DE677068C - Tuer fuer Zimmeroefen, Herde o. dgl. - Google Patents

Tuer fuer Zimmeroefen, Herde o. dgl.

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Publication number
DE677068C
DE677068C DEB182212D DEB0182212D DE677068C DE 677068 C DE677068 C DE 677068C DE B182212 D DEB182212 D DE B182212D DE B0182212 D DEB0182212 D DE B0182212D DE 677068 C DE677068 C DE 677068C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
door
stoves
edge
edge groove
housing
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Expired
Application number
DEB182212D
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Franz Schneider
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Burger Eisenwerke GmbH
Original Assignee
Burger Eisenwerke GmbH
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Filing date
Publication date
Application filed by Burger Eisenwerke GmbH filed Critical Burger Eisenwerke GmbH
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Application granted granted Critical
Publication of DE677068C publication Critical patent/DE677068C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24CDOMESTIC STOVES OR RANGES ; DETAILS OF DOMESTIC STOVES OR RANGES, OF GENERAL APPLICATION
    • F24C15/00Details
    • F24C15/02Doors specially adapted for stoves or ranges
    • F24C15/021Doors specially adapted for stoves or ranges sealings for doors or transparent panel

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Special Wing (AREA)

Description

  • Tür für Zimmeröfen, Herde o. dgl. Bei Türen von Feuerungen, wie z. B. Türen von Zimmeröfen und Herden, bietet es bekanntlich Schwierigkeiten, einen auf die Dauer genügend dichten Abschluß der Tür gegen das Türgehäuse zu erzielen. In der Regel sind die üblicherweise kastenartig ausgebildete Tür und das Türgehäuse mit geraden, glatt geschliffenen Randflächen ausgerüstet, die bei geschlossener Tür dicht auf dicht aufeinanderliegen. Diese Ausbildung hat jedoch den Nachteil, daß sie keinen dichten Abschluß auf die Dauer gewährleistet, da sich die Türteile unter dem Einfluß hober Temperaturen leicht verziehen und hierdurch Undichtigkeiten zwischen den Abdichtungsflächen entstehen können. - Zur Beseitigung dieses Übelstandes ist man dazu übergegangen, den Auflagerand des Türgehäuses mit einer Randnut zu versehen und in diese eine Asbestdichtung, beispielsweise eine Asbestschnur, einzulegen und weiterhin den Rand der Tür entsprechend derart auszubilden, daß er sich beim Schließen der Tür in die mit dem Dichtungsmittel ausgefüllte Randnut des Gehäuses einsetzt. Aber auch diese Anordnung hat sich nicht bewährt, da die Asbestdichtung bei hoher Temperatur brüchig und mit tder Zeit zerstört wird. Nacheinem weiteren Vorschlag wird in den Auflagerand des Gehäuses eine Randnut eingefräst und in diese eine Kupferasbestdichtung eingesetzt, die über den Auflagerand hinaussteht und die bei geschlossener Tür auf dem glatten Türrand dichtend aufliegt. Diese Ausführungsform, die zweifellos Vorzüge aufweist, ist je- doch kostspielig in ihrer Herstellung, da das Einfräsen der besonders gestalteten Randnut einen schwierigen Arbeitsgang erfordert und auch die Dichtung selbst teuer ist.
