DE669355C - Waagerecht hin und her beweglicher Werkstueckaufspanntisch fuer Werkzeugmaschinen, insbesondere Langfraesmaschinen - Google Patents
Waagerecht hin und her beweglicher Werkstueckaufspanntisch fuer Werkzeugmaschinen, insbesondere LangfraesmaschinenInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23Q—DETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
- B23Q11/00—Accessories fitted to machine tools for keeping tools or parts of the machine in good working condition or for cooling work; Safety devices specially combined with or arranged in, or specially adapted for use in connection with, machine tools
- B23Q11/0042—Devices for removing chips
- B23Q11/0057—Devices for removing chips outside the working area
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- Milling Processes (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung1
an spanabhebenden Werkzeugmaschinen, welche besonders für solche Maschinen dieser
Gattung bestimmt und vorteilhaft ist, bei deren Betrieb besonders viele Späne anfallen,
so daß deren laufende Beseitigung eine Bedingung für den ungestörten Betrieb bildet.
Es ist bei Drehbänken bekannt, die durch das längs bewegliche Werkzeug vom Werkstück
abgehobenen und herabfallenden Späne durch ein im Drehbankbett angeordnetes Förderband
,abzuführen. Bei bekannten Bearbeitungsmaschinen anderer Art werden die Späne
mittels flüssiger Kühl- oder Schmiermittel durch Löcher des Maschinengestells fortgeschwemmt.
Diese bekannten Hilfsmittel lassen sich bei den nach Art von Metallhobel'masdhinen
ausgebildeten Werkzeugmaschinen zur Entfernung der bei der Bearbeitung anfallenden
Späne nicht anwenden, bei denen das zu bearbeitende Werkstück auf einen geradlinig
waagerecht hin und !her beweglichen Spanntisch aufgespannt und durch feststehende
Werkzeuge bearbeitet wird. Die verschiedenartige Gestalt und große waagerechte Ausdehnung
der Werkstücke, wie z. B. aus Aluminium oder andern Metallen bestehende Platten oder Blöcke, sowie die Hinundherbewegung
des Spanntisdhies läßt weder <die Anordnung eines die Späne unmittelbar aufnehmenden
Förderbandes, noch wegen zu großer Länge der waagerechten Förderstrekken das Abschwemmen dieser Späne durch
im Gestell ausgesparte Kanäle 'zu.
Um bei solchen Maschinen die stetige Abförderung der Späne zu ermöglichen, ist
nach der Erfindung der Körper des Aufspanntisches in Gestalt 'einer Rinne ausgebildet,
die sich in .dessen Längsrichtung erstreckt
und deren Höhlung durch Querstege überbrückt wird, deren obere Ränder zum
Spannen der Werkstücke hergerichtet sind. Die von den bearbeiteten Flächen nach allen
Seiten in die Rinne fallenden Späne werden in dieser gesammelt und können durch eine
Trichteröffnung· dieser Rinne einer darunter angebrachten Fördervorrichtung zugeleitet
werden, welche diese aus dem Beweguingsbereich des Spanntisches herausträgt.
Auf der Zeichnung ist als Ausführungsbeispiel eine der Erfindung entsprechend ausgebildete
Fräsmaschine in
Abb. ι in Seitenansicht, teilweise nach einem Längsschnitt gemäß Linie I-1 der
Abb. 2 aufgebrochen, dargestellt.
Abb. 2 stellt einen Querschnitt nach Linie II-II der Abb. 1 dar.
Die beiden Bettungswangen 1 tragen auf ihren rinnenförmig versteiften waagerechten
oberen Randflächen die Führungsleisten 2 des Spannschlittens 3, welcher wie der Tisch bei
Hobelmaschinen durch die bekannten Hilfsmittel auf der Bettung hin und her bewegt
wird. Die Bahn des Spannschlittens wird
durch 'ein Portal überbrückt, dessen beiderseits
dieser Bahn angeordnete Ständer 4 durch einen mit ihnen starr verbundenen Querträger
5 verbunden sind. Dieser trägt in seiner Mitte die fest angeordnete Lagerstielle 6
der senkrechten Fräserspindel 7 und das. sich, nach oben daran anschließende Triebwerksgehäuse
8, auf welchem der zugehörige Motor 9 aufgesetzt ist.
Der am unteren Ende der Fräserspindel sitzende, nach Art eines Messerkopfes, ausgebildete
Fräser 10 kann mittels des Handstellrades 11 in dem erforderlichen geringen
Maße längs seiner Achsenrichtung der Hölie
nach verstellt werden. Sein Arbeitsraum wird von einem auf die Außenränder des Spannschlittens
3 aufgesetzten Spanfangkasten 12 sowohl an den Seiten als auch am vorderen
und hinteren Ende des Spannschlittens so umgeben, daß der obere Rand dieses Spanfangkastens,
welcher durch nach innen vorspringende Leisten 13 verstärkt ist, den
Messerkopf überragt. Der Spannschlitten selbst ist mit einer mittleren Durchbrechung
versehen, welche sich nahezu über seine ganze Länge erstreckt und deren von den Seiten
schräg einwärts abfallende Flächen 14 in der Mitte in die innere Begrenzung einer mittleren
Austragungsöffnung 15 übergehen. An den Enden wird diese Durchbredhiurag· des
Spannschlittens durch dem Trichter 15 ähnlich zugeneigte Schrägflächen 16 abgeschlossen.
.
Die Durchbrechung des Spannschlittens wird durch eine Anzahl von senkrecht gestellten Querstejgen 17 überbrückt, deren obere zweckmäßig· erbreiteite Kopfleisten 18 die Aufspannfläche des Spannsclilittens bilden. Die Kopfleisten tragen zu diesem Zweck beiderseits Spannköpfe 19, zwischen denen die die Werkstücke bildenden Platten 20 beispielsweise paarweise unter Zwischenwirkung einer Mittelstütze 21 mittels Spannschrauben 22 eingespannt werden können, deren Kopfenden der leichterten Zugängigfceit wegen vorzugsweise durch die Seitenwände * des Spanfangkastens 12 hindurchgehen. Der Durchmesser des Fi^äserkopfes 10 ist größer als die zwischen der äußersten Stellung der auf den Kopfleisten 18 vorzugsweise quer verstellbar angebrachten Spannköpfe in Betracht kommende Breite der Bearbeitungsflächen der Werkstücke bemessen, so daß die Messer des Fräsers ohne Seitenverstellung seiner Spindel diese Fläche frei fräsen und die Späne seitlich gegen die Wände dies Fangkastens abwerfen können, von wo sie auf den Schrägwänden 14 der Durchbrechung dem Abführungstrichter 15 zufallen kämmen.
Die Durchbrechung des Spannschlittens wird durch eine Anzahl von senkrecht gestellten Querstejgen 17 überbrückt, deren obere zweckmäßig· erbreiteite Kopfleisten 18 die Aufspannfläche des Spannsclilittens bilden. Die Kopfleisten tragen zu diesem Zweck beiderseits Spannköpfe 19, zwischen denen die die Werkstücke bildenden Platten 20 beispielsweise paarweise unter Zwischenwirkung einer Mittelstütze 21 mittels Spannschrauben 22 eingespannt werden können, deren Kopfenden der leichterten Zugängigfceit wegen vorzugsweise durch die Seitenwände * des Spanfangkastens 12 hindurchgehen. Der Durchmesser des Fi^äserkopfes 10 ist größer als die zwischen der äußersten Stellung der auf den Kopfleisten 18 vorzugsweise quer verstellbar angebrachten Spannköpfe in Betracht kommende Breite der Bearbeitungsflächen der Werkstücke bemessen, so daß die Messer des Fräsers ohne Seitenverstellung seiner Spindel diese Fläche frei fräsen und die Späne seitlich gegen die Wände dies Fangkastens abwerfen können, von wo sie auf den Schrägwänden 14 der Durchbrechung dem Abführungstrichter 15 zufallen kämmen.
Unterhalb der Öffnung des Trichters ist eine zur Abführung der Späne dienende Fördervorrichtung
vorgesehen, die vorzugsweise aus einem Fördergurt 23 besteht, der in der üblichen Weise über · zwei Brustwalzen endlos
verläuft und dessen oberer Trumm durch
geeignete Leitrollen mit rinnenförmig erhobenen Rändern abgestützt wird. Zum Antrieb
des Fördergutes dient der Motor 24. Unterhalb der Abwurfstelle des durch den Motor
24 !angetriebenen Fördergutes ist beispielsweise ein ähnlicher Querfördergurt 25 vorgesehen,
welcher die ihm zugeführten Späne
den in beliebiger Entfernung angeordneten Sammelstellen zuführt.
τ, '■ ■
Claims (2)
1. Waagerecht hin und her beweglicher Werkstückaufspanntisch für Werkzeugmaschinen,
insbesondere Langfräsmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß der Aufspanntisch (3) rinnenförmig ausgebildet
ist und daß die Rinne durch Querstege (17) überbrückt ist, deren obere verbreiterte
Teile die Spannfläche für die Werkstücke (26) bEden.
2. Aufspanntisch nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die 'die Rinne
des Spanntisches begrenzenden Schrägflächen (14) sich abwärts zu einer trichterförmigen
Austragungs öffnung (15) fortsetzen, unterhalb welcher zwischen den
'die Geradführungen (2) des Spanntisches tragenden Gestellwangen (Γ) der Maschine
eine zum Abführen der Späne dienende Fördervorrichtung. (23) angeordnet
ist.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB175089D DE669355C (de) | 1936-08-05 | 1936-08-05 | Waagerecht hin und her beweglicher Werkstueckaufspanntisch fuer Werkzeugmaschinen, insbesondere Langfraesmaschinen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB175089D DE669355C (de) | 1936-08-05 | 1936-08-05 | Waagerecht hin und her beweglicher Werkstueckaufspanntisch fuer Werkzeugmaschinen, insbesondere Langfraesmaschinen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE669355C true DE669355C (de) | 1938-12-23 |
Family
ID=7007631
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB175089D Expired DE669355C (de) | 1936-08-05 | 1936-08-05 | Waagerecht hin und her beweglicher Werkstueckaufspanntisch fuer Werkzeugmaschinen, insbesondere Langfraesmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE669355C (de) |
-
1936
- 1936-08-05 DE DEB175089D patent/DE669355C/de not_active Expired
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