DE67348C - Verfahren zur Herstellung von Metallflaschen für Flüssigkeiten von hohem Druck - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Metallflaschen für Flüssigkeiten von hohem DruckInfo
- Publication number
- DE67348C DE67348C DENDAT67348D DE67348DA DE67348C DE 67348 C DE67348 C DE 67348C DE NDAT67348 D DENDAT67348 D DE NDAT67348D DE 67348D A DE67348D A DE 67348DA DE 67348 C DE67348 C DE 67348C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- metal
- pin
- bottle
- welded
- high pressure
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Lifetime
Links
- 229910052751 metal Inorganic materials 0.000 title claims description 11
- 239000002184 metal Substances 0.000 title claims description 11
- 239000007788 liquid Substances 0.000 title claims description 3
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 title claims description 3
- 238000000034 method Methods 0.000 title claims 3
- 238000003466 welding Methods 0.000 claims description 3
- 238000010438 heat treatment Methods 0.000 claims 1
- 238000003825 pressing Methods 0.000 description 6
- 230000003247 decreasing effect Effects 0.000 description 1
- 230000002950 deficient Effects 0.000 description 1
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 1
- 238000005242 forging Methods 0.000 description 1
- 239000007789 gas Substances 0.000 description 1
- 238000007373 indentation Methods 0.000 description 1
- QSHDDOUJBYECFT-UHFFFAOYSA-N mercury Chemical compound [Hg] QSHDDOUJBYECFT-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 229910052753 mercury Inorganic materials 0.000 description 1
- 238000007493 shaping process Methods 0.000 description 1
- 239000002689 soil Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21D—WORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21D51/00—Making hollow objects
- B21D51/16—Making hollow objects characterised by the use of the objects
- B21D51/24—Making hollow objects characterised by the use of the objects high-pressure containers, e.g. boilers, bottles
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Containers And Packaging Bodies Having A Special Means To Remove Contents (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
Bei Flaschen zur Aufbewahrung und zum Versandt von Quecksilber und unter sehr
hohem Druck stehenden Flüssigkeiten und Gasen bietet die Verbindung der Böden mit
dem Mantel stets besondere Schwierigkeiten. Sollen die Flaschen aufrecht stehen, so pflegt
man vielfach den Durchmesser des Bodens gleich der Höhe der Flasche zu machen. Der
untere Boden wird von einem eingeschweifsten Metallzapfen gebildet, während das obere Ende
der Flaschen, auf einen kleineren Durchmesser abgesetzt, eine Hülse eingeschweifst enthält, in
..welche das Ventilgehäuse geschraubt wurde. Aufsen wurde die Probirvorrichtung. und die
Ventilschutzkappe angeschraubt. Wegen des grofsen Durchmessers wurde auf den Boden
der Flasche ein sehr hoher Druck ausgeübt, aufserdem war das Einschweifsen des Zapfens
höchst unvollkommen, wodurch häufige Brüche entstanden. .
Umständlich und kostspielig war auch das Absetzen des oberen Flaschentheiles und auch
mangelhaft insofern, als das Metall darunter litt, so dafs häufig Brüche entstanden. Schliefslich
bildete die Flaschenform selbst wegen des grofsen Durchmessers bei der verhältnifsmäfsig
geringen Wandstärke einen Uebelstand.
Manchmal wurde der Flaschenboden auch domförmig hergestellt, indem man das Metall
nach innen umbördelte und oben einen Zapfen einschweifste. Es ist jedoch schwierig, den
Zapfen festzuschweifsen, und die Herstellung solcher dem Druck leicht nachgebenden
Flaschenenden ist sehr kostspielig. Diese Uebelstände
werden nach vorliegender Erfindung dadurch beseitigt, dafs man in die Enden der Röhre, aus welchen die Flasche hergestellt
wird, einen Zapfen schweifst, dessen Umfang mit einer Ringnuth versehen ist, in welche das
Metall des Rohres fest eingeprefst wird, und welche die durch das Schweifsen hervorgebrachte
Festigkeit bedeutend erhöht.
Der obere Zapfen ist mit einer den Flaschenhals bildenden Verlängerung versehen, welche
eine Oeffnung zum Füllen und Entleeren der Flasche besitzt. Der Hals ist, wie gewöhnlich,
innen mit Gewinde zum Einschrauben des Ventilgehäuses versehen, während aufsen die
Probirvorrichtung und die Ventilschutzkappe angeschraubt wird.
