DE669403C - Mastdarmspiegel - Google Patents

Mastdarmspiegel

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DE669403C
DE669403C DEST52058D DEST052058D DE669403C DE 669403 C DE669403 C DE 669403C DE ST52058 D DEST52058 D DE ST52058D DE ST052058 D DEST052058 D DE ST052058D DE 669403 C DE669403 C DE 669403C
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DEST52058D
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WILHELM STERNBERG DR
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61BDIAGNOSIS; SURGERY; IDENTIFICATION
    • A61B1/00Instruments for performing medical examinations of the interior of cavities or tubes of the body by visual or photographical inspection, e.g. endoscopes; Illuminating arrangements therefor
    • A61B1/31Instruments for performing medical examinations of the interior of cavities or tubes of the body by visual or photographical inspection, e.g. endoscopes; Illuminating arrangements therefor for the rectum, e.g. proctoscopes, sigmoidoscopes, colonoscopes

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  • Molecular Biology (AREA)
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  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • External Artificial Organs (AREA)

Description

  • Mastdarmspiegel Die Erfindung bezieht sich auf einen Mastdarmspiegel, der aus einem oben offenen Rinnenabschnitt mit in Wandrichtung oder abwärts aus ihr ausgezogener, gerundeter Spitze besteht. Solche bekannten Geräte haben den Nachteil, daß .sie wegen des bogigen hberlaufens des Rinnenabschnittes in den Handgriff nur unter ziemlich gr oßern Kraftaufwand eingeführt bzw. in der Beobachtungsstellung gehalten werden können. Sie weisen außerdem .einen verhältnismäßig flachen Querschnitt ,auf, so daß Darmfalten, ohne weiteres in die Blickrichtung einfallen können. Deshalb kann man Spiegel dieser Art auch nicht ohne Hilfsgeräte verwenden, die aber dann ihrerseits das unmittelbare Blickfeld verkleinern und außerdem die Handhabung des Gerätes noch erschweren.
  • Diesen Mängeln in erster Linie hilft die Erfindung ab. Sie besteht darin, d.aß bei dem obengena,nn.ten Mastdarmspiegel der Rinnenabschnitt bei gegebenenfalls bis auf seine aus,gezogcn:e Spitze geradlinig oder im leichten Schwunge konkav nach unten durchgedrückt verlaufender Sohle eine im ganzen keilförmige, am hinteren Ende hochwandig und parallel zur Sohle auslaufende Seitenansicht zeigt. Ein solcher Spiegel hat den wesentlichen Vorzug, daß er ohne Hilfsmittel und Kraftaufwand in der Beobachtungsstellung verbleibt und somit unter Ausschluß der Schmerzbelästigung selbsthaltend wirkt, daß er gleichzeitig das Blickfeld von den regelmäßig vordrängenden Darmfalten frei hält, was der Erweiterung des Blickfeldes gleichkommt, und daß er endlich infolge der Keilform unter Beibehaltung der erwähnten Vorteile überraschend tief, nämlich bis in das Sigma, eingeführt werden kann. Im letzteren Falle dürfte der leicht konkaven Schwingung der Rinne gegenüber der .geradlinig-en Ausführung der Vorzug zu .geben sein.
  • Das hintere, in der Seitenansicht parallel zur Sohle auslaufende Ende der Rinne kann nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung rohrartig geschlossen sein, weil @es in der Hauptsache nur zur Verdrängung von Falten oder des Muskels dient und ein solcher kurzer Rohrabschnitt den Blickwinkel .an sich nicht wesentlich, jedenfalls aber nicht in einem für die Darmuntersuchung beachtlichen Umfange einzuschränken vermag. An einem Ende rohrartig geschlossene Mastdarmspiegel sind an sich bekannt. Über dieses eine gemeinschaftliche Merkmal hinaus zeigen sie aber ,eine Ausbildung, die sich grundlegend von jener Gruppe von Spiegel unterscheidet, auf denen die Erfindung aufbaut. Da sie im übrigen im ganzen rohrartige Gestalt aufweisen, arbeiten auch sie mit einem verhältnismäßig beengten Blickfeld, ganz abgesehen von den Schwierigkeiten, die sie der Einführung bieten.
  • Zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung zeigt die Zeichnung.
  • Abb. i stellt einen über seine ganze Länge nach oben hin offenen Spiegel s dar, dessen Spitze 6 lang ausgezogen ist und gerundet ausläuft. Sie weist im langsamen Schwung aus der Rinnensohle abwärts, während sonst die Rinnensohle leicht konkav nach unten durchgebogen ist. Die Riniienseiten laufen dann von der Spitze aus keilförmig an, bis ihre Kanten am anderen. Ende in einer der Sohle parallelen Richtung liegen, wobei die Rinne, in diesem Abschnitt möglichst tief a>," fallen soll.
  • Abb. 2 stellt einen Darmspiegel dar, dessäW rückwärtiges Ende 8 über den Abschnitt, beiß dem im Falle gemäß Abb. i die Rinnenkanten parallel zur Sohle laufen, rohrartig, geschlossen ist. Es bilden dann nur die Kanten 8a die Begrenzung für das Blickfeld, dessen Größe trotz des rohrartigen Schlusses etwa dem Blickfeld des über die ganze Länge offenen Spiegels entspricht.
  • In beiden Fällen ist weiterhin ein Handgriff 7 vorgesehen, der sich an dem Blickende des Spiegels befindet und im scharfen, etwa rechten Winkel angesetzt ist.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Mastdarmspiegel, bestehend aus einem oben offenen Rinnenabschnitt mit 'in Wandrichtung oder abwärts aus ihr ausgezogener, gerundeter Spitze, dadurch gekennzeichnet, daß der Rinnenabschnitt bei gegebenenfalls bis auf seine ausgezogene Spitze geradlinig oder im leichten Schwunge konkav nach unten durchgedrückt verlaufender Sohle eine im ganzen keilfö@rmig.e, am hinteren Ende hochwandig und parallel zur Sohle auskaufende Seitenansicht zeigt.
  2. 2. Mastdarmspiegel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das, hintere, in der Seitenansicht parallel zur Sohle auslaufende Ende der Rinne rohrartig geschlossen ist.
DEST52058D 1934-04-06 1934-04-06 Mastdarmspiegel Expired DE669403C (de)

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DEST52058D DE669403C (de) 1934-04-06 1934-04-06 Mastdarmspiegel

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