DE668317C - Vorrichtung zum Reinigen von Jagdgewehren und Waffen mit aehnlichem Kaliber mit Hilfe des bekannten strickfoermigen Wischpolsters - Google Patents

Vorrichtung zum Reinigen von Jagdgewehren und Waffen mit aehnlichem Kaliber mit Hilfe des bekannten strickfoermigen Wischpolsters

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DE668317C
DE668317C DEM137880D DEM0137880D DE668317C DE 668317 C DE668317 C DE 668317C DE M137880 D DEM137880 D DE M137880D DE M0137880 D DEM0137880 D DE M0137880D DE 668317 C DE668317 C DE 668317C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A29/00Cleaning or lubricating arrangements
    • F41A29/02Scrapers or cleaning rods

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Cleaning Implements For Floors, Carpets, Furniture, Walls, And The Like (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Reinigen von Jagdgewehren und Waffen mit ähnlichem Kaliber mit Hilfe des bekannten strickförmigen Wischpolsters Bei der Wehrmacht werden zum Reinigen der Gewehr- und Karabinerläufe ausschließlich sog. Wischpolster benutzt. Ein solches Wischpolster besteht aus zwei strickförmigen Gebilden, die nebeneinanderliegen und in ihrer Mitte durch eine Quernaht miteinander verbunden sind. Jeder Strick ist aus mehreren Fäden zusammengedreht, die locker aus Baumwollabfallfasern gesponnen sind. Die Länge und der Durchmesser jedes Strickes sind so bemessen, daß beim Einhängen des Wischstrickes in, die Öse einer Wischkette o. dgl. ein Wischkörper entsteht, der beim Hindurchziehen durch den Lauf mit dem für den Reinigungszweck erforderlichen Druck an die Innenwand des Laufes angepreßt wird. Diese Wischpolster haben bei der Wehrmacht vollständig die Verwendung von Werg verdrängt, was nicht nur eine Vereinfachung bedeutet, sondern auch im Sinne des Vierjahresplans liegt, der eine Verwendung von Werg für Reinigungs- und Wischzwecke unangebracht erscheinen läßt. Diese Tatsache hat nun auch dazu geführt, daß die bisher noch in Schützen-und Jägerkreisen übliche Verwendung von Werg zum Reinigen der Läufe von Handfeuerwaffen aufhören muß. Der Verwendung von Wischpolstern zum Reinigen der Handfeuerwaffen, wie sie von Jägern und Schützen benutzt werden, steht nun insofern eine gewisse Schwierigkeit im Wege, als die Jäger und Schützen daran gewöhnt sind, einen Wischstock zu benutzen, also den Wischkörpei durch den Lauf hindurchzustoßen. Das erwähnte Wischpolster ist nun aber völlig darauf abgestellt, daß es in Verbindung mit einer Wischkette, einem Wischseil o. dgl. benutzt wird. Man könnte nun daran denken, ein Wischpolster zu schaffen, das nur für die Verwendung bei Wischstöcken geeignet ist. Dieser Vorschlag ist auch schon gemacht worden. Zweckmäßiger ist aber die Schaffung einer Möglichkeit dafür, daß ein und dasselbe Wischpolster je nach Wunsch in, Verbindung mit einer Wischkette oder in Verbindung mit einem Wischstock benutzt werden kann. Mit dieser Aufgabe befaßt sich die vorliegende Erfindung. Bei der Lösung dieser Aufgabe bereitet nun die Tatsache Schwierigkeiten, daß der Gesamtdurchmesser des Wischpolsters durch die Wandstärke des im Bereich des Wischpolsters befindlichen Teiles des Wischstockes erhöht und dadurch die Pressung beim Einführen des Wischpolsters in den Lauf vergrößert wird. Dies ist an sich kein Nachteil, weil die Wirkung des Wischpolsters um so besser ist, je fester das Wischpolster an die zu reinigende Innenfiäch' 'des Laufes angedrückt wird. Auch ist die du die größere Reibung erzeugte Gegenkraft ge das Durchstoßen des Wischpolsters durch der-'-Lauf deshalb erwünscht, weil man beim Durch-` stoßen mit Hilfe des Wischstockes größere Kräfte ausüben kann als beim Durchziehen des Wischpolsters mit Hilfe der Wischkette. Die Schwierigkeit liegt aber darin., daß mit Rücksicht auf die gegebenen Abmessungen des Einheitswischpolsters der Wandstärke des vom Wischpolster bekleideten Teiles des Wischstockes Grenzen gesetzt sind.
  • Die Erfindung löst nun die gestellte Aufgabe dadurch, daß der plattenförmige Träger für das Wischpolster sehr dünn gehalten wird, damit für das Polster ein genügend großer Raum im Lauf zur Verfügung bleibt und durch eine mit Zähnen versehene schmale Längsrippe versteift wird. Die sägezahnartigen Messer greifen in das gedrillte Wischpolster ein, wenn man den Wischstock mit dem Polster in den Lauf einführt. Das Polster wird nicht, wie sonst üblich, in Schraubenform um den Träger herumgewunden, sondern kann sich frei hängend an den Träger anlegen. Die dem Wischpolster eigentümliche Sprungkraft und Weichheit wird also durch den, plattenförmigen Träger nicht beeinflußt, so daß sich die Vorteile des Wischpolsters in derselben Weise benutzen lassen, wie bei der bisher üblichen Benutzung der Wischpolster in Verbindung mit einer Wischkette ohne Verwendung eines plattenförmigen Trägers.
  • In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele der Vorrichtung gemäß der Erfindung dargestellt.
  • Fig. i zeigt in natürlicher Größe eine Draufsicht auf einen Tragkörper, wie er gemäß der Erfindung zum Reinigen von Jagdflintenläufen in. Verbindung mit einem Wischpolster benutzt wird.
  • Fig. 2 ist ein Aufriß der in, Fig. z dargestellten Vorrichtung. Fig, 3 zeigt eine Draufsicht auf eine andere Ausführungsform des plattenförmigen. Trägers. Fig. q. ist der dazugehörige Aufriß.
  • Der Tragkörper io besteht aus einer dünnen Platte, die auf jeder Seite mit einer schmalen 'Versteifungsrippe =q. versehen ist. Die Versteifungsrippe ist mit Mitnehmerzähnen 13 ausa,gerüstet. In der Platte io ist eine Öffnung 15 zum Einhängen des Wischpolsters vorgesehen. 16 ist ein. Haken, mit dessen Hilfe die Vorrichtung an eine Wischkette, ein Wischseil, einen Wischstrick o. dgl. angehängt werden kann, so daß man den mit dem Wischpolster bekleideter Träger auch durch den Lauf hindurchziehen kann. Der Gewindezapfen i1 dient in bekannter Weise zum Aufschrauben des Trägers auf die Wischstockspitze.
  • Bei der in Fig.3 und q. dargestellten Ausführungsform sind .die Zähne 13 der auf der Oberseite der Platte liegenden Versteifungsrippe 14 gegenüber den Zähnen der auf der Unterseite angeordneten Versteifungsrippe um eine halbe Zahnlänge versetzt. Außerdem sind die Rippen 13, wie an sich bekannt, sägezahnartig ausgebildet. Das rechte Ende des Trägers io hat die Gestalt einer offenen Gabel 12 zum Einhängen des Wischpolsters.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i: Vorrichtung zum Reinigen von Jagdgewehren und Waffen mit ähnlichem Kaliber mit Hilfe des bekannten strickförmigen Wischpolsters in Verbindung mit dem bekannten Wischstock, der zu diesem Zweck mit einem vorzugsweise abnehmbaren plattenförmigen, eine Öffnung zum Durchziehen oder Einhängen des Wischpolsters enthaltenden Tragkörper ausgerüstet ist, dadurch gekennzeichnet, daß der plattenförmige Tragkörper möglichst dünnwandig gehalten und durch eine mittlere Längsrippe versteift ist, deren Mitnehmerzähne beire Einführen der Reinigungsvorrichtung in den Lauf in das Wischpolster eingreifen.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß am vorderen Ende des Tragkörpers (ro) eine- Gabel (i2) zum Einhängen des Wischpolsters angeordnet ist.
DEM137880D 1937-04-25 1937-04-25 Vorrichtung zum Reinigen von Jagdgewehren und Waffen mit aehnlichem Kaliber mit Hilfe des bekannten strickfoermigen Wischpolsters Expired DE668317C (de)

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