DE350031C - Bei Nichtbenutzung wasserfreier Spuelkasten - Google Patents

Bei Nichtbenutzung wasserfreier Spuelkasten

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DE350031C
DE350031C DE1920350031D DE350031DD DE350031C DE 350031 C DE350031 C DE 350031C DE 1920350031 D DE1920350031 D DE 1920350031D DE 350031D D DE350031D D DE 350031DD DE 350031 C DE350031 C DE 350031C
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Germany
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water
cistern
lever
valve
outlet valve
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DE1920350031D
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FRITZ DUERR JUN
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FRITZ DUERR JUN
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E03WATER SUPPLY; SEWERAGE
    • E03DWATER-CLOSETS OR URINALS WITH FLUSHING DEVICES; FLUSHING VALVES THEREFOR
    • E03D1/00Water flushing devices with cisterns ; Setting up a range of flushing devices or water-closets; Combinations of several flushing devices
    • E03D1/02High-level flushing systems
    • E03D1/18Cisterns empty when not in action, e.g. with pressure tanks, with swivel-mounted cisterns
    • E03D1/186Cisterns empty when not in action, e.g. with pressure tanks, with swivel-mounted cisterns with flushing valves

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Hydrology & Water Resources (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Water Supply & Treatment (AREA)
  • Self-Closing Valves And Venting Or Aerating Valves (AREA)

