DE66640C - Eine Schleifmaschine für Spiralbohrer - Google Patents

Eine Schleifmaschine für Spiralbohrer

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Publication number
DE66640C
DE66640C DENDAT66640D DE66640DA DE66640C DE 66640 C DE66640 C DE 66640C DE NDAT66640 D DENDAT66640 D DE NDAT66640D DE 66640D A DE66640D A DE 66640DA DE 66640 C DE66640 C DE 66640C
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DE
Germany
Prior art keywords
drill
grinding machine
axis
twist drills
angle
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT66640D
Other languages
English (en)
Original Assignee
A. KÜNDIG-HONEGGER und E. SOMMER in USTER, Kanton Zürich, Schweiz
Publication of DE66640C publication Critical patent/DE66640C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B3/00Sharpening cutting edges, e.g. of tools; Accessories therefor, e.g. for holding the tools
    • B24B3/24Sharpening cutting edges, e.g. of tools; Accessories therefor, e.g. for holding the tools of drills

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Schleifmaschine dient zum Anscileifen von Spiralbohrern und ist mit Vorrichtungen versehen, welche den Bohrer in zweckentsprechender Stellung gegen die Schleifscheibe führen, wobei der gewünschte Arbeitswinkel des Bohrers und ferner auch der passendste Neigungswinkel von dessen Arbeitsflächen zur Schneidkante genau eingestellt' und innegehalten werden kann.. Dies wird durch Einspannen des Bohrers in einem durch einen Kreuzsupport bezw. Kreuzschlitten in Bezug zur Schleifscheibe einstellbaren Futter erzielt, welch letzteres senkrecht zur Schleifscheibenfläche um einen Zapfen des Kreuzsupports gedreht wird, so dafs man den Winkel, den das Futter bezw. der Bohrer mit der Schleifscheibe bilden soll, beliebig einstellen kann. Aufserdem läfst sich durch Drehung dieser ganzen Vorrichtung bezw. des sie tragenden Kreuzschlittens um eine parallel zur Schleifscheibenspindel liegende Achse erzielen, dafs die Arbeitsflächen auch hinterschliffen, d. h. gegen die eigentlich arbeitende Kante oder Schneide entsprechend abgeschrägt werden.
Auf beiliegender Zeichnung ist:
Fi^;. ι die Seitenansicht der Schleifmaschine, Fig-.'2 die Vorderansicht,
Fi£. 3 der Grundrifs.
Fig. 4 und 5 zeigen schematisch die Schnittstellung von Spiralbohrer und Schleifscheibe in Ober- und Seitenansicht.
Dif: Grundplatte D trägt einerseits den Spindelstock A, in welchem die durch die Riemscheibe B getriebene Schleif- oder Schmirgelscheibe C läuft, andererseits den Support E. Auf dem letzteren wird mittelst der Spindel F der Supportschlitten G bewegt, welcher als Träger der die Erfindung bildenden Schleifbezw. Einstellmechanismen dient.
Diese Mechanismen bestehen aus dem von den beiden Schlitten α und b gebildeten Kreuzsupport H, dessen Achse c in dem Supportschlitten G drehbar gelagert und an welchem Kreuzsupport mittelst Gelenkes d die Büchse e befestigt ist. Ueber der letzteren befindet sich die mit dem Schlitten b, also mit dem Kreuzsupport, fest verbundene Platte/ mit einem zu d concentrischen Schlitz/1, in welchem ein Gewindezapfen der Büchse e gleitet. Es kann daher die Büchse e um ihren Gelenkpunkt d gedreht und mittelst einer Mutter e1 an einer beliebigen Stelle festgeklemmt werden, wobei ein mit der Büchse verbundener Zeiger e2 auf einer Scala f2 den Winkel angiebt, welchen die Mittellinie der Büchse mit der auf die Achse der Scheibe C Senkrechten bildet. In der Büchse e befindet sich die konisch ausgedrehte bezw. mit konischem Ansatz versehene Hülse g und in dieser das Futter h, welches durchbohrt und entsprechend geschlitzt ist. In die Durchbohrung des Futters, welches niedriger als die Spindel der Schleifscheibe steht, wird der Bohrer gesteckt und mittelst der Mutter h' festgeklemmt, wodurch gleichzeitig auch die Hülse g und das Futter h fest mit einander verbunden werden, während andererseits die Hülse g in der Büchse e beweglich bleibt. Dies letztere ist nothwendig, um nach Schleifen
