DE667373C - Stranggiessmaschine - Google Patents

Stranggiessmaschine

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Publication number
DE667373C
DE667373C DEH149852D DEH0149852D DE667373C DE 667373 C DE667373 C DE 667373C DE H149852 D DEH149852 D DE H149852D DE H0149852 D DEH0149852 D DE H0149852D DE 667373 C DE667373 C DE 667373C
Authority
DE
Germany
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continuous casting
mold
casting machine
arms
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Expired
Application number
DEH149852D
Other languages
English (en)
Inventor
Frank William Harbord
Vernon Harbord
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Individual
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22DCASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
    • B22D11/00Continuous casting of metals, i.e. casting in indefinite lengths
    • B22D11/06Continuous casting of metals, i.e. casting in indefinite lengths into moulds with travelling walls, e.g. with rolls, plates, belts, caterpillars
    • B22D11/0608Continuous casting of metals, i.e. casting in indefinite lengths into moulds with travelling walls, e.g. with rolls, plates, belts, caterpillars formed by caterpillars

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Moulds For Moulding Plastics Or The Like (AREA)

Description

  • Stranggießmaschine - Bei Stranggießmaschinen ist es erwünscht, den Antrieb des beweglichen Formteiles auf mehrere Antriebselernente zu verteilen, weil vielfach eine erhebliche Schubkraft ausgeübt werden muß. Bei solchen,Stranggießmaschinen, bei denen ein beweglicher Forrnteil aus einer Kette von Formgliedern zusammen-ZD Cyesetzt ist, besteht dabei aber die Schwierigkeit, daß der Abstand zweier Glieder nicht genau festliegt, sohdern veränderlich ist. Man' läßt sogar absichtlich den Gliedern ein gewisses Spiel in der Längsrichtung, damit sie auch bei Abnutzung der Kanten durch die Schubkraft immer dicht gegeneinandergedrückt werden und kein Metall in die Fuge zwischen zwei Gliedern eindringen kann. Infolge dieser Veränderlichkeit des Abstandes zweier Glieder wird bei einem gewöhnlichen Kettenrad immer nur auf ein Glied, gewöhnlich das vorderste, die gesamte Schubkraft Übertragen, obgleich sich mehrere Glieder gleichzeitig auf dem Kettenrad befinden.
  • Die Erfindung will in erster Linie diesen Nachteil beseitigen. Gemäß der Erfindung sind zwischen die auf die verschiedenen Formglieder wirkenden Vorschubarme der Antriebsvorrichtung Kraftausgleichmittel eingeschaltet. Beispielsweise können die Vorschubarme an Rädern angebracht sein, von denen mehrere um die Gliedteilung versetzt um eine Clemeinsame Achse umlaufen und von sie gelenkig verbindenden Brückengliedern angetrieben werden, an denen die Antriebskraft derart angreift, daß diese Brücken als Ausgleichhebel wirken.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist auf der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt Abb. i in Seitenansicht und teilweisem Schnitt eine Ausführungsform der Stranggießmaschine nach der Erfindung, Abb. 2 einen Ouerschnitt dazu, Abb. 3 einen 'Schnitt durch einen Teil der Vorrichtung nach Linie III-III der Abb. 2. Wie aus den Zeichnungen ersichtlich, ist hier die Formhöhlung i, in welche das ge- schmolzene Metall eingeführt wird, ganz in einem feststehenden Formteil angeordnet, dessen unteres Ende durch 6ine endlose Reihe von Formgliedern #, 3#, 3# geschlossen wird. Diese laufen um ein Rad 4 herum und werden durch Federn 44 nach außen gegen eine halbkreisförmige Führung 45 gedrückt, deren Halbmesser ein Spiel zwischen den Enden der Forniglieder läßt. Der obere, feststehende Formteil ist mit einer Öffnung 5 versehen, durch welche das geschmolzene Metall in die Formhölilung i, eingegossen wird, und das Rad 4, das nahezu gleichachsig mit einer halbkreisförmilgen Führung ist, liegt so zu dieser Stelle, daß, wie aus Abb. i ersichtlich, die Formgliedreihe von ihm an einem Punkte hinter der Eingußstelle tangential auf einer Reihe von Führungsrollen 6, 7 läuft, von welchen die Rollen 6 drehbar auf festen Achsen gelagert sind, während die Drehzapfen der Rollen 7 in geeigneter Weise so angeordnet sind, daß man die senkrechte Lage der kreisabschnittförmigen Teilglieder beim Übergang über diese Rollen gegenüber dem feststehenden Formteil ?- einstellen kann.
  • Die Formglieder 3, 3 a , 3b stehen an ihren Enden miteinander in Berührung, und die neben der Formhöhlung i liegenden Teile der Endflächen jedes Formgliedes sind, wie bei 9 (Abb. i) ersichtlich, so geformt, daß sie mit den entsprechenden Teilen der Endflächen der Nachbarglieder sich dicht berühren, und die Reihe der Formglieder wird fortlaufend an der Eingießstelle vorbei durch eine Einrichtung vorwärtsgetrieben, die nunmehr beschrieben werden soll.
  • Das Rad 4 besteht aus einem Paar äußerer Scheiben i o, i i und einem Paar innerer Scheiben 12, 13, und zwar sind diese Scheiben sämtlich drehbar auf der Welle des Rades gelagert. Ein Schneckenrad 14 ist drehbar auf dieser Welle zwischen den inneren Scheiben 12, 13 gelagert und wird von einer Schnecke 15 angetrieben, deren Achse durch einen Elektromotor oder eine andere geeignete Kraftquelle gedreht werden kann, An den Scheiben i o, i i, 12, 13 ist, auf ihrem Umfang verteilt, in Abständen, die den Entfernungen zwischen den Stiften oder Zapfen 8 an den Formgliedern entsprechen, eine Anzahl von Paaren von Antriebsarmen befestigt, von denen jedes zweite Paar an den äußeren Scheiben i o, i i und die übrigen an den inneren Scheiben 12, 13 befestigt sind. Wie aus Abb. --2 im Falle des ' Arnipaares 17, 18 zum Antrieb des Formgliedes 3a ersichtlich, ist der Arm 17 an der inneren Scheibe 12 durch einen Bolzen ig und Paßstifte 2o befestigt, -,yährend der Arm 18 ebenso an der inneren Scheibe 13 durch einen Bolzen 21 und die Paßstifte 22 befestigt ist. Es ist zu bemerken, daß die Bolzen ig, :21 durch verhältnismäßig große Üffnungen 23, 24 in den äußeren Scheiben i o bzw. i i durchgehen, so daß die inneren Scheiben 1:2, 13 sich in beschränktem Umfang gegen die äußeren Scheiben io, i i verdrehen können.
  • Die nächstbenachbarten Paare von Armen :25, :26, d. h. die Armpaare, die mit den Armpaaren 17, 18 abwechseln, sind in gleicher Weise an den äußeren Scheiben i o, i i mittels Bolzen 2.- und PaßStiften 28 befestigt (Abb. i). Die oberen Enden der Antriebsarme ragen in entsprechende Einschnitte 29 hinein, die in den Forrngliedern gebildet sind, so daß sie sich gegen Rollen 30 legen können, die auf den Zapfen 8 am hinteren Ende jedes Formgliedes gelagert sind.
  • Es ist somit ersichtlich, daß in der dargestellten Lage das Foringlied 3a von den Armen 17, 18 vorwärtsgetrieben wird.
  • Das Schneckenrad 14 ist mit vorstehenden Armpaaren 34 32 versehen, die durch Öff- nungen 33 in den inneren Scheiben 12, 13 hindurchragen, und in jedem Paar dieser Arme ist, wie bei 34 ersichtlich, ein Brückenglied 35 bzw. 3,6 drehbar gelagert. Das äußere Ende 37 des Gliedes 35 steht mit den Seiten einer üffnung 38 in der äußeren Scheibe io in Eingriff, während das innere Ende 39 des Gliedes 35 die Seiten der Öffnung 33 in der inneren Scheibe i?, erfaßt. Ebenso steht das äußere E i-ide 4o des Brückengliedes 36 mit den Seiten einer Öffnung 41 in der äußeren Scheibe i i in Eingriff, während sein inneres Ende 42 die Seiten der Offnung 33 in der inneren Scheibe 13 erfaßt.
  • Die Vorrichtung wirkt wie folgt.
  • Die unabhängigen Formglieder der Reihe, die den unteren Forrnteil bzw. das Abschlußglied für die Formhöhlung i bilden, werden nacheinander durch die Drehung des Rades 4 in die Stellung herumgeführt, die in Abb. i von dem Formglied 3 b eingenommen wird. In dieser Stellung steht dieses Forrnglied mit dem Formglied 3a nur am unteren Ende eines schmalen Streifens der Stirnfläche 9 in Berührung, und unter diesem Punkte steht jedes Formglied immer von dem andern in Ab- stand, während über der Stelle die Berührung vollständig ist, wenn die zwei Formglieder in gerader Linie liegen. Bis zu diesem Punkte läßt der Radius der Führung ein geringes Spiel zwischen den Forrngliedern. Betrachtet man die drei Formglieder 3b, 3a und 3, die unmittelbar hinter der Eingießöffnung 5 liegen, so ist aus Abb. i ersichtlich, daß das hintere Formglied 3 b eben anfängt, von den Antriebsarmen 25 an den äußeren Scheiben i o, i i erfaßt zu werden, während das Formglied 3a von den Armen 17, 18 an den inneren Scheiben 1:2, 13 erfaßt und angetrieben wird. Das vordere Formglied 3 hört eben auf, von den Armen 26 an den äußeren Scheiben i o, i i erfaßt zu werden, und dieses Forrnglied 3 sowie die vor ihm liegenden Forrnglieder, wie 3e, werden unter diesen Bedingungen durch den Druck vorwärtsgetrieben, der durch die Flächenteileg ihrer anstoßenden Stirnenden übertragen wird, so daß d.ies:e Flächen in dichter Berührung miteinander unter .einem Druck gehalten werden, der in der .Fuge zwischen den Gliedern3a und 3' am größten ist und in der Richtung nach vorn bei jeder folgenden Fuge zwischen zwei Formgliedern mit dem Abfall des durch die Reibung ihrer Bewegung entgegengesetzten Widerstandes abnimmt.
  • Die Forrnglieder an und vor der Eingießstelle werden somit in enger Berührung miteinander gehalten und bilden eine im wesentlichen geschlossene Formhöhliing i von genü-,-ender Länge, um einen Barren aus dem geschmolzenen Metall in der Nähe des Vorderendes dieser Höhlung zu bilden.
  • Nachdem die Formglieder an dem voi:deren E'nde der Formhöhlung i vorbeigelaufen sind, werden sie mittels einer Gleisführung45 umg"fenkt, wobei sie zweckmäßig um ein Rad oder eine Trommel herumgeführt werden, worauf sie schließlich auf der unteren Seite zum Rade 4 zurücklaufen.
  • Die Arme 31, 32 gewähren den beiden gemeinsam auf ein Formglied wirkenden Antriebsarmen jedes Armpaares, z. B. 17, 18, die Möglichkeit, sich beim Eingriff mit dem Formglied gegeneinander einzustellen, so daß die Ausübung eines gleichförmigen Antriebsdruckes auf das Segment durch die zwei Arme auch in dein Fall gesichert wird, daß die Fuge zwischen benachbarten Foringliedern nicht genau im rechten Winkel zur Bewegungsrichtun 'g liegt, außerdem geben aber infolge des Spiels zwischen den Teilgliedern unter ib die mit den Armen 3 1, 32 drehbar verbundenen Glieder 35 und 36 den äußeren Scheiben io, i i eine gewisse Verdrehungsi-A,*'glichkeit gegenüber den inneren Scheiben 12, 13, wodurch ein wirksamer Eingriff beider aufeinanderfolgenden Paare von Aniriebsarmen in die zugehörigen Formglieder 3 b , 3a esichert ist, selbst wenn die Längen der Formglieder nicht genau gleich oder die Antriebsarme nicht genau ausgerichtet sind.
  • Die Reihe der Forrnglieder kann vor der Eingießstelle auf Wunsch noch seitlich durch Giieder43 geführt werden, die vorzugsweise mit den Seiten der einzelnen Formglieder nur auf einem Teil ihrer Länge in Berührung stehen, derart, daß die Formglieder eine leicht geneigte Lage einnehmen können, wenn es für den vollständigen Abschluß der Querfugen zwischen zwei aneinanderstoßenden Formgliedern erforderlich ist.
  • In Fällen, wo zur Ermöglichung schnellen Betriebes eine lange Form benutzt wird und der Unterschied in der Länge der Teilglieder in kaltem und warmem Zustand erheblich ist, werden Mittel vorgesehen, um sicherzustellen, daß die Formglieder von den Antriebsarmen des Rades vor ihnen glatt und sanft erfaßt werden. Gemäß einer Anordnung wird ein Sternrad neben dem Angriffspunkt angeordnet, das sich so dreht, daß es den Vorschub von Teilgliedern beschleunigt, wenn dies erforderlich ist.
  • Die Erfindung ist nicht auf die beschriebenen und abgebildeten besonderen Konstruktionen und Anordnungen der Vorrichtung beschränkt, vielmehr können diese in vieler Hinsicht verändert werden, ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Stranggießmaschine, bei der ein beweglicher Formteil aus einer Kette von Formgliedern - besteht, wobei die Antriebsvorrichtung auf mehrere Formglieder gleichzeitig wirkt, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den auf verschiedene Formglieder wirkenden Vorschubarmen (17, 25) der Antriebsvorrichtung Kraftausgleichmittel (35, 36) eingeschaltet sind.
  2. 2. Stranggießmaschine nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine derartige Anordnun- der Vorschubarme auf mehreren um eine gemeinsame Achse laufenden Rädern (4:), daß die Vorschubarine gegeneinander versetzt sind. 3. Stranggießmaschine nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die lose um ihre Achse drehbaren Räder mit Vorschubarmen unter Verwendung von diese gelenkig verbindenden Brückengliedern (35, 36) angetrieben sind, an denen die Antriebskraft derart angreift, daß die Brückenglieder als Ausgleichhebel wirken. k# 4. Stranggießmaschine nach Anspruch i t> bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß auf je- des Formglied ein Vorschubarmpaar (17, 18) einwirkt, wobei vorzugsweise für beide Seiten der zugehörenden Räderpaare getrennte Kraftausgleichvorrichtungen (Abb. 3) vorgesehen sind.
DEH149852D 1936-01-08 1936-12-09 Stranggiessmaschine Expired DE667373C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB667373X 1936-01-08

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE667373C true DE667373C (de) 1938-11-10

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ID=10491437

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DEH149852D Expired DE667373C (de) 1936-01-08 1936-12-09 Stranggiessmaschine

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