DE643139C - Einrichtung zur Herbeifuehrung der Heberwirkung, insbesondere bei Abtrittspuelkaesten - Google Patents

Einrichtung zur Herbeifuehrung der Heberwirkung, insbesondere bei Abtrittspuelkaesten

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DE643139C
DE643139C DEM129962D DEM0129962D DE643139C DE 643139 C DE643139 C DE 643139C DE M129962 D DEM129962 D DE M129962D DE M0129962 D DEM0129962 D DE M0129962D DE 643139 C DE643139 C DE 643139C
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cistern
bringing
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DEM129962D
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HENRI MASSINON
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E03WATER SUPPLY; SEWERAGE
    • E03DWATER-CLOSETS OR URINALS WITH FLUSHING DEVICES; FLUSHING VALVES THEREFOR
    • E03D1/00Water flushing devices with cisterns ; Setting up a range of flushing devices or water-closets; Combinations of several flushing devices
    • E03D1/02High-level flushing systems
    • E03D1/06Cisterns with tube siphons
    • E03D1/08Siphon action initiated by air or water pressure
    • E03D1/082Siphon action initiated by air or water pressure in tube siphons
    • E03D1/087Siphon action initiated by air or water pressure in tube siphons by pump, valve, or the like, in the short leg of the siphon or a vacuum pump in the long leg of the siphon

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Hydrology & Water Resources (AREA)
  • Public Health (AREA)
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  • Body Washing Hand Wipes And Brushes (AREA)

