DE672264C - Spanabraeumer fuer Schallaufnahmegeraete - Google Patents
Spanabraeumer fuer SchallaufnahmegeraeteInfo
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- DE672264C DE672264C DET48323D DET0048323D DE672264C DE 672264 C DE672264 C DE 672264C DE T48323 D DET48323 D DE T48323D DE T0048323 D DET0048323 D DE T0048323D DE 672264 C DE672264 C DE 672264C
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- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 2
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23Q—DETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
- B23Q11/00—Accessories fitted to machine tools for keeping tools or parts of the machine in good working condition or for cooling work; Safety devices specially combined with or arranged in, or specially adapted for use in connection with, machine tools
- B23Q11/0042—Devices for removing chips
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Sampling And Sample Adjustment (AREA)
Description
Das Hauptpatent 648 209 bezieht sich auf einen Spanabräumer für Schallaufnahmegeräte,
bei denen die Schallverzeichnung auf dem Tonträger durch rillenmäßiges Herausschneiden
eines Spanes erfolgt. Dabei ist zum Abräumen des Spanes· eine in einem Führungsrohr
umlaufende Schnecke vorgesehen, die zunächst den Span aufrollt, bis er gegen in dem Führungsrohr vorgesehene Längs-
to schienen oder Nuten stößt, worauf die Spanrolle axial in dem Führungsrohr verschoben
und schließlich ausgestoßen wird.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Verbesserung des durch das Hauptpatent geschützten
Spanabräumers, wobei insbesondere Rücksicht genommen ist auf geringen Kraftbedarf,
geräuschloses Arbeiten und zuverlässigen Betrieb.
Erfindungsgemäß besitzt die in dem Führüngsrohr angeordnete Schnecke nach der ablaufenden
Richtung- des Spanes zu steile Flanken, wodurch sich ein besserer Abschub des
Spanes in dem Führungsrohr ergibt. Der ankommende Span wird nunmehr sofort auf der
Schnecke seitlich, abgeschoben, ohne daß es notwendig ist, daß er zunächst bis zum Anschlag
gegen die inneren Längsschienen des Führungsrohres aufgespult wird, wodurch ein Mehraufwand an Kraft erforderlich war und
auch Geräuschbildungen nicht immer zu vermeiden waren. Um das Abräumen des Spanes
in axialer Richtung zu erleichtern, ist der Kern der Schnecke in der Spanablaufrichtung
zu verjüngt. Die Herstellungsweise einer derartigen Schnecke ist erheblich einfacher als
die Herstellung der Schnecke nach dem Hauptpatent, bei der zu diesem Zweck nicht
nur die Gangtiefe, sondern auch die Ganghöhe veränderlich war.
Zur weiteren Unterstützung einer sicheren Erfassung des Spanes durch die Schnecke
ist hinter dem Führungsrohr ein in etwa senkrechter Richtung auf den Xonträger federnd
aufgedrücktes Gleitstück mit einer Einlage
aus Filz ο. dgl. vorgesehen. Durch dieses Gleitstück wird der etwa unter der Schnecke
noch hindurchschießende Span aufgefangen xmd aufgestapelt, bis er von der Schnecke.
erfaßt und in das Führungsrohr hineijjigezogen
wird. Das Einfangen des Spane?;1 wird noch erleichtert, wenn der Spanabräumer'
so angeordnet wird, daß durch ihn eine Umlenkstelle im Tonträger gebildet wird. Derartige
Umlenkstellen sind außerdem für eine Beruhigung eines bandförmigen Tonträgers
außerordentlich wichtig, wobei das mit einer Filzeinlage versehene Gleitstück, das federnd
auf den Tonträger aufgedrückt wird, einer zusätzlichen Dämpfung unliebsamer Schwingungen des Tonträgers weiterhin dienlich ist.
In Verbindung mit dem Spanabräumer ist noch eine Vorrichtung vorgesehen, die verhindern
soll, daß sich der Span nicht hinter der Schneidnadel festsetzt. Hierzu dient ein
dicht vor der Schneidnadel auf den Tonträger federnd aufgedrückter Schuh, der den
an der Schneidnadel sich festsetzenden Span sofort löst und ihn dem Spanabräumer zuführt.
Die Verbindung dieses Schuhes mit der Schneiddose ist so vorgesehen, daß beim
Anheben der Schneiddose der Schuh von der Schneidnadel abrückt, so daß diese bequem
ausgewechselt werden kann.
In der Zeichnung ist die Erfindung an einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht.
Fig. ι zeigt den Spanabräumer im senkrechten
Querschnitt entsprechend der Linie I-I
der Fig. 2.
Fig. 2 zeigt einen senkrechten Längsschnitt durch den Spanabräumer.
Fig. 3 zeigt eine Ansicht der Schnecke. Fig. 4 zeigt den Spanabräumer in Verbindung
mit dem vor der Schneidnadel sitzenden Schuh in Ansicht.