  • Die Erfindung hat eine neuartige Türabdichtung für Ofen-, Herd- o. dgl. Feuerungstüren zum Gegenstand, die die Nachteile der Asbestdichtung nicht aufweist und in ihrer Herstellung einfach und billig ist. Die neue Türausbildung besteht darin, daß in dem Auflagerand der Tür eine Randnut angeordnet und in diese als Dichtungsmittel Metallwolle, vorzugsweise Aluminiumweich-,wolle, eingelegt ist, die mit einer Aufschlänimung aus feuerfestem, gut an Eisen haftendem Material getränkt ist. Der Rand des Türgehäuses ist demgegenüber derart ausgebildet, daß er sich beim -Schließen der Tür in die mit dem Dichtungsmittel gemäß Erfindung ausgelegte Randnut der Tür einsetzt. Umgekehrt kann natürlich auch der Rand des Türgehäuses mit einer Randnut und einer dichtenden Packung gemäß Erfindung versehen und der Türrand so ausgebildet sein, daß er sich in die Randnut des Gehäuses einsetzt.
  • Die Metallwolle kann in der Randnut in Form einer Packung oder vorteilhaft in Form einer Schnur eingelegt sein. Zur Tränkung der Füllung können alle möglichen feuerfesten Materialien in Aufschlämmung dienen. In erster Linie geeignet sind Materialien, wie Scharnottemörtel o.,dgl., die im Verhältnis von beispielsweise i : 5 bis I : 7, gegebenenfalls unter Zusatz von flüssiger Natriumsilicatr lösung (Wasserglas), durch Vermahlen mit Wasser zu einer Aufschlämmung verarbeitet werden können.
  • Durch die Verwendung von Metallwolle, vorzugsweise Alunliniumweichwolle, als DichtungsgrundIgge . wird eine elastische Dichtung geschaffen, durch die Ungleichmäßigkeiten, welche durch Verziehen der Tür oder des Türgehäuses entstehen, beim Nachziehen des Türverschlusses wieder ausgeglichen werden. Der Nachteil, daß die Füllung brüchig wird, besteht nicht. Die Tränkung der Metallwolle mit einer Aufschlärnmung eines feuerfesten Materials, das mit Eisen abbindet, hat wiederum den Vorteil, daß die Packung fest in der Nut haftet ohne Rücksiicht auf deren Form. We"terhin wird durch die Masse, die die einzelnen Fäden der Metallwolle dicht umhüllt, die Feuerbeständigkeit der Metallwolldichtung erhöht. Schließlich verhindert sie, daß die Dichtung all dem Dichtungsfalz des anderen Teiles beim öffnen der Tür haftenbleibt, was ohne Tränkung bei hohen Temperaturen leicht geschehen könnte.
  • In der Zeichnung ist eine gemäß Erfindung ausgebildete Tür beispielsweise dargestellt. Die Zeichnung zeigt eine Zimmerofentür mit Balkenverschluß. Fig. i stellt eine Aufsicht, Fig. 2 einen Schnitt durch die Tür dar.
  • In den Abbildungen ist mit i die Tür bezeichnet, die auf dem Türgehäuse 2, aufsitzt. Der Verschluß ist im Beispielsfalle bewirkt durch einen Balkenverschluß 3. In der Randfläche der Tür i ist eine Randnut 4 angeordnet und- in diese eine mit einer feuerfesten Aufschlämmung getränkte Metallwollschnur 5 eingelegt. Der Rand 6 des Türgehäuses ist so ausgebildet, daß er in die Nut 4 der Tür eingrei,f-t. Die Verhältnisse können, wie oben besc,hrieben, auch umgekehrt sein.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE-. i. Tür mit Türgehäuse für Zimmeröfen, Herde o. dgl. Feuerungen, bei der die Abdichtung gegen das Türgehäuse durch eine in der Tür oder dem Türgehäuse angeordnete Randnut mit eingelegtem Dichtungsmittel bewirkt wird, dadurch gekennzeichnet, daß in die Randnut als Dichtungsmittel Metallwolle, vorzugsweise Aluminiumweichwolle, eingelegt ist, die mit einer Aufschlämmung eines feuerfesten, mit Eisen abbindenden Materials, beispielsweise Schamottemörtel o. dgl., getränkt ist.
  2. 2. Tür mit Türgehäuse nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die feuerfeste Aufschlämmung unter Zusatz flüssigen Natriumsilicates (Wasserglas) hergestellt ist. 3. Tür mit Türgehäuse nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Einlage in die Randnut eine mit einer feuerfesten- Aufschlämmung getränkte Schnur aus Metallwolle eingelegt ist.
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