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Frage- und Antwortspiel mit zigerblattartigen Scheiben E, s sind Wettrennspiele
bekanntgeworden, bei denen mehrere einstellbare bzw. das Resultat angebenden Scheiben
sich beliebig zuein#der einstellen lassen. Bei anderen bekannten Orakelspielen sind
zusammenhängende Zahlen- oder Buchstabenkreise an einem einzelnen Drelikörper angeordnet,
die um einen ,gemeinsamen Drehpunkt verstellt werden. Schließlich sind Frage- und
Antwortspiele mit zifferblattartigen Scheiben bekannt, von denen die eine Scheibe
bestimmte Fragen, die andere zugehörige Antworten enthält und wobei dieEinstellung
der Antwort selbsttätig unter Vermittlung von Magneten erfolgt, deren Verstellung
beim Einstellen der Frage von Hand bewirkt wird. Die Vorrichtungen dieserArt haben
denNachteil, daß dieFrage-und Antwortscheiben sich ungewollt zueinander verstellen
können, so daß dann Frage und Antwort nicht mehr übereinstimmen. Da ferner der stets
sichtbare Antwortzeiger beim Einstellen der Frage mitwandert, so ist in dem Fallei
wenn der Antwortzeiger vor dem Einstellen der Frage nicht in Umdrehung versetzt
wird, die Antwort gleichzeitig mit der Einstellung der Frage abzulesen, so daß dann
die beabsichtigte überraschende Wirkung des Spieles verlorengeht.
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DieseNachteilewerden nach derErfindung, die ein Frage- und Antwortspiel
der genannten Art betrifft, dadurch vermieden, daß beide lose drehbaren Zeiger der
Frage- und Antwortscheiben mittels eines starren Getriebes o. dgl. gemeinsam durch
Magnete einstellbar
sind und daß die Antwortscheibe beim Einstellen
der Zeiger durch einen Deckel o. dgl. abgedeckt ist, welcher beim Freigeben der
Scheibe gleichzeitig den Antwortzeiger in schnelle Umdrehung versetzt. Zweckmäßigl
ist der Deckel als Schieber ausgebildet, und, er treibt beim Verschieben den Antwortzeiger
mittels eines elastischen Fingers an. Die Verstellung der Magnete der Zeiger kann
z. B. auch durch Schalträder erfolgen, die mittels eines Schiebers in Umdrehung
versetzt werden. Auch könnten die Magnete durch die Hinundherbewegung des Schiebedeckels
selbst verstellt werden.
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Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in mehreren Ausführungsformen
beispielsweise dargestellt.
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Fig. i zeigt das erste Ausführungsbeispiel in senkrechtem Schnitt
und Fig. 2 zeigt eine Oberansicht hierzu, während Fig. 3 einen waagerechten
Schnitt - nach der Linie A-B und Fig. 4 und 5 Querschnitte nach der
Linie C-D zeigen.
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Fig. 6 bis 8 zeigen Längsschnitt, waaget> rechten Schnitt
und Ouerschnitt nach den Linien E-F und G-H:- einer zweiten Ausiführungsform.
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Nach Fig. i bis 5 sind in einem kastenartigen Gehäuse i Magnete
2, 3 drehbar gelagert, die durch eine Welle 4 und Schneckengetriebe
5 und 6 von einem HandknoPf 7 einstellbar sind. Vorzugsweise
nehmen die Magnete eine zueinander versetzte Winkellage ein. Achszapfen
8 der Magnete ragen durch Löcher 9 eines Zwischenbodens io, auf den
die Fragen- und Antwortscheiben aufliegen. Diese bestehen z. B. aus zwei auswechselbaren
Kartonblättern 11, 12, deren oberes Blatt mit in zwei Kreisen angeordneten öffnungen
13, 14 versehen ist, durch welche die auf dem unterenBlattaufgedruckten Fragen und
Antworten abgelesen werden können. Gegebenenfalls kann auch nur ein einziges auswechselbares
Blatt vorgesehen werden, das die. Fragen und Antworten trägt, oder diese sindunmittelbaraufdern.Zwischenboden
aufgedruckt oder aufgeklebt. InLöcher der Achszapfen 8 sind die magnetisierten
Zeiger 15, 16 leicht drehbar eingesetzt. Sie sind mit Knöpfen 17, 18 versehen, durch
die sie in schnelle Umdrehung versetzt -werden können. Über den Zeigern ist noch
in Nuten ig eine Schiebeplatte2o mit Handknopf:2i gleitend geführt, die beim Verschieben
mittels eines dastischen Fingers22 den Zeiger 16 in Umdrehung versetzt.
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An den Magneten oder Zeigern sind Nord-und Südpol so verteilt, daß
die sich auf den Magneten einstellenden Zeiger stets eine bestimmte Lage zueinander
oder zu den Fragen und jeweils zugehörigen Antworten einnehmen. Werden daher die
Magnete durch J #en Handknopf 7 verstellt und wird dabei Zeiger 15 auf eine
bestimmte Frage einj##iF's'tellt, dann kommt der #durch die Schieberplatte 2o in
Umdrehung versetzte Zeiger 16 auf der zugehörigen Antwort zur Ruhe, ohne daß erkennbar
wird, wie dieses Ergebnis zustande kommt. Fig. 5 zeigt das Auswechseln der
Scheiben i i, 12, -welches nach dem Ausheben der Zeiger 15, 16 ohne weiteres
durch Herausziehen aus dem Gehäuseschlitz 23 vorgenommen werden kann. Zur
Erleichterung .des Auswechselns sind die Scheiben ii, i-#, mit vorspringenden Zungen
24, :25 versehen.
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Bei der Ausführungsform nach Fig. 6 bis 8
sind die Magnete
-96, :27 mit Schalträdern -98,
29 verbunden, die durch einen Schieber
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mit federnden Zungen 3 1, 32, geschaltet werden, indem beim
Hinundherschieben Jes Schiebe,deckels 33 z. B. die Anschläge 34,
35
an diesem abwechselnd an einem Anschlag36 des Schiebers antreffen. Zum
Verdrehen der Zeiger 37, 38 sind zwei elastische Finger 39,
el 4o vorgesehen,
Die Magnete können auch mit Zahnrädern verbunden sein, die in ein drittes Zahnrad
eingreifen, das als Schaltrad dient, indem es z. B. mittels eines Schiebers und
federnder Zungen durch einen Knopf von außen inUmdrehung versetzt wird. Gegebenenfalls
ist am Boden des Gehäuses eine Aussparung vorgesehen, durch welche hindurch das
mittlere Rad geschaltet wird.
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Der Zeiger der Fragenscheibe kann auch mit -der Magnetachse fest verbunden
sein und wird dann unmittelbar von Hand eingestellt, wobei seine Bewegung auf den
Magnet der Antwortscheibe in geeigneter Weise übertragen wird.