DE669798C - Vorrichtung, um fluessige Schlacken und Schmelzen hochporoes erstarren zu lassen - Google Patents

Vorrichtung, um fluessige Schlacken und Schmelzen hochporoes erstarren zu lassen

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DE669798C
DE669798C DESCH109612D DESC109612D DE669798C DE 669798 C DE669798 C DE 669798C DE SCH109612 D DESCH109612 D DE SCH109612D DE SC109612 D DESC109612 D DE SC109612D DE 669798 C DE669798 C DE 669798C
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Description

  • Vorrichtung, um flüssige Schlacken und Schmelzen hochporös erstarren zu lassen Zusatz zum Patent 604 oII Der Erfindungsgedanke des Hauptpatents 604 011 besteht in der Hauptsache dann, um Schlacke mit Hilfe von Wasser zum schaumigen Erstarren zu bringen, das Wasser und die Schmelze auf eine Unterlage zu leiten, die ein ungehindertes seitliches Ausbreiten beider Stoffe ermöglicht, so daß die Schlacke auf einer möglichst dünnen Wasserschicht aufruht, die sich schnell in Dampf verwandelt und die Schlacke schaumig aufbläht. Hierbei erschwert der Umstand, daß die Schlacke stets nur in einem geschlossenen, mehr oder weniger starken Strahl zugeführt werden kann, die schnelle und gleichmäßige Ausbreitung der Schlacke.
  • Die Erfindung betrifft nun eine weitere Ausbildung der Vorrichtung nach dem Hauptpatent, die diesen Mangel überwindet. Dieser Erfolg wird dadurch erreicht, daß in der Aufblährutsche oder Rinne an der Stelle, wo der Schlackenstrahl auftrifft, eine über die ganze Breite der Rutsche laufende kleine Vertiefung oder Mulde angeordnet wird, der das Wasser zugeführt wird, so daß diese Mulde stets einen gewissen, nicht zu großen Wasserinhalt aufweist. Die Erfahrung hat gezeigt, daß- -sich die in einem geschlossenen Strahl zugeführte, noch ziemlich dünnflüssige Schlacke sofort auf dem Wasser dieser kleinen Mulde nach den Seiten ausbreitet und dann mit dem Wasser den niedrigen Rand dieser Mulde in größerer Breitenausdehnung übersteigt. So wird auf diesem einfachen Wege gemäß der Erfindung erreicht, daß die Schlacke und das Wasser die eigentliche Aufblährutsche bereits in möglichster Verbreiterung und dünnen Schichten erreichen.
  • Da nun das Material der Aufblährutsche auch bei Anordnung dieser waagerecht durchlaufenden Mulde unter der nie völlig zu vermeidenden-Berührung mit der feuerflüssigen Schlacke leidet, so wird gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung diese quer verlaufende Mulde in einem auswechselbaren, aus Metall oder feuerbeständigem keramischem Material bestehenden Einsatzstück angeordnet, das am Anfang der Aufblährutsche in beliebiger Weise leicht abnehmbar angebracht werden kann. Die Rutsche selbst wird dadurch geschont; das Einsatzstück kann nach seiner Abnutzung leicht ausgewechselt und ersetzt werden.
  • Um auch bei der als langsam umlaufende Walze oder Zylinder ausgebildeten Vorrichtung nach Anspruch 3 des Hauptpatents in gleicher Weise die Ausbreitung der Schlacke zu fördern, gelangt erfindungsgemäß die Schlacke und das Wasser zuerst auf eine Rinne oder Rutsche der eben beschriebenen Art von der dann die ausgebreitete Schlacke mit dem Wasser auf die langsam umlaufende Walze übergeleitet wird. Diese Überleitung erfolgt etwas vor dem Scheitel der Walze, in der Drehrichtung gesehen; die Rinne oder Rutsche darf die Walze nicht berühren, um die Abnutzung der Rinne durch dauernde Reibung zu verhüten. Dadurch wird gleichzeitig ein doppelter wertvoller Vorteil erreicht. Einmal fließt bei langsam umlaufender Walze das der Rinne zugeführte Aufblähwasser zum größten Teil an der Walze entgegen ihrer Drehbewegung ab. Die Walze nimmt nur einen dünnen Wasserflim mit, der verdampft und dabei die schon auf der Rinne teilweise aufgeblähte Schlacke weiter aufbläht, die dann in vollkommen trockener Form gewonnen wird. Andererseits verweilt die Schlacke länger auf der Walze, bis sie zur Abwurfstelle getragen wird; infolgedessen gewinnt die aufgeblähte Schlacke Zeit zum Erstarren, so daß die schaumige Masse nach erfolgtem Abwurf nicht mehr zusammenbacken kann.
  • Bei diesem Zusammenarbeiten einer kurzen Rutsche oder Rinne mit der Walze nach dem Hauptpatent kann die quer zur Rutsche verlaufende Verteiltmgsmulde gegebenenfalls auch fortgelassen werden.
  • Fig. I zeigt die Aufblährutsche oder Rinne nach dem Hauptpatent im Schnitt in der neuen Ausgestaltung. Die Rutsche oder Rinne, die zweckmäßig aus besonders hitzebeständigem Eisen oder Stahl besteht, ist hier doppelwandig dargestellt, was an sich bekannt ist, so daß ihr Hohlraum z. B. durch das Rohr b mit Kühlwasser gespeist werden kann, das in beliebiger Weise wieder abgeführt wird. Erfindungsgemäß ist an der Stelle, wo der aus der Schlacklenrinne c kommende Schlackcnstrahl die Aufblährutsche a trifft, eine kleine Mulde d vorgesehen, die sich quer über die Breite der Rutschen erstreckt. Diese Mulde d wird durch ein oder mehrere Rohre e mit Wasser gefüllt, wobei der Wasserzulauf durch irgendwelche bekannte, hier nicht dargestellte I-Iilfsmittel so geregelt wird, daß stets genügend Wasser in der Mulde, aber nicht im Ueberschuß vorhanden ist. Die noch ziemlich dünnflüssige Schlacke oder Schmelze breitet sich in der Mulde d schnell nach beiden Seiten aus und gelangt dann in der gewünschten Breitenausdehnung als dünne S cliicht mit dem Aufblähwasser auf die Aufblährutsche, wo sie dann in bekannter Weise endgültig aufgebläht wird.
