DE675643C - Stickmaschine - Google Patents

Stickmaschine

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Publication number
DE675643C
DE675643C DEL94401D DEL0094401D DE675643C DE 675643 C DE675643 C DE 675643C DE L94401 D DEL94401 D DE L94401D DE L0094401 D DEL0094401 D DE L0094401D DE 675643 C DE675643 C DE 675643C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lever
locking
machine
release lever
slide
Prior art date
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Expired
Application number
DEL94401D
Other languages
English (en)
Inventor
Hugo Unger
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Lintz & Eckhardt
Original Assignee
Lintz & Eckhardt
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Lintz & Eckhardt filed Critical Lintz & Eckhardt
Priority to DEL94401D priority Critical patent/DE675643C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE675643C publication Critical patent/DE675643C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05CEMBROIDERING; TUFTING
    • D05C7/00Special-purpose or automatic embroidering machines

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

  • Stickmaschine Bei der den Gegenstand des Patents 637 577 bildenden, einen senkrecht beweglichen Dorn, eine pendelnd aufgehängte, seitlich ausschwingende Nadel und einen Dorn und Nadel umschließenden Stoffdrücker aufweisenden Stickmaschine zum Herstellen bestickter Rundlöcher wird nach vollzogenem Lochumsticken bei stillgesetztem Hauptrohr und stillgesetztem Greifergehäuse die Nadel noch um eine kurze, etwa halbe Stichbreite einmal hin und her geschwungen und außerdem die gleichzeitig mit der Hilfswelle durch Hand- oder Kniebedienung eingerückte Hauptwelle der Maschine erst nach Beendigung der zusätzlichen kurzen Nadelpendehing selbsttätig ausgerückt, um anschließend an die Lochumstickung nur noch zwei kurze, übereinanderliegende Lochverriegelungsstiche zu bilden. Das Einrücken -und selbsttätig erfolgende Ausrücken der mittels Motorantrieb für schnelles Arbeiten eingerichteten Maschine erfolgt hierbei unter Verwendung eines bei Kurbelstickmaschinen üblichen, am Seitenständer des Maschinengestelles senkrecht verschiebbar geführten, federbeeinflußten Schiebers, der mittels seines oberen Endes den Ausrückhebel einer an der Hauptwelle angebrachten Kupplungshülse sperrt und freigibt.
  • Die Erfindung bezweckt das Einrücken und insbesondere selbsttätige Ausrücken der durch den Motorantrieb sehr schnell laufenden Maschine rockfreier und ohne Gefahr einer Beschädigung des Ausrückhebels und des mit diesem zusammenwirkenden Sperrschiebers durchzufiiliren. Zu diesem Zwecke ist erfindungsgemäß an den am Seitenständer des Maschinengestelles senkrecht verschiebbar geführten, den Ausrüc_";-hebel der Hauptwelle sperrenden, federbce'i; flußten Schieber ein Hebel angeschlossen, "ä einen im Stromkreis des Antriebsmotors liege!,` den Schalter erst nach Freigabe des Ausrückhebels schließt bzw. den gleichen Schalter am Ende des Lochumstickens öffnet, bevor de Ausrückhebel wieder gesperrt wird. Zweckmäßig wird dieser auf den Ein- und Ausschalter des Motorstromkreises einwirkende Hebel durch eine Verlängerung des im Patent 637 577 erwähnten, an den Sperrschieber angelenkten Hebels gebildet, der durch Auflaufen auf die. Rastfläche einer Rastflächenscheibe den Sperrschieber erst nach Stillsetzen der Hilfswelle des Hauptrohres und des Greifergehäuses in die Sperrlage hochdrückt. Es ist dann nur erforderlich im Bereiche der Hebelverlängerung den im Motorstromkreisliegenden Schalter, einen Druckknopf- oder Hebelschalter, anzuordnen.