Fig. ι zeigt den Längenschnitt eines Rohres, aus welchem die Flasche hergestellt werden
soll,.. Fig. 2 den Längenschnitt eines Endes eines solchen auf kleineren Durchmesser abgesetzten
Rohres mit zur Aufnahme des Verschlufszapfens passender Mündung, Fig. 3 im
Längenschnitt den Flaschenhals in das dünnere Ende des Rohres eingesetzt und vor dem
Schweifsen, Fig. 3 a eine Abart hiervon, Fig. 4 den Querschnitt des Zapfens, welcher in das
untere Ende eingeschweifst wird, Fig. 5 den Längenschnitt des Rohres mit den an den
Enden eingeschweifsten Stücken, wobei das obere Ende von Prefswerkzeugen umgeben ist,
und Fig. 6 den senkrechten Schnitt des oberen Flaschentheiles mit Ventil und Kappe.
Die Enden des Rohres A, Fig. 1, werden
zweckmäfsig auf allmälig kleiner werdenden Durchmesser mittelst zweier Prefsbacken gebracht,
welche von einem Prefsstempel getragen
werden und innen zum Theil in Form eines Hohlkegels ausgeführt sind. Das Rohr wird
allmälig in diese Backen vorgeschoben und nach jedem Vorgang der Backen gedreht. Wenn
die Gestaltung eines Endes nahezu vollendet ist, wird der kugelförmige Dorn C eingesetzt
und darin während der Fertiggestaltung des Röhrenendes gehalten. Der Zapfen C besitzt
einen Rand α am hinteren Ende, welcher hinten an das Rohrende anschlägt, so dafs der Dorn
bis auf bestimmte Tiefe eintritt. Nach der Fertiggestaltung wird der Dorn herausgezogen.
Die Röhrenenden werden am besten in einem Feuer erhitzt, welches das beschriebene Pressen
durch die Prefsbacken nicht hindert.
In den oberen Theil des Rohres A wird ein Zapfen D, Fig. 3, geschweifst, der zu diesem
Zweck mit einem passenden Flantsch b versehen ist, während der vordere Theil c den
Hals bildet. Der Zapfen D ist bei d halbrund ausgehöhlt, zum Zweck, das Gewicht zu vermindern,
und, wenn die Theile zum Schweifsen zusammengesetzt sind, zu verhindern, dafs ein
Theil beim Erhitzen verbrannt wird. Auch wird die Flasche dadurch gegen den inneren
Druck widerstandsfähiger.
Beim Pressen oder Schmieden wird in der Mitte des Halses c ein Kanal e gebildet, durch
welchen die Füllung und Entleerung der Flasche erfolgt. Der Flantsch b wird abgeschrägt,
um leicht in das Rohrende eingebracht werden zu können, während letzteres durch die beim Entfernen der Backen B zurückgebliebene
Wärme noch ausgedehnt ist.
In die, einen sehr wesentlichen Theil vorliegender Ausführung bildende Ringnuth / am
Umfang des Flantsches b wird etwas von dem Rohrmetall eingehämmert, um den Zapfen C D
am Platz zu halten, während der Zapfen und das Rohrende auf Schweifshitze gebracht werden.
Der Zapfen wird dann in das Innere des Rohres in der gewöhnlichen Weise eingeschweifst,
aber mit der Wirkung, dafs das in die Nuth f eingeprefste Metall gewissermafsen
einen Griffrand bildet, der wesentlich dazu beiträgt, die Haltbarkeit der geschweifsten
Theile zu erhöhen. Die Nuth f kann an der hinteren Kante des Flantsches auch einfach
abgesetzt sein, wie Fig. 3a zeigt; die in Fig. 3 dargestellte Nuth ist aber vorzuziehen,.besonders
wenn, wie gewöhnlich, das Ende der Flasche später auf einer Drehbank fertig gedreht wird.
Der Boden der Flasche wird durch eine Scheibe E, Fig. 4, gebildet, die etwas konischer
als der Zapfen b und ebenfalls mit einer Ringnuth f versehen ist, welche den gleichen Zweck
hat. Statt dieser Nuth kann ebenfalls eine Nuth an der hinteren Kante des Zapfens abgesetzt
sein.
Die am Boden des Rohres A zu befestigende Scheibe E ist hinten mit einem vorspringenden
Rand g versehen, damit die Flasche gut steht, während die innere Fläche der Scheibe mit
einer ringförmigen Aushöhlung h versehen ist, welche im Querschnitt (Fig. 4) gebogene Form
hat. Auf diese Weise bleibt die Scheibe in der Mitte stärker und das Gewicht wird vermindert,
so dafs die Theile behufs Zusammenschweifsens leichter erhitzt werden können,
ohne verbrannt zu werden, auch wird der Boden dadurch sehr widerstandsfähig gegen
inneren Druck.
Das obere Ende der Flasche wird schliefe-Hch
mittelst der Backe F, Fig. 5, in fertige Form geprefst. Es empfiehlt sich, mittelst
derselben Backe ebenso auch das untere Ende zu bearbeiten. Während dieser Pressung wird
Kanal e, Fig. 3, im Hals c mittelst eines durchgesteckten Domes i gegen Eindrückung gesichert.
