DE672003C - Elektrische Glimmentladungsroehre fuer Fernsehzwecke - Google Patents

Elektrische Glimmentladungsroehre fuer Fernsehzwecke

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DE672003C
DE672003C DEN35654D DEN0035654D DE672003C DE 672003 C DE672003 C DE 672003C DE N35654 D DEN35654 D DE N35654D DE N0035654 D DEN0035654 D DE N0035654D DE 672003 C DE672003 C DE 672003C
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electric glow
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04NPICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
    • H04N5/00Details of television systems
    • H04N5/66Transforming electric information into light information

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Vessels And Coating Films For Discharge Lamps (AREA)

Description

  • Elektrische Glimmentladungsröhre für Fernsehzwecke Die Erfindung betrifft elektrische Glimmentladungsröhren für Ferns.chzwecke mit positiver Säule iund langem eingeschnürtem Entladungsweg zwischen Kathode und Anode 'und mit Füllgas aus Neon. .
  • Bei den bekannten Gasentladungslampen mit Neongasfüllung und positiver Leuchtsäule treten störende streifenförmige Schichtungen der Leuchtsäule auf, die sich in einem Fernsehbild als schachbrettartige oder streifenförmige Maserung der Bildteile zeigen. Bei diesen bekannten Lampen ist überdies bei Unterbrechung der Entladung infolge schwacher Impulse Hilfszündung erforderlich.
  • Gemäß der Erfindung wird vorgeschlagen, daß in der Glimmentladungsröhre außer der Neongasfüllung Quecksilberdampf enthalten ist und. gleichzeitig die Kathode als großilächige Drahtnetzelektrode ausgebildet ist. Dadurch wird einmal die genannte streifenförmige Schichtung der Leuchtsäule vermieden und weiterhin erreicht, daß bei Unterbrechung der Entladung, beispielsweise infolge schwacher Impulse, die Entladung bei neuen stärkeren Impulsen ohne Hilfszündung vor sich geht.
  • Es sind zwar auch schon Entladungslampen mit Drahtnetzelektroden bekannt, aber die Verwendung solcher Drahtnetzelektroden bei Neongasentladungslampen gerade für Fernsehzwecke ermöglicht die Erzielung hochfrequenter störungsfreier Lichtmodulation.
  • An Hand der Zeichnungen wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung beschrieben: Fig. i zeigt eine Glimmlampenanordnung gemäß der Erfindung.
  • Fig. 2 zeigt in vergrößertem Maßstäbe einen Schnitt durch die Lampe längs Linie 9-9.
  • Die in Fig. i dargestellte Glimmlampe enthält ein Paar durchsichtige, in einem Abstände voneinander angeordnete Hüllen oder Kolben 59 und 6o, die durch eine verhältnismäßig lange, enge, durchsichtige Röhre 61 verbunden sind, die an jedem Ende mit den Hüllen verschmolzen ist, so daß die Röhre einen Verbindungsgang zwischen ihnen bildet. Eine gelegentlich benutzte Lampe für Fernsehzwecke besaß ein etwa 3o cm langes Rohr, dessen Durchmesser etwa o,6 cm betrug. Jede der Hüllen 59 und 6o ist den für kleine elektrische Lampenkolben benutzten Hüllen, -wie z. B. einer io-Watt-Lampe, ähnlich, und wie eile solche hat die Hülle 59 einen Hals 62, mit dem das nach einwärts gewendete Preßstück 63 verschmolzen ist, das einen einzigen mit einem Zuführungsdraht 65 verbundenen Tragstab 64 hält. Die Anode 66 ist aus einem kleinen Becher aus dünnem gepreßtem Metall, z. B. Nickel, hergestellt, der mit dem Ende 67 des Tragstabes 6,4 verschweißt ist, wobei das Ende mit einem rechten Winkel umgebogen ist, so daß der Becher neben der öffnung der Röhre 61 in dem Kolben 59 angeordnet ist.
  • Der Kolben 6o ist ganz ähnlich dem Kolben 59 mit einem Hals 68 ausgebildet, mit dem das einwärts gewendete Preßstück 69 verschmolzen ist, das den mit dem Zuführungsdraht 7 1 verbundenen Tragstab 7 o hält. Eine Kathode 72 ist aus Drahtnetz hergestellt, das z. B. aus Molybdän besteht. Sehr günstig ist die Herstellung der Kathode aus einem langen Streifen 73 eines Drahtnetzes, der an dem einen Ende an dem Tragstab 7o befestigt ° t und um den Stab spiralig, wie es in @tg. adargestellt ist, gewickelt wird: Bei einer' brauchbaren Ausführungsform wurde zur Herstellung der Kathode ein Drähtnetzstreifen von etwa 2,5 cm Breite und etwa 25 cm Länge benutzt; indem er -, wie angedeutet, befestigt und aufgerollt wurde. Dadurch wird eine außerordentlich große Oberfläche erzielt, die dem Gas in der Hülle leicht zugänglich ist, da das Gas frei die Zwischenräume des Netzes durchströmen kann. In einigen Fällen wurde die erste Windung der Wicklung mit einem größeren Durchmesser als der Stab gewickelt, so daß ein Hohlzylinder gebildet wurde.