Description

  • Einrichtung zur Herbeiführung der Heberwirkung, insbesondere bei Abtrittspülkästen Es sind Einrichtungen zur Herbeiführung der Heberwirkung bei Abtrittspülkästen bekanntgeworden, bei denen die Heberwirkung durch Einspritzen von Wasser in das Saugende des Hebers mit Hilfe einer Einspritzvorrichttmg mit Druckknopf eingeleitet wird. Hierbei sind die Einspritzvorrichtungen außerhalb der Spülkästen und örtlich untVrhalb derselben angeordnet. Bei einem etwa auftretenden Undichtwerden der mit Druckknöpfen versehenen Einspritzvorrichtungen oder der Zuführungsleitung zwischen einem solchen Verdrängter und dem Spülkasten können leicht Überschwemmungen in dem Abtrittraum entstehen.
  • Weiterhin sind Einrichtungen zur Herb:eiführung der Heberwirkung bei Abtrittspülkästen bekanntgeworden, bei denen sich die eigentlichen Verdränger bzw. Einspritzvorrichtungen innerhalb des Spülkastens befinden. Eine derartig bekannte Anordnung ist so getroffen, daß in einem im Spülkasten angeordneten Zylinder eine mit der Zugvorrichtung verbundene Ledermanschette auf und nieder geführt wird. Beim Niederreißen der Zugvorrichtung wird die Ledermanschette prall und drückt das Wasser nach unten in das Saugende des Hebers. Während des Rückganges der Ledermanschette soll sich diese :um eine unterhalb der Ledermanschette angeordnete Scheibe geringeren Durchmessers legen, so daß vonoben her Luft oder Wasser in den Zylinder eindringen kann. Dieser letzte Vorgang ist jedoch nicht immer gewährleistet. Wenn nämlich die Ledermanschette durch die die Zugvorrichtung in die Ruhelage zurückführende Feder zu schnell @emporgerissen wird, so kann @es vorkommen, daß die zurückgehende Ledermanschette in dem Heberarm eine Saugwirkung ausübt, die dem eigentlichen Spülvorgang mehr oder weniger entgegenwirkt.
  • Die Anordnung eines starren Zylinders, in dem der z. B. aus Leder bestehende elastische Verdränger auf und nieder geführt wird, erfordert einen verhältnismäßig hohen Raumbedarf und hat eine unnötige Vergrößerung des Spülkastens zur Folge.
  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich nun auf eine Einrichtung zur Herbeiführung der Heberwirk-ung, insbesondere bei Abtrittspülkästen, durch Einspritzen von Flüssigkeit mittels eines elastischen Verdrängers und bezweckt, die angeführten Nachteile zu vermeiden.
  • Gemäß der Erfindung wird dies dadurch erreicht, daß der .elastische Verdränger innerhalb des Spülkastens angeordnet ist und an seinem oberen Teile eine öffnung besitzt, die durch eine Vorrichtung, z. B. eine an einem Druckbolzen befestigte Druckplatte, bei der Betätigung des Verdriinaers geschlossen wird.
  • Der elastische Verdränger besteht erfnidungsgemäl.t vorzugsweise aus einer KactY#° schukkalotte, die an ihrem Scheitelpunkt rrif@ einer Öffnung versehen und mit ihrem Rand auf dem festen Boden des Spülkastens angebracht ist. An diesem Boden ist gleichzeitig das Einspritzrohr für das Saugende des Hebers befestigt.
  • Zur Anbringung der Kalotte auf dem Boden des Spülkastens besitzt dieselbe einen Randwulst, der zwischen dem festen Boden und einem Ring eines vorspringenden Randes des Bodens festgehalten wird.
  • Bei der vorliegenden Erfindung ist also der wesentliche Teil der Einspritzvorrichtung als eigentlicher Verdränger ausgebildet, während als starre Vorrichtung lediglich die die Ö finung des Verdrängerkörpers abschließende Druckplatte anzusprechen ist.
  • Der Druckbolzen, der mit der Druckplatte in Verbindung steht, ist an einem Antriebshebel befestigt, der aus dem Behälter herausragt und mit einer Kette oder Zugstange in Verbindung steht.
  • Der elastische Verdränger braucht nicht vollkommen wasserdicht zu sein, weil etwa vorhandene umdichte Stellen in den Spülkasten münden und weil die Wirkung des Xntriebliebels auf den Druckbolzen eine so große Kraft ausübt, daß die undichten Stellen des Verdrängers für den Betrieb nicht nachteilig sind.
  • Die Zeichnung stellt eile Ausführungsbeispiel eines Abtrittspülkastens mit einer Einrichtung gemäß der Erfindung dar.
  • Abb. i zeigt einen Längsschnitt durch den mit Wasser gefüllten Spülkasten, und Abb.2 zeigt einen Längsschnitt durch den Spüllasten im Augenblick der Herbeiführung der Heberwirkung.
  • Der Spülkasten io trägt ein Füllventil i i mit Schwimmer 12 und einen Heber, dessen langer Arm 13 mit dem kurzen Arm 1.1 durch einen Bogen 15 verbunden ist. Dieser Bogen 15 entfernt sich von dem kurzen Arm 1._1 mehr als der lange Arm 13. Dieser ist seinerseits vertikal im Spülkasten io angeordnet und im Innern desselben am Boden an einer Stelle befestigt, an der der Spülkasten eine tiefer liegende Ausbuchtung bildet. Gleichzeitig ist an dem Boden des Spülkastens io an der Stelle dieser Ausbuchtung 16 das Spülrohr 17 von außen angebracht.
  • Der elastische Verdränger besteht zweckmäßig aus einer Kautschukkalotte 18. Die Kalotte besitzt einen Randwulst i g, der zwischen dem Boden 2o des Spülkastens und einem Ring 21 eines vorspringenden Randes 22 des Bodens festgehalten wird. Man erreicht durch diese Befestigung eine genügend wasserdichte und leicht auseinandernehmbare Verbindung zwischen dem elastischen Verä,.,.nger 18 und dem Boden 2o.
