DE673396C - Elektromagnetisches Verfahren und elektromagnetische Vorrichtung zum Zaehlen oder Sortieren von Gegenstaenden aus nicht magnetisierbaren Werkstoffen - Google Patents

Elektromagnetisches Verfahren und elektromagnetische Vorrichtung zum Zaehlen oder Sortieren von Gegenstaenden aus nicht magnetisierbaren Werkstoffen

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DE673396C
DE673396C DEA79710D DEA0079710D DE673396C DE 673396 C DE673396 C DE 673396C DE A79710 D DEA79710 D DE A79710D DE A0079710 D DEA0079710 D DE A0079710D DE 673396 C DE673396 C DE 673396C
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DE
Germany
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scanning
magnet
scanning device
magnetizable
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Expired
Application number
DEA79710D
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English (en)
Inventor
Dipl-Ing Eduard Schueller
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AEG AG
Original Assignee
AEG AG
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    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06MCOUNTING MECHANISMS; COUNTING OF OBJECTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G06M1/00Design features of general application
    • G06M1/08Design features of general application for actuating the drive
    • G06M1/10Design features of general application for actuating the drive by electric or magnetic means
    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06MCOUNTING MECHANISMS; COUNTING OF OBJECTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G06M7/00Counting of objects carried by a conveyor
    • G06M7/02Counting of objects carried by a conveyor wherein objects ahead of the sensing element are separated to produce a distinct gap between successive objects

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  • General Physics & Mathematics (AREA)
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  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Manufacturing Of Cigar And Cigarette Tobacco (AREA)
  • Sorting Of Articles (AREA)

Description

  • Elektromagnetisches Verfahren und elektromagnetische Vorrichtung zum Zählen oder Sortieren von Gegenständen aus nicht magnetisierbaren Werkstoffen Die Erfindung betrifft ein elektromagnetisches Verfahren zum Zählen oder Sortieren von in der Massenfabrikation hergestellten Gegenständen oder zum Auslösen bestimmter Arbeitsvorgänge im Verlauf ihrer Herstellung und ihrer Verpackung und eine Vorrichtung zur Ausführung dieses Verfahrens.
  • Es ist bereits bekannt, Zählwerke durch Stromimpulse zu betätigen, die durch Verkleinerung des Luftspaltes eines Elektromagneten durch die zu zählenden Körper erzeugt werden. Dies ist naturgemäß nur möglich, wenn diese Gegenstände ganz oder teilweise aus magnetisierbarem Werkstoff bestehen oder wenn auf ihnen ein aus derartigen Werkstoffen bestehender Teil befestigt ist.
  • Es ist bekannt, zur Längungsnlessung beispiels@veisc bei Drahtseilen einzelne Stellen des Drahtseiles durch Magnetisierung oder durch Einschalten besonderer magnetisierter Stahlteile magnetisch wirksam zu machen, so daß die Abstände dieser Stellen an Anzeige- oder Registriergeräten bei bewegtem oder ruhendem Drahtseil ablesbar sind.
  • Nach der Erfindung erhalten die nicht magnetisierbaren Gegenstände einen Aufdruck mit einer Druckfarbe, die ein magnetisierbares Pulver enthält. Für die Zählung, Sortierung oder zum Auslösen irgendwelcher Arbeitsvorgänge während der Herstellung .oder der Verpackung werden erfindungsgemäß Abtastmagnete benutzt, die den einseitig berührenden Magnetköpfen der nach dem Poulsenprinzip arbeitenden Geräte zur magnetischen Schallaufzeichnung ähnlich sind. Besonders angebracht ist das neue Verfahren bei Gegenständen, die sowieso einen Aufdruck, z. B. Beschriftung, tragen.
  • Die für die magnetische Schallaufzeichnung benutzten Magnetköpfe haben einen Kern aus einem Material hoher Permeabilität, der mit Rücksicht auf die aufzuzeichnenden hohen Frequenzen mit :einem äußerst feinen Spalt versehen ist. Auch die für das Verfahren gemäß der Erfindung benutzten Abtastmagnete aus .einem hochpermeablen Werkstoff sind, wie Versuche gezeigt haben, vorteilhaft mit einem im Verhältnis zur Größe des Aufdrucks sehr kleinen Luftspalt zu versehen, wodurch die Abtastempfindlichkeit erhöht wird. Wird an diesem Spalt ein Material mit genügend großer wechselnder Magnetisierung vorbeigezogen - möglichst so, daß er die magnetisi-crbare Markierung berührt -, so wird in der Wicklung des Magneten eine Spannung induziert, die nach Verstärkung zur Betätigung von Relais für Zähl- oder Sortiervorrichtungen oder zum Auslösen gewünschter Arbeitsvorgänge verwendet werden kann.
  • Der in der magnetisierbaren Markierung vorhandene remanente Magnetismus reicht meistens nicht aus, um die gewünschte Wirkung auf den Abtastmagneten hervorzurufen. Gemäß einem weiteren Erfindungsgedanken wird deshalb beispielsweise der mit Eisenpulver versehene Aufdruck in der Nähe des Abtastmagneten einem konstanten lIagnetfcld ausgesetzt, das ihn im Augenblick des Abtastens vormagnetisiert, d. h. im Eisenpulver eine genügend große, vom Abtastmagneten registrierbare Induktion hervorruft.
  • ES muß dafür gesorgt werden, daß während des Betriebes jede Relativbewegung zwischen dem das konstante Feld erzeugenden Magneten und dem Abtastmagneten vermieden wird, damit keine störende Induktion in der Wicklung des Abtastmagneten auftritt. Zu diesem Zweck wird der Vormagnetisierungsmagnet mit dem Abtastmagneten mechanisch fest zusammengebaut, und außerdem werden beide Teile zusätzlich noch durch eine Vergußmasse miteinander verbunden.
  • Schließlich könnten noch die mechanischen Schwingungen, die das ganze auf diese Weise zusammengebaute Magnetsystem auf der Sortiermaschine o. dgl. (größere Eisenteile) ausführt, sein einwandfreies Arbeiten beeinträchtigen. Es muß daher auch aus diesem Grunde möglichst erschütterungsfrei aufgehängt werden: Veitvendung dämpfender Gummizwischenlagen, feste Verbindung mit einer großen. Masse, wodurch seine mechanische Eigenfrequenz verlagert wird. Die im Abtastmagneten während des Betriebes erzeugten Wechselstromimpulse werden naturgemäß dem Eingangskreis eines Verstärkers zugeführt, in, dessen Ausgangskreis die elektromagnetisch betätigte Zähl- oder Sortiervorrichtung o. dgl. liegt. Erforderlichenfalls können die verstärkten Wechselstromimpulse, bevor sie dieser Vorrichtung zugeführt werden, gleichgerichtet werden.
  • Als besonders zweckmäßig hat sich reine bekannte Anordnung erwiesen, bei der die Zähl- oder Sortiervorrichtungen von dem Anodenstrom eines gittergesteuerten gas- .oder dampfgefüllten Gleichrichters mit lichtbogen ähnlicher Entladung betätigt werden. In diesem Falle werden die gleichgerichteten Stromimpulse einem passend dimensionierten Kon densator im Gitterkreis 'des gas- oder dampfgefüllten Entladungsrohres zugeführt, der sich so langsam wieder entlädt, daß auch eine Zündung der Entladung im Rohr erfolgt, wenn der eigentliche Stromimpuls in die negative Halbperiode der AnodemvechscIspannung fällt.
  • Als Anwendungsbeispiel der neuen magneti. schen Abtastvorrichtung sei eine Zigaretten sortier- und -wendemaschine erwähnt. Bei dieser werden die fertigen Zigaretten, bevor sie maschinell verpackt werden, auf ein endloses Transportband gebracht. An einer Stelle dieses Bandes ist der Abtastmagnet angeordnet, der jedesmal eine Wendevorrichtung 711 Tätigkeit setzt, wenn die Seite des Aufdrucks der Zigaretten falsch herum liegt.