  • Bei dieser Ausführungsform der Lampe, bei der die Entladung über eine beträchtliche Strecke zwischen zweiElektroden erfolgt, wird die Intensität des Lichtes vergrößert, indem der Querschnitt des Rohres 61 stark vermindert wird, so daß die Entladung auf eine kleine Querschnittsfläche sich verdichtet. Wenn eine Lampe der obenerwähnten Abmessungen mit Neongas und Quecksilberdampf in den angegebenen Verhältnissen einer Spannung von 6oo bis 'i 5öo Volt ausgesetzt wird, so wird ein starkes, weißblaues Licht erzeugt, das gleichmäßig über die Rohrlänge ist. Bei der obenerwähnten Spannung beträgt der Strom etwa i oo Miniampere.
  • Wenn die Elektroden wie bei dieser Lampenart in einem weiten Abstand voneinander angeordnet sind, ist oft eine höhere Spannung für das Anlaufen der Lampe als für die Aufrechterhaltung des Stromdurchganges durch die Lampe erforderlich. In einigen Fällen ist es wünschenswert, eine Hochspannungsspule 74 rnit einer Sekundärwicklung 75 vorzusehen, die durch die Drähte 76 und 77 mit den beiden Drähten 78 und 7 9 verbunden sind, die zu den Klemmen 65 und 71 der Lampe führen und mit der Stromquelle verbunden sind. In dem Sekundärkreis ist eine Funkenstrecke 8o eingeschaltet, wie sie z. B. eine Unterbrechung des Drahtes 77 bildet, so daß der Lampenarbeitsstrom nicht durch die Sekundärwicklung fließen kann. Eine Primärwicklung 81 ist über einen Unterbrecher 82, eine Batterie 83 und einen Schalter 84 durch die Drähte 85, 86 und 87 verbunden, so daß bei dem Niederdrücken des Schalters 8¢ die Sekundärwicklung eine Spannung erzeugt, die größer als die Arbeitsspannuxtg der Lampe ist. Wenn die Lampe in :.Betrieb genommen werden soll; ist es nur erforderlich, den Schalter einen Augenblick niederzudrücken, woraufhin der durch die hohe Spannung: erzeugte Strom durch das Gas in die Lampe fließt und es ionisiert. Wenn der Schalter nicht mehr niedergedrückt und somit dieser Strom unterbrochen wird, hält der Lampenarbeitsstrom die Entladung aufrecht.
  • Aus vorstehendem ergibt sich, daß eine Entladungslampe geschaffen wurde, in der die Elektroden verhältnismäßig kühl bleiben; wodurch eine Lichtbogenbildung oder eine örtliche Entladung vermieden wird und in der der Berührungswiderstand zwischen dem Metall der Elektrode und dem Gas infolge der außergewöhnlich großen benutzten Oberfläche auf ein Kleinstmaß vermindert wird.
  • Eine wie oben beschriebene, zu Fernsehzwecken benutzte Lampe besitzt den hervorragenden Vorteil einer getreuen Nachalunung der Modulationssignale. Das ist sogar der Fall, wenn die Art des Signals derart ist, daß eine Unterbrechung des Lampenstromkreises und der Lichtlinie in der Lampe bewirkt wird, wobei das Licht sogleich wiederhergestellt wird, wenn die Modulation die Wiederherstellung gestattet. Dies ist offenbar die Folge der Benutzung von Quecksilberdampf in der Lampe mit seinen hohen Leitungs- und Ionisationseigenschaften und weiterhin die Folge der Benutzung der Gazeelektrode, die wegen ihrer ausgedehnten Oberflächenberührung mit dem Gas wahrscheinlich eine besonders schnelle und gute Gasionisation und damit eine gute Leitfähigkeit der Gasstrecke bedingt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: - Elektrische Glimmentladungsröhre für Fernsehzwecke mit positiver Säule und langem eingeschnürtem Entladungsweg zwischen Kathode und Anode und mit Füllgas aus Neon, dadurch gekennzeichnet, daß außer der Neongasfüllung Quecksüberdampf in der Röhre enthalten und gleichzeitig die Kathode als großflächige Drahtnetzelektrode ausgebildet ist.
DEN35654D 1933-08-27 1933-08-27 Elektrische Glimmentladungsroehre fuer Fernsehzwecke Expired DE672003C (de)

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