DE669296C - Spindelpresse mit elektromotrischem Einzelantrieb - Google Patents

Spindelpresse mit elektromotrischem Einzelantrieb

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DE669296C
DE669296C DEV32525D DEV0032525D DE669296C DE 669296 C DE669296 C DE 669296C DE V32525 D DEV32525 D DE V32525D DE V0032525 D DEV0032525 D DE V0032525D DE 669296 C DE669296 C DE 669296C
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DE
Germany
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screw press
flywheel
electric motor
spindle
press according
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DEV32525D
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VER DEUTSCHER WERKZEUGMASCHINE
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VER DEUTSCHER WERKZEUGMASCHINE
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B30PRESSES
    • B30BPRESSES IN GENERAL
    • B30B1/00Presses, using a press ram, characterised by the features of the drive therefor, pressure being transmitted directly, or through simple thrust or tension members only, to the press ram or platen
    • B30B1/18Presses, using a press ram, characterised by the features of the drive therefor, pressure being transmitted directly, or through simple thrust or tension members only, to the press ram or platen by screw means
    • B30B1/185Presses, using a press ram, characterised by the features of the drive therefor, pressure being transmitted directly, or through simple thrust or tension members only, to the press ram or platen by screw means driven through friction roller means

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Press Drives And Press Lines (AREA)

Description

  • Spindelpresse mit elektromotorischem Einzelantrieb Die Erfindung bezieht sich auf eine Spindelpresse mit elektromotorischem Einzelantrieb, bei der der Elektromotor, dessen Drehrichtung umkehrbar ist, mit seinem treibenden Teil auf stets gleicher Höhe mit dem Schwungrad der Spindelpresse angeordnet ist.
  • Bei solchen Maschinen hat man bereits den Motor ortsfest am Maschinengestell angeordnet. Das in seiner Ho-he unveränderliche Schwungrad treibt hierbei eine im Gestell drehbare, aber nicht verschiebliche Mutter an. Diese Bauart bedingt aber sehr ungünstige Reibungsverhältnisse, da nicht nur das Gewinde der Spindel, sondern auch die im Gestell unverschieblich, aber drehbar gelagerte Spindelmutter, die einen entsprechend größeren Durchmesser besitzt, Reibungsarbeit aufzehrt, so. daß einerheblicher Kraftaufwand hierzu notwendig ist. Durch die mehrfach erforderlichen Lagerungen der gegeneinander beweglichen Teile zum Antrieb des Preßbären wird bei dieser bekannten Anordnung keine genügend kräftige und starre Maschine erreicht.
  • Nach der Erfindung ist der Elektromotor an einem mit dem Preßbären verbundenen und im Gestell geführten, die Hubbewegungen des Preßbären mit ausführenden Schlitten befestigt, in welchem die sich in der feststehenden Gesbelhnutter drehende, mit dem Schwungrad verbundene Spindel axial nicht verschi.eblich gelagert ist. Hierdurch wird eine sehr starre und kräftige Maschine erzielt, so daß der Antriebsmotor unmittelbar auf dem sich auf und ab bewegenden Schlitten befestigt werden kann. Es ist also die denkbar kürzeste Getriebeleitung zwischen dem Antriebsmotor und der Hubspindel vorhanden. Hierdurch und durch die geringere Bauhöhe .und die besseren Reibungsverhältnisse sowie durch die sehr starre und kräftige Bauweise der Maschine wird der Wirkungsgrad der Maschine gegenüber vorbekannten Spindelpressen verbessert.
  • Die Erfindung ist in der Zeichnung beispielsweise dargestellt. Die Abbildung zeigt die Spindelpresse in Seitenansicht.
  • Die Spindel g ist im Gestell b in der Mutter !t geführt und außerdem oben und unten in einem Schlittend drehbar, aber axial nicht verschieblich gelagert. Der Schlittend ist in schwalbenschwanzähnlichen Führungenn am Gestell b längs verschieblich geführt, so daß er die Hubbewegungen der Spindel g und des Preßbären c mit ausführt. Am oberen Ende der Spindel g, ist das mit einem Reibungsbelag versehene Schwungrad f angeordnet. Der Antriebsmotor ,a ist seitlich am Schlitten d befestigt und treibt über ein Reibrad.e das Schwungrad j und damit die Spindel g an.
  • Der Motor kann auch anstatt seitlich vom Schwungrad f axial zur Spindel g angeordnet sein. Er ist dann so am Schlittend befestigt, daß der drehbewegliche Teil des Motors mit dem Schwungrad verbunden ist bzw. das,' Schwungrad f selbst bildet. '" Der Motor wird kurz vor Beginn des Schlw%' ges vom Schwungrad f bzw. von der Hubspindel g entkuppelt, so daß der Motor und der Reibungsbelag der Reibräder weitgehend geschont werden. Dies geschieht durch :einen dem jeweiligen Hubende entsprechend verstellbaren Kontaktfinger :oder Anschlag i. Das Entkuppeln kann z. B., wie es in der Zeichnung dargestellt ist, dadurch geschehen, daß sich das Antriebsrad des Motors. a vom Schwungrad abhebt. Dies kann z. B. durch Kippen um diA- Achse o geschehen. Sobald das Reibrad e wieder zur Anlage an das Schwungrad f gebracht werden soll, um den Preßbären nach Umkehrung :der Drehrichtung des Elektromotors wieder in seine obere Stellung zu bringen, wird der Motor wieder zurückgekippt. Die Rückstellkraft kann beispielsweise von einer Federkraft ausgeübt werden, die unter dem Sockel des @. Motors in Ausnehmungen des Schlittens d angeordnet sind. Diese Rü.ckstellfedern können gleichzeitig dazu dienen, den Motor stoßdämpfend aufzuhängen. Für den Fall, daß :der Motor axial zur Spindelg angeordnet ist, wird zweckmäßig eine vom Anschlag .oder Kontaktfinger i zu betätigende Kupplung zwischen der Spindel g und der rotierenden Schwungmasse des Motors angeordnet. Der Anschlag i kann mechanisch oderelektrisch oder hydraulisch wirken.
  • Um die Spindel g ist :eine Bremse k ange-,ordnet, die den Bären in der jeweils gewünschten oberen Lage festhält. Diese Bremse -wird durch einen Anschlag betätigt oder durch einen Kontäktfingerm beispielsweise elektrisch derart gesteuert, daß die Bremse k anspricht, bevor der Bär die gewünschte obere Lage erreicht hat, in der sie ihn festhält. Der Motor a wurde bereits durch einen andern, früher zur Wirkung gelangenden Anschlag öder Kontakt L ausgeschaltet, und nvar so: früh; daß der Bär unter der Wucht des Schwungrades f nach oben ausläuft und beim Einfallen der Bremse k schon fast zur Ruhe gekommen ist.
  • Die Anschläge bzw. Köntakte L und m für die Motorausschaltung und Bremseinschaltung sind entsprechend der Hublage und Hublänge am Schüttend verstellbar angeordnet. Sie können-fest in gleichem Abstand miteinander verbunden sein, so daß sie als Ganzes verstellbar sind.
  • Durch die Anbringung der am Schlitten verstellbaren Kontakte bzw. Anschläge i,1, m ist .die Hublage und die Hubgröße beliebig einstellbar. Man braucht nicht immer bis in die höchste Stellung des Bären zurückfahren. Abgesehen davon, daß man das Werkstück ;'bequem einlegen und herausnehmen kann, ,hrau.cht man nur so weit hochzufahren, als kig ist, um beim Niedergang Zeit genug für 'die Aufspeicherung der gewünschten Schwungradenergie zu erhalten.
  • Durch den erfindungsgemäßen Antrieb und die Steuerung wird eine kürzere Niedergangszeit des Bären als bisher erreicht. Die Hubgröße und die Schlagstärke sind beliebig einstellbar. Die Maschine besitzt !eine bisher nicht :erreichbare Feinfühligkeit.
  • Die Erfindung beschränkt sich selbstverständlich nicht auf die :dargestellte und beschriebene Ausführungsform.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜciiE: i. Spindelpresse mit elektromotorischem Einzelantrieb, bei der der Elektromotor, dessen Drehrichtung umkehrbar ist, mit seinem treibenden Teil auf stets gleicher Höhe mit dem Schwungrad der Spindelpresse- angeordnet- ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Elektromotor (a) an einem mit dem Preßbären (c) verbundenen und im Gestell (b) geführten, die Hubbewegungen des Preßbären (c) mit ausführenden Schlitten (d) befestigt ist, in welchem die sich in der feststehenden Gestenmutter (h) drehende, mit dem Schwungrad (f) verbundene Spindel (g) axial nicht verschieblich .gelagert ist.
  2. 2. Spindelpresse nach Anspruch i, da-.durch gekennzeichnet, daß :der Elektromotor (a) kurz vor Beginn des Schlages vom Schwungrad (f) bzw. von der Hubspindel (g) entkuppelt wird, -wobei ein dem Hubende entsprechend verstellbarer Anschlag oder Kontakt (i) den Entkupplungsvo:rgang auslöst.
  3. 3. Spindelpresse nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein-- um die Spindel (g) angeordnete Bremse (k) durch einen Anschlag bzw. Kontakt (m) beispielsweise elektrisch derart gesteuert wird, daß die Bremse (k) anspricht, kurz bevor der Bär (c) die gewünschte obere. Lage erreicht hat und ihn dort festhält, und daß der Motor (a) durch einen Anschlag bzw. Kontakt (1) 'so früh ausgeschaltet wird, daß :der Bär unter der Wucht des Schwungrades (f) nach oben ausläuft und beim Einfallen der Bremse schon fast zur Ruhe gekommen ist. q.. Spindelpresse nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschläge bzw. Kontakte ( 1 , in) am Schlitten (d) :entsprechend der Hublage und Hublänge verstellbar sind. 5. Spindelpresse nach Anspruch 3 und q., dadurch gekennzeichnet, daß die Anschläge bzw. Kontakte (L, in) in gleichbleibendem Abstand miteinander verbunden und gemeinsam verstellbar sind. 6. Spindelpresse nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Elektromotor (a) seitlich am Schlitten (d) befestigt und stoßdämpfend um eine horizontal im Schlitten (d) angeordnete Achse (c) kippbar aufgehängt ist. 7. Spindelpresse nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Elektromotor (a) axial zu der Spindel (g) angeoirdnet ist, so daß der drehbewegliche Teil des Motors mit dem Schwungrad verbunden ist bzw. das Schwungrad (f ) selbst bildet.
DEV32525D 1936-01-24 1936-01-24 Spindelpresse mit elektromotrischem Einzelantrieb Expired DE669296C (de)

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DE (1) DE669296C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE933370C (de) * 1952-07-15 1955-09-22 Emil Wittern Antrieb fuer Spindelpressen
DE975709C (de) * 1940-05-30 1962-06-28 Weingarten Ag Maschf Mit einem Schwungrad versehene Spindelpresse

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE975709C (de) * 1940-05-30 1962-06-28 Weingarten Ag Maschf Mit einem Schwungrad versehene Spindelpresse
DE933370C (de) * 1952-07-15 1955-09-22 Emil Wittern Antrieb fuer Spindelpressen

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