DE667532C - Medizinflasche mit Tropfvorrichtung - Google Patents

Medizinflasche mit Tropfvorrichtung

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DE667532C
DE667532C DEA79511D DEA0079511D DE667532C DE 667532 C DE667532 C DE 667532C DE A79511 D DEA79511 D DE A79511D DE A0079511 D DEA0079511 D DE A0079511D DE 667532 C DE667532 C DE 667532C
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DE
Germany
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bottle
drip opening
wall
guide groove
drip
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Expired
Application number
DEA79511D
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English (en)
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Angermann & Keppler
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Angermann & Keppler
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D1/00Containers having bodies formed in one piece, e.g. by casting metallic material, by moulding plastics, by blowing vitreous material, by throwing ceramic material, by moulding pulped fibrous material, by deep-drawing operations performed on sheet material
    • B65D1/02Bottles or similar containers with necks or like restricted apertures, designed for pouring contents
    • B65D1/08Bottles or similar containers with necks or like restricted apertures, designed for pouring contents adapted to discharge drops

Description

  • Medizinflasche mit Tropfvorrichtung Es ist bei Medizinflaschen bekannt, den Flaschenhals an einer Stelle, die ungefähr in der Mitte zwischen dem oberen und unteren Ende des Flaschenhalses liegt, mit einem kleinen Loch zu versehen und an der Außenwand des Flaschenhalses eine Nase anzuordnen, die mit einem Kanal oder einer Nut versehen ist. Die Anordnung wird dabei so getroffen, daß der Kanal oder die Nut die Fortsetzung des in dem Flaschenhals angeordneten Loches bildet. Beim Gebrauch der Flasche wird diese so gehalten, daß das im Flaschenhals befindliche Loch von der in den Flaschenlials v ordringenclen Flüssigkeit überspült wird, so daß die Flüssigkeit aus diesem Loch austreten kann. Die austretende Flüssigkeit wird <furch den Kanal bzw. die Nut bis zum äußeren Ende der Tropfnase geleitet und löst sich dort in Form eines Tropfens ab. Diese bekannten Flaschen haben zunächst den Nachteil, daß sie sich maschinell nicht herstellen lassen, weil die Tropföffnung nicht im Bereich desjenigen Teiles des Flaschenhalses liegt, der von der sogenannten Kopfformzange geformt wird. Noch schwerwiegender ist es aber, da,B es nicht gelingt, den letzten Tropfen, der sich am äußersten Ende- der Tropfnase bildete, wieder in die Flasche zurückzubringen. Dieser Tropfen läuft vielmehr beim Aufrichten der Flasche an der Außenseite der Flasche herunter, was aus naheliegenden Gründen höchst unerwünscht ist. Dieser Nachteil macht sich nicht nur dann bemerkbar, wenn die Tropföffnung in einen dünnen Kanal mündet, der die Tropfnase durchzieht, sondern auch dann, wenn die Tropfenführung aus einer an der Unterseite der Tropfnase befindlichen, nach unten offenen Nut besteht. Die Verwendung dieser Nut ist aber gegenüber dem engen Kanal vorzuziehen, weil die Nut leichter sauber zu halten ist und auch das Zurückführen des Tropfens in das Flascheninnere erleichtert.
  • Bei der Flasche nach der Erfindung schließt sich ebenfalls an die in der Wand des Flaschenhalses angeordnete Tropföffnung eine. T ropfenführung an, die als offene Nut ausgebildet ist. Die Nut ist angeordnet an der Unterseite einer Tropfnase oder eines tellerförmigen Vorstehrandes und liegt oberhalb der in der Wand des Flaschenhalses befindlichen Tropföffnung. Die Erfindung besteht darin, daß die Tropfenführungsnut bis in die Tropföffnung hinein verlängert ist, und zwar vorzugsweise bis zu der Innenwand des Flaschenhalses, während an der Außenseite des Flaschenhalses gegenüber der Einmündung der Führungsnut in die Tropföffnung ein Vorsprung angebracht ist. Durch diese Anordnung wird erreicht, daß der Tropfen, der sich beim Aufrichten der Flasche noch innerhalb der Führungsnut bzw. am vorderen Ende der Führungsnut befindet, gezwungen wird, in die Tropföffnung zurückzutreten und in das Flascheninnere zurückzufließen.
  • In der Zeichnung sind einige Beispiele für die Ausführung der Flasche gemäß der Erfindung dargestellt. Fig. i zeigt in stark vergrößertem Maßstab eine Vorderansicht der Tropfvorrichtung gemäß der Erfindung.
  • Fig.2 ist eine Seitenansicht im Schnitt nach der Linie II-II der Fig.i.
  • Fig.3 zeigt in demselben Maßstab wie Fig. 2 eine zweite Ausführung der Tropfvorrichtung gemäß -der Erfindung.
  • Fig. 4 ist eine Draufsicht im Schnitt nach der Linie IV-IV der Fig. 2 bzw. Fig. 3. Fig.5 bis 7 zeigen verschiedene Querschnittsformen der Tropföffnung.
  • Fig. 8 zeigt eine Steilbrustflasche mit einer Tropfvorrichtung gemäß der Erfindung in natürlicher Größe.
  • In der Wand des Flaschenhalses io ist kurz vor der Ausgußöffnung i i ein enges Loch 12 angeordnet, das im folgenden die Tropföffnung genannt wird. 13 ist ein kegelstumpfartiger Vorsprung, die sogenannte Tropfnase, an deren Unterseite eine Tropfenführungsnut 14 angeordnet ist. Diese Nut liegt wesentlich höher als die Tropföffnung 12. Sie ist aber bis in die Tropföffnung 12 hinein verlängert. Bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. i und 2 reicht die Tropfenführungsnut 14 bis zur Innenwand ioa des Flaschenhalses. Die in Fig.3 dargestellte Ausführungsform unterscheidet sich von der vorbeschriebenen dadurch, daß das innere Ende r4.a der Tropfenführungsnut 14. etwa in der Mitte zwischen der Außen- und der Innenfläche des Flaschenhalses liegt. An der Außenseite des Flaschenhalses io und gegenüber der Tropfenführungsnut 14 ist ein schmaler Vorsprung 15 angeordnet, dessen Enden hochgezogen sind, so daß ein das äußere Ende der Tropföffnung 12 umschließender niedriger Wall r6 entsteht.
  • Durch diese Anordnung wird erreicht, daß der Tropfen, der sich beim Aufrichten der Flasche aus der Tropfstellung in die senkrechte Stellung am äußeren Ende der Führungsnut 14 und zum Teil noch in der Führungsnut befindet, von den Teilen 15, 16 und iq.a so festgehalten, -gewissermaßen gefangen wird, daß er nicht an der Außenseite des Flaschenhalses io herunterläuft, sondern zwangsläufig durch die Tropföffnung i2 in das Innere des Flaschenhalses zurückgeführt wird. Die Lage eines solchen Tropfens ist in Fig. 2 mit gestrichelten Linien dargestellt. Um das Zurücksaugen des Tropfens in das Flascheninnere zu verstärken, kann die Wand der Tropföffnung 12 mit mehreren in der Längsrichtung verlaufenden Nuten versehen sein; drei Beispiele für eine solche Ausbildung der Tropföffnung 12 sind in Fig. 5, 6 und 7 dargestellt.
  • Fig. 8 zeigt eine Steilbrustflasche mit einer Tropfvorrichtung gemäß der Erfindung. Es handelt sich dabei um eine Flasche, bei der der Flaschenhals io mit Hilfe eines kegeligen Zwischenstückes 17 in den zylindrischen Flaschenkörper 18 übergeht. Diese Flaschen haben bekanntlich den Vorteil, daß sie nicht kluckern. Die Wirkungsweise der Tropföffnung 12, also das tropfenweise Abgeben der Flüssige :eit, wird daher bei der Steilbrustflasche gemäß Fig. 8 nicht gestört. Bei der in Fig.8 dargestellten Flasche ist ferner die Tropfenführungsnut i¢ an der Unterseite des entsprechend ausgebildeten Randtellers icg angeordnet. Da die Tropföffnung 12 sich in demjenigen Bereich des Flaschenhalses befindet, der von der sogenannten Kopfformzange geformt wird, ist eine maschinelle Herstellung dieser Flasche ohne weiteres möglich.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Medizinflasche, insbesondere Steilbrustflasche, mit als Durchbrechung der Halswand ausgebildeter Tropföffnung und einer sich an diese öffnung anschließenden Tropfenführungsnut, die an der Unterseite einer dicht oberhalb der Tropföffnung befindlichen Nase angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsnut (1q.) bis in die Tropföffnung (12), vorzugsweise bis zu der Innenwand (ioa) des Flaschenhalses (iö) verlängert und an der Außenseite des Flaschenhalses gegenüber .der Einmündung der Führungsnut (14) in die Tropföffnung (i2) ein Vorsprung (15) angeordnet ist.
  2. 2. Medizinflasche nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß die Enden des Vorsprunges (15) hochgezogen sind und eine wallartige Einfassung der Mündung der Tropföffnung (12) bilden.
  3. 3. Flasche nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß in der Wand der Tropföffnung (12) mehrere . in der Längsrichtung verlaufende Nuten angeordnet sind.
DEA79511D 1936-05-29 1936-05-29 Medizinflasche mit Tropfvorrichtung Expired DE667532C (de)

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DE667532C true DE667532C (de) 1938-11-14

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