DE668917C - Umsetzvorrichtung fuer durch Brennkraftmaschinen angetriebene Gesteinsbohrhaemmer - Google Patents

Umsetzvorrichtung fuer durch Brennkraftmaschinen angetriebene Gesteinsbohrhaemmer

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Publication number
DE668917C
DE668917C DEK143358D DEK0143358D DE668917C DE 668917 C DE668917 C DE 668917C DE K143358 D DEK143358 D DE K143358D DE K0143358 D DEK0143358 D DE K0143358D DE 668917 C DE668917 C DE 668917C
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DE
Germany
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tool
sleeve
housing
ring
vibrations
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Expired
Application number
DEK143358D
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English (en)
Inventor
Alfred Eichler
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Knorr Bremse AG
Original Assignee
Knorr Bremse AG
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21BEARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
    • E21B6/00Drives for drilling with combined rotary and percussive action
    • E21B6/06Drives for drilling with combined rotary and percussive action the rotation being intermittent, e.g. obtained by ratchet device

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Percussive Tools And Related Accessories (AREA)

Description

  • Umsetzvorrichtung für durch Brennkraftmaschinen angetriebene Gesteinsbohrhämmer Die Erfindung bezieht sich auf eine Umsetzvorrichtung für die durch Brennkraftmaschinen betriebenen Gesteinsbohrhämmer und verwandte Schlagwerkzeugeinrichtungen und betrifft eine in baulicher Hinsicht als besonders einfach zu bezeichnende Bauart einer derartigen Umsetzvorrichtung.
  • Die bislang bekanntgewordenen Vorrichtungen dieser Art haben zum Teil den Nachteil, daß sie das Werkzeug bei jedem Arbeits- bzw. Leerhub zwangsweise drehen, wodurch namentlich bei der Drehung während des Arbeitshubes starke Drehbeanspruchungen in den betreffenden Teilen auftreten, die zum Bruch eines Teiles führen können. Außerdem sind die bekannten Umsetzvorrichtungen insofern wenig zweckmäßig, als sie beispielsweise spiralförmig gewundene Zähne und Nuten aufweisen, deren Herstellung die Vorrichtung verteuert.
  • Bei anderen Bauarten ist zwischen Arbeitskolben und Werkzeug ein besonderer Werkzeugträger eingeschaltet, wodurch sowohl eine Verlängerung des Gehäuses der Vorrichtung als auch ein umständlicher Anbau von Führungskörpern für das Werkzeug notwendig wird.
  • Weiterhin ist noch eine Umsetzvorrichtung bekanntgeworden, welche durch den Arbeitskolben veranlaßte Druckänderungen eines besonderen Übertragungsmittels auf einen hierdurch in Schwingungen geratenden Kolben überträgt, der seinerseits die gewünschte Drehung des Werkzeuges vornimmt. Der Nachteil dieser Anordnung liegt in der Einschaltung des Übertragungsmittels, welches ein besonders sorgfältiges, dicht haltendes Einpassen des Schwingkolbens nötig macht.
  • Die Umsetzvorrichtung nach der Erfindung weist demgegenüber den Vorteil auf, daß die Drehung des Werkzeuges unabhängig vom Kolbenhub lediglich unter Ausnutzung der beim Betriebe auftretenden Erschütterungen veranlaßtwird, wodurch größte Schonung der Werkzeuge gewährleistet ist, während die benötigten Einzelteile verhältnismäßig einfacher Art sind.
  • Bei der Umsetzvorrichtung nach der Erfindung erfolgt die erforderliche stets in gleichem Richtungssinn vollzogene Drehung erfindungsgemäß unter Ausnutzung der beim Betrieb der Vorrichtungen auftretenden Erschütterungen, indem die durch die Erschütterungen hervorgerufenen relativen Längsverschiebungen eines dem Werkzeug gegenüber verschiebbaren, aber nicht drehbaren Teiles gegenüber einem mit dem Gehäuse der Vorrichtung fest-,verburdenen Teil in hin und her gehende Drehbewegungen eines ringförmigen Gebildes übertragen werden, das mit einer ratschenartigen Kupplung auf den. dem Werkzeug gegenüber verschiebba:°en, nicht drehbaren Teil, derart einwirkt, daß eine fortschreitende schrittweise Drehung des Werkzeugs hervorgerufen wird.
  • Auf der Zeichnung ist in Abb. x der für das Ve@_ständnis der Erfindung erforderliche Teil eines mit Brennkraftmaschine angetriebenen Bohrhammers im senkrechten Längsschnitt veranschaulicht. Abb, 2 zeigt eine unten näher erläuterte Einzelheit im Aufriß.
  • Der Stößel a, auf den der nicht dargestellte Kolben des Brennkraftwerkzeugs einwirkt, ruht auf dem oberen Ende des in das Gehäusen der Vorrichtung hineinragenden Werkzeugs (Meißels) ö, das quadratischen, sechseckigen-oder sonst einen polygonalen Querschnitt hat: Auf den Schaft des Werkzeugs c ist eine Buchse oder Hülse d aufgeschoben, die im Gehäuse b drehbar geführt ist; sie hängt mit ihrem oberen Rand oder Bund auf einer leichten Feder e, die am Grunde des Hohlraumes des Gehäuses b ruht: Der untere; aus dem Gehäuse b herausragende Teil der Hülse d ist außen mit Gewinde versehen; auf dieses ist eine hülsenartige Mutter f aufgeschraubt, die einen oberen Bundg und einen unteren Bund h besitzt. Die Mutter f ist in bekannter Weise, beispielsweise durch einen Stift i, auf der Hülse d gesichert. Zwischen den beiden Bünden g und h der Mutter f ist ein lose auf dieser drehbarer Ring k angebracht, der in Abb. 2 in Ansicht dargestellt ist. Dieser Ring hat diametral angeordnete, schräg verlaufende, langlochartige Ausfräsungen L und h, in welche Zapfen m und ml eingreifen, die sich an armartigen, diametralen Ansätzen n und n1 des Gehäuses b befinden. Ein unterer, schmaler Rand des Ringes k liegt auf der oberen Stirnseite des unteren Bundes h der Mutter f ; der gegenüber diesem Rand zurücktretende Teil der unteren Stirnseite des Ringes k hat radial verlaufende Zähne (Abb. 2). In dem unteren Bund h der Mutter f sind leicht verschiebbare, von unten. her durch Federn o und o1 belastete Sperrklinken P und P1 angeordnet, die mit der Verzahnung des Ringes k zusammenarbeiten. Die Sperrklinken sind im Verhältnis zur Verzahnung so angeordnet, daß, wenn die eine gerade im Eingriff mit einem Zahn steht, die andere sich etwa auf der Mitte einer Zahnflanke befindet. Zwischen dem oberen Bund g der Mutter f und dem unteren Rand des Gehäuses b ist eine leichte Feder q angebracht, die der Feder e gleicht. Die Hülse d wird also durch beide Federn e und q dem Gehäuse gegenüber in der Schwebe gehalten und führt beim Betrieb der Vorrichtung dem Rhythmus der Erschütterungen entsprechende auf- und abwärts gerichtete Längsverschiebungen aus. An diesen Verschiebungen nimmt der Ring k teil; die langlochartigen Einfräsungen l und 11. bewirken dabei infolge des Eingreifens der an Ort und Stelle verbleibenden Zapfen m und ml eine der Schrägstellung der Einfräsungen l und 1l entsprechende Hinundherdrehung des Ringes k. Nach der einen Richtung hin, etwa bei der ;,Drehung im Uhrzeigersinne, stellt jeweils eine der Sperrkliniken P oder P1 einen Kupplungs-'schlüß zwischen dem Ring k und der Mutter f und in weiterer Folge mit der Hülse d und dem Werkzeug c her. Das Werkzeug wird also entsprechend der jeweiligen Drehung des Ringes k nach einer Richtung hin schrittweise gedreht; die Drehung des Ringes k nach der entgegengesetzten Richtung wird nicht auf die Mutter f übertragen, weil dabei die Zähne auf der unteren Stirnseite des Ringes k widerstandslos über die entsprechend gestalteten Sperrklinken p;rl hinweggleiten.

Claims (3)

  1. PATENTA.NSPRÜCIIE: -_. Umsetzvorrichtung für durch Brennkraftmaschinen angetriebene Gesteinsbohrhämmer, dadurch gekennzeichnet; daß ein Körper, der durch die beim Betrieb des Bohrhammers auftretenden. Erschütterungen in Längsschwingungen versetzt wird, und eine Sperrvorrichtung vorgesehen, sind, die die Umwandlung der Längsschwingungen in ein gleichsinnig gerichtetes Umsetzen der Werkzeughalterhülse. bewirkt.
  2. 2. Schlagwerkzeug nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, däß der in Schwingungen versetzte Körper (d) eine auf dem Werkzeugschaft (c) verschiebbare, ihm gegenüber nicht drehbare, jedoch im Gehäuse (b) des Schlagwerkzeuges drehbare Hülse öder Büchse (d) darstellt, die durch eine ratschenartige Vorrichtung (k; o, o1, P, p,) mit einem lose auf ihr drehbar, aber ünverschieblich gelagerten und in beiden, Drehrichtungen abwechselnd angetriebenen Ring (k) derart küppelbar ist, daß die Drehbewegungen des Ringes (k) in einer Drehrichtung auf die das Werkzeug mitnehmende Hülse öder Büchse (d) übertragen werden.
  3. 3. Schlagwerkzeug nach den Ansprüchen. i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß am Gehäuse (b) der Vorrichtung befindliche Führungsstifte (m, ml) in schräg verlaufende, langlochartige Vertiefungen (l, h) des Ringes (k) eingreifen. q.. Schlagwerkzeug nach den Ansprüchen z bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der infolge Betriebserschütterungen in Schwingungen geratende Körper (d) dem Gehäuse (b) des Bohrhammers gegenüber abgefedert ist.
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