  • :'s`a`,.Vieser Boden 2o ist auf dem Boden des °S iilkastens io angeordnet und besitzt einen 'Feil, der die Vertiefung 16 überdeckt. Von diesem überdeckenden Teil des starren Bodens 2o geht ein Rohr 23 ab, das von außen an diesem Boden befestigt ist. Das andere Ende des Rohres 23 befindet sich an der Mündung des kurzen Armes 14 des Hebers, um dort die Heberwirkung einzuleiten.
  • Die Kalotte i 8 besitzt an ihrem Scheitelpunkt eitle Öffnung 2.1, auf deren Umfang sich zum Verschließen eine Druckplatte 25 aufsetzt. Diese ist auf einem Gewindegang 26 angebracht, der einen Teil des Druckbolzens 27 bildet. Der Druckbolzen 27 ist bei 28 mit dem Zugli@ebe129/3o verbunden, der seinerseits bei 31 auf einem Ansatz 32 des Bogens 15 des Hebers befestigt ist.
  • Eine Kappe 33, die Durchbrechungen 34 aufweist, bedeckt die Kalotte 18 und bildet eine Führung 35, in der der Druckbolzen 27 geführt wird.
  • Die Führung 35 ist in einer Öffnung 36 eines Flügels 37 .einer Einsatzplatte 38 befestigt, die an der Wand des Spülkastens io mittels Bolzen und Mutter 39 befestigt ist. Der Arm 3o des Zughebels 29/3o ragt aus einer Führung 4o eines zweiten Flügels 41 der Einsatzplatte 38 heraus.
  • Eine Zugkette :12 ist mit dem Arm 30 des Zughebels 29/3o verbunden. Durch diese Kette wird der Zughebel 29;'3o herabgezogen, so daß der Druckbolzen 27 die Kalotte 18 niederdrücken kann. Der Druckbolzen 27 geht dabei von der in der Abb. i gezeigten Stellung in die in der Abb.2 dargestellte Lage über.
  • Während dieses Vorganges ist die Öffnung 2.1 der Kalotte i8 durch die Druckplatte 25 verschlossen, und das Wasser, das sich in der Kalotte i 8 befindet, wird durch das Rohr 23 in den kurzen Arm 1 4. des Hebers gespritzt. Dieser ist also angesaugt und entleert den Spülkasten i o, dessen Wasser durch das Spülrohr 17 entweichen kann.
  • Sobald die Kette .12 losgelassen wird, kehrt die Kalotte 18 in ihre Ruhelage zurück und hebt den Druckbolzen 27 an, der seinerseits den Zughebel 29;'3o beeinflußt und ihn ebenfalls in die Ruhelage zurückführt (vgl. Abb. i). Die Luft bzw. das Wasser kann wieder in die Kalotte 18 durch die obere Öffnung 24 eintreten.
  • Nachdem sich der Spülkasten io geleert hat, füllt er sich wieder durch das Wasserzulaufv-entil i i, das durch die Schwere des Schwimmers 12 geöffnet wird. Zur gleichen Zeit füllt sich auch wieder die Kalotte 18, in die das Wasser auch durch das Verbindungsrohr 23 Zutritt hat.
  • Die Betätigung des Zughebels 29/3o kann ohne weiteres derart stark auf die Kalotte 18 einwirken, daß ein Versagen der Heberwirkung mit Sicherheit vermieden wird.
  • Die Form des eigentlichen Hebers kann in beliebigen Grenzen geändert werden, um das Herabschießen des Wassers in den langen Arm mehr oder weniger zu bremsen, wodurch auch die Heberwirkung geregelt werden kann.
  • Es versteht sich von selbst, daß die Erfindung von den Formen, Verhältnissen, Vorrichtungen und Einzelheitenderbeschrieben en unddargestellten Ausführungenunabhängig ist und daß sie sich auf gleichwertige Mittel erstreckt, mit denen dasselbe Ergebniserhalten wird.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: r. Einrichtung zur Herbeiführung der Heberwirkung, insbesondere bei Abtrittspülkästen, durch Einspritzen von Flüssigkeit mittels eines elastischen V.erdrängers, dadurch gekennzeichnet, daß der elastische Verdrängter (18) innerhalb des Spülkastens (to) angeordnet ist und an seinem oberen Teile :eine Öffnung (2q.) besitzt, die durch eine Vorrichtung, z. B. eine an einem Druckbolzen (27) befestigte Druckplatte. (25) bei der Betätigung des Verdrängers geschlossen wird.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß der elastische Verdränger aus einer Kautschukkalotte (18) besteht, die an ihrem Scheitelpunkt mit einer Öffnung (2.1) versehen und mit ihrem Rand (r 9) auf einem festen Boden (2o) angebracht ist, an dem das Einspritzrohr (23) befestigt ist.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kalotte (18) einen Randwulst (r 9) besitzt, der zwischen dem festen Boden (2o) und ,einem Ring (2r) eines vorspringenden Randes (22) des Bodens (2o) festgehalten wird.
DEM129962D 1935-01-22 1935-02-06 Einrichtung zur Herbeifuehrung der Heberwirkung, insbesondere bei Abtrittspuelkaesten Expired DE643139C (de)

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DE (1) DE643139C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US11365533B2 (en) * 2018-06-28 2022-06-21 As America, Inc. Siphon valve

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US11365533B2 (en) * 2018-06-28 2022-06-21 As America, Inc. Siphon valve
US20220275615A1 (en) * 2018-06-28 2022-09-01 As America, Inc. Siphon valve
US11692336B2 (en) * 2018-06-28 2023-07-04 As America, Inc. Siphon valve

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