DE67048C - Formkasten zum Einformen der Radspeichen in die Radnabenform - Google Patents

Formkasten zum Einformen der Radspeichen in die Radnabenform

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DE67048C
DE67048C DENDAT67048D DE67048DC DE67048C DE 67048 C DE67048 C DE 67048C DE NDAT67048 D DENDAT67048 D DE NDAT67048D DE 67048D C DE67048D C DE 67048DC DE 67048 C DE67048 C DE 67048C
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DE
Germany
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wheel
spokes
molding
hub
box
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT67048D
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English (en)
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W. janson in Zeitz, Naumburgerstr. Nr. 1
Publication of DE67048C publication Critical patent/DE67048C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22DCASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
    • B22D19/00Casting in, on, or around objects which form part of the product

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Molds, Cores, And Manufacturing Methods Thereof (AREA)
  • Moulds For Moulding Plastics Or The Like (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAM
Die nachstehend beschriebene Erfindung, welche durch Zeichnung Fig. 1 bis 9 näher erläutert ist, betrifft ein. Verfahren, Radspeichen, deren Anzahl eine beliebig grofse sein kann, genau und fest in die Radnabe eingiefsen zu können.
Die Merkmale des "Verfahrens bestehen darin, dafs mittelst besonderer Vorrichtungen dem Nabenkern eine genaue, sichere Lage und den einzugleisenden, bereits mit Felgen und Reifen verbundenen Speichen eine bestimmte, unverrückbare Lage gegeben wird, und ferner die zum Giefsen verwendeten Vorrichtungen derartig eingerichtet sind, dafs sie nach stattgefundenem Gufs leicht von dem Rad getrennt werden können. Die hierzu erforderlichen Einrichtungen haben folgende Beschaffenheit.
In der Zeichnung bedeutet:
Fig. ι Schnittansichten des dreitheiligen Formkastens,.
Fig. 2 eine . Schnittansicht des Unterkastens bezw. den Vorgang des Herausdrehens der unteren Modellhälfte nach dem Einformen,
Fig. 3 eine Seitenansicht des Unterkastens,
Fig. 4 eine Oberansicht des Unterkastens,
Fig. 5 den Mittelkasten in Oberansicht und Schnitt nach Linie x-x,
Fig. 6 eine Schnittansicht des Unterkastens mit eingesetztem Kern und eingelegten Unterspeichen,
Fig. 7 eine Schnittansicht durch den zusammengesetzten dreitheiligen Formkasten nach Gufs der Nabe,
Fig. 8 eine Ansicht des Rades bezw. die Herausnahme der Mittelkastenkammern nach abgehobenem Oberkasten,
Fig. 9 die Herausnahme der Mittelkastenringe.
Auf einem Untertheil A, welcher mit den Tragarmen α für den Reifenhalter B versehen ist, wird in "eine Büchse b der mit Gewindezapfen c versehene Theil d vom Nabenmodell eingebracht und die Form eingestampft. Nachdem dies geschehen, wird der zweitheilige Mittelkasten aufgesetzt, welcher aus den beiden mit Ausschnitten e versehenen Ringen D D1 und der zweitheiligen Schelle f gebildet ist (s. Fig. i, 5 und 7). Es wird der obere Modelltheil g aufgesetzt und dann der Oberkasten E auf den Mittelkasten gebracht und die Form völlig eingestampft.
Nachdem, dieser Vorgang beendet, wird das Modell aus der Form entfernt. Hierbei dreht sich mit Hülfe des gleichgängigen Gewindes c beim Herausdrehen des unteren Modelltheiles d das eigentliche Büchsengewinde h der Nabe aus der Form heraus, und nachdem der Kern der Nabe i eingebracht ist, findet nunmehr das Einsetzen der Speichen mit dem Reifen statt.
Hierzu wird in der Hauptsache der Untertheil A verwendet, welcher dazu dient, mittelst des Ringes B den Reifen mit Felgenkranz zu tragen. Die Speichen werden in die Ausschnitte k des Formkastenkranzes / eingelegt und zur Sicherung ihrer Lage mittelst der Haken m festgehalten. Es findet nunmehr das Einsetzen des Mittelkastens statt, was ohne Schwierigkeiten zwischen den oberen, noch freien Speichenenden hindurch bewirkt werden kann, und schliefslich wird die Form zum Gufs fertig geschlossen. Nach vollendetem

Claims (1)

  1. Gufs findet nach Abheben des Oberkastens E die Zertheilung des Mittelkastens D D1 und das Herausnehmen der Mittelkastenringe statt (s. Fig. 8 und 9), so dafs schliefslich das fertig gegossene, mit Reifen und Felgen verbundene Rad richtig gestaltet und mit sauberem Kapselgewinde versehen aus der Form hervorgeht. Das vorbeschriebene Formverfahren sichert die Herstellung gleichmäfsig gestalteter Räder, deren Speichen und Nabe keinerlei falsche und schädliche Spannung aufweisen und deren Reifen- und Felgenkranz, genau gleichmäfsig zur Mitte der Nabe liegend, mit letzterer fest und sicher verbunden ist und die keiner weiteren Bearbeitung bedarf,
    Patenτ-Anspruch:
    Formkasten zum Einformen der Radspeichen in die Radnabenform, dadurch gekennzeichnet, dafs die Na'be, unter Verwendung eines zweitheiligen Modelles stehend, in eine Form eingeformt wird, deren Mittelkasten aus den beiden mit Ausschnitten e versehenen Ringen D D1 und der zweitheiligen Schelle / besteht, wohingegen der Unterkasten mit Gewindebüchse b, sowie dem Reifentragkranz B versehen ist, durch welche Theile es möglich wird, die Speichen in sicherer Lage zu halten und die Formtheile nach dem Gufs aus dem fertigen Rad entfernen zu können.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT67048D Formkasten zum Einformen der Radspeichen in die Radnabenform Expired - Lifetime DE67048C (de)

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