In dem mit Längsnuten 3 versehenen Führungsrohr
2 ist eine Schnecke 1 drehbar einseitig gelagert, die nach der offenen Seite des
Rohres 2 zu steile Flanken 20 besitzt. Auf
4S den flacheren Flanken der Schnecke 1 sitzen
kleine Zähne 15. Das Führungsrohr 2 besitzt unten eine Öffnung 14, die etwa der
Breite des unter dem. Spanabräumer herlaufenden, als Film ausgebildeten Tonträgerbandes
10 entspricht. Zu beiden Seiten der Öffnung 14 sind um. das Führungsrohr 2
herum Kufen 21 angeordnet, an welchen der Film 10 derart entlang geführt wird, daß eine
Umlenkstelle, welche gleichzeitig der Beruhigung des Films dient, gebildet wird. Die
Schnecke 1 wird von dem Antriebsmotor des Films über die Welle 5 und die Zahnräder 6
(und 9 angetrieben. Der Kern der Schnecke 1 verläuft nach dem Ende zu konisch, wie in
Fig. 3 mit gestrichelten Linien veranschaulicht ist, wodurch die Loslösung des Spanes
von den Zacken 5 und seine Längsverschiebung in dem Rohr 2 erleichtert wird.
An den Kufen 21 sitzen oben Blattfedern
.22, welche eine senkrechte Gleitbacke 23 mit ■\einer unteren Filzeinlage 24 federnd hinter
>|jem Führungsrohr 2 auf den Film 10 aufdrücken.
Etwa unter dem Führungsrohr 2 iiindurchschießende Späne werden von der
Filzeinlage 24 aufgefangen und aufgestapelt, bis sie von den Zacken 15 der Schnecke 1
erfaßt und in das Führungsrohr 2 hineingezogen werden.
Damit sich der Span nicht hinter der Schneidnadel festsetzen kann, ist in Verbindung
mit dem Spanabräumer noch die in Fig. 4 dargestellte Einrichtung vorgesehen.
Dicht hinter dem Schneidstift 30 der Schneiddose 31 ist ein kleiner Schuh 32 angeordnet,
der auf die Schneidbahn 33 federnd aufgedruckt wird. Zu diesem Zweck ist an dem
Lagerbock 34. in welchem die Schneiddose 31 durch die Achse 35 drehbar gelagert ist, ein
starrer Arm 36 angebracht, an dessen freiem Ende ein Hebel 37 angelenkt ist, der mittels
einer Blattfeder 3 8 mit dem Schuh 32 verbunden ist. Der Hebel 37 ist an seinem freien
Ende durch eine an der Schneiddose 31 angebrachte Nase 39 unterstützt. In der Drehachse
40 des Hebels 37 ist eine (nicht gezeichnete) Spiralfeder vorgesehen, durch die mittels
eines Stellringes ein wechselnder Druck des Schuhes 32 auf die Schneidbahn 33 erzielt
werden kann.
Die abgehobene Stellung der Schneiddose 31 ist in gestrichelten Linien veranschaulicht.
Beim Abheben der Schneidnadel 30 von dem Film 10 nimmt die Nase 39 den
Hebel 37 mit dem Schuh 32 mit in die Höhe. Da die Schneiddose 31 und der Hebel 37 verschiedene
Drehpunkte haben, entfernt sich dabei der Schuh 32 von der Schneidnadel 30, so daß diese bequem ausgewechselt werden
kann.
Claims (7)
1. Spanabräumer für Schallaufnahmegeräte, wobei der aus dem Tonträger herausgeschnittene
Span von einer im Führungsrohr umlaufenden Schnecke erfaßt und abgeräumt wird, nach Patent 648 209,
dadurch gekennzeichnet, daß die einseitig im Führungsrohr (2) gelagerte Schnecke
(ι) in der ablaufenden Richtung des
Spanes steile Flanken (20) besitzt.
2. Spanabräumer nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Kern der
Schnecke (1) sich nach dem Ende zu konisch verjüngt.
3. Spanabräumer nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß urn das Führungsrohr
(2) herum zu beiden Seiten des
Einlaßschlitzes (14) für den Span Kufen (21) vorgesehen sind, die als Gleitfläche
für den mit Richtungsänderung an dem Führungsrohr vorbeigeführten filmartigen Tonträger (10) dienen.
4. Spanabräumer nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß hinter dem
Führungsrohr (2) eine Gleitbacke (23) federnd auf den Tonträger (10) gedrückt
wird.
5. Spanabräumer nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß unten an der
Gleitbacke (23) ein Filzstreifen (24) o-. dgl. angebracht ist.
6. Spanabräumer nach Anspruch 1 bis 5, dadurch, gekennzeichnet, daß vor der
Schneidnadel (30) ein federnd auf den Tonträger (10) gepreßter Schuh (32) angeordnet
ist, der den sich an der Nadel (30) festsetzenden Span löst.
7. Spanabräumer nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Schuh (32)
von einer Nase (39) der Schneiddose (31) derart gestützt wird, daß beim Abheben
der Schneiddose (31) vom Tonträger auch
der Schuh (32) abgehoben wird, wobei sich gleichzeitig die Entfernung zwischen Schuh (32) und Nadel (30) 'vergrößert.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DET48323D DE672264C (de) | 1937-03-10 | 1937-03-10 | Spanabraeumer fuer Schallaufnahmegeraete |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DET48323D DE672264C (de) | 1937-03-10 | 1937-03-10 | Spanabraeumer fuer Schallaufnahmegeraete |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE672264C true DE672264C (de) | 1939-02-24 |
Family
ID=7562839
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DET48323D Expired DE672264C (de) | 1937-03-10 | 1937-03-10 | Spanabraeumer fuer Schallaufnahmegeraete |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE672264C (de) |
-
1937
- 1937-03-10 DE DET48323D patent/DE672264C/de not_active Expired
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