Description

  • Bei Nichtbenutzung wasserfreier Spülkasten. Die Erfindung bezieht sich auf Spülkästen für Abtritte, die bei Nichtgebrauch wasserfrei sind und sich nur bei Betätigung mit Wasser füllen, sich aber sogleich wieder leeren, sobald der Wasserstand im Kasten eine vorher eingestellte Höhe erreicht hat.
  • Die Erfindung betrifft einen Spülkasten dieser Art, bei welchem das Einlaßventil durch den Wasserdruck geschlossengehalten wird und unter Vermittlung eines Hebelgestänges das Auslaßventil zwangsweise offen hält.
  • Das Auslaßventil erhält bei dieser Anordnung in bekannter Weise eine obere röhrenförmige Verlängerung, um einen Überlauf zu schaffen, welcher bei etwa versagender Spülvorrichtung in Wirkung tritt. . Diese röhrenförmige Verlängerung läßt man vorteilhaft nach unten hin in eine Auffangschale übergehen, um den Wasserdruck auf das Auslaßventil zu erhöhen und dadurch das Umstellmoment zu vergrößern. Bei in Wirkung befindlicher Vorrichtung verhindert das in der Auffangschale befindliche Wasser den Luftzutritt. Aus gleichen Gründen wählt man den Querschnitt des Auslaßventils größer als den des Ablaufrohrs. Die Gewichts- und Hebelverhältnisse der einzelnen Teile werden so gewählt, daß infolge Anhebens des losen Handzuges jede beliebige Wassermenge zur Entleerung gebracht werden kann.
  • Um ein Ein- bzw. Entzweifrieren irgendwelcher Teile der Vorrichtung bei Frost zu verhüten, genügt es, ein Absperrmittel in der Wasserzuleitung zu schließen, infolgedessen das von dem Wasserdruck befreite Einlaßventil durch ein Gewicht zwangsweise geöffnet gehalten wird.
  • Beiliegende Zeichnung stellt eine Ausführungsform des neuen frostsicheren, bei Nichtbenutzung wasserfreien Spülkastens beispielsweise in senkrechtem Schnitt dar.
  • a bezeichnet den Anschluß des Spülkastens t an die Wasserleitung, b seinen Anschluß an die Spülleitung zum Abtrittbecken, c ist das Einlaßventil, d das Auslaßventil. Der Kegel des Einlaßventils c schließt mit dem Wasserstrom, so daß im geschlossenen Zustande der volle Wasserdruck auf dem Kegel ruht. Die Führung des Kegels besteht aus einer oberen kurzen Stiftführung u im Kopfstück des Ventils und einer unteren langen Stiftführung e im unteren Ventilgehäuse. Diese untere lange Stiftführung e übernimmt die Steuerung des Einlaßventils. Das Ende des Stiftes e ruht auf dem Hebel f, der in g ein festes Drehlager hat, und an dessen freiem Ende das Auslaßventil d mit seiner röhrenförmigen Verlängerung da beweglich angreift. r Durch das Glied i ist der Hebel f mit dem zweiarmigen Hebel k verbunden, der in l einen festen Drehpunkt hat. Auf dem außerhalb des Kastens liegenden freien Hebelarme ist das verschiebbare Gewicht m und der Angriffspunkt für den Handzug n vorgesehen. Ein Rohr o dient zur Herabminderung des Geräusches beim Einlaufen des Wassers in den Spülkasten.
  • Die röhrenförmige Verlängerung des Auslaßventils hat unterhalb des Auslaßventils d mehrere fensterartige Öffnungen p und geht in eine schalenartige Erweiterung q über, die an der tiefsten Stelle eine Öffnung r aufweist. Die Schale ist von dem Boden s umschlossen.
  • Die Wirkungsweise ist folgende Der auf dem Kegel des Einlaßventils c liegende Wasserdruck hält das Ventil geschlossen, und durch den Druck des unteren Ventilstiftes e auf den Hebel f wird die Wirkung des Gewichtes in aufgehoben und das Auslaßventild offen gehalten. Wird nun am Handzuge n gezogen, so wird durch die Hebelübertragung das Einlaßventil c geöffnet, der Flächendruck auf den Ventilkegel aufgehoben und das Auslaßventil d geschlossen. Der Spülkasten f beginnt sich zu füllen. Die Füllung. wird so lange anhalten, bis das Moment aus Gewicht na multipliziert mit dem entsprechenden Hebelverhältnis größer ist als das Moment aus dem Gewicht der Ringwassersäule über dem Auslaßventild, multipliziert mit dessen entsprechendem Hebelverhältnis. Wird letzteres Moment größer als das erstere, so wird das Auslaßventil geöffnet und das Einlaßventil c geschlossen. Das Wasser ergießt sich in die Schale q, vergrößert das Öffnungsmoment um ein mehrfaches und kommt hier zum Überfließen in die Spülleitung b zum Abtrittbecken. Die Öffnung r dient zum Leerlaufen der Schale q.
  • Durch Verschieben des Gewichtes m tritt eine Veränderung in der ivlomentverteilung ein und läßt sich hierdurch eine beliebig große Spülwassermenge einstellen.
  • Sollte durch irgendeinen Umstand ein Hängenbleiben des Auslaßventils d eintreten, so wird sich der Spülkasten bis zur Höhe des oberen Randes des röhrenförmigen Ansatzes h des Auslaßventils füllen. Sodann wird das Wasser innerhalb des Rohres durch die Öffnungen P in die Schale q laufen, diese anfüllen und das Auslaßventil d öffnen. Ein Überlaufen des Spülkastens kann also nicht eintreten.
  • Aber auch während des Füllens kann ein Öffnen des Auslaßventils d durch Anheben des Handzuges zz bewirkt werden, da hierdurch das Moment des Gewichtes in um das Gewicht des Handzuges verringert wird, und kann so jede beliebig kleinste Spülung erzielt werden.
  • Wird während der Frostzeit das vor dem Einlaßventil c in der Zuleitung sitzende Absperrventil geschlossen, so öffnet sich durch das Gewicht m das Einlaufventil c zwangläufig; ein Ein- oder Entzweifrieren irgendeines Teiles am Spülkasten ist daher ausgeschlossen. Der Spülkasten braucht daher nicht frostfrei aufgehängt zu werden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: z. Bei Nichtbenutzung wasserfreier Spülkasten, dadurch gekennzeichnet, daß durch den Wasserdruck nicht nur das Einlaßventil (c) geschlossen, sondern gleichzeitig auch unter Vermittlung eines Hebelgestänges (f) das Auslaßventil (d) zwangsweise offen gehalten wird.
  2. 2. Spülkasten nach dem Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß das mit einer oberen Stiftführung (u) und einer unteren Stiftführung (e) versehene Einlaßventil (c) mittels letzterer den Wasserdruck auf den Hebel (f) überträgt.
  3. 3. Spülkasten nach dem Anspruch x, bei welchem das Auslaßventil unmittelbar oder mittelbar mit einer Auffangschale verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Auffangschale (q) für gewöhnlich wasserleer ist, sich erst bei geöffnetem Auslaßventil (d). mit Wasser füllt und sich bei leergelaufenem Spülkasten durch eine Öffnung (y) wieder entleert. q.. Spülkasten nach den Ansprüchen z und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Hebel (f) durch ein Glied (i) mit einem zweiarmigen Hebel (k) verbunden ist, dessen äußerer Arm, an den der Handzug (n) angreift, das Gewicht (m) trägt, welches bei Schließung des Absperrmittels in der Wasserzuleitung das Einlaßventil (c) zwangsweise öffnet und somit ein Ein- oder Entzweifrieren verhütet, und welches außerdem so eingestellt werden kann, daß durch Anheben des Handzuges jede beliebige Wassermenge zur Entleerung gebracht werden kann.
DE1920350031D 1920-02-20 1920-02-20 Bei Nichtbenutzung wasserfreier Spuelkasten Expired DE350031C (de)

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