DE67348C - Verfahren zur Herstellung von Metallflaschen für Flüssigkeiten von hohem Druck - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Metallflaschen für Flüssigkeiten von hohem Druck

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Publication number
DE67348C
DE67348C DENDAT67348D DE67348DA DE67348C DE 67348 C DE67348 C DE 67348C DE NDAT67348 D DENDAT67348 D DE NDAT67348D DE 67348D A DE67348D A DE 67348DA DE 67348 C DE67348 C DE 67348C
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DE
Germany
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metal
pin
bottle
welded
high pressure
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT67348D
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English (en)
Original Assignee
J. BROTHERTON in Wolverhampton und W. GRIFFITH in Sheffield, England
Publication of DE67348C publication Critical patent/DE67348C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D51/00Making hollow objects
    • B21D51/16Making hollow objects characterised by the use of the objects
    • B21D51/24Making hollow objects characterised by the use of the objects high-pressure containers, e.g. boilers, bottles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Containers And Packaging Bodies Having A Special Means To Remove Contents (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
Bei Flaschen zur Aufbewahrung und zum Versandt von Quecksilber und unter sehr hohem Druck stehenden Flüssigkeiten und Gasen bietet die Verbindung der Böden mit dem Mantel stets besondere Schwierigkeiten. Sollen die Flaschen aufrecht stehen, so pflegt man vielfach den Durchmesser des Bodens gleich der Höhe der Flasche zu machen. Der untere Boden wird von einem eingeschweifsten Metallzapfen gebildet, während das obere Ende der Flaschen, auf einen kleineren Durchmesser abgesetzt, eine Hülse eingeschweifst enthält, in ..welche das Ventilgehäuse geschraubt wurde. Aufsen wurde die Probirvorrichtung. und die Ventilschutzkappe angeschraubt. Wegen des grofsen Durchmessers wurde auf den Boden der Flasche ein sehr hoher Druck ausgeübt, aufserdem war das Einschweifsen des Zapfens höchst unvollkommen, wodurch häufige Brüche entstanden. .
Umständlich und kostspielig war auch das Absetzen des oberen Flaschentheiles und auch mangelhaft insofern, als das Metall darunter litt, so dafs häufig Brüche entstanden. Schliefslich bildete die Flaschenform selbst wegen des grofsen Durchmessers bei der verhältnifsmäfsig geringen Wandstärke einen Uebelstand.
Manchmal wurde der Flaschenboden auch domförmig hergestellt, indem man das Metall nach innen umbördelte und oben einen Zapfen einschweifste. Es ist jedoch schwierig, den Zapfen festzuschweifsen, und die Herstellung solcher dem Druck leicht nachgebenden Flaschenenden ist sehr kostspielig. Diese Uebelstände werden nach vorliegender Erfindung dadurch beseitigt, dafs man in die Enden der Röhre, aus welchen die Flasche hergestellt wird, einen Zapfen schweifst, dessen Umfang mit einer Ringnuth versehen ist, in welche das Metall des Rohres fest eingeprefst wird, und welche die durch das Schweifsen hervorgebrachte Festigkeit bedeutend erhöht.
Der obere Zapfen ist mit einer den Flaschenhals bildenden Verlängerung versehen, welche eine Oeffnung zum Füllen und Entleeren der Flasche besitzt. Der Hals ist, wie gewöhnlich, innen mit Gewinde zum Einschrauben des Ventilgehäuses versehen, während aufsen die Probirvorrichtung und die Ventilschutzkappe angeschraubt wird.
Fig. ι zeigt den Längenschnitt eines Rohres, aus welchem die Flasche hergestellt werden soll,.. Fig. 2 den Längenschnitt eines Endes eines solchen auf kleineren Durchmesser abgesetzten Rohres mit zur Aufnahme des Verschlufszapfens passender Mündung, Fig. 3 im Längenschnitt den Flaschenhals in das dünnere Ende des Rohres eingesetzt und vor dem Schweifsen, Fig. 3 a eine Abart hiervon, Fig. 4 den Querschnitt des Zapfens, welcher in das untere Ende eingeschweifst wird, Fig. 5 den Längenschnitt des Rohres mit den an den Enden eingeschweifsten Stücken, wobei das obere Ende von Prefswerkzeugen umgeben ist, und Fig. 6 den senkrechten Schnitt des oberen Flaschentheiles mit Ventil und Kappe.
Die Enden des Rohres A, Fig. 1, werden zweckmäfsig auf allmälig kleiner werdenden Durchmesser mittelst zweier Prefsbacken gebracht, welche von einem Prefsstempel getragen
werden und innen zum Theil in Form eines Hohlkegels ausgeführt sind. Das Rohr wird allmälig in diese Backen vorgeschoben und nach jedem Vorgang der Backen gedreht. Wenn die Gestaltung eines Endes nahezu vollendet ist, wird der kugelförmige Dorn C eingesetzt und darin während der Fertiggestaltung des Röhrenendes gehalten. Der Zapfen C besitzt einen Rand α am hinteren Ende, welcher hinten an das Rohrende anschlägt, so dafs der Dorn bis auf bestimmte Tiefe eintritt. Nach der Fertiggestaltung wird der Dorn herausgezogen. Die Röhrenenden werden am besten in einem Feuer erhitzt, welches das beschriebene Pressen durch die Prefsbacken nicht hindert.