  • Bei der Ausführungsform nach der Fig. 2 ist die Mulde d aus der Rutsche a in ein auf dieser anzubringendes Aufsatzstück f verlegt, das der Breite der Rutsche a -entspricht und bitte der Mulde d mit einem sich verjüngenden Teil /1 zu der Rutsche 7 übergeht.
  • Das Aufsatzstück/, welches vollwandig oder als Hohlkörper mit innerer Wasserkühlung ausgebildet sein kann, entspricht in seiner Länge und Breite den jeweiligen Größenverhältnissen der Schäumrutsche oder Schäumrinne und kann zum leichten Auswechseln lose aufgelegt oder beliebig befestigt werden.
  • Durch keilförmige Zwischenlagen 0. dgl. zwischen dem Aufsatzstück und der Rutsche kann die Neigung und damit auch der Wasserinhalt der muldenförmigen oder wannenförmigen Vertiefung d leicht so eingestellt werden, wie es für die gewünschte Schäumwirkung und die örtlichen Verhältnisse erforderlich ist.
  • Die Mulde d, deren nach dem Rutschenteil zu gelegener Überlaufrand niedriger ist als die gegenüberliegende Seite, wird durch am oberen Rande angebrachte Längsschlitze o. dgl., die gegen äußere Verstopfung durch eine vorspringende Kante überdeckt und geschützt sind, mit Wasser berieselt.
  • Das auswechselbare Aufsatzstück 1 schützt die Rutschen vor Abnutzung; im übrigen ist die Wirkung die gleiche wie bei der Ausführungsform nach Fig. I.
  • Die Fig. 3 zeigt, wie der Erfindungsgedanke in Verbindung mit der sich langsam drehenden Walze g nach dem Hauptpatent ausgenutzt werden kann. Hier ist dieser Walze eine kurze, schräg liegende Rutschelt vorgeschaltet, die dem obersten geradlinigen Teil der Rutsche a der Fig. 2 entspricht und auch das Aufsatzstück / mit seiner Mulde d trägt.
  • Die aus der Schlackenrinne c kommende Schlacke verteilt sich in der Mulde d nach beiden Seiten und gelangt über den niedrigen Rand der Mulde zusammen mit Wasser in größerer Breitenausdehnung auf die Rutsche 1£, deren unteres Ende etwas vor dem Scheitel der Walze, in der Drehrichtung gesehen, liegt, aber die Walze nicht berührt. Infolgedessen kann bei dem Übergang von der Rutsche auf die Walze g das Wasser zum größten Teil entgegengesetzt zu der Drehrichtung der langsam laufenden Walze abfließen, und es bleibt auf der Walze nur ein dünner Wasserfilm, der genügt, um die Aufblähung der Schlacke zu vollenden, dabei aber völlig verbraucht wird, so daß. die Schaumschlacke in vollkommen trockener Form gewonnen wird.
  • Bei dieser Anordnung der Rutsche zu der Walze g wird der Weg der Schaumschlacke verlängert, so daß die schaumige Schlacke genügend Zeit gewinnt, um so weit zu erstarren, daß die abgeworfene Schaumschlacke nicht wieder zusammenbacken kann.
  • Wenn die Ausbreitung der Schlacke auf der Walze g durch die kurze Rutsche / vorbereitet wird, kann man auch gegebenenfalls eine gerade schräg liegende Rutsche nach Fig. 4 verwenden, ohne das Aufsatzstück oder die quer liegende Mulde d zu benutzen. Das der Rutsche durch das Rohr k zugeführte Kühlwasser dient dann auch zum Aufblähen der Schlacke, indem es durch einen am oberen Ende der Rutsche i vorgesehenen Schlitz l auf die Rutsche geleitet wird. Zwecks besserer und schnellerer Abkühlung kann auch der walzenförmige Radkranz von innen bzw. von unten herauf in bekannter Weise mit Wasser gekühlt werden.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE : I. Vorrichtung, um flüssige Schlacken und Schmelzen hochporös erstarren zu lassen, nach Patent 6040in, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufblährutsche oder Rinne (a) an der Stelle, wo der flüssige Schlackenstrahl auftrifft, eine sich quer über die Breite der Rutsche (a) erstrekkende Mulde (d) aufweist, die in regelbarer Weise mit Wasser gespeist wird, so daß sich die flüssige Schlacke in der Mulde nach beiden Seiten ausbreitet und in größerer Breitenausdehnung mit Wasser aus der Mulde (d) auf die Aufblährutsche gelangt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zur seitlichen Ausbreitung der Schlacke dienende Mulde (d) in einem auf der Aufblährutsuhe auswechselbar angebrachten Aufsatzstück (f) angeordnet ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die verkürzte Aufblährutsche (11) die auf ihr ausgebreitete Schlacke und Wasser einer sich langsam drehenden Walze (g) nach Anspruch 3 des Hauptpatents etwas vor dem Scheitel der Walze, in der Drehrichtung gesehen, zuführt, ohne mit der Walze in Berührung zu treten.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die verkürzte Aufblährutsche (i) an der Oberseite eben verläuft.
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