  • Auf der Zeichnung ist ein Ausfühiungsbeispiel der neuen Rundlochstickmaschine im Aufriß dargestellt.
  • Im Seitenständer x des Maschinengestelles ist die die Aufundabbewegung der nicht dargestellten Nadel vermittelnde Hauptwelle 2 gelagert, deren unter Wirkung einer Feder 3 stehende Kupplungshülse 4 einen seitlich vortretenden Kupplungsstift 5 besitzt, der bei nach rechts verschobener Kupplungshülse 4 in das Kegelrad 6 und die mit der Schnurscheibe 7 fest verbundene Antriebshohlwelle 8 eingreift, so daß dann die Hauptwelle sowohl mit dieser Hohlwelle 8 als auch mit dem Kegelrad 6 gekuppelt ist. Letzteres überträgt die Drehung unter Vermittlung des Kegelrades g und der senkrechten Welle zo weiter auf den nicht dargestellten Greifer. Parallel zur Hauptwelle verläuft, wie üblich, die mittels der Zahnräder !z, 12 mit halber Geschwindigkeit angetriebene Hilfswelle 13, von der die Drehung des nicht dargestellten Hauptrohres der Maschine und auch des Greifergehäuses abgeleitet ist. Zu diesem Zweck ist wieder, wie im Tatent 637 577 dargestellt, eine von der Hilfswelle 13 mittels eines Schalträdgetriebes in schrittweise Umdrehung versetzte Welle 14 vorgesehen, die ihre Bewegung mittels der Kegelräder 15, 16 auf die senkrechte Welle 17 und mittels der Kegelräder 18, zg und der Welle 2o auf das Greifergehäuse weiterleitet. Die Hilfswelle 13 trägt in ähnlicher Weise wie die Hauptwelle eine verschiebbare Kupplungshülse, deren nicht dargestellter Ausrückhebel durch den Hebel 21 gesteuert wird. Letzteier greift zwischen die beiden Bunde 22 der unter der Wirkung der Feder 23 stehenden, abwärts preßbaren Stange 24, die wiederum am unteren Ende eine Nase 25 besitzt, die bei stillstehender Maschine in einen Ausschnitt der an de: senkiechten Welle 17 angebrachten .Spe:rscheibe26 eingreift.
  • Der- 1z eine Kurvennut 27 der Kupplungs-@@1^;daee 4 eingreifende s.Ahwingbare Ausrückliebcl_ :3 v viid du_rh den im Seitenständer i senkrecht 'geführten, unter der Wirkung der Fed^. 29 stehenden Schieber 30 gesperrt. Mittels des an der abwärts p_eßbaren Stange24 angebrachten A-mes 31, der auf den Stift 32 des Schiebers 3o einwi-kt, kann de: Schieber 3o entgegen der Wi#kung der Feder 2g abv,-äits gepreßt und damit der Aus;ückhebe128 zum Einkuppeln der Hauptwelle 2 freigegeben werden. An das untere Ende des Sperrschiebe-s 3o ist unte-Zwischenschalten des Lenkers 33 ein Hebel 3 4 angeschlossen, der bei stillgesetzter Maschine mit einem Stift 35 an der Rastfläche 36 cine@ Rastflächenscheibe 37 anliegt, die unter Vermittlung der Schneckenräder 38, 3g bei !aufeirder Maschine in langsame Umdrehung versetzt wird.
  • Wie bei der Maschine nach dem Patent 637 577 dient zu ihrem Einschalten ein mittels Knie bedienbarer Preßhebe14o, der ante: Vermittlung des an der Maschinenplatte 41 gelagerten Winkelhebels 42 auf die senkrechte Stange 43 einw1rkt. Am oberen Ende der letzteren ist ein Hebel 44 angeschlossen, der bei seinem Ausschwingen die den Stoffdrückerring 45 tragende Stange 46 entgegen de:- Wirkung einer Feder 47 hochhebt. An einem Bund 48 der Stange 43 liegt das eine Ende 49 eines um den Bolzen 5o drehbaren Hebels 51 an, dessen anderes Ende zu einem Zahnsegment 52 ausgebildet ist. Dieses ist in ständigem Eingriff mit einem am Seitenständer Z gelagerten kleinen Zahnrad 53, mit dem eine auf den Bund 54 der Steuerstange 24 drückende Daumenscheibe 55 fest verkeilt ist.
  • Unter der Maschinenplatte 4E befindet sich der Antriebsmotor 56, dessen Schnurscheibe 57 durch den Schnurlauf 58 mit der Schnurscheibe 7 der Maschine verbunden ist. In den an die Netzanschlußklemmen 58 angeschlossenen b--1-den Stromleitungen 59, 6o des Motors 56 ist ein Anlaßwiderstand 61 und ein Ein- und Ausschalter eingebaut, dessen unter der Wirkung einer Feder 62 stehender, senkrecht beweglicher Druckknopf 63 zwei Kontakte 64, 65 überbrückt. Über das obere Ende des Druckknopfes greift eine Verlängerung 66 des an der Rastflächenscheibe 37 anliegenden Hebels 34 unter Belassung eines kleinen Abstandes hinweg. Der Schwenkhebel 67 des Anlaßwiderstandes 6 1 steht endlich durch eine Stange 68 mit der Fußtrittplatte 69 der Maschine in Verbindung.
  • Soll die Maschine in Gang gesetzt werden, so wird vorerst der Kniehebel 40 in Pfeilrichtung verschwenkt. Die Verschwenkung des Knieliebels 40 hat das Abwärtsziehen der Stange 43, das Anheben des Stoffdiü--ke.ringes 45 und das Verschwenken des Zahnsegmenthebels 51, 53 nebst Drehen der Daumenscheibe 55 zur Folge, wodurch die Stange 24. entgegen der Wirkung der Feder 23 abwärts gepreßt und die Nase 25, wie schon im Patent 637 577 beschrieben, fast vollständig aus der Sperrscheibe 26 ausgerückt witd. Das Abwärtspressen der Stange 2 4 führt weiterhin unt:e" Vermittlung des Steuerhebels 21 zum Eins ürken der Hilfswolle i3 und durch den auf den Stift 32 drückenden Arm 31 zum Abwärtsp_essen des Sperrschiebers 3o. Hierdurch wild einerseits der Ausrückhebel 28 freigegeben und andererseits der den Stift tragende Hebel 34 ab@jäz-ts gcpreßt. Die Verlängerung 66 desselben d_ ückt hie--bei den Duckknopf 63 gegen die Kontakte 64., 65. Wird jetzt die Fußtriftplatte 6q abwä_ts gedtüclzt, so ist der Motor-,@rornkreis vollkommen geschlossen, und es wird alsdann durch Vermittlung des Schnurlaufes 58 die Hohlwelle 8 mit dem Kegelrad 6 in Umdrehung versetzt. Noch während der ersten Teildrehung des letzteren, unter Umständen sogar sofort bei Beginn der Kegelradd_rehung, schnappt der Stift 5 der Kupplungshülse 4. durch `Vizkung der Feder 3 in das Kegelrad 6 ein, wodurch dann die Hauptwelle 2 eingerückt ist. Da die Umdrehungsgeschwindigkeit der Hohlwelle 8 beim Anlaufen des -Motors noch gering ist, erfolgt das Einrücken der Hauptgelle sanft und ohne Beschädigungsmöglichkeit einzelne- Maschinenteile. Die unter Vermittlung der Welle 1a und der Kegelräder 15, 16 von der nunmehr auch laufenden Hilfswelle 13 angetrIebene Sperrscheibe 26 drückt hierbei, wie im Patent 637 571 beschrieben, zufolge geeigneter . 1usbildung ihres Nasenausschnittes die Steuerstange 24. noch geringfügig weiter abwärts, wodurch der Bund 5 4. von der Daumenscheibe 55 eitz#as abgezogen wird. De- Zahnsegnzenthebel 51, 52, die Stange 4.3, der Hebel ;,. und der angehobene Stoffdtückerring .1 .5 können dadurch bei Freigabe des Kniehebels q.o durch Wirkung der Fede47 und einer auf den Zahnsegmenthebel roch einwirkenden Feder wieder in ihre Anfangslage zurückkehren.
  • Bei Beendigung der L ochumstickung hat die Sperrscheibe 26 eine Umdrehung vollzogen, so daß alsdann durch Einschnappen der Nase 25 in den Sperrscheibenausschnitt die Stange 24. hochbewegt und mittels des Steuerhebels 21 die Hilfswelle 13 ausgerückt, somit das senkrechte Hauptrohr der Maschine und das Greifergehäuse stillgesetzt wird. Der Alm 31 hat sich hierbei vom Stift 3 2 abgehoben, da der Schieber 30 noch durch den auf dem Kreisumfang der etwas langsamer als die Sperrscheibe 26 umlaufenden 1<ascfächenscllcibe 37 gleitenden Hebel 3¢ in der Tieflage gehalter wi-d. Die Hauptwelle 2 i ;nft demgemäß nach Stilisetzen der Hilfswe-lle noch etwas weiter, um, wie im Patent 637 577 bc-4chrieber, Heistellen zweier kurzer Verriegelungsstiche zu veranlassen. Anschließend läuft d.--@r Stift 35 des unter der Wirkung der Feder -29 stehenden Hebels 3.4 auf die Rastfläche 36 der Rastflächenscheibe auf, wobei sich sofort die Verlängerung 66 des Hebels 34 anhebt und der Druckknopf 63 durch Wirkung der Feder 62 von den Kontakten 6.1, 65 abgehoben wird. Der Alotor wird dadurch ebenfalls sofort beim Auflaufen des Stiftes 35 auf die Rastfläche 36 abgeschaltet. Die Hohlwelle 8 kommt hierbei jedoch nicht plötzlich zum Stillstand, sondern macht durch den Eigenschwung noch mit verminderter Geschwindigkeit einige Umdrehungen. Am Ende der Aufwärtsbewegung des Hebels 34 schiebt sich de_ Kopf des Schiebers 30 in die Bahn des jetzt nur noch langsam hin und her pendelnden Ausrückhebels 28, und zwar in einem Außenblick, wo das unte--e Ende des Ausrückhebels nach rechts ausgependelt ist. Das weite---e verlangsamte Drehen der Kupplungshülse .4 hat dann, wie schon im Hauptpatent beschrieben, ein Linksverschieben der Kupplungshülse 4. unter Ausrücken der Hauptweile 2 zur Folge.
  • Der in den Motorstromkreis eingebaute Druckknopfschalter kann aach anders ausgebildet sein und beispielsweise auch durch einen Hebelschalter ersetzt werden. Wenngleich die Erfindung mit besonderem Vorteil bei schnell laufenden Rundlochsticknlaschinen nach Patent637577 anwendbar ist, da sie diese durch Herstellung eines ruckfreien Betriebes und Vermeidung einer Beschädigung des Ausrückhebels beim Ein- und Ausschalten des Motors erst praktisch lebensfähig macht, so läßt sich die Erfindung jedoch auch vorteilhaft bei ähnlich arbeitenden und mittels Motorantrieb sehr schnell laufenden Stickmaschinen mit auf eine Kupplungshülse der Hauptwelle einwirkenden Ausrückhebel und einem durch Vermittlung einer Hilfswelle in schrittweise Umdrehung versetztem, einen Stoffdrü--ker tragenden Hauptrohr anwenden.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Stickmaschine mit senk; echt beweglichem Dorn, einer pendelnd aufgehängten, seitlich schwingenden Nadel und einem Dorn und Nadel umschließenden Stoffdrückerring zur Herstellung bestickte: Rundlöcher nach Patent 637 577, dadurch gekennzeichnet, daß an den am Seitenstände.- des Maschinengestelles senkrecht verschiebbar geführten, den Ausl ückhebel (28) der Hauptwelle (2) sperrenden, federbeeinflußten Schieber (30) ein Hebel derart angeschlossen ist, daß er einen im Stromkreis desAniriebsmoto_s (56) liegenden Ein- und Ausschalter (63, 65) erst nach Freigäbe des Ausrückhebel_s (28) schließ t bzw. sofort nach vollzogener Lo@humsticklln g öffnet, bevor der Ausrückhebel gesperrt wi_ d.
  2. 2. Maschine nach Anspruch z, bei welcher der senkrecht verschiebbar geführte Sperrschieber des Ausrückhebels mit einem Hebel verbunden ist, der durch Auflaufen auf die Rastfläche einer Rastflächenscheibe ein Hochdrücken des Schiebers erst nach Stillsetzung der Hilfswelle, des Hauptrohres und des Greifergehäuses in die Sperrlage zuläßt, dadurch gekennzeichnet, daß der an der Rastflächenscheibe (37)anliegende Hebel (34) eine Verlängerung (66) besitzt, die auf einen federnden Schalter, zweckmäßig Druckknopfschalter, des Motorstromkreises einwirkt.
DEL94401D 1938-03-08 1938-03-08 Stickmaschine Expired DE675643C (de)

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ID=7287872

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2739552A (en) * 1953-04-16 1956-03-27 Singer Mfg Co Motor drives for sewing machines

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2739552A (en) * 1953-04-16 1956-03-27 Singer Mfg Co Motor drives for sewing machines

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