DE671660C - Rohrschneider zum Abschneiden von in Tiefbohrloechern eingelassenen Rohren - Google Patents

Rohrschneider zum Abschneiden von in Tiefbohrloechern eingelassenen Rohren

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DE671660C
DE671660C DEE50166D DEE0050166D DE671660C DE 671660 C DE671660 C DE 671660C DE E50166 D DEE50166 D DE E50166D DE E0050166 D DEE0050166 D DE E0050166D DE 671660 C DE671660 C DE 671660C
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DE
Germany
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pipe
cutting
pipe cutter
steel
wall
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Expired
Application number
DEE50166D
Other languages
English (en)
Inventor
Albert Scherfig
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Gewerkschaft Elwerath
Original Assignee
Gewerkschaft Elwerath
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Publication date
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Publication of DE671660C publication Critical patent/DE671660C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21BEARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
    • E21B29/00Cutting or destroying pipes, packers, plugs or wire lines, located in boreholes or wells, e.g. cutting of damaged pipes, of windows; Deforming of pipes in boreholes or wells; Reconditioning of well casings while in the ground
    • E21B29/002Cutting, e.g. milling, a pipe with a cutter rotating along the circumference of the pipe
    • E21B29/005Cutting, e.g. milling, a pipe with a cutter rotating along the circumference of the pipe with a radially-expansible cutter rotating inside the pipe, e.g. for cutting an annular window

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
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  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Excavating Of Shafts Or Tunnels (AREA)

Description

  • Rohrschneider zum Abschneiden von in Tiefbohrlöchern eingelassenen Rohren Die Erfindung bezieht sich auf Rohrschneider, deren Schneidwerkzeug an der Innenwand der Rohre angesetzt wird und die insbesondere bei Rohren verwendet werden, die in Tiefbohrlöchern eingelassen sind.
  • Bei den bekannten Rohrschneidern dieser Art sind die Messer beweglich am Tragkörper angeordnet, und sie werden hydraulisch oder mechanisch aus dem Tragkörper heraus gegen die Bohrlochwand getrieben.
  • Bei Unrundungen der Innenwand, die stets vorhanden, und noch mehr bei siebartig gelochten Rohren holpern die Messer dieser Rohrschneider über die Unebenheiten der Rohrwand hinweg, wodurch sie vorzeitig beschädigt werden.
  • Gemäß Erfindung wird das Schneidwerkzeug fest mit dem Schneidkörper verbunden, und es wird eine dem Werkzeug gegenüberliegende und aus dem Schneidkörper heraus bewegbare, den Vorschub des Stahles hervorrufende Rolle vorgesehen, wobei dann noch ein beim Gleiten an der Rohrwand sich abnutzender Führungskörper am Schneidkörper angeordnet ist. Der unter oder über dem Schneidmesser angebrachte Führungskörper gestattet einen Eingriff des Messers in die Rohrwand in dem Maße, in dem dieser Körper an der Bohrlochwand sich abschleißt. Der Vorschub des Messers ist also fast unabhängig vom Druck, der während der ganzen Arbeitszeit gleichgehalten werden kann und nicht wie bei den bekannten Rohrschneidern fortlaufend gesteigert werden muß. Während man bei Verwendung der bekannten Rohrschneider, um die Messer zu schonen, erst von Hand drehte, bis die Schneidbahn an allen Teilen am ganzen Umfange den gleichen Abstand von der Mittelachse hatte, kann man mit dem neuen Rohrschneider von Anfang an mit großen Umdrehungsgeschwindigkeiten arbeiten. Der Schneiddruck wird hierbei von der Spülung erzeugt.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Rohrschneiders wiedergegeben, und zwar zeigt Abb. i die Gesamtansicht eines Rohrschneiders gemäß Erfindung bei Anwendung auf die Verrohrung eines Tiefbohrloches.
  • Abb. 2 läßt einen Längsschnitt durch den Rohrschneider in größerem Maßstabe erkennen. -Abb. 3 gibt einen Längsschnitt des Rohrschneiders wieder, der durch eine Schnittebene gebildet ist, die senkrecht steht zur Schnittebene der Abb. 2.
  • In Abb. ,4 ist ein C)uerschnitt nach der Linie A-13 der Abb. 2 wiedergegeben.
  • In den Abbildungen ist a. ein Tragkörper, der an das Bohrgestänge angeschlossen werden kann.
  • Im Tragkörper a ist ein Kolben b gleitbar angeordnet, der durch den Kanal c mit dem Hohlraum des Bohrgestänges in Verbindung steht.
  • Am Kolben b ist eine um eine vertikal gerichtete Achse drehbare Rolle d vorgesehen. An der entgegengesetzten Seite des Kolbens befinden sich zwei Mitnehmerplatten e, die beim Herausgleiten des Kolbens b aus dem Tragkörper a auf die Federn f wirken.
  • Dem K=olben b gegenüber ist am Tragkörper a der Schneidstähl g befestigt. Er tritt um mehr als die Wandstärke der zu schneidenden Rohre aus dem Tragkörper heraus.
  • Unterhalb oder oberhalb des Stahles g sitzt der Schutzring lt, dessen Durchmesser beim Einlassen in das Rohr etwa i mm größer ist als der von der Schneide beschriebene Kreis.
  • Bei Betätigung des Rohrschneiders wird dieser mit Hilfe des Drehtisches in Umdrehung gesetzt, wobei durch das Hohlgestänge und den Kanal c Spülwasser hinter den Kolben b gedrückt wird, so daß dieser aus dem Tragkörper ä herausgleitet und gegen die Rohrwand gepreßt wird. Gleichzeitig werden der Führungsring la und der Stahl g an die entgegengesetzte Seite der Rohrwand angedrückt.
  • In dein gleichen Maße, wie sich der Schutzring abnutzt, dringt der Schneidstahl in die Rohrwand ein. Mit Hilfe des Kanals ä ist es möglich, den Schneidstahl dauernd zu bespülen.
  • Der Führungsring lt reguliert den Vorschub des Schneidstahles und verhindert, daß der Stahl an Löchern oder Unebenheiten der Rohrwand ausbricht.
  • Die Regulierung des Vorschubes geht hierbei in der Weise vor sich, daß der Gegendruck, der dann ausgeübt wird, wenn die Spülung die Rolle d gegen die Rohrwand lireßt, auf der entgegengesetzten Seite von dein Stahl und dem Ringe aufgenommen wird. Da der Ring unter dem Einfluß der Reibung sich leichter abnutzt als der Stahl, kann der Stahl immer um ein kleines Maß in die Rohrwand einschneiden. Er kann aber dieses Maß auch nicht überschreiten, weil der Ring ihn hieran hindert: Auch kann man mehrere Stähle g hintereinander am Tragkörper anordnen.
  • Im Ausführungsbeispiel ist die Rolle d oberhalb des Stahles g gelagert. Würde man Rolle und Stahl in der gleichen Ebene wirken lassen, dann würde die Rolle die Schnittnut teilweise zudrücken.
  • Die Ringform ist. für den Führungskörper 1a zweckmäßig, weil sie eine gute Zentrierung des Rohrschneiders beim Einbringen in das Rohr gewährleistet und der Stahl somit vor dem Anschlage an den Rohrwänden und vor dem Unterhaken unter die Rohrverbindungen geschützt wird. Man kann diesem Führungskörper aber auch die Form eines Vieleck:f oder eines Sternes geben. Auch würde gegebenenfalls ein Bolzen genügen, der in dei gleichen Vertikalebene mit dein Stähle liegt

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE i. Rohrschneider, deren Schneidwerkzeug an der Innenwand der Rohre angesetzt wird und fortschreitend nach außen die Rohrwand durchschneidet, dadurch gekennzeichnet, daß das Schneidwerkzeug (g) fest mit dem Tragkörper (a.) verbunden ist, daß eine dem Werkzeuge (g) gegenüberliegende und aus dein Tragkörper (ä) herausbewegbare, den Vorschub des Stahles hervorrufende Rolle (d) angeordnet ist und däß ein beim Gleiten an der Rohrwand sich abnützender Führungskörper (h) am Schneidkörper (a) angeordnet ist.
  2. 2. Rohrschneider nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Führungskörper (la) Ringform hat.
  3. 3. Rohrschneider nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Führungskörper (h) aus weichem Metall besteht. q:.
  4. Rohrschneider nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Durchmesser des Führungskörpers (lt) um etwa i mm weiter über dem Tragkörper (a) hervorsteht als die Schneide des Stahles (g).
  5. 5. Rohrschneider nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Rolle (d) oberhalb oder unterhalb des Schneidstahles (g) angeordnet ist.
DEE50166D 1937-09-14 1937-09-14 Rohrschneider zum Abschneiden von in Tiefbohrloechern eingelassenen Rohren Expired DE671660C (de)

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0001893A1 (de) * 1977-10-28 1979-05-16 Westinghouse Electric Corporation Rohrinnenabschneider
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DE102006058494A1 (de) * 2006-12-12 2008-06-19 Efim Avruckij Mobiler Schneidautomat für das Rohr mit großem Durchmesser-2
DE102015204609A1 (de) * 2015-03-13 2016-09-15 Pfeil Bauträger GmbH Verfahren und Vorrichtungen zum Reparieren von Erdwärmesonden

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US6183165B1 (en) 1996-05-23 2001-02-06 Wirth Maschinen-Und Bohrgerate-Fabrik Gmbh Process and device for separation of pipes or columns fixed in the ground
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