahtgestell
7 räch unten verlängert; es ;hat dort @eincn der Krümmung des Ofenrohres angepaßten
bogenförnligen Stützteil 16. Dieser Bogenteil16 stützt die Tragvorrichtung in der
Weise ab, daß jedes -Kippen ausgeschlossen ist.
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Der Tragbügel i i hat in seinem oberen durchgehenden Teil eine leichte
Wölbung oder rillenförmige Pressung 25, um bei geringer Höhe eine große Festigkeit
zii erzielen. Unterhalb dieser durchgehenden Teile sind Ausnehmungen von der Form
eingestanzt, daß Durchgangsöffnungen 17 -entstehen, an die sich nach beiden Seiten
Mul-=den 18 anschließen. Der zwischen zwei benachbarten Ausnehmungen stehenbleibende
Teil des Tragbügels erhält dadurch die Form eines auf dem Kopf stehenden
T.
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Die Mulden 18 dienen als Auflage für Stäbe, deren Enden die Form nach
den Abb. 4 und 5 .haben können. Die Abb. 4 zeig' einen Metallstab 21, an dessen
Enden eine Öse 22 unmittelbar angebogpn ist, während Abb. 5 einen Holzstab 23 darstellt,
in dessen Ende eine Metallöse 24 eingesetzt ist.
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Die gewünschte Anzahl solcher Stäbe wird nun in die Mulden 18 eingelegt,
und die Ösen jedes Stabes werden von unten her in den Rundbügel i5 eingehakt, so
daß die Stäbe frei tragend nach außen ragen (Abb. z). Die Stäbe können jederzeit
nach Bedarf wieder entfernt werden. Die Aufhängevorrichtung ist dann, da sie zweckmäßig
mit einer rostschützenden Farbe, z. B. Aluminiumfarbe, gestrichen wird, in keiner
Weise störend oder unschön. Jedoch kann auch die Aufhängevorrichtung selbst von
den sie tragenden Haken mit einem einzigen Handgriff nach oben ausgehoben werden,
so daß nur das Band 2 mit den Haken 3 an dem Ofenrohre verbleibt.
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Schließlich kann die Aufhängevorrichtung unverändert statt an einem
Ofenrohr auch an einer Wand angebracht werden. Die Tragteile der Scharniere werden
dann aus der Stellung, die sie im Grundriß nach Abb.2 einnehmen, in die Lage nach
Abb. 3 gebracht, so daß sie .annähernd in einer Ebene liegen. Jeder Tragteil 13
läßt dann zwischen seinem oberen Rand und dem waagerechten Teil io des Drahtgestells
einen Zwischenraum frei,
der ,eine Öse 19 bildet, die zur Aufnahme
eines Wandhakens ausreicht. Ein Ausheben aus dem Haken wird durch die von unten
her auf den Haken einwirkende obere Kante des Tragteiles 13 vermieden.