In den oberen Theil des Rohres A wird ein Zapfen D, Fig. 3, geschweifst, der zu diesem Zweck mit einem passenden Flantsch b versehen ist, während der vordere Theil c den Hals bildet. Der Zapfen D ist bei d halbrund ausgehöhlt, zum Zweck, das Gewicht zu vermindern, und, wenn die Theile zum Schweifsen zusammengesetzt sind, zu verhindern, dafs ein Theil beim Erhitzen verbrannt wird. Auch wird die Flasche dadurch gegen den inneren Druck widerstandsfähiger.
Beim Pressen oder Schmieden wird in der Mitte des Halses c ein Kanal e gebildet, durch welchen die Füllung und Entleerung der Flasche erfolgt. Der Flantsch b wird abgeschrägt, um leicht in das Rohrende eingebracht werden zu können, während letzteres durch die beim Entfernen der Backen B zurückgebliebene Wärme noch ausgedehnt ist.
In die, einen sehr wesentlichen Theil vorliegender Ausführung bildende Ringnuth / am Umfang des Flantsches b wird etwas von dem Rohrmetall eingehämmert, um den Zapfen C D am Platz zu halten, während der Zapfen und das Rohrende auf Schweifshitze gebracht werden. Der Zapfen wird dann in das Innere des Rohres in der gewöhnlichen Weise eingeschweifst, aber mit der Wirkung, dafs das in die Nuth f eingeprefste Metall gewissermafsen einen Griffrand bildet, der wesentlich dazu beiträgt, die Haltbarkeit der geschweifsten Theile zu erhöhen. Die Nuth f kann an der hinteren Kante des Flantsches auch einfach abgesetzt sein, wie Fig. 3a zeigt; die in Fig. 3 dargestellte Nuth ist aber vorzuziehen,.besonders wenn, wie gewöhnlich, das Ende der Flasche später auf einer Drehbank fertig gedreht wird.
Der Boden der Flasche wird durch eine Scheibe E, Fig. 4, gebildet, die etwas konischer als der Zapfen b und ebenfalls mit einer Ringnuth f versehen ist, welche den gleichen Zweck hat. Statt dieser Nuth kann ebenfalls eine Nuth an der hinteren Kante des Zapfens abgesetzt sein.
Die am Boden des Rohres A zu befestigende Scheibe E ist hinten mit einem vorspringenden Rand g versehen, damit die Flasche gut steht, während die innere Fläche der Scheibe mit einer ringförmigen Aushöhlung h versehen ist, welche im Querschnitt (Fig. 4) gebogene Form hat. Auf diese Weise bleibt die Scheibe in der Mitte stärker und das Gewicht wird vermindert, so dafs die Theile behufs Zusammenschweifsens leichter erhitzt werden können, ohne verbrannt zu werden, auch wird der Boden dadurch sehr widerstandsfähig gegen inneren Druck.
Das obere Ende der Flasche wird schliefe-Hch mittelst der Backe F, Fig. 5, in fertige Form geprefst. Es empfiehlt sich, mittelst derselben Backe ebenso auch das untere Ende zu bearbeiten. Während dieser Pressung wird Kanal e, Fig. 3, im Hals c mittelst eines durchgesteckten Domes i gegen Eindrückung gesichert. Der Kanal e wird schliefslich ausgebohrt und mit Gewinde versehen, in welches das gewöhnliche oder ein anderes Ventilgehäuse k, Fig. 6, geschraubt wird, und die Bohrung ist bei m abgesetzt, um eine dichte Verbindung mit dem Ventilgehäuse zu erzielen. Der Hals ist aufsen mit Gewinde für die Probirvorrichtung und die Ventilschutzkappe I versehen.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Verfahren zur Herstellung von Metallflaschen für Flüssigkeiten von hohem Druck, gekennzeichnet dadurch, dafs in ein Ende des Rohres eine Scheibe (E) mit einer Ringnuth (f) eingeschweifst wird, in welche sich das Metall beim Schweifsen zu einem die Widerstandsfähigkeit erhöhenden Griff-
. rande hineindrängt, wobei auch in das andere Ende ein zum gleichen Zwecke mit Ringnuth (f) versehener Zapfen (D) eingeschweifst sein kann.
2. Eine Metallflasche nach dem zu 1. geschützten Verfahren hergestellt, bei welcher eine halbrunde Aushöhlung (d) im Zapfen (D) und eine ringförmige Aushöhlung (h) in der Scheibe (E) angeordnet ist, wodurch an Metall gespart wird, leichtere Erhitzung dieser Theile für das Einschweifsen ermöglicht und die Widerstandsfähigkeit gegen Innendruck erhöht wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT67348D Verfahren zur Herstellung von Metallflaschen für Flüssigkeiten von hohem Druck Expired - Lifetime DE67348C (de)

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DE (1) DE67348C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5598905A (en) * 1993-11-02 1997-02-04 Fichtel & Sachs Ag Method of making a shock absorber and a shock absorber made by the method

Cited By (1)

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