einer Schneide den Bohrer ohne Ausspannen zu wenden und auch mit der anderen Schneide an die Scheibe C zu bringen; es ist ferner ein durch Federdruck in Stellung gehaltener bezw. in entsprechende Einschnitte der Hülse g eingreifender Hebel i vorgesehen, um die beiden um 18o° zu einander versetzten Schleifstellungen des Bohrers festzuhalten.
Die Arbeitsweise der Schleifmaschine wird aus den Fig. 4 und 5 verständlich. Fig. 4 zeigt den Bohrer von oben gesehen und verdeutlicht die verschiedenen Arbeitswinkel, welche sich durch Drehung um den Gelenkpunkt d erzielen lassen. In der Regel ist ein Winkel von 900 bis ioo° der gebräuchlichste; die Zeichnung zeigt einen Bohrer, der auf 900 und im Gegensatz hierzu ein Bohrer, der auf 1200 angeschliffen ist. Um die Schneidflächen zu hinterschleifen, wird der Kreuzsupport H mit dem eingespannten Bohrer um seine Achse c gedreht. Fig. 5 zeigt den im Winkel von 450 gegen die Schmirgelscheibe gerichteten Bohrer von der Seite; bei einer Drehung des Bohrers um die Achse c wird die Schneidflä'che die durch den gröfseren Kreis punktirt angegebene Bahn beschreiben, was einem Neigungswinkel von 59° entsprechen würde. Man hat es dabei in der Hand, dieses Mafs durch Verstellen des Supports G bezw. der Achse c zu verändern; die Achse c, nach dem Punkt c1 verschoben, würde z. B. einen Neigungswinkel des Bohrers von 390 erzielen.
Nachdem man die Sc.hleifmaschinentheile auf die gewünschten Winkel gerichtet und dann den Bohrer eingeklemmt hat, dreht man die Vorrichtung mit dem Bohrer um die Achse c; der Bohrer wird dabei gegen die Schmirgelscheibe geführt und erhält zugleich den passenden Arbeits- bezw. Neigungswinkel, darauf dreht man die Vorrichtung um die Achse c zurück, legt den Bohrer um i8o° herum und führt denselben noch einmal an der Schleifscheibe vorbei.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . Eine Schleifmaschine für Spiralbohrer, gekennzeichnet durch eine Einspannvorrichtung (e g hj, die einerseits in einer senkrecht oder annähernd senkrecht zur Schleifscheibenfläche stehenden Ebene um einen Punkt (d) und andererseits um eine Achse, die parallel oder annähernd parallel mit der Schleifscheibenachse läuft, drehbar ist, derart, dafs durch erstere Drehbewegung der Winkel bestimmt wird, welchen die beiden Schneiden des Bohrers mit einander bilden sollen, und durch die zweite der Anschliff in diesem Winkel unter gleichzeitigem Hinterschliff erfolgt.
  2. 2. Eine Schleifmaschine für Spiralbohrer der durch Anspruch 1. geschützten Art, gekennzeichnet durch die um d drehbare Einspannvorrichtung in Verbindung mit der Führungsplatte f und mit dem Zeiger e2, welcher die Winkelstellung anzeigt.
  3. 3. Eine Schleifmaschine für Spiralbohrer der durch Anspruch 2. geschützten Art, gekennzeichnet durch einen um seine Achse c drehbaren Kreuzsupport (H), welcher die Einspannvorrichtung trägt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT66640D Eine Schleifmaschine für Spiralbohrer Expired - Lifetime DE66640C (de)

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DENDAT66640D Expired - Lifetime DE66640C (de) Eine Schleifmaschine für Spiralbohrer

Country Status (1)

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DE (1) DE66640C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2539506A (en) * 1946-06-21 1951-01-30 Norton Co Grinding machine

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