DE67119C - Anstellwerk für Luftdruckbremsen - Google Patents
Anstellwerk für LuftdruckbremsenInfo
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- DE67119C DE67119C DENDAT67119D DE67119DA DE67119C DE 67119 C DE67119 C DE 67119C DE NDAT67119 D DENDAT67119 D DE NDAT67119D DE 67119D A DE67119D A DE 67119DA DE 67119 C DE67119 C DE 67119C
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- DE
- Germany
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- train
- stop
- adjustment mechanism
- air brakes
- brake
- Prior art date
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- Expired - Lifetime
Links
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 description 1
- 230000000284 resting effect Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60T—VEHICLE BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF; BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF, IN GENERAL; ARRANGEMENT OF BRAKING ELEMENTS ON VEHICLES IN GENERAL; PORTABLE DEVICES FOR PREVENTING UNWANTED MOVEMENT OF VEHICLES; VEHICLE MODIFICATIONS TO FACILITATE COOLING OF BRAKES
- B60T7/00—Brake-action initiating means
- B60T7/12—Brake-action initiating means for automatic initiation; for initiation not subject to will of driver or passenger
- B60T7/16—Brake-action initiating means for automatic initiation; for initiation not subject to will of driver or passenger operated by remote control, i.e. initiating means not mounted on vehicle
- B60T7/18—Brake-action initiating means for automatic initiation; for initiation not subject to will of driver or passenger operated by remote control, i.e. initiating means not mounted on vehicle operated by wayside apparatus
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Transportation (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Braking Arrangements (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 20: Eisenbahnbetrieb.
Das Anstellwerk ermöglicht, ohne Einschreiten des Lokomotivführers jeden Zug oder jede Maschine
anzuhalten, welche ein Zugdeckungshaltesignal oder ein sonst gebräuchliches Haltesignal
überschreitet oder etwa im Begriff ist, zu entgleisen.
Die Vorrichtung besteht im wesentlichen aus den folgenden zwei Theilen:
ι. einem Anschlag A, der sich zwischen oder
an den Schienen befindet und so in Bezug auf die Maschine (bezw. Wagen) angeordnet ist,
dafs er einen von den letzteren herabhängenden Oeffnungshebel der Luftbremse zu bethätigen
vermag, und
2. einem vom Zug getragenen Oeffnungsmechanismus C, der so mit der Bremseinrichtung
des Zuges oder der Maschine verbunden ist, dafs derselbe beim Anstofs des Oeffnungshebels
an obengenannten Anschlag die Zugbremse in Thätigkeit setzt.
Die Anschläge A lagern mit den Schildzapfen c drehbar in Lagerstücken d; die letzteren
sind auf den Querschwellen befestigt. An der Unterseite der Anschlagplatte A ist eine
Kurbel oder ein Gelenkstück f angebracht, an welches eine Zugstange e angreift. Diese steht
mit dem Uebertragungsmechanismus in Verbindung, welcher zum gleichzeitigen Bethätigen
des Anschlages A und des Zugdeckungssignals dient.
Der Oeffnungsmechanismus C besteht aus einem kleinen Cylinder j, in welchem sich ein
dampfdichter Kolben k bewegt, dessen Stange /, Fig. 2, auf der Nase m des um 0 drehbaren
Oeffnungshebels η ruht. Der obere Theil des
Cylinders j steht durch ein Rohr q mit der Hauptleitung der Luftdruckbremse in Verbindung.
Die Oeffnung r des Cylinders j dient zum Auslassen der Luft der Hauptleitung in
die freie Luft.
Die Anschläge müssen natürlich so weit von dem zu schützenden Punkt abstehen, dafs ein
Anhalten oder Bremsen des Zuges auch noch möglich ist. Die Verbindung der Anschläge
mit den Zugdeckungssignalen ist eine solche, dafs die Anschläge A aufrecht stehen und ein Hindernifs
für den Oeffnungshebel η bilden, wenn das Signal das Geleise schliefst, und dafs sie sich
niederlegen, sobald durch das Signal freie Fahrt für den Zug angezeigt wird. Auch können die
Anschläge A ganz unabhängig von. den zugehörigen Zugdeckungssignalen angeordnet sein,
in welchem Falle zu ihrer Bethätigung irgend welche passende und zweckentsprechende Einrichtungen
vorgesehen sein müssen. Die Anschläge lassen sich für fest oder auch nur vorübergehend
an den Schienen anbringen und sind auch schliefslich durch jeden Gegenstand
zu ersetzen, der dem Oeffnungshebel der Lüftbremse einen genügenden Widerstand entgegenzusetzen
vermag.
Der Oeffnungshebel n, welcher durch den Anstofs gegen den Anschlag A einen Ausschlag
erhält, ist ein einfacher Hahnhebel oder besser noch ein Hebel, wie in der Zeichnung (Fig. 2)
dargestellt, der durch seine Bewegung eine
zweckentsprechende Zugbremse in Thätigkeit setzt.
/" Im Falle einer Entgleisung stöfst der Oeffnungshebel
gegen den Erdboden und setzt dann sofort (genau so wie beim Anstofs gegen einen Anschlag A) die Zugbremse in Wirkung,
ohne weiteres Einschreiten des Lokomotivführers , so dafs der Zug selbstthätig gebremst
wird.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Ein Anstellwerk für Luftdruckbremsen, bei welchem der mit dem Signal verbundene bewegliche Anschlag A von dem Hebel η getroffen werden kann, welcher mittels seiner Nase m den Kolben k in seiner höchsten Stellung zeitweilig festhält und dadurch die Luftausströmung q r verschliefst.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE67119C true DE67119C (de) |
Family
ID=340777
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT67119D Expired - Lifetime DE67119C (de) | Anstellwerk für Luftdruckbremsen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE67119C (de) |
-
0
- DE DENDAT67119D patent/DE67119C/de not_active Expired - Lifetime
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