DE667014C - Einrichtung zur selbsttaetigen Durchfuehrung des Landevorganges eines Luftfahrzeuges - Google Patents

Einrichtung zur selbsttaetigen Durchfuehrung des Landevorganges eines Luftfahrzeuges

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DE667014C
DE667014C DES115520D DES0115520D DE667014C DE 667014 C DE667014 C DE 667014C DE S115520 D DES115520 D DE S115520D DE S0115520 D DES0115520 D DE S0115520D DE 667014 C DE667014 C DE 667014C
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DE
Germany
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landing
aircraft
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Application number
DES115520D
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Siemens APP und Maschinen GmbH
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Siemens APP und Maschinen GmbH
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Publication date
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    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D1/00Control of position, course, altitude or attitude of land, water, air or space vehicles, e.g. using automatic pilots
    • G05D1/04Control of altitude or depth
    • G05D1/06Rate of change of altitude or depth
    • G05D1/0607Rate of change of altitude or depth specially adapted for aircraft
    • G05D1/0653Rate of change of altitude or depth specially adapted for aircraft during a phase of take-off or landing
    • G05D1/0676Rate of change of altitude or depth specially adapted for aircraft during a phase of take-off or landing specially adapted for landing

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Radar, Positioning & Navigation (AREA)
  • Remote Sensing (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Control Of Position, Course, Altitude, Or Attitude Of Moving Bodies (AREA)

Description

  • Einrichtung zur selbsttätigen Durchführung des Landevorganges eines Luftfahrzeuges Die mit der Selbststeuerung von Luftfahrzeugen zusammenhängenden Aufgaben können grundsätzlich als gelöst betrachtet werden. Dagegen ergeben sich noch Schwierigkeiten bei der selbsttätigen Durchführung des Landevorganges. Man hat zwar bereits Abbremsvorrichtungen für Luftfahrzeuge vorgeschlagen, bei denen mit Hilfe eines Erdfühlers der Propeller vom Vortrieb auf bremsenden Rücktrieb umgeschaltet wird, aber derartige Steuerungen sind erst dann brauchbar, wenn der Landevorgang praktisch schon durchgeführt ist und das Flugzeug sich nur noch eine ganz geringe Höhe über dem Erdboden befindet. Die zu lösende Aufgabe setzt aber schon viel früher ein, nämlich in dem Augenblick, da das Flugzeug vom Flug aus zum Landevo.rgang ansetzt. In diesem Punkt setzt auch bereits die Erfindung ein. Sie betrifft eine Einrichtung zur selbsttätigen Durchführung des Landevorganges eines Luftfahrzeuges, und zwar unter Verwendung eines Höhenmessers, der auch als Landefühler ausgebildet sein kann, und der bei Erreichen der Landehöhe ähnlich wie bei dem bekannten älteren Vorschlag im Sinne einer Verminderung der Triebwerksleistung wirkt. Von diesem Höhenmesser wird , gemäß der Erfindung außerdem eine Verstelleinrichtung für das Höhenruder im Sinne der Einstellung des für die Landung geeigneten Gleitwinkels des Luftfahrzeuges selbsttätig gesteuert. Die Anordnung kann weiter dahingehend ausgestaltet werden, daß die Verminderung der Triebwerksleistung bis zum Abstellen des Triebwerkes, das ist z. B. durch Kurzschließen der Zündmaschine, anhält.
  • Der Vollständigkeit halber sei erwähnt, daß Steuereinrichtungen für Luftfahrzeuge bekannt sind, bei denen die Triebwerksleistung-in Abhängigkeit von einem Höhenmesser geregelt wird. Hierbei handelt es sich jedoch um die Aufrechterhaltung bzw. Herbeiführung eines eingestellten Höhen-Sollwertes, während bei der Erfindung der Höhenmesser ein Mittel zur Durchführung des selbsttätigen Landevorganges ist.
  • Die erfindungsgemäße Einrichtung arbeitet' vorzugsweise mit einer das Flugzeug stabilisierenden Selbststeuer einrichtung zusammen und kann zum Teil mit dieser zusammenfallen. Hierunter wird der Fall verstanden, daß z. B. das Höhenmeßgerät gleichzeitig von der erfindungsgemäßen Einrichtung und der Selbststeuereinrichtung benutzt wird. Das in der erfindungsgemäßen Einrichtung enthaltene Höhenmeßgerät kann in der Weise arbeiten, daß es, gegebenenfalls unter Zwischenschaltung eines besonderen Kommandogebers, den in Betracht kommenden Geräten der Selbststeuereinrichtung die innezuhaltenden Sollwerte zuleitet. Z. B. besteht die Möglichkeit, daß die Triebwerksleistung in Abhängigkeit von der von der Höhenmeßeinrichtung gemessenen Höhe laufend gesteuert wird: Das gleiche gilt für die Steuerung bzw. Einstellung des Neigungswinkels der Längsachse des Luftfahrzeuges. Statt dessen besteht aber auch die Möglichkeit, das erfindungsgemäße Gerät so: auszubilden; daß es lediglich bei Erreichung bestimmter Höhengrenzwerte auf die Steuerung des Luftfahrzeuges Einfluß nimmt. Werden beispielsweise mechanische Landefühler, die an sich bekannt sind und auf ein Kommando bei Einleitung des Landevorganges vom Flugzeug herabgelassen werden, benutzt, so kann die Steuerung in der Weise erfolgen, daß beim Auftreffen des einen Landefühlers auf die Landefläche die Triebwerksleistung auf einen bestimmten Betrag vermindert und der Gleitwinkel des Luftfahrzeuges eingestellt wird, während beim Auftreffen des zweiten Landefühlers auf die Landefläche die Triebwerksleistung ganz abgestellt wird, woraufhin das Flugzeug bis auf die Landefläche durchsackt. Demgemäß wird selbstverständlich die Länge des zweiten Landefühlers nur von geringer Größe sein dürfen.
  • Was die Einstellung des für die Landung geeigneten Gleifwinkels anbelangt, so sind verschiedene Fälle je nach den Steuerungsprinzipien der Selbststeuereinrichtung möglich. Enthält beispielsweise die Selbststeuereinrichtung eine sogenannte Lagenstabilisierung der Längsachse des Luftfahrzeuges, wird also mit Hilfe eines Neigungsmessers, z. B. eines Kreiselneigungsmessers, die Längsachse des Luftfahrzeuges durch die Selbststeuereinrichtung in der Horizontalen gehalten, so kann mit Hilfe der erfindungsgemäßen Einrichtung bei Erreichen eines bestimmten Höhenwertes oder aber auch überhaupt mit Einsetzen der Landung die Selb@ststeuereinrichtung bezüglich der Flugzeuglängsachse von der Lagenstabilisierung auf die sogenannte Geschwindigkeitssteuerung umgeschaltet werden. Es wird also 'in diesem Fall mit Hilfe der erfindungsgemäßen Einrichtung statt des auf Lage steuernden Neigungsmessers ein Fahrgeschwindigkeitsmesser auf die Ruderlegvorrichtung des Höhenruders geschaltet. Diese Geschwindigkeitssteuerung hat, wie an sich bekannt, eine zur Landung geeignete selbsttätige Einstellung des Neigungswinkels des Luftfahrzeuges zur Folge, sobald die Geschwindigkeit des -Luftfahrzeuges abnimmt. Letzteres wird aber durch die Verminderung der Triebwerksleistung, die durch die erfindungsgemäße Einrichtung herbeigeführt wird, erreicht.
  • Statt die genannte Umschaltung der Eingangsseiteder Ruderlegvorrichtungdes Höhenruders von dem Neigungsmesser auf den Fahrtgeschwindigkeitsmesser vorzunehmen, kann man selbstverständlich auch denNeigung smesser, der an sich entsprechend seiner Einstellung auf horizontale Lage der Längsachse des Luftfahrzeuges stabilisiert, von derHöhenmeßeinrichtung beeinflussen im Sinne der "-erlagerung seines Nullpunktes, so daß die Längsachse des Luftfahrzeuges eine für die Landung geeignete Neigung einnimmt: Auch hier besteht wiederum die Möglichkeit einer laufenden Beeinflussung des Neigungsmessers seitens des Höhenmessers öder aber auch einer stufenförmigen Beeinflussung des genannten Neigungsmessers. Es versteht sich, daß die Beeinflussung des Neigungsmessers im weitesten Sinne zu verstehen ist, d. h. daß damit auch noch der Fall erfaßf werden soll, daß z. B. der Höhenmesser parallel zum Neigungsmesser auf die Ruderlegvorrichtung des Höhenruders arbeitet.
  • Die Einleitung des Landungsvorganges kann selbstverständlich in verschiedenster Weise erfolgen und von einer Mehrheit von Meßgeräten gesteuert werden. Sobesteht die Möglichkeit, die Einleitung des Landevorganges dann zu bewirken, wenn die Isthöhe um einen vorzugsweise einstellbaren Betrag die Sollhöhe unterschreitet. Mit Hilfe einer an dem Höhenmesser angebrachten Kontakteinrichtung o. dgl. kann die Einleitung des Landev Organges in diesem Fall selbsttätig erfolgen. Des weiteren können Überwachungsgeräte vorgesehen sein, z. B: zur Überwachung des Benzinstandes, der Kühlwassertemperatur, des Oldruckes usw. Diesen Geräten können Maximal- oder Minimalkontakte solcher Anordnung und Schaltung zugeordnet sein, daß die Einleitung des Landevorganges selbsttätig erfolgt. Wie schon aus der Darstellung hervorgeht, empfiehlt es sich, die genannten Geräte parallel arbeiten zu lassen, so daß jedes die Einleitung der Landung veranlassen kann.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE.: r. Einrichtung zur selbsttätigen Durchführung des Landevorgänges eines Luftfahrzeuges unter Verwendung eines Höhenmessers; z. B. mechanischen Landefühlers, der bei Erreichen der Landehöhe die Triebwerksleistung vermindert, dadurch gekennzeichnet, daß von dem Höhenmesser außerdem eine Verstelleinrichtung für das Höhenruder im Sinne der Einstellung des für die Landung geeigneten Gleitwinkels des Luftfahrzeuges selbsttätig steuerbar ist.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i für mit einer Selbststeuereinrichtung ausgerüstete Flugzeuge, dadurch gekennzeichnet, daß der den Gleitwinkel steuernde Höhenmesser in solcher Regelverbindung mit der selbsttätigen Höhenrudersteuerung steht, daß von letzterer bei Erreichen der Landehöhe selbsttätig der für die Landung erforderliche Gleitwinkel eingestellt wird.
  3. 3. Einrichtung-nach Anspruch a, dadurch gekennzeichnet, daB unter Benutzung,ezner Selbststeuereinrichtung mit Lagenstabilisierung der Längsachse des Luftfahrzeuges bei Erreichen einer bestimmten Höhe die Ruderlegvorrichtung des Höhensteuers von dem Lagensteuergerät auf einen Fahrtgeschwindigkeitsmesser umgeschaltet wird.
DES115520D 1934-09-27 1934-09-27 Einrichtung zur selbsttaetigen Durchfuehrung des Landevorganges eines Luftfahrzeuges Expired DE667014C (de)

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DE (1) DE667014C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE876042C (de) * 1941-10-03 1953-05-07 Atlas Werke Ag Vorrichtung zur UEberwachung von Blindlandungen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE876042C (de) * 1941-10-03 1953-05-07 Atlas Werke Ag Vorrichtung zur UEberwachung von Blindlandungen

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