Claims (7)

  1. PATCN TANSPRÜCHc: i. Verfahren zum Zählen oder Sortieren von Gegenständen aus nicht magnetisierbarem Werkstoff oder zum Auslösen bestimmter Arbeitsvorgänge im Verlauf ihrer Herstellung oder ihrer Verpackung mittels eines Elektromagnetsystems, in dem infolge Verkleinerung des Luftspaltes des Elektromagneten durch die .zu zählenden Gegenstände Stromimpulse erzeugt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Gegenstände mit einem Aufdruck mit magnetisierbares Pulverenthaltender Druckfarbe versehen lverden.
  2. 2. Abtastvorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Pole des Abtastmagneten durch einen im Verhältnis zur Größe des Aufdrucks sehr kleinen Luftspalt voneinander getrennt sind.
  3. 3. Abtastvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Abtastmagnet den magnetisierbaren Aufdruck berührt. -.
  4. 4. Abtastvorrichttmg nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß in der Nähe des Abtastmagnuten ein konstantes Magnetfeld vorgesehen ist, das den magnetisierbaren Aufdruck während des Abtastens vormagnetisiert.
  5. 5. Abtastvorrichtung nach Anspruch 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der das konstante Feld erzeugende Magnet durch mechanisch festen Zusammenbau und zusätzliche Verwendung von Vergußmasse starr mit dem Abtastmagneten verbunden ist, derart, daß mechanische Schwingungen zwischen beiden verhindert werden.
  6. 6. Abtastvorrichtung nach Anspruch bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das fest zusammengefügte Magnetsystem erschütterungsfrei auf der Sortieroder Z:ihlmaschine o. dgl. befestigt ist.
  7. 7. Abtastvorrichtung nach Anspruch 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die im Abtastmagneten erzeugten Wechselstromimpulse gleichgerichtet werden.
DEA79710D 1936-06-20 1936-06-20 Elektromagnetisches Verfahren und elektromagnetische Vorrichtung zum Zaehlen oder Sortieren von Gegenstaenden aus nicht magnetisierbaren Werkstoffen Expired DE673396C (de)

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DE673396C true DE673396C (de) 1939-03-21

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1007091B (de) * 1943-07-12 1957-04-25 Dr Gerhard Dirks Verfahren zur Steuerung von Rechen-, Schreib-, Sortier-, Vergleichs- und sonstigen Geraeten
DE1197657B (de) * 1960-03-25 1965-07-29 Telefunken Patent Verfahren zur Ermittlung der Seitenlage von magnetisierbare Zeichen tragenden Folien und Einrichtung zur Durchfuehrung des Verfahrens

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DE1007091B (de) * 1943-07-12 1957-04-25 Dr Gerhard Dirks Verfahren zur Steuerung von Rechen-, Schreib-, Sortier-, Vergleichs- und sonstigen Geraeten
DE1197657B (de) * 1960-03-25 1965-07-29 Telefunken Patent Verfahren zur Ermittlung der Seitenlage von magnetisierbare Zeichen tragenden Folien und Einrichtung zur Durchfuehrung des Verfahrens

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