Der Kanal e wird schliefslich ausgebohrt und mit Gewinde versehen, in welches
das gewöhnliche oder ein anderes Ventilgehäuse k, Fig. 6, geschraubt wird, und die
Bohrung ist bei m abgesetzt, um eine dichte Verbindung mit dem Ventilgehäuse zu erzielen.
Der Hals ist aufsen mit Gewinde für die Probirvorrichtung und die Ventilschutzkappe I versehen.
Claims (2)
1. Verfahren zur Herstellung von Metallflaschen für Flüssigkeiten von hohem Druck,
gekennzeichnet dadurch, dafs in ein Ende des Rohres eine Scheibe (E) mit einer
Ringnuth (f) eingeschweifst wird, in welche sich das Metall beim Schweifsen zu einem
die Widerstandsfähigkeit erhöhenden Griff-
. rande hineindrängt, wobei auch in das andere Ende ein zum gleichen Zwecke mit
Ringnuth (f) versehener Zapfen (D) eingeschweifst sein kann.
2. Eine Metallflasche nach dem zu 1. geschützten Verfahren hergestellt, bei welcher
eine halbrunde Aushöhlung (d) im Zapfen (D) und eine ringförmige Aushöhlung (h) in der
Scheibe (E) angeordnet ist, wodurch an Metall gespart wird, leichtere Erhitzung
dieser Theile für das Einschweifsen ermöglicht und die Widerstandsfähigkeit gegen
Innendruck erhöht wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE67348C true DE67348C (de) |
Family
ID=340980
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT67348D Expired - Lifetime DE67348C (de) | Verfahren zur Herstellung von Metallflaschen für Flüssigkeiten von hohem Druck |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE67348C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5598905A (en) * | 1993-11-02 | 1997-02-04 | Fichtel & Sachs Ag | Method of making a shock absorber and a shock absorber made by the method |
-
0
- DE DENDAT67348D patent/DE67348C/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5598905A (en) * | 1993-11-02 | 1997-02-04 | Fichtel & Sachs Ag | Method of making a shock absorber and a shock absorber made by the method |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE67348C (de) | Verfahren zur Herstellung von Metallflaschen für Flüssigkeiten von hohem Druck | |
| DE2258207A1 (de) | Schlauchendformstueck mit einsatz und verfahren zu dessen herstellung | |
| DE102008058775A1 (de) | Werkzeug zum Ausheben von Stiften | |
| DE19820046A1 (de) | Baueinheit mit Schweißbolzen und Deckkappe | |
| DE262259C (de) | ||
| DE3741628A1 (de) | Flasche mit konkavboden und verfahren zur herstellung desselben | |
| DE739295C (de) | Schaufel | |
| AT94761B (de) | Verfahren zur Herstellung zylindrischer Reifen aus flachen Blechringen auf einer Ziehpresse. | |
| DE732947C (de) | Verfahren zum halbkugeligen oder spitzbogenfoermigen Schliessen des Endes eines rohrfoermigen Koerpers | |
| DE699459C (de) | Verfahren zum Einschweissen von Leichtmetallrohren in starkwandige Rohrboeden | |
| DE2046655C (de) | Verfahren zum Herstellen von Stahlflaschen | |
| DE427859C (de) | Werkzeug zum Loesen von Kesselrohren | |
| AT133308B (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Abschlußkappen für Stahlflaschen für komprimierte Gase u. dgl. | |
| DE433344C (de) | Walzgut von vielkantiger Form fuer Rohrwalzungen | |
| DE612573C (de) | Wasseranschlussstutzen fuer Bohrhaemmer mit axialer Spuelung | |
| JPH0661590B2 (ja) | ブリ−ダプラグの製造方法 | |
| DE644837C (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung einer mit der Felge einheitlichen Radscheibe fuer Luftbereifung | |
| DE378134C (de) | Verfahren zur Herstellung von Tuerdrueckern aus nahtlosem Rohr | |
| DE1261102B (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Rohrbogen mit sich vom einen zum anderen Ende gleichmaessig verjuengendem Querschnitt | |
| DE1184607B (de) | Verbindung eines Rohrnippels mit einer Behaelterwand | |
| DE384102C (de) | Verfahren zur Herstellung zylindrischer Reifen aus flachen Blechringen auf einer Ziehpresse | |
| DE2602631B2 (de) | ||
| US105423A (en) | Improved method of forming stump-joints for carriage-bows | |
| AT253382B (de) | Rohling für eine Kugelschreiberspitze | |
| US2144193A (en) | Apparatus for shanking drill steels |