DE495706C - Spueleinrichtung fuer einen Raeumer, dessen Schneidwerkzeuge in Laengsschlitzen eines hohlzylindrischen Koerpers verschiebbar angeordnet sind - Google Patents

Spueleinrichtung fuer einen Raeumer, dessen Schneidwerkzeuge in Laengsschlitzen eines hohlzylindrischen Koerpers verschiebbar angeordnet sind

Info

Publication number
DE495706C
DE495706C DEG72545D DEG0072545D DE495706C DE 495706 C DE495706 C DE 495706C DE G72545 D DEG72545 D DE G72545D DE G0072545 D DEG0072545 D DE G0072545D DE 495706 C DE495706 C DE 495706C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
mandrel
cylindrical body
hollow cylindrical
cutting tools
flushing device
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEG72545D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Application granted granted Critical
Publication of DE495706C publication Critical patent/DE495706C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21BEARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
    • E21B10/00Drill bits
    • E21B10/26Drill bits with leading portion, i.e. drill bits with a pilot cutter; Drill bits for enlarging the borehole, e.g. reamers
    • E21B10/32Drill bits with leading portion, i.e. drill bits with a pilot cutter; Drill bits for enlarging the borehole, e.g. reamers with expansible cutting tools
    • E21B10/325Drill bits with leading portion, i.e. drill bits with a pilot cutter; Drill bits for enlarging the borehole, e.g. reamers with expansible cutting tools the cutter being shifted by a spring mechanism

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Earth Drilling (AREA)

Description

  • Spüleinrichtung für einen Räumer, dessen Schneidwerkzeuge in Längsschlitzen eines hohlzylindrischen Körpers verschiebbar angeordnet sind In Bohrarbeiten für Erdbohrungen werden Räumer zur Glättung des Bohrloches benutzt. Diese Räumer tragen Schneidw erkzeuge, und zu den einzelnen Schneidwerkzeugen führen gewöhnlich Kanäle für das Spülwasser, die mit einem Hauptspülkanal im Räumer selbst in Verbindung stehen. Bei Verbindung des Räumerkörpers mit feststehenden unverschiebbaren Schneidmessern bot die Anbrin-P # i ng der Spüleinrichtung keine Schwierigkcite#n. Wenn jedoch die Schneidmesser auswechselbar sind, so kann es vorkommen, daß die Spülkanäle an dem Träger der Schneidmesser nicht in Eindeckung mit den Spülkanälen des Bohrrohres geraten. Dieser Nachteil wird nach der vorliegenden Erfindung vollständig umgangen, indem der durch den Träger der Schneidmesser oder Dorne hindurchgehende Spülkanal oberhalb der Schneidwerkzeuge mit einer Ringkammer verbunden ist, von welcher aus mehrere Kanäle zu der Außenseite eines hohlzylindrischen Körpers führen, so daß stets die Versorgung der Schneidwerkzeuge mit Spülwasser durch diese Ringkammer verbürgt wird. Die Verbindung des Hauptspülkanals mit der Ringkammer kann durch einen oder mehrere Abzweigkanäle erfolgen. Die Ringkammer wird nun dadurch gebildet, daß der Dorn in einen hohlzylindrischen Körper eingesetzt wird, dessen Innenwand m einem Abstand von der Außenwand des Dornes liegt. Der Abstand wird zum Teil ausgefüllt, indem der Dorn verstärkt ist, und zum Teil, indem ein Ring in diese Kammer eingesetzt wird.
  • Die Zeichnung stellt ein Ausführungsbeispiel eines Räumers dar, welcher mit der Spüleinrichtung der Erfindung versehen ist.
  • Abb: r ist eine Seitenansicht des Räumers teilweise im Schnitt, wobei sich die Schneidwerkzeuge in Arbeitsstellung befinden, und Abb. z ist ein Querschnitt durch den Räumer und ein Bohrrohr -, .in welches der Räumer eingeführt ist, wobei sich die Schneidwerkzeuge in zurückgezogener oder Außerarbeitsstellung befinden.
  • Der Räumer verfügt über einen langgestreckten, hohlzylindrischen Körperteil A, in dessen Innern ein DornB fest angeordnet ist. Der Dorn B stellt die untere Verlängerung eines Verbindungsstückes C dar, welches an seinem oberen Ende mit dem üblichen konischen Gewindezapfen 6 versehen ist, um das Werkzeug mit einem rotierenden Gehäuse oder mit irgendeinem anderen Bohrwerk verbinden zu können. Der obere Teil 7 des Dornes B besteht mit dem Verbindungsstück C aus einem Stück. Der untere Tei18 des Dornes ist jedoch abnehmbar und wird mit dem oberen Teil. 7 bei 9 verschraubt. Der obere Teil 7 des Dornes B und das Verbindungsstück C sind init einer axialen Bohrung 1o versehen, welche mit dem Hohlraum in dem unteren Teil 8 des Dornes in Eindeckung liegt, so daß .ein durch den ganzen Dorn hindurchragender Spülkanal entsteht. Das untere Ende des hohlzylindrischen Körpers A ist mit einem konischen Innengewinde i i versehen, in welches ein Bohrkopf o. dgl. hineingeschraubt werden kann, so daß das Werkzeug gleichzeitig zum Räumen und Bohren benutzt werden kann. Die Schneidwerkzeuge D, welche in Längsschlitze 21 des hohlzylindrischen Körpers A verschiebbar .angeordnet sind, stützen sich an dem Dorn B ab und werden, wenn sie sich entlang dem Dorn nach aufwärts verschieben, radial nach auswärts. bewegt, um auf der Wandung des Bohrloches einzugreifen.
  • Der untere Teil 8 des Dornes B ist von einer Schraubenfeder 12 umgeben. Diese Schraubenfeder 12 stützt ,sich mit ihrem unteren Ende gegen eine im Innern des hohlzylindrischen Körpers A vorgesehene Schulter 13 ab und drückt mit ihrem oberen Ende gegen einen Ring 16, der verschiebbar auf dem Dorntei18 sitzt. Dieser Ring 16 ist mit so vielen radialen Armen 16a versehen, als Schneidwerkzeuge D vorhanden sind. Jeder Arm 16a ragt in den unteren. Teil des Schlitzes 21 hinein, in welchem die SchneidwerkzeugeD gleitbar angeordnet sind, und steht mit dem unteren Teil des in diesem Schlitz befindlichen Schneidwerkzeuges D in Eingriff. Durch die Schraubenfeder 12 wird stets :ein nachgiebiger Druck unter Vermittlung des Ringes 16 und seiner Arme i 6a auf die Schneidwerkzeuge D ausgeübt, welcher versucht, dieselben nach oben und damit radial nach auswärts in die Arbeitsstellung zu drücken. Die Schneidwerkzeuge D bestehen j e aus .einem länglichen, plattenartigen Körper, der an deroberen , äußeren Ecke abgerundet ist. Das untere Ende der Schneidwerkzeuge ist als Schneide ausgebildet, und an der unteren, inneren Ecke befindet sich eine nach unten gerichtete Nase, die auf dem radialen Arm 16a des Ringes 16 aufruht. Die innere Längskante eines jeden Schneidwerkzeuges D ist ferner mit einer Aussparung versehen, so daß zwei hervorstehende Ansätze entstehen, die, wie aus Abb. 2 hervorgeht, an jeder Seite mit Verstärkungen 17t versehen sind. Der obere Teil? des Dornes,B ist an zwei Stellen bei 7a und 7L im Durchmesser reduziert. Oberhalb der Einschnürtmg 7a befindet sich der mit 7c bezeichnete Teil des Dornes, welcher an dieser Stelle seinen größten Durchmesser hat. Der Übergang von 7a nach 7c bildet eine kegelförmige Fläche. Die mit 7a und 7b bezeichneten Einschnürungen des Dornes B dienen zur Aufnahme der mit den Verstärkungen 17f versehenen, nach innen ragenden Ansätzen der Schneidwerkzeuge D" wenn dieselben sich in ihrer nach einwärts gezogenen Stellung, d. h. in Außerarbeitsstellung befinden. Die mit dem Dorn in Eingriff liegenden Flächen der Ansätze der Verstärkungen 17f sind vorzugsweise, wie bei 179 gezeigt ist, konkav ausgeführt.
  • Das Verbindungsstück C ist an seinem unteren Ende, dort wo es in den DornB übergeht, mit einem Gewindeansatz 18 versehen, welcher in das obere Ende des hohlzvlindrischen Körpers A eingeschraubt wird. Unmittelbar unter dem Gewindeansatz 18 ist der Dorn mit einem oder mehreren mit dem Spülkanal io in Verbindung stehenden Abzweigkanälen i g versehen, welche in eine Ringkammer 19a münden, die zwischen dem Dorn B und der Innenwandung des hohlzylindrischen Körpers A, gebildet wird. In dem Hohlkörper A sind schräg nach unten führende Kanäle 2o angeordnet, welche von der Ringkammer 19a nach auswärts. führen, so daß ein Teil der Spülflüssigkeit von dem Spülkanal i o über die Abzweigkanäle i g in die Ringkammer iga und von hier aus durch die Kanäle 2o nach außen strömt und den Schneidwerkzeugen zugeführt wird, wobei gleichzeitig der andere Teil der Spülflüssigkeit durch den Kanal i o nach abwärts zum unteren Ende des Werkzeuges strömt, um hier dem etwa angeschraubten Bohrwerkzeug zugeführt zu werden.
  • Die Verstärkungen 17! der Schneidwerkzeuge D liegen in dem ringförmigen Hohlraum, weicher zwischen dem Dorn B und dem hohlzylindri,chen Körper A gebildet wird, und da die Verstärkungen 17f größer sind, als die Schlitze 21 breit sind, so können die Schneidwerkzeuge D nicht aus dem KörperA herausfallen. Um zu verhüten, daß ein Teil der Spülflüssigkeit in der Ringkammer iga in diesen Hohlraum eintritt, wird an dem oberen Ende des Teiles 7_ des Dornes B ein Ring 22 aufgeschraubt, welcher den Abstand zwischen dem Dorn und der Innenwand des hohlzylindrischen KörpersA, vollkommen ausfüllt. Dieser Ring 22 bildet gewissermaßen den Boden der Ringkammer iga und gewährleistet so, daß die gesamte in die Ringkammer iga einströmende Spülflüssigkeit aus den Kanälen 2o herausfließt. Dieser Ring 22 dient ferner dazu, die Aufwärtsbewegung ; der Schneidwerkzeuge D zu begrenzen. Werden die Schneidwerkzeuge D radial nach einwärts geführt, um in ein Bohrloch eingeführt zu werden, so schwingen sie zuerst mit ihrem unteren Teil radial nach einwärts, so daß die -Nasen an dem unteren, inneren Ende der SchneidwerkzeugeD über eine nach abwärts und einwärts geneigte Schulter 15 im Innern des hohlzylindrischen Körpers A hinweggleiten. Beim Herausziehen des Werkzeuges aus einem Bohrloch geraten die abgerundeten oberen und äußeren Ecken der Schneidwerkzeuge D mit dem Schuh am unteren Ende des Bohrrohres in Berührung, so daß die SchneidwerkzeugeD während des Hochziehens des Werkzeuges festgehalten werden. Die Folge ist, daß die Schneidwerkzeuge in den hohlzylindrischen KörperA hineingedrückt werden, sobald die Verstärkungen 171 in die Einschnürungen 7` und 71, des Dornes B eintreten können.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Spüleinrichtung für einen Räumer, dessen Schneidwerkzeuge in Längsschlitzen eines hohlzylindrischen Körpers verschiebbar angeordnet sind und durch einen im Innern des hohlzylindrischen Körpers ortsfest angebrachten Dorn so gesteuert werden, daß sie sich bei der axialen Verschiebung auch in radialer Richtung bewegen können, dadurch gekennzeichnet, daß der in bekannter Weise in Längsrichtung durch den Dorn (B) hindurchgehende Spülkanal (io) oberhalb der Schneidwerkzeuge (D) mit einer Ringkammer (iga) verbunden ist, von welcher aus mehrere Kanäle (2o) zu der Außenseite des hohlzylindrischen Körpers (A) führen, um die Spülflüssigkeit den Schneidwerkzeugen (D) zuzuführen. a. Spüleinrichtung nach Anspruch. i, dadurch gekennzeichnet, daß der Spülkanal (io) im Innern des Dornes (B) durch mehrere Abzweigkanäle (i 9) mit der Ringkammer (iga) verbunden ist. 3. Spüleinrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Ringkammer (iga) durch Einsetzung des Dornes (B) in den hohlzylindrischen Körper (A) entsteht, indem der Dorn (B) in einem Abstand von der Innenwandung des hohlzylindrischen Körpers (A) liegt, welcher Abstand an einer Stelle durch eine Verstärkung (18) des -Dornes (B) und an anderer Stelle durch Einfügung eines Ringes (22) ausgefüllt wird.
DEG72545D 1925-10-10 1926-10-10 Spueleinrichtung fuer einen Raeumer, dessen Schneidwerkzeuge in Laengsschlitzen eines hohlzylindrischen Koerpers verschiebbar angeordnet sind Expired DE495706C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US495706XA 1925-10-10 1925-10-10

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE495706C true DE495706C (de) 1930-04-14

Family

ID=21960536

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEG72545D Expired DE495706C (de) 1925-10-10 1926-10-10 Spueleinrichtung fuer einen Raeumer, dessen Schneidwerkzeuge in Laengsschlitzen eines hohlzylindrischen Koerpers verschiebbar angeordnet sind

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE495706C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE945321C (de) Hydraulisches Verankerungs- und Haltewerkzeug, insbesondere zur Verwendung in OElbohrungen
DE69721531T2 (de) Schneidewerkzeug zur benutzung im bohrloch
DE60308291T2 (de) Tiefbohrwerkzeug
DE2213535A1 (de) Bohrwerkzeug
DE3039633A1 (de) Drehbohrmeissel, insbesondere fuer tiefbohrungen
DE1022173B (de) Auswechselbare Duese fuer Drehbohrmeissel
DE2346729B2 (de) Kombiniertes Schäl- und Glattwalzwerkzeug
DE1232533B (de) Rollen-Bohrmeissel
DE2015270A1 (de) Mei&elvorrichtung für ein Schlagbohrwerkzeug zur Herstellung eines Grundloches
DE495706C (de) Spueleinrichtung fuer einen Raeumer, dessen Schneidwerkzeuge in Laengsschlitzen eines hohlzylindrischen Koerpers verschiebbar angeordnet sind
DE2837038A1 (de) Bohrkopf fuer einen erweiterungsbohrer zum aufwaertsbohren
DE578460C (de) Drehvollbohrer mit gegeneinander abgesetzten Bohrzaehnen
DE2316762A1 (de) Bohrwerkzeug mit innerem abfuehrkanal
DE2845123A1 (de) Gesteinsbohrer fuer drehschlagendes bohren mit einem hartmetallbohrkopf
DE615345C (de) Bohrkopf
DE3024102A1 (de) Exzenter-bohrvorrichtung
DE446198C (de) Zylindrisches Bohrwerkzeug
DE3337931C1 (de) Werkzeugkoerper fuer ein drehbares Bohrwerkzeug
DE710794C (de) Hohlbohrer fuer Metall
DE671660C (de) Rohrschneider zum Abschneiden von in Tiefbohrloechern eingelassenen Rohren
DE2164068C2 (de) Schlauchwinde
CH665877A5 (de) Bohrvorrichtung zur herstellung von bohrungen in gestein.
DE1477863A1 (de) Bohrkopf fuer Tieflochbohrwerkzeuge
CH123553A (de) Zylindrisches Bohrwerkzeug.
DE1187566B (de) Bohrwerkzeug fuer das Schlagbohren mit einem sich drehenden Bohrer