DE667935C - Durchzugschnalle - Google Patents

Durchzugschnalle

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Publication number
DE667935C
DE667935C DESCH112635D DESC112635D DE667935C DE 667935 C DE667935 C DE 667935C DE SCH112635 D DESCH112635 D DE SCH112635D DE SC112635 D DESC112635 D DE SC112635D DE 667935 C DE667935 C DE 667935C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
buckle
pull
locking part
belt
teeth
Prior art date
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Expired
Application number
DESCH112635D
Other languages
English (en)
Inventor
Ernst Engels
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Schwarze & Sohn K G
Original Assignee
Schwarze & Sohn K G
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Schwarze & Sohn K G filed Critical Schwarze & Sohn K G
Priority to DESCH112635D priority Critical patent/DE667935C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE667935C publication Critical patent/DE667935C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43CFASTENINGS OR ATTACHMENTS OF FOOTWEAR; LACES IN GENERAL
    • A43C11/00Other fastenings specially adapted for shoes
    • A43C11/02Button fastenings

Landscapes

  • Buckles (AREA)

Description

  • Durchzugschnalle Die Erfindung betrifft eine Durchzugschnalle für Schuhverschlüsse, Handschuhverschlüsse u. dgl. mit zwei durch einen, Mittelsteg getrennten Schlitzen und mit Druckknopfverschluß, bestehend aus zwei aneinander verschiebbaren Teilen, deren einer auf dem versenkt liegenden Mittelsteg beweglich geführte Sperrteil gezahnte Ränder aufweist und zum Festklemmen des Riemens oder Bandes dient. Bei diesen bekannten Durchzugschnallen besteht der Nachteil, daß die aneinander verschiebbaren Teile mit ihrer ganzen Fläche dicht aufeinanderliegen, wodurch ihre Verschiebung zueinander erschwert wird, so daß sich eine unsichere Wirkung ergibt. Ferner sind Schnallen bekannt, bei welchen zum Festklemmen des durch Schlitze gezogenen Riemen- oder Bandendes eine an dem Schnallenkörper gelenkig angeordnete Klemmplatte mit am Außenrand vorgesehenen Zacken dient, die den Schlitz der Schnalle so überdeckt, daß der Riemen oder das Band zwischen .dem Schlitz und der Platte festgepreßt ist. Bei diesem bekannten Druckknopfverschluß mit Schnallenkörper ist die für die Feststellung des Riemens dienende Platte in einer senkrecht zur Schnallenebene liegenden Ebene gelenkig angeordnet, kann aber im. übrigen nicht in Richtung des Riemenzuges verschoben werden. Die Platte wirkt also ähnlich wie der in Löcher des Riemens ein: steckbare Dorn einer Dornschnalle, hat aber dieser ,gegenüber den Nachteil, daß sie nur verhältnismäßig dicke Riemen sicher sperrt, während dünnere Riemen nicht wirksam gefaßt werden, weil die Platte unverschiebbar ist. Schließlich ist die Platte nur in einer Richtung wirksam, kann also nicht nach Belieben am Riemen eingesteckt werden.
  • Gemäß der Erfindung sollen diese NaG]l`' teile dadurch vermieden werden, daß Sperrteil aus einem oder zwei an dem Mit'' steg der Schnalle schwenkbar gelagerten Armen mit Zähnen an den Längskanten besteht, die in der Schnallenebene in Richtung des Riemenzuges bewegbar sind und dadurch klemmend wirken. Vorzugsweise liegen die Spitzen der Zähne des einarmigen, um einen Zapfen schwenkbaren Sperrteiles tangential zu einem Kreisbogen, dessen Radius von der Entfernung der Zapfenmitte bis zur Kante der Schnallenschlitze bestimmt ist; sie können aber auch auf einer Bogenlinie angeordnet sein. Ferner können die Zähne des Sperrteiles konvergierend zueinander verlaufen, so daß sie bei einem Zuge am Riemenoder Band in der einen oder .anderen Richtung wirksam sind. Der Sperrteil kann auch .aus zwei Armen bestehen, deren freie Enden wechselseitig an den um je einen Zapfen drehbaren Gelenkaugen der Arme anliegen. Schließlich kann der Sperrteil als zwei um Zapfen schwenkbare, nur bis zur Schnallenmitte reichende und beiderseits mit Zähnen an den Längskanten versehene Arme ausgebildet sein. Infolge dieser Ausbildung der Durchzugschnalle ergibt sich eine sehr leichte Beweglichkeit des Sperrteiles, wobei dicke oder dünne Riemen oder Bänder gleich gut gefaßt werden. Außerdem ist die Schnalle in beiden Richtungen -unverändert wirksam, so daß man beim Aufstecken ,auf den Riemen oder das Band nicht auf die besondere Lage der Schnalle zum Riemen zu achten braucht.
  • In der Zeichnung sind mehrere Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigen: Fig. i bis 3 die Durchzugschnalle in der ersten Ausführungsform im Längsschnitt -und im Querschnitt nach den Linien A-B und C-D gemäß Fig.3 und in Draufsicht und Fig.4 und 5 zwei weitere Ausführungsbeispiele der Schnalle in Draufsicht.
  • Nach dem ersten Ausführungsbeispiel gemäß den Fig. i bis 3 hat die Schnalle i einen mittleren Steg 2, der die Druckknopfmatrize 3 trägt. Die neben dem Steg 2 liegenden Schlitze 4 dienen zum Durchziehen des einen Band- oder Riemenendes 5. Die Druckknopfmatrize 3 mit eingelegter Ringfeder 25 ist am Schnallensteg 2 in üblicher Weise befestigt. Die zugehörige Druckknopfp,atrize 6 ist mit dem anderen Band-oder Riemenendle 7 verbunden. Auf dem Mittelsteg 2 ist seitlich ein einarmiger Sperrteil 8 um einen Zapfen 9 schwenkbar ,gelagert, der hohlnietartig aus dem Werkstoff des Sperrteils gebildet ist. Die Spitzen von Zähnen i o an den Längskanten des Sperrteiles 8 liegen tangential zu einem ,Kreisbogen, dessen Radius von der Entfer-Dung der Zapfenmitte bis zur Kante der >chlitze 4 bestimmt wird. Hierdurch erfolgt :b'eim Anziehen des Riemens oder Bandes durch das der Sperrteil 8 in Richtung des Zuges geschwenkt wird, ein gleichmäßiges Anliegen und Eindrücken der Zähne io in den Riemen oder das Band. Da die beiden Zahnreihen io konvergierend zueinander verlaufen, so sind sie bei einem Zuge am Riemen oder Band in der einen oder anderen Richtung gleich gut wirksam, so daß beim Aufstecken der Schnalle nicht auf die besondere Lage des Sperrteiles 8 geachtet zu werden braucht. Der Sperrteil 8 hat noch ein Schlitzloch oder eine Auspressung i i zur Aufnahme der Druckknopfpatrize 6.
  • Nach dem zweiten Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 4 sind am Mittelsteg 2 der Schnalle i zwei den Sperrteil bildende Arme 12, 13 mit je einer gezahnten Längskante 14 um Zapfen 15 schwenkbar gelagert, wobei die freien Enden 16 der Längskanten 14 wechselseitig an den Gelenkaugen 17 der Arme 12, 13 anliegen. Dadurch entsteht die Wirkung, daß der beim Zug an dem Riemen oder Band jeweils geschwenkte Arm mit großer Nebelübersetzung auf den zweiten Schwenkarm einwirkt und bereits bei geringer Verschiebung des Riemens oder Bandes eine Sperrung ausübt. Die Schnalle i kann mit Zierknöpfen 18 verbunden sein.
  • Nach dem dritten Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 5 sind an der Schnalle i ebenfalls zwei um Zapfen I g, 20 schwenkbare Arme 21, 22 vorgesehen, die aber jeweils mir bis zur Schnallenmitte reichen und beiderseits mit Zähnen 23, 24 an den Längskanten versehen sind. Diese Ausbildung der Schnalle hat den Vorteil, daß der Hebelarm eines jeden Schwenkarmes 21, 22 kürzer ist, woraus sich eine günstigere Lage der Zähne gegenüber dem Riemen oder Band sowie ein gleichmäßiges Anpressen an beiden Seiten des Riemens oder Bandes ergibt.
  • Die Arme 21, 22 können gegebenenfalls auch um einen mittleren, von der Druckknopfpatrize 3 gebildeten Zapfen geschwenkt werden.

Claims (5)

  1. PATENT ANSYRÜCIiR: i. Durchzugschnalle mit zwei durch einen Mittelsteg getrennten Schlitzen und mit Druckknopfverschluß, bestehend aus zwei aneinander verschiebbaren Teilen, deren einer auf dem versenkt liegenden Mittelsteg beweglich geführte Sperrteil gezahnte Ränder aufweist und zum Festklemmen des Riemens oder Bandes dient, dadurch ,gekennzeichnet, daß der Sperrteil aus einem oder zwei an dein Mittelstei4,.(2) der Schnalle (i) schwenkbar gelagerten Armen mit Zähnen (io) an den Längskanten besteht, die in der Schnallenebene in Richtung des Riemenzuges bewegbar sind und dadurch klemmend wirken.
  2. 2. Durchzugschnalle nach Anspruch i, dadurch ,gekennzeichnet, daß die Spitzen der Zähne (io) des einarmigen, um einen Zapfen (9) schwenkbaren Sperrteiles (8) tangential zu einem Kreisbogen, liegen, dessen Radius von der Entfernung der Zapfenmitte bis zur Kante der Schnallenschlitze (q) bestimmt ist.
  3. 3. Durchzugschnalle nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Zähne (io) des Sperrteils (8) konvergierend zueinander verlaufen, so daß sie bei einem Zuge am Riemen oder Band (5) in der einen oder anderen Richtung wirksam sind. q..
  4. Durchzugschnalle nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Sperrteil aus zwei Armen (12, 13) mit j e einer gezahnten Längskante (1q.) besteht, deren freie Enden (16) wechselseitig an den um je einen Zapfen (15) drehbaren Gelenkaugen (17) der Arme liegen.
  5. 5. Durchzugschnalle nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Sperrteil als zwei um Zapfen (19, 20) schwenkbare, nur bis zur Schnallenmitte reichende und beiderseits mit Zähnen (23, 2q.) an den Längskanten versehene Arme (21, 22) ausgebildet ist.
DESCH112635D 1937-04-18 1937-04-18 Durchzugschnalle Expired DE667935C (de)

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DE (1) DE667935C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2486652A (en) * 1944-07-01 1949-11-01 Scovill Manufacturing Co Belt buckle with slidable gripper element
US2897559A (en) * 1953-10-08 1959-08-04 Waldes Kohinoor Inc Buckles

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2486652A (en) * 1944-07-01 1949-11-01 Scovill Manufacturing Co Belt buckle with slidable gripper element
US2897559A (en) * 1953-10-08 1959-08-04 Waldes Kohinoor Inc Buckles

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