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Hängeregistratur
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Die beschriebene Anordnung ergibt einen Formschluss zwischen den Beschlägen 8 und der Tragschiene 1, der umso wirksamer ist, da die Breite der Tragleiste 2 und die Länge des Tragarmes 10 so bemessen sind, dass diese Teile sich bei 12 ebenfalls berühren. Der erwähnte Formschluss ist lediglich in der Längs-
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DerAbstanddie Schriftgutträger 7 in horizontaler Richtung von der Tragschiene abgenommen werden können. Es empfiehlt sich, die mit 13 bezeichnete, an den Schenkel 9 anschliessende Kante der Beschläge, wie in Fig. l dargestellt ist, zu der Nase 11 parallel auszuführen.
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Reihenfolge. Der Schriftgutträger wird zunächst horizontal bewegt, wobei die Tragleiste 2 zwischen dem
Schenkel9 und dem Tragarm 10 eindringt.
Dann erfolgt das Absenken des Schriftgutträgers, womit der er- wähnte Kraftschluss hergestellt wird. Es versteht sich, dass die Schriftgutträger dabei eine absolut stabile
Lage einnehmen, die jede Bewegung, unter anderem auch Kippen ausschliesst. Selbstverständlich können dieSchriftgutträger unter Beibehaltung ihrer stabilen Lage längs der Tragschiene 1 verschoben werden. Um dies zu erleichtern ist es zweckmässig, die obere Seite der Tragleiste 2. wie in Fig. l bei 14 angedeutet ist, schwach konkav auszubilden.
Durch Abwandlung des Profils der Tragschiene bzw. der Beschläge können unzählige Varianten ge- schaffen werden, bei denen die ausser in der Schienenlängsrichtung in lediglich einer einzigen Richtung unwirksame formschlüssigeverbindung zwischen Tragschiene und Schriftgutträger vorhanden ist. Die ein- fachsteMöglichkeit hiefür ergibt sich aus der Verwendung eil1er U-förmigen Tragschiene, deren horizon- tale Schenkel am Tragarm 10 der Beschläge von oben und unten anliegen. Umgekehrt können auch die
Beschläge mit dem Schenkel 9 und dem Tragarm 10 an der Tragleiste der Tragschiene von oben und un- ten anliegen. In beiden Fällen fällt die Nase weg und das Auf- und Aushängen der Schriftgutträger erfor- dert lediglich eine horizontale Bewegung.
Die besagten Schenkel oder Tragarme der Beschläge bzw. der Tragschiene könnten freilich mit der horizotalen Richtung auch einen Winkel bilden.
Alle Varianten der beschriebenen Hängeregistratur besitzen den gemeinsamen Vorteil, dass die Tragschiene 1 von oben und von der der Bedienungsseite entgegengesetzten Seite mittels Zwischenstützen erfassbar ist. Selbstverständlichkönnten solcheStützen mit der Tragschiene verschraubt werden, doch scheint es vorteilhaft auch hier formschlüssige Verbindungen vorzusehen, so dass die Stützen einfach eingehängt werden können.
Bei der in den Fig. 2 und 3 dargestellten Ausführung weist die Tragschiene 21 einen oberen Flansch 22 auf, dessen hinterer Rand bei 23 nach unten abgewinkelt ist. In die dabei gebildete nach unten offene Nut 24 können die Enden von Stützkonsole (nicht dargestellt) eingreifen, wenn das Stützen einzelner Tragschienenabschnitte notwendig ist. Im übrigen kann die Tragschiene mit Hilfe des Flansches 22 befestigt, oder an ihren beiden Enden gehaltert werden. Auf alle Fälle gestatten die verschiedenen Befestigungsarten das ungehinderte seitliche Verschieben der an der Tragschiene eingehängten Schriftgutträger.
Im Querschnitt besitzt die Tragschiene im Anschluss an den Flansch 22 die Form eines L und weist damit eine horizontal ausladende Tragleiste 25 auf. Diese besitzt zwei im Abstand voneinander angeordnete und parallel zueinander verlaufende Tragflächen 26 und 27. welche etwa dachförmig gegenein - ander geneigt sind. Der Neigungswinkel, welcher die hintere Tragfläche 26 mit der Horizontalen bildet, ist grösser als der entsprechende Winkel der vorderen Tragfläche 27. Der Zweck dieser Anordnung wird noch an nachfolgender Stelle näher erläutert werden. Die obere Fläche 28 der Tragleiste 25 ist leicht konkav ausgebildet und weist eine in Schienenlängsrichtung verlaufende Rastkerbe 29 auf. Der vordere Rand 30 der Tragleiste 25 ist etwa schneidenförmig ausgebildet und die untere Tragleistenfläche weist eine treppenförmige Ausbildung 31 auf.
Letztere ist in der Fig. 3 besonders gut ersichtlich.
Die an den Schriftgutträgern 32 angebrachten Beschläge 33 weisen jeweils einen Tragarm 34 auf, welcher die Tragleiste 25 übergreift, wenn der Schriftgutträger an der Schiene 21 eingehängt ist. wobei die Tragleiste 25 in eine zwischen dem Beschlagkörper und dem Tragarm 34 eingeschlossene Ausnehmung 35 eingreift. Die Nase 34'am freien Ende des Tragarmes 34 ist leicht umgebogen und greift in eine von der Tragfläche 26 und einem Wulst 36 der Tragschiene 21 gebildete Nut 37 ein.
Der Tragarm 34 liegt mit zwei entsprechend geneigten Tragkanten 38 und 39 an den Tragflächen 26 und 27 auf, wobei, infolge der erwähnten grösseren Neigung der Tragfläche 26, am Tragarm 34 eine gegen die Tragschiene, d. h. in der Einhängerichtung gerichtete Komponente des Schriftgutträgergewichtes
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