DE67373C - Abtritt, dessen Trichter durch Heberwirkung entleert wird - Google Patents

Abtritt, dessen Trichter durch Heberwirkung entleert wird

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DE67373C
DE67373C DENDAT67373D DE67373DA DE67373C DE 67373 C DE67373 C DE 67373C DE NDAT67373 D DENDAT67373 D DE NDAT67373D DE 67373D A DE67373D A DE 67373DA DE 67373 C DE67373 C DE 67373C
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Germany
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funnel
water
siphon
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siphon effect
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DENDAT67373D
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English (en)
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S. jennings und J. morley in Palace Wharf, Stangate Lambeth, Surrey, England
Publication of DE67373C publication Critical patent/DE67373C/de
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E03WATER SUPPLY; SEWERAGE
    • E03DWATER-CLOSETS OR URINALS WITH FLUSHING DEVICES; FLUSHING VALVES THEREFOR
    • E03D5/00Special constructions of flushing devices, e.g. closed flushing system

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Hydrology & Water Resources (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Water Supply & Treatment (AREA)
  • Sanitary Device For Flush Toilet (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAM
KLASSE 85: Wasserleitung.
(Surrey, England).
Vorliegende Neuerung bezieht sich auf Spülclosets, welche durch Heberwirkung entleert werden. Bei derartigen ClosetsT stellt sich die Unannehmlichkeit ein, dafs beim Eingiefsen von Schmutzwasser in . die Schale der Heber in Thätigkeit tritt, die Schale leert und den Wasserverschlufs offen läfst, wenn man nicht am Griff zieht, um frisches Wasser einlaufen zu lassen.
Um diesen Uebelstand zu vermeiden, wird die in den beiliegenden Zeichnungen dargestellte Anordnung getroffen; dabei ist Fig. 1 ein Längsschnitt, Fig. 2 eine Hinteransicht, Fig. 3 eine Draufsicht; Fig. 4 zeigt das Luftventil gesondert und in vergrößertem Mafsstabe, Fig. 5 die Vorrichtung im senkrechten Schnitt durch die langen Schenkel des Hebers, Fig. 6 die Vorrichtung von links gesehen.
Das Spülwasserzuleitungsrohr α theilt sich unten in zwei Zweige; der eine α1 führt in der gewöhnlichen Weise in die Schale, der andere Zweig α2 geht zuerst nach abwärts, dann nach aufwärts und schliefslich wieder nach abwärts in den oberen Theil des langen Schenkels bl des Heberrohres b, das von der Schale ausgeht. An der oberen Biegung des Wasserrohres α2 ist ein nach einwärts sich öffnendes Ventil c befestigt. Werden Schmutzwässer in die Schale gegossen, so läfst dieses Ventil Luft ein und verhindert jede Heberwirkung. Wenn aber am Griff gezogen wird, so theilt sich das durch das Rohr α herabfliefsende Wasser, ein Theil läuft durch das Rohr a1 und spült die Pfanne in der gewöhnlichen Weise, während der andere Theil durch das Rohr a? am Ventil C vorüberfliefst und dieses geschlossen hält, so dafs keine Luft eintreten kann. Dieses Wasser setzt beim Durchfliefsen des langen Schenkels b x auch den Heber in' Thätigkeit und entleert die Schale, welche nachher durch die gewöhnliche Nachspülvorrichtung mit reinem Wasser gefüllt wird.
Fig. 4 ist ein Schnitt durch das Ventil c. Der Obertheil seines Gehäuses ist mit einem Löcherring c1 versehen, um Luft einzulassen. c2 ist eine Kautschukscheibe, die in der Mitte durch eine Mutter c3 lose auf einer Spindel c4 gehalten wird. Die Löcher c1 sind am Boden einer Nuth c6 angebracht, so dafs der Kautschuk sich nicht auf die Löcher legt und eine allfällige bleibende Formänderung durch den Druck sich nur auf einen ganzen Ring und nicht auf die einzelnen Löcher erstreckt. Der Kautschuk schliefst sich deshalb dicht an seinen Sitz, obgleich er sich auf seiner Spindel c4 drehen kann; c6 ist eine Kappe auf der Spindel c4, welche die Löcher verdeckt und das Ausspritzen von Wasser aus denselben verhindert. Dieses Wasser sammelt sich am Rand c7 und fliefst zurück.
In jenen Fällen, wo man es vorzieht, den langen Heberschenkel durch einen Wasserverschlufs abzusperren, bringt man eine besondere Verbindung für ein Luftrohr d an, das vom Wasserverschlufs in die freie Luft mündet, da ohne diese Einrichtung eine Heberwirkung nicht stattfinden könnte.

Claims (1)

  1. Pat εν τ-Ansprüche:
    ι . Abtritt, dessen Trichter durch Heberwirkung entleert wird, dadurch gekennzeichnet, dafs das Wasserzuleitungsrohr (a) in zwei Zweige (a1 und a1) getheilt ist, von denen der eine (al) Wasser in den Trichter und der andere (a?) in den langen Schenkel des Hebers leitet, welch letzterer Zweig an seinem höchsten Punkt mit einem Lufteinlafsventil (c) versehen ist, welches Luft eintreten läfst und die Heberwirkung verhindert, wenn es nicht durch das einströmende Wasser im Wasserzuleitungsrohr geschlossen ist, zum Zweck, Schmutzwasser in den Trichter giefsen zu können, ohne dafs der Heber in Thätigkeit tritt. ;
    Bei dem unter ι. gekennzeichneten Abtritt die Anordnung einer Oeffnung (d) von der Aufsenluft zum unteren Ende des langen Heberschenkels.
    ■ Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT67373D Abtritt, dessen Trichter durch Heberwirkung entleert wird Expired - Lifetime DE